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Erfurt
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Bei seinem Spaziergang durch Erfurts Geschichte und Gegenwart nimmt der Schriftsteller Rolf Schneider vor allem die namhaften Bewohner und Besucher der Stadt in den Blick: den Reformator Martin Luther, der in Erfurt studierte und hier zum Mönch wurde, den jüdischen Kaufmann Kalman von Wiehe, den Theologen Meister Eckhardt, den Mathematiker Adam Ries, aber auch Bundeskanzler Willy Brandt, der 1970 seinen legendären Auftritt auf dem Balkon des Hotels "Erfurter Hof" hatte. "Rolf Schneider erweist sich als glänzender Beobachter und Menschenbeschreiber." MDR

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
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Große Brüder werfen lange Schatten
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Frühjahr 1970. Der Ministerpräsident der DDR, Willi Stoph, empfängt in Erfurt Bundeskanzler Willy Brandt, und die RAF befreit in West-Berlin Andreas Baader aus der Haft. An der erweiterten Oberschule einer DDR-Kleinstadt diskutieren die Schüler derweil gelangweilt die Schlagzeilen des Neuen Deutschlands, während sie sich nach Schulschluss für die Musik des Deutschen Soldatensenders begeistern.Thomas Mertin und sein Freund Maikel gehören zu ihnen. Als das Gerücht aufkommt, die englische Beatgruppe The Hollies werde demnächst im Osten gastieren, fassen sie den Entschluss, selbst eine Band zu gründen. An Interessierten ist kein Mangel, sogar Schulschwarm Frauke wird als Sängerin gewonnen. Doch in der sozialistischen DDR ist selbst Musik ein Politikum, der Staat will Zugeständnisse. Am Ende müssen die Freunde sich entscheiden, wie weit sie für ihren Traum gehen wollen.

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Stand: 07.12.2019
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Schauplatz BRD
29,90 € *
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Text-Bild-Band zu 70 Jahre BRD am 23.5.2019: Zum 70. Geburtstag der zweiten deutschen Demokratie reist Norbert Bicher zurück an denkwürdige Orte, die das öffentliche Leben und Selbstverständnis der Deutschen geprägt haben. Er erzählt ihre Geschichten mit dem Blick von heute. So entsteht ein Kanon der Ereignisse aus der Bonner und Berliner Republik, der berührt und aufwühlt und uns zeigt, wie dieses Land nach dem Krieg wurde, was es heute ist.Die Skizzen der Erinnerung werden von Fotos begleitet, die den Blick auf große, aber auch auf fast vergessene Ereignisse lenken: Verfassungskonvent Herrenchiemsee, Spiegel-Affäre, den Tod Benno Ohnesorgs, Willy Brandt in Erfurt, das WM-Spiel BRD-DDR in Hamburg, Helmut Schmidt in Auschwitz, Boris Beckers erster Sieg in Wimbledon, die Barschel-Affäre oder Außenminister Genscher in der Prager Botschaft. Aber es sind die vielen kleineren Orte, die diesen Band zu einer wahren Fundgrube machen, die man nicht mehr aus der Hand legen wird, weil sie von unserem Lebensgefühl und dem unserer Eltern erzählt.

Anbieter: buecher
Stand: 07.12.2019
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Der schwarze Kanal - DDR-Politpropaganda zu Zei...
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Achtundzwanzig Jahre lang war Karl-Eduard von Schnitzler Chef-Propagandist und Gesicht des "Schwarzen Kanals" im DDR-Fernsehen. Wöchentlich zeigte und kommentierte er voller Polemik in seiner Sendung Ausschnitte aus dem TV-Programm des westdeutschen Klassenfeindes, was ihm auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs den Spitznamen "Sudel-Ede" einbrachte. "Der schwarze Kanal" war dabei das von ihm gewählte Synonym für eben dieses BRD-Fernsehen, aus dem er -teilweise aus dem Zusammenhang gerissen und damit sinnentstellend- Passagen aus Nachrichten- und Politikmagazinen einspielte. So wurde die Sendung, wenn auch bei über die Jahre sinkenden Einschaltquoten, selbst zum Dokument deutsch-deutscher Zeitgeschichte.Aus den (leider nicht komplett) erhaltenen und heute im Besitz des Deutschen Rundfunkarchivs befindlichen Sendungen vereint diese Kompilation mehr als dreißig Folgen. Schwerpunkte liegen dabei auf historischen Begebenheiten wie dem Bau der Berliner Mauer 1961, dem 1970er Erfurt-Besuch von Willy Brandt bis hin zum Exodus der DDR und dem gleichzeitigen Ende von "Der schwarze Kanal". Darüber hinaus äußert von Schnitzler sich über die Jahre immer wieder zu gesellschaftlichen Auswüchsen im Westen und frönt seinen Feindbildern Adenauer, Strauß & Co. "Der schwarze Kanal - 1961 bis 1989" ist die bisher einzige DVD-Dokumentation einer der umstrittensten Polit-Sendungen aus vierzig Jahren DDR. DVD1:21. März 1960 Die erste Sendung24. April 1961 Zur Berichterstattung des West-Fernsehens über die Kuba-Invasion13. August 1961 Sondersendung zur Errichtung der Mauer in Berlin14. August 1961 "Wir sind dem Berlin der Normalisierung etwas nähergekommen."22. August 1961 Zu Reaktionen des Westens auf den Mauerbau28. August 1961 "Der Zweck, die Absicht sind doch wohl entscheidend."DVD2:02. Januar 1962 Gedanken zur Jahreswende26. Juni 1962 Der Tod eines DDR-Grenzpolizisten12. November 1962 Zur SPIEGEL-Affäre20. September 1965 Bundestagswahl am 19. SeptemberDVD3:14. April 1968 Dutschke16. März 1970 Erfurt23. März 1970 Erfurt (2)10. August 1970 Die Erben der TeilungDVD4:12. April 1971 Die Bundesrepublik - "Lieb Vaterland"26. April 1971 Bonn und Olympia im Widerstreit12. Juli 1971 Revanchismus - Friedliche Koexistenz- Abgrenzung14. Februar 1972 Unolympischer Geist21. August 1972 Olympischer Profit16. Oktober 1972 Weder christlich, noch demokratisch, noch sozial: CDU/CSUDVD5:22. Januar 1973 Bundesland Westberlin?25. Dezember 1973 Ein Sänger aus Quakenbrück06. Dezember 1976 Schießgenehmigung03. Dezember 1979 Musikalische Grüße nach Moskau12. Januar 1981 Namen sind nicht Schall und RauchDVD6:26. Juni 1989 Tut endlich was!28. August 1989 Unmenschliche Inszenierung11. September 1989 Nachhilfeunterricht18. September 1989 Der vergebliche Weg ins Glück09. Oktober 1989 Das Schicksal von Blütenträumen16. Oktober 1989 Die eigene Nase23. Oktober 1989 Hundert Tage30. Oktober 1989 Die letzte Sendung

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Stand: 07.12.2019
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Etzelsbach
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Auszug aus einer Rezension von Josef Keppler in der 'Eichsfelder Heimatzeitschrift', Ausgabe Mai 2011. Die Katholiken im Bistum Erfurt und insbesondere die Eichsfelder zählen gegenwärtig - unterstützt und angespornt durch die heimischen Tageszeitungen - die Tage bis zum Besuch seiner Heiligkeit Papst Benedikts XVI. in Deutschland und halten es für eines der bedeutendsten Ereignisse in der eichsfeldischen Geschichte, dass der Pontifex das Wallfahrtsland Eichsfeld und hier den kleinen, stillen Marienwallfahrtsort Etzelsbach bei Steinbach mit seinem Besuch beehren will, wofür inzwischen ein minutiös festgelegter Zeitplan vorliegt. Während umfassende Vorbereitungen in vielfältigen Organisationsbereichen schon öffentlich wie intern stattfinden, wird die neogotische Wallfahrtskirche auch jetzt schon wesentlich häufiger von Gästen aufgesucht, als dies bisher in den Monaten vor den bekannten Wallfahrten im Sommer eigentlich üblich ist. Viele wollen - sich erinnernd oder vorab - einen Blick auf den „Wallfahrtsort des Papstes' im Eichsfeld werfen, dort beten und etwas von dessen Geschichte wissen, die durch den Papstbesuch eine Krönung erfährt. Andreas Anhalt, gebürtiger Steinbächer, jetzt Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde „St. Stefan' in Sonneberg, legte bereits 1998 mit seinem Buch „Der Wallfahrtsort Etzelbach' einen Beitrag über die Wallfahrtsgeschichte im Eichsfeld und im Bistum Erfurt vor. Nun erfüllt er gewiss den Wunsch vieler, indem er eine handliche, reich bebilderte Informationsschrift über die plötzlich vielgenannte nordthüringische Pilgerstätte veröffentlicht. Um Bekanntes und zudem auch nicht sofort abrufbares Wissen in ausreichender Weise für den Pilger wie für den historisch Interessierten darzubieten, schlägt er mit der vorliegenden 64-seitigen Broschüre den weiten Bogen vom Geschichtlichen, das bis 1525 zurückverfolgt werden kann, bis hin zur Meinungsäusserung der Einheimischen in der Gegenwart, die über die Bedeutung Etzelsbachs für ihr Leben resümieren. Gleich auf den ersten Seiten findet sich die Legende von der Auffindung des Gnadenbildes, der Pietá aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, deren kunsthistorische Einordnung und eine Betrachtung ihrer emotionalen Wirkung auf die Wallfahrer. Anschliessend informiert der Autor über das besondere Brauchtum der Pferdesegung, wodurch Etzelsbach im mitteldeutschen Raum bekannt wurde, und erwähnt dann die höchst aktuelle jährliche „Fahrzeugsegnung' am Sonntag nach dem Christophorustag. Auf mehreren Seiten schildert er sodann Einzelheiten zur Baugeschichte der Kapelle und beschreibt die Innenausstattung mit den Vierzehn Nothelfern in beiden Rundfenstern, die Chorfenster von 1900/01, die Plastiken und Reliefs sowie die Wandbilder von Willy Jakob (1929), bevor er zu Details des Äusseren, wozu u. a.eine datierte Pietá von 1805 gehört, Stellung nimmt. Mehrere Seiten widmet Anhalt schliesslich traditionellem Gebets- und Liedgut von Etzelbach, was insbesondere die Wallfahrer freuen dürfte. Die Anfahrtswege zur Kapelle sind ebenfalls beschrieben. Aus dem Vorwort „Wo Gott ist, da ist Zukunft.' Unter diesem Leitwort steht der Staatsbesuch des Papstes Benedikt XVI. vom 22. bis 25. September 2011 in Deutschland. Dabei kommt Benedikt XVI. auch nach Etzelsbach, das ist für den Wallfahrtsort Etzelsbach, für das Eichsfeld und das Bistum Erfurt eine überaus grosse Freude und Ehre. Der Papst wollte, neben den anderen Orten seines Besuches, wie Berlin, Erfurt und Freiburg, einen Marienwallfahrtsort im Eichsfeld aufsuchen. So kam die nähere Wahl auf Etzelsbach - gerade auch deshalb, weil schon seit Jahrhunderten Menschen zu diesem Wallfahrtsort pilgern und ihr Leben vor Gott betrachten. So passt das Motto der Papstreise auch gut zu Etzelsbach. Der Papst reiht sich in die grosse Schar der Wallfahrer ein. Falsch wäre es zu sagen: Damit tritt der Wallfahrtsort Etzelsbach aus dem Schatten seines Daseins heraus. Etzelsbach hat nie im Schatten gelegen. Der Ort selbst und seine Wallfahrten zählen zu den beliebtesten der Region. Am Sonntag, in der Woche, zu jeder Tageszeit öffnen Menschen die Tür zur Kapelle und treten mit ihrem Leben vor das Gnadenbild. Was macht diesen

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Stand: 07.12.2019
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Grass, G: Angestiftet
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Eine politische Stellungnahme »Auch damals, im Jahr, als die Mauer gebaut wurde, setzten die sich christlich nennenden Parteien auf die Diffamierung des politischen Gegners. Konrad Adenauer hatte keine Hemmungen, den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Willy Brandt, als uneheliches Kind zu verleumden und als Emigranten zu denunzieren. Diese Ungeheuerlichkeit hat mich angestiftet Partei zu ergreifen, die übliche Distanz aufzugeben und später in oft mühsamer Kleinarbeit politisch aktiv zu werden.« Der Bürger Günter Grass hat seit 1965 in Bundes- und Landtagswahlkämpfen auf zahlreichen Veranstaltungen gesprochen, er hat sich mit der SPD, deren Mitglied er von 1982 bis 1992 war, auseinandergesetzt und mit seinem Engagement internationale Beachtung gefunden. Der vorliegende Band enthält neben programmatischen Reden und Interviews einen Einakter, Gedichte, Briefe und Kommentare, in denen sich drei Jahrzehnte bundesdeutscher Politik spiegeln. Inhalt: - Wer wird dieses Bändchen kaufen? - Frommes Wahllied für Katholiken, Schildbürger und Unentschiedene - Mit halblauter Stimmlage - POUM oder Die Vergangenheit fliegt mit - Gesamtdeutscher März - Es steht zur Wahl - Loblied auf Willy - Des Kaisers neue Kleider - Rede an einen jungen Wähler, der sich versucht fühlt, die NPD zu wählen - Offener Briefwechsel mit Willy Brandt - Die melancholische Koalition - Rede über die Parteien - Was Erfurt ausserdem bedeutet - Der Wähler und seine Stimme - Politisches Tagebuch. Betroffen sein - Ich bin Sozialdemokrat, weil ich ohne Furcht leben will - Sozialdemokratie zwischen Kommunismus und Kapitalismus - Die Argumente hat die SPD - Der Schriftsteller als Bürger – eine Siebenjahresbilanz - Rede vor der Sozialdemokratischen Wählerinitiative - Als in Chile - Koalition im Schlafmützen-Trott - Sieben Thesen zum demokratischen Sozialismus - Einige Denkzettel nach der Wahl - Orwells Jahrzehnt I - Orwells Jahrzehnt II - Die Zukunft des demokratischen Sozialismus - Rede von der Verantwortung - Assistenz durch Dreinreden - Jemand mit Hintergrund - Was an die Substanz geht - Wer eine Festung baut

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Stand: 07.12.2019
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Große Brüder werfen lange Schatten
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Frühjahr 1970. Der Ministerpräsident der DDR, Willi Stoph, empfängt in Erfurt Bundeskanzler Willy Brandt, und die RAF befreit in West-Berlin Andreas Baader aus der Haft. An der erweiterten Oberschule einer DDR-Kleinstadt diskutieren die Schüler derweil gelangweilt die Schlagzeilen des Neuen Deutschlands, während sie sich nach Schulschluss für die Musik des Deutschen Soldatensenders begeistern. Thomas Mertin und sein Freund Maikel gehören zu ihnen. Als das Gerücht aufkommt, die englische Beatgruppe The Hollies werde demnächst im Osten gastieren, fassen sie den Entschluss, selbst eine Band zu gründen. An Interessierten ist kein Mangel, sogar Schulschwarm Frauke wird als Sängerin gewonnen. Doch in der sozialistischen DDR ist selbst Musik ein Politikum, der Staat will Zugeständnisse. Am Ende müssen die Freunde sich entscheiden, wie weit sie für ihren Traum gehen wollen.

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Stand: 07.12.2019
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Die PDS nach ihrem Gründungsparteitag
14,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Universität Potsdam, Veranstaltung: Die PDS - Von der ostdeutschen Regional- zur gesamtdeutschen Regierungspartei?, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl 2002 sehen viele Politologen und Parteienforscher bereits das Ende der PDS nahen. Im folgenden möchte ich die Entwicklung der PDS von ihrem Gründungsparteitag im Dezember 1989 bis Ende 1991 darstellen, der Zeitraum erstreckt sich also über zwei Jahre. In meiner Schlussbemerkung werde ich dann die Situation der PDS Ende 1991 mit der heutigen vergleichen und versuchen, zu einem Ergebnis zu kommen, inwiefern diese miteinander vergleichbar sind. Dabei wird der Schwerpunkt meiner Untersuchungen weniger auf dem Gründungsparteitag selbst, sondern vielmehr auf der Darstellung der Umstände während und nach dem ersten Wahlzyklus liegen. 2. Die Ausgangslage nach dem Mauerfall Nach den Umwälzungen vom November 1989 war schnell klar, dass sich die alte DDR-Staatspartei SED grundlegend erneuern musste, und zwar sowohl 'inhaltlich, personell und strukturell' 1 . Nachdem am 1. Dezember 1989 der Artikel 1 aus der DDR-Verfassung - dieser hatte der SED die führende Rolle im Staat zugesichert - sah sich die Partei erstmals dem Konkurrenzkampf zu anderen Parteien ausgesetzt. Erste Zeichen einer innerparteilichen Neuausrichtung waren die Parteiausschlüsse ehemaliger DDR-Grössen wie Erich Honecker, Erich Mielke, Willy Stoph oder Alexander Schalck-Golodkowski nur zwei Tage später. Nachdem ebenfalls am 1. Dezember das ZK und Politbüro zurücktraten, wurde die Partei zunächst von einem Arbeitsausschuss geleitet, der aber lediglich die Aufgabe hatte, den Sonderparteitag in Berlin vorzubereiten. Dieser stand unter der Leitung des 1. Sekretärs der SED-Bezirksleitung Erfurt, Herbert Kroker.

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Stand: 07.12.2019
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Die PDS nach ihrem Gründungsparteitag
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Universität Potsdam, Veranstaltung: Die PDS - Von der ostdeutschen Regional- zur gesamtdeutschen Regierungspartei?, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach dem Debakel bei der Bundestagswahl 2002 sehen viele Politologen und Parteienforscher bereits das Ende der PDS nahen. Im folgenden möchte ich die Entwicklung der PDS von ihrem Gründungsparteitag im Dezember 1989 bis Ende 1991 darstellen, der Zeitraum erstreckt sich also über zwei Jahre. In meiner Schlussbemerkung werde ich dann die Situation der PDS Ende 1991 mit der heutigen vergleichen und versuchen, zu einem Ergebnis zu kommen, inwiefern diese miteinander vergleichbar sind. Dabei wird der Schwerpunkt meiner Untersuchungen weniger auf dem Gründungsparteitag selbst, sondern vielmehr auf der Darstellung der Umstände während und nach dem ersten Wahlzyklus liegen. 2. Die Ausgangslage nach dem Mauerfall Nach den Umwälzungen vom November 1989 war schnell klar, dass sich die alte DDR-Staatspartei SED grundlegend erneuern musste, und zwar sowohl 'inhaltlich, personell und strukturell' 1 . Nachdem am 1. Dezember 1989 der Artikel 1 aus der DDR-Verfassung - dieser hatte der SED die führende Rolle im Staat zugesichert - sah sich die Partei erstmals dem Konkurrenzkampf zu anderen Parteien ausgesetzt. Erste Zeichen einer innerparteilichen Neuausrichtung waren die Parteiausschlüsse ehemaliger DDR-Grössen wie Erich Honecker, Erich Mielke, Willy Stoph oder Alexander Schalck-Golodkowski nur zwei Tage später. Nachdem ebenfalls am 1. Dezember das ZK und Politbüro zurücktraten, wurde die Partei zunächst von einem Arbeitsausschuss geleitet, der aber lediglich die Aufgabe hatte, den Sonderparteitag in Berlin vorzubereiten. Dieser stand unter der Leitung des 1. Sekretärs der SED-Bezirksleitung Erfurt, Herbert Kroker.

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