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Identifizierung mit Kinderbüchern
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, einseitig bedruckt, Note: 1,3, Fachhochschule Erfurt, Veranstaltung: Medien und Kulturarbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Kinderliteratur entwickelte sich als eigenständiger Sektor mit der Erfindung des Buchdruckes und ist heute nicht mehr wegzudenken. Denkt man an Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren oder Robinson Crusoe von Daniel Defoe, nur um einige Beispiele der vielzähligen Kinderbuchklassiker zu nennen, denkt man automatisch an seine eigene Kindheit zurück. Die Figuren und Helden werden auch im hohem Alter nicht vergessen und es wird sich an so einige Geschichten und Abenteuer erinnert, die man zusammen mit den Kinderbuchfiguren als Kind erlebt hat. Astrid Lindgren drückt es in dem folgenden Zitat treffend aus. ' Es begann in Kristins Küche, als ich ungefähr fünf Jahre alt war. Bis dahin war ich ein junges Tier gewesen, das mit Augen, Ohren und allen Sinnen nur das in sich eingesogen hat, was Natur war. [...] Edith [...] las mir das Märchen vom Riesen Bam Bam und der Fee Viribunda vor und versetzte meine Kinderseele dadurch in Schwingungen, die bis heute noch nicht ganz abgeklungen sind. Allmählich lernte ich selber lesen und ging auf die Jagd, um meinen wilden Lesehunger zu stillen. [...]'1Doch wieso bleiben diese Geschichten im Gedächtnis und was macht sie zu so etwas besonderem, dass man die Helden seiner Kindheit nicht vergisst? Inwieweit wirken sich Erfahrungen mit Kinderbüchern auf die Identitätsbildung aus? Diese Fragen sollen in der Hausarbeit geklärt werden. Als erstes werde untersuchen, was für Kinder wichtig ist, damit sie ein Buch als interessant ansehen und somit klären, was ein Kinderbuch zum Klassiker macht. Ausserdem soll geklärt werden, warum manche Kinderbücher schlecht oder gar nicht von Kindern angenommen wird und somit aufgezeigt werden, welche Faktoren dazu führen, dass Bücher, obwohl sie für Kinder geschrieben sind, als 'Ladenhüter' im Buchladen stehen bleiben. Als letztes soll geklärt werden, wie sich Kinder mit den Helden und Geschichten der Kinderbücher identifizieren und welche Auswirkungen dies in Bezug auf die Identitätsbildung hat.

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Stand: 05.06.2020
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Die Macht der Diagnose. Macht die Diagnose eine...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik, Note: 1,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es sind nicht die Menschen die sich ändern. Es sind die Labels. Nicht die Zahl psychischer Erkrankungen nimmt zu, sondern die Bezeichnungen für sie' - so der US-Psychiater Allen Frances in einem Focus-Interview (2013, Nr. 18). Jenes Zitat soll den Ausgangspunkt dieser Arbeit bilden, die sich mit der spannenden Frage beschäftigt, welche Auswirkungen die Diagnose einer 'psychischen Erkrankung' auf den Diagnostizierten hat. Welche Macht hat eine solche Diagnose - macht sie den Menschen erst 'krank', indem sie ihn für 'krank' erklärt? Zunächst werden relevante theoretische Ansätze angerissen, um deren Position zu psychiatrischen Diagnosen herauszuarbeiten. Die Diagnose einer 'psychischen Erkrankung' wird unter dem Gesichtspunkt des Labeling Approach untersucht - einer soziologischen Sichtweise, die die Entwicklungsmöglichkeiten eines Menschen durch die Etikettierung mit einer solchen Diagnose als stark eingeschränkt sieht. Anhand der sozial-konstruktivistischen Sicht wird die Diagnose als etwas, das Wirklichkeit erzeugt, vorgestellt. Daraufhin wird der Aspekt der Stigmatisierung, die zu Selbststigmatisierung führen kann, erläutert. Es folgt eine Auseinandersetzung mit personenbezogenen Sichtweisen - insbesondere der medizinischen - die eine 'Störung' im Menschen verankert und somit die Diagnose als gerechtfertigte Kategorisierung für die Auswahl der 'richtigen' Behandlung sieht. Kritik wird dabei am defizitorientierten Klassifikationssystem ICD-10 und einer zu starken Fixierung auf 'genetisch bedingte' Ursachen einer 'psychischen Erkrankung' geübt. Zuletzt wird die systemische Sichtweise auf psychiatrische Diagnosen mit einbezogen - wobei deutlich wird, dass nach diesem Ansatz nicht der Einzelne als 'krank' diagnostiziert werden kann, sondern als 'krank' erlebtes Verhalten immer nur innerhalb eines bestimmten Kontextes betrachtet und erklärt werden kann. Aufbauend auf dieser theoretischen Grundlage werden folgende Hypothesen anhand zweier Interviews, mit Menschen, die als 'bipolar' diagnostiziert wurden, untersucht: 'Die Diagnose einer 'psychischen Erkrankung' schränkt bei dem 'Etikettierten' das Gefühl der Selbstwirksamkeit ein und hat deshalb einen negativen Einfluss auf Selbstwahrnehmung, Selbstwertgefühl und die eigene Entwicklung', 'In Familien, in denen die gleiche Diagnose mehrfach auftritt, wird nicht die 'Erkrankung' sondern die Diagnose weitergegeben' und 'Die Diagnose 'bipolar' macht aus einem vorübergehenden Zustand eine chronische Erkrankung.'

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Die Konfliktentstehung im Kosovo
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Frieden und Konflikte, Sicherheit, Note: 1.3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Friedens - und Konfliktforschung , 7 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es gab nie wirklich eine Alternative, selbst für die nicht, die diesen Krieg heftig kritisiert haben'. Dies waren die Worte von Bundesaussenminister Fischer nach dem Ausbruch des Krieges im Kosovo, im Jahr 1999. In meiner Arbeit möchte ich aufzeigen, dass Möglichkeiten den Krieg zu verhindern durchaus bestanden, sie jedoch viel zu spät in Angriff genommen wurden. In dieser Arbeit sollen im Folgenden die Grundlagen und Ursachen im Mittelpunkt stehen, welche zum Ausbruch des Kosovo - Konfliktes geführt haben. Um einen besseren Überblick zu verschaffen möchte ich zunächst differenzieren, was Konfliktursachen sind und wie man ihnen entgegen wirken kann. Dazu werde ich zunächst näher auf Konfliktursachen eingehen und anschliessend präventive Massnahmen erläutern. Die Begründung territorialer Konflikte erlebte im 19. Jahrhundert einen grundlegenden Wandel. So wurde auch im Kosovo - Konflikt die Ethnostruktur der Region zum Ausgangspunkt für dessen Entstehung. In diesem Zusammenhang, versuche ich in meinen folgenden Ausführungen aufzuzeigen, wie ethno - politischen Konflikte beigelegt werden können. .......................................... Zum Abschluss meiner Ausführungen würde ich gern ein Zitat anbringen, welches dieser Arbeit einen treffenden Abschluss verleiht: 'Politik ist die Kunst des Möglichen, Krieg ist das Versagen der Politik' .

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Eine gouvernementale Analyse der Hartz-Reform. ...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,7, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Soziologie der Arbeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Obwohl wir zweifellos weder am Anfang eines neuen Zeitalters stehen noch am Ende eines alten, beginnen wir vielleicht das Zerbrechen dieses einst sicheren Raumes des Inneren zu erkennen, das Zertrennen einiger der Linien, die dieses Diagramm zusammengeschnürt haben, die Möglichkeit, dass wir, wenn wir schon die Existenzweisen, die für uns erfunden wurden, nicht aus der Welt schaffen können, zumindest ihre Selbstverständlichkeit erschüttern und anfangen können, uns in unterschiedlicher Weise selbst zu erfinden.' Das Zitat spiegelt meine persönliche Motivation für das Verfassen dieser Arbeit wider. Ich wollte verstehen, was Michel Foucault dazu bewegte, das Subjekt und seine Bildung zur einzigen Konstante seiner langjährigen und vielschichtigen Arbeiten zu machen. Ich wollte verstehen, was er meint, wenn er uns sinngemäss dazu drängt, uns nicht auf diese oder jene Weise subjektivieren zu lassen. Ich wollte Foucaults Idee von Freiheit verstehen und habe deshalb eine Gruppe von Menschen als Interesse dieser Arbeit gewählt, deren Freiheit prekär erscheint. Gemeint sind EmpfängerInnen von Arbeitslosengeld II bzw. von Hartz IV. Die gouvernementale Perspektive soll dabei zur Analyse eines neoliberalen Zeitgeistes dienen, in den sowohl der bedürftige Arbeitslose als auch ein Unternehmer eingebunden sind. In der speziellen Subjektivierungsweise des Unternehmers werden Parallelen zum Arbeitslosen aufgedeckt und in der speziellen prekären Freiheit des Erwerbslosen Parallelen zu unser aller Freiheit.

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Außerschulische Lernorte. Ganzheitlicher und an...
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Examensarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sachunterricht, Heimatkunde (Grundschulpädagogik), Note: 1,0, Universität Erfurt, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nur durch Wissen aus Büchern und Erzählungen von Lehrern wird das grosse Ziel der Bildung bei den Grundschulkindern nicht erreicht. 'Der eigentliche Zweck des Lernens ist nicht das Wissen, sondern das Handeln.' (Herbert Spencer) Wie Zitat vermerkt, ist es wichtig, den Schülern einen ganzheitlichen und handlungsorientierten Unterricht zu bieten. Auch der Thüringer Lehrplan weist darauf hin, dass die Schule ein 'Ort des Lernens durch Handeln' sein soll. Aus diesem Grund ist der Sachverhalt 'ausserschulischer Lernort' in der Pädagogik ein häufig diskutiertes Thema. Kaum einer wird bezweifeln, dass der Unterricht im Klassenraum unabdingbar für die Umsetzung der schulischen Lernziele ist, denn der Klassenraum ist der Ort, an dem ausserschulische Erfahrungen und Erlebnisse vorbereitet, ausgewertet und beurteilt werden. Aber nur ein Lernen, das den Klassenraum und den Nahraum vereint, gewährleistet einen Unterricht, der Ganzheitlichkeit und Handlungsorientierung einschliesst. Das macht es notwendig, dass in Zukunft mehr Lehrer dazu bereit sein müssen, mit den Kindern das Klassenzimmer und letztendlich die Schule zu verlassen, um den Kindern weitere Erfahrungsräume zu verschaffen. Warum ist es wichtig, die Möglichkeit ausserschulischer Lernorte im Unterricht zu nutzen? Lernen Kinder am Nahraum tatsächlich effektiver als im Klassenzimmer? Der erste Teil der Arbeit wird sich genau mit diesen Fragestellungen beschäftigen und versuchen sie zu beantworten. Daran schliesst sich ein Kapitel über die ausserschulischen Lernorte 'Talsperre und Stausee' an. Das Land Thüringen verfügt über eine Vielzahl von Talsperren sowie Stauseen und grenzt sich somit von anderen Bundesländern ab. Dieser Reichtum hat mich dazu bewogen, das Thema näher zu beleuchten. [...]

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Die Leselehrmethode: 'Wort-Welt-wir'
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,00, Technische Universität Dresden (Institut für Schulpädagogik und Grundschulpädagogik), Veranstaltung: Didaktik des Schriftspracherwerbs und Erstleseunterrichts, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wie heisst das wohl? Wie nennt man das? Wo kommen die Wörter her? Wachsen sie auf fernen Inseln und segeln zu uns übers Meer? Fallen sie vom Himmel herab? Schneidet man sie von der Rolle ab? Alle Wörter erzählen Geschichten. Sie wohnen in Liedern und kleinen Gedichten.' (UNI Erfurt (SS 2004), S. 1). Dieses Gedicht von Ute Andresen lässt sich gut an den Anfang eines Elternabends zur Leselernmethode 'Wort-Welt-wir' stellen. Das Zitat verdeutlicht den Kerngedan-ken der Methode, alle Kinder mit ihren ganz individuellen und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sollen von Anfang an und ohne Fibel das Lesen so erlernen, dass die Schriftsprache für sie einen Sinn erhält. Dabei baut Ute Andresen auf das natürliche Interesse der Kinder an der Schrift, bzw. an den Geschichten, Märchen und Abenteuern die sie selbstständig lesen und schreiben möchten, auf.

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Augustinus als Seelsorger
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Historische Theologie, Kirchengeschichte, Note: 1,0, Universität Erfurt (Katholisch-Theologische Fakultät), Veranstaltung: Seminar: Augustinus von Hippo. Christwerden in pluralistischer Gesellschaft, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Vobis enim sum episcopus, vobiscum sum Christianus.' (AUGUSTINUS, Sermones 340, 1 (PL 38, 1483)), so beschreibt Bischof Augustinus von Hippo in einer Predigt das Bischofsamt. Dieses Zitat eröffnet eine Spannung zwischen dem einfachen 'Christ sein' und der verantwortungsvollen, seelsorgerischen Aufgabe für die Menschen da zu sein, sie zu leiten und zu begleiten. Da die Forschung über das Leben und Wirken des Augustinus ausgebildet ist, ist es relativ leicht Übersichten und Biographien zu finden. Schwieriger ist es, die Tätigkeit nur unter einem bestimmten Gesichtspunkt, der Seelsorge, zu untersuchen. Nachdem im ersten Schritt eine Übersicht über den Empfang der Weihen gegeben werden soll, wird in einem zweiten Schritt die Frage, wie Seelsorge überhaupt beschrieben werden kann eine Rolle spielen. Dabei soll auf die zeitliche Veränderung, Entwicklung und Bedeutung des Begriffes eingegangen und eine mögliche Bedeutung für eine Einschätzung zu Augustinus geklärt werden In einem ausführlicheren Teil werden die Aufgabenfelder und Tätigkeiten des Augustinus in seiner seelsorgerischen Funktion beschrieben und analysiert. Im Überblick soll die Richterfunktion, die 'audientia episcopalis', des Augustinus als ein Bestand der Seelsorge untersucht werden. Als Literatur und Quellen dienen unter anderem die Standardwerke von van der Meer und Brown sowie verschiedene Briefe, Predigten und Werke Augustinus'. Die Schwierigkeit liegt dabei in der Fülle der unterschiedlichen Quellen, da sich Augustinus zur Seelsorge in vielen seiner Werke äussert. In dieser Hausarbeit wird versucht werden, wichtige und grundlegende Ansichten und Verhaltensgrundzüge des Kirchenlehrers darzustellen. Wichtig ist bei der Untersuchung stets die Unterscheidung zwischen den Ansichten und Gedanken Augustinus', die er in seinen Werken beschreibt und dem historischen Verhalten, wie wir es aus anderen Quellen, aber auch in Augustins eigenen Schriften finden. Frederik van der Meer, einer der bekanntesten Augustinus-Biografen, überschreibt sein Werk mit dem Titel 'Augustinus der Seelsorger'. Wie Augustinus sein Seelsorger-Sein umsetzte, welche Schwerpunkte er setzte und wie er selber darüber dachte sind zentrale Fragestellungen dieser Arbeit.

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Erlebnispädagogik in der Offenen Jugendarbeit
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2001 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1.0, Ernst-Abbe-Hochschule Jena, ehem. Fachhochschule Jena (Fachbereich Sozialwesen), 60 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt' Chinesisches Sprichwort Die inhaltliche Bedeutung dieser Worte erschliesst sich mir in Bezug auf das Thema dieser Diplomarbeit auf zweierlei Weise. Zum Einen ist eine Untersuchung von Erlebnispädagogik - Projekten im Rahmen der Offenen Jugendarbeit in der Vergangenheit kaum versucht worden, obwohl erlebnispädagogische Aktionen als neuartiger und moderner 'Weg zur Jugend' gerade in der Offenen Jugendarbeit in den letzten Jahren immer mehr an Raum gewonnen haben. Die wissenschaftliche Forschung und somit auch der Nachweis der Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit solcher Projekte steht aber noch nahezu aus. Diese Arbeit soll nun ein kleiner Schritt auf dem Weg in diese Richtung sein. Auf der anderen Seite erhält das obige Zitat Bedeutung für die Frage nach dem Sinn der Durchführung von Erlebnispädagogik - Projekten in der Offenen Jugendarbeit: Kann durch diese handlungsorientierte Methode in diesem Bereich etwas bewirkt werden und wenn ja, wie gross ist dann das Ausmass der festgestellten Veränderungen? Sind nicht auch kleine, unbedeutend wirkende Schritte in der Entwicklung eines Jugendlichen ein Teil des Weges oder vielleicht sogar der Anstoss zu grösseren Veränderungen? Die Gesamtheit dieser Überlegungen war für mich ein wichtiges Entscheidungskriterium für den Entschluss, mich im Rahmen dieser Arbeit mit der Frage nach den Wirkungen der 'Erlebnispädagogik in der Offenen Jugendarbeit' zu beschäftigen. In meiner Diplomarbeit versuche ich, die soeben beschriebene Fragestellung anhand der Beschreibung eines erlebnispädagogischen Projektes im Rahmen der Arbeit des offenen Jugendzentrums 'Haus um die Ecke' in Erfurt und einer anschliessenden Untersuchung der dabei auftretenden Wirkungen zu ergründen. Bisher sind in diesem speziellen Gebiet nur wenige Forschungsversuche unternommen worden. Die gewählte Form dieser Projektuntersuchung kann durch die Beschränkung auf nur einen 'Untersuchungsfall' sicherlich nur bedingt allgemeingültige Ergebnisse erbringen. Sie könnte aber aufzeigen, ob Wirkungsmöglichkeiten für das Arbeitsfeld 'Erlebnispädagogik in der Offenen Jugendarbeit' existieren, welcher Art sie in diesem speziellen Fall sind und welche Form der Durchführung für ein praktisches Projekt in diesem Bereich sinnvoll sein kann. Des Weiteren könnte durch diese Arbeit vielleicht sogar ein Anstoss zu weiteren Beschäftigungen mit diesem wichtigen Thema gegeben werden!

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Die Rolle der Ethik in der modernen Medizin
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1,0, Universität Erfurt, Veranstaltung: Töten und Sterben lassen, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung 'Schuldlosigkeit kann es in den Lebensbeziehungen der Menschen nicht geben, weil Verantwortung übernommen werden muss. Wenn Schuldlosigkeit zum obersten Kriterium ärztlichen Handelns würde, stünde nicht der anvertraute Mensch [...] im Mittelpunkt aller Erwägungen, sondern das ,Ich des Artzes'.' Die These wurde von dem evangelischen Theologen Hans Grewel aufgestellt. Er deutet damit an, welche Konsequenzen erfolgen können, wenn die Ärzte in ihren medizinischen Handlungen verantwortungslos und schuldfrei wären. Wenn die Ärzte demzufolge von jeglicher Schuld und Verantwortung befreit wären, würde ihr eigenes Wohlbefinden im Zentrum ihres Handelns stehen und nicht das, der zu behandelnden Patienten. Sie könnten die Behandlungen ihrer Patienten nach ihrem eigenen Anliegen richten, was bedeuten würde, dass sie sich solche Behandlungsmöglichkeiten aussuchen könnten, die für sie selbst zeit- und kraftsparender, auch wenn sie nicht förderlich für die Genesung ihrer Patienten wären. Aus Grewels Zitat folgend entstehen die Fragen, welche (in-)signifikante Rolle Schuld und Verantwortung in der modernen Medizin tatsächlich spielen oder spielen müssten und welche Bedeutung die Ethik hat, vor allem beim Töten und Sterben lassen von Patienten und beim Tun und Unterlassen bei Behandlungen. Um die Fragen prägnant beantworten zu können, werden die genannten Aspekte anhand eines Fallbeispiels aus der Medizin bearbeitet. Dieses Fallbeispiel wurde von dem Dozenten Prof. Dr. med Eike Uhlich in einer medizinischen Vorlesung in Hofheim vorgeführt und von ihm selbst erlebt, wie der folgende Satz über das zu bearbeitende Beispiel in dieser Hausarbeit, über die passive Euthanasie, verdeutlicht: 'Wie allein man als der verantwortliche Arzt sein kann, soll Ihnen unser letztes Beispiel zeigen, das mich selbst damals sehr bewegt und belastet hat.' Nachdem zunächst das Fallbeispiel des Dozenten vorgestellt wird, folgt anschliessend die Herausarbeitung. Hierbei wird das Augenmerk auf die Frage gelegt, ob Grewels Zitat, dass Ärzte nicht schuldfrei sind und sein dürfen, stimmt und aus welchen Gründen diese Position bestärkt wird. Ist es in der modernen Medizin überhaupt möglich, als Arzt Schuld auf sich zu laden, oder ist die Freiheit des Handelns der Ärzte so eingeschränkt, dass sie einer strengen Vorgabe in ihren Handlungen unterliegen?

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