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Der 'künstliche Mensch' - eine sportwissenschaf...
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Der 'künstliche Mensch' ist im Sport längst Realität. Er ist zwar keine 'Maschine', aber dennoch künstlich hergestellt. Das ausgeklügelte systematische Training in den unterschiedlichen Sportarten macht aus den Sportlerkörpern gleichsam neue Leiber, und die Gabe von Medikamenten steigert die natürliche (was immer das heißen mag) sportliche Leistungskraft in ungeahnter Weise.So sind denn auch die Künstlichkeit, der künstliche Mensch längst ein - mindestens implizites - Thema der Sportwissenschaften. Diese Künstlichkeit und ihre zeitentsprechenden vielfältigen Variationen im Sport werden - so die Vermutung - in den Sportwissenschaften als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt oder aber als moralische Verirrungen verurteilt. Eine gewisse Transparenz im Dickicht der Diskussionen bietet ein Blick in die Kulturgeschichte: Hier zeigt sich am ehesten, welche Funktion der künstliche Mensch im Bewusstsein der Epochen einnahm und welche Bedeutung er in der Gegenwart hat und haben könnte. Ein solcher Blick könnte die Einschätzung gegenwärtiger Tendenzen im Sport durch die Sportwissenschaften kritischer und zugleich abgeklärter werden lassen.Inhalt:Barbara Ränsch-Trill (Köln): Einleitung - Zur Anthropologie des künstlichen Menschen. - Stefan Lehmann (Halle): 'Der Mensch - Maß aller Dinge?'. Zur Deutung griechischer Athletenstatuen. - Theodore Kwasman (Köln): 'Nimmst Du, Herr, ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub' (Psalm 104, 29). Der Golem und sein Mensch als Schöpfer. - Helmut Korte (Göttingen): Vom Golem zum Terminator - Der Homunculus-Mythos im Film. - Rita Morrien (Freiburg): Über die Kunst, natürlich zu sein - Die weibliche Schönheit als Schauplatz der Naturalisierung der Geschlechterdifferenz in 'Frauenromanen' um 1800 -Rita Morrien (Freiburg): Eve of Destruction und Alien: Resurrection. Schöpfungsmythen in amerikanischen Science-fiction-Filmen der neunziger Jahre. - Claus-Artur Scheier (Braunschweig): Der Körper und das Zeichen. Transformationen des Leibbegriffs im abendländischen Denken. -Gunter Gebauer (Berlin): Plädoyer für den Common Body. - Henning Eichberg (Slagelse, Dänemark): Die Produktion des 'Unproduktiven'. - Jürgen Court (Erfurt): Anthropometrie und Sportwissenschaft. - Arnd Krüger (Göttingen): Der Hightech-Gladiator - noch Fiktion oder schon Wirklichkeit? - Gerd Roellecke (Karlsruhe/Mannheim): Der Schöpfungswürfel wird präpariert - Helfen Recht und Ethik?

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Stand: 05.08.2020
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Liturgie als Chance und Herausforderung für die...
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Liturgie - Stufe oder Stolperstein auf dem Weg zur Einheit?Die Bemühungen um die Wiederherstellung der Einheit der Kirchen hat sich lange Zeit auf die Überwindung dogmatischer Unterschiede konzentriert. Die Beschäftigung mit historischen, soziologischen und gesellschaftspolitischen Hintergründen der Trennungsgeschichten setzte aber alsbald ein. Aktuell ist der Ruf nach einer spirituellen Ökumene laut, doch was bedeutet das im Hinblick auf die Liturgie, die Gottesdienstfeiern der Kirchen?Welche Chancen und Herausforderungen die ökumenische Reflexion über die Liturgie in systematischer, historischer und praktischer Perspektive aufzeigt, wurde im Rahmen einer Konferenz an der Katholischen Privatuniversität Linz im Februar 2017 mit internationalen evangelischen, orthodoxen, orientalisch-orthodoxen und katholischen Fachleuten erarbeitet und diskutiert. Im Band werden neuere und innovative Forschungsansätze für die Entwicklung eines ökumenischen Liturgieverständnisses zusammengefasst.Mit Beiträgen von Basilious J. GROEN (Graz), Dorothea HASPELMATH-FINATTI (Wien), Baby VARGHESE (Kerala), Dorothea SATTLER (Münster), Polycarpus Augin AYDIN (Glane/NL), Irene MILDENBERGER (Erfurt), Predrag BUKOVEC (Wien), Ramez MIKHAIL (USA), Georgios BASIOUDIS (Mannheim), Florian WEGSCHEIDER (Linz), Reinhard THÖLE (Halle), Thomas Prasobh KOLLIYELIL OIC (Wien), Johannes HAUCK OSB (Niederalteich), Michael MAX (Salzburg), Stefan GUGEREL (Wien)

Anbieter: Dodax
Stand: 05.08.2020
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Satzzeichen
69,00 € *
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Die Maßgabe der Satzzeichen stellt sich unwillkürlich ein. Es hätte gar keinen Zweck, sie zu ignorieren. "Jeder Text [...] zitiert sie von sich aus" (Adorno), ob man will oder nicht: nicht etwa indem er sie einbestellt, beordert (herbeizitiert), sondern indem er sich auf sie beruft, als Autorität. Satzzeichen bekunden Szenenwechsel, mit denen sprachliches Handeln auf einen Schauplatz der Schrift zurückverwiesen wird. Interpunktion stellt so beharrlich Schriftlichkeit aus. Die Schriftsetzer setzen die Schrift, aber die Satzzeichen setzen die Schrift in Szene. Sie führen die Schrift auf. Diese theatrale Dimension der Satzzeichen verkompliziert ihren Status erheblich. Wo Interpunktion - in Form welcher Praktiken und welcher Zeichen auch immer - einmal in Kraft getreten ist, scheint sie der Schrift ihren Raum zu eröffnen, in dem diese sich allererst konstituiert.Szenen der Schrift, die durch Satzzeichen eröffnet werden, finden sich in literarischen Texten vielfältig aufgeführt und archiviert. Literatur speichert die historisch verschiedenen Praktiken der Zeichensetzung, sie erzeugt - in Prozessen ihrer Tradierung und Übersetzung - Spuren der Friktionen und Verwerfungen zwischen verschiedenen Interpunktionssystemen.Der vorliegende Band versammelt undisziplinierte Stellungnahmen zu Satzzeichen. Ab- und Ausschweifungen sind willkommen, um die "Nichtigkeit und Wichtigkeit" (Karl Kraus), die Abgelegenheit und Tragweite des Gegenstandes auszuloten. Der Sammelband ist der Literaturwissenschaftlerin Bettine Menke (Universität Erfurt) gewidmet.Mit Beiträgen von: Evelyn Annuß, Hansjörg Bay, Carolin Bohlmann, Thorsten Bothe, Gabriele Brandstetter, Rüdiger Campe, Stefanie Diekmann, Ulisse Dogà, Jörg Dünne, Alexander García Düttmann, Daniel Eschkötter, Jörn Etzold, Thomas Glaser, Stephan Gregory, Eva Geulen, Ulla Haselstein, Anna Häusler, Anselm Haverkamp, Rudolf Helmstetter, Ute Holl, Andrea Hübener, Carol Jacobs, Elfriede Jelinek, Annette Keck, Wolf Kittler, Annina Klappert, Ekkehard Knörer, Gertrud Koch, Renate Lachmann, Hans-Thies Lehmann, Helga Lutz, Thomas Macho, Ethel Matala de Mazza, Christoph Menke, Kai Merten, Eva Meyer, Holt Meyer, Gloria Meynen, Maud Meyzaud, J. Hillis Miller, Inka Mülder-Bach, Nikolaus Müller-Schöll, Gerhard Neumann, Jane O. Newman, Ulrike Ottinger, Jörg Paulus, Nils Plath, Gerhard Poppenberg, Julia Prager, Stefan Rieger, Armin Schäfer, Martin Jörg Schäfer, Dietmar Schmidt, Peter Schuck, Erhard Schüttpelz, Gabriele Schwab, Bernhard Siegert, Beate Söntgen, Georg Stanitzek, Wolfgang Struck, Katrin Trüstedt, Barbara Vinken, Juliane Vogel, Joseph Vogl, Martina Wagner-Egelhaaf, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Nina Wiedemeyer, Uwe Wirth, Hanns Zischler, Sabine Zubarik.

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Stand: 05.08.2020
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Die Stiftung
138,00 € *
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Der Trend zur Stiftungsgründung in Deutschland ist seit Jahren ungebrochen und setzt sich Jahr für Jahr in einer wachsenden Zahl von neu errichteten Stiftungen fort. Die Rechtsquellen des Stiftungsrechts befinden sich nicht nur im BGB, sondern auch in zahlreichen Landesstiftungsgesetzen, darüber hinaus sind steuerliche Regelungen des Gemeinnützigkeitsrechts, gleichfalls verstreut in zahlreichen Einzelgesetzen bei Errichtung und Führung der Stiftung zu beachten.Das Handbuch deckt die BereicheRechtsformwahlStiftungsgründung und OrganisationsstrukturStiftungsvermögen, Anlage und Behandlung von VermögenszuwendungenHaftung der StiftungsorganeStiftungsaufsicht als Schutz des StifterwillensStiftungen als Arbeitgeber, als Parteien im Zivilprozess, in der InsolvenzBesonderheiten der kirchlichen Stiftungenin großer Detailfülle ab. Wissenschaftlich profund, aber mit hoher Praxisnähestellt es ausführlich die Gründung und Führung der Stiftung dar und unterstützt im Detail bei der rechtlichen Gestaltung der facettenreichen Herausforderungenbehält zu allen materiellrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten stets die steuerliche Seite im Blickzeigt anhand von Praxisbeispielen konkrete Problemlösungen auf undunterstützt mit Formulierungshinweisen für die Satzungsgestaltung Herausgeber und Autoren stehen für überragende Expertise im Stiftungsrecht:Prof. Dr. Bernd Andrick, Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht, a.D., Rechtsanwalt, Münster Prof. Dr. Christian Fischer, Universität Jena Dr. Stefan Fritz, Markt Schwaben Dr. Matthias Gantenbrink, Syndikusrechtsanwalt und Rechtsanwalt, Bochum Dr. Maximilian Haag, LL.M., Rechtsanwalt, München Prof. Dr. Ansgar Hense, Bonn Dr. Rafael Hörmann, Rechtsanwalt, München Prof. Dr. Volker Michael Jänich, Universität Jena Prof. Dr. Michael Kilian, Universität Halle-Wittenberg Prof. Dr. Kurt-Dieter Koschmieder, Universität Jena Dr. Tom Lassmann, LL.M. (N.S. Wales), Rechtsanwalt, Hamburg Prof. Dr. Gerhard Lingelbach, Universität Jena Dr. Christoph Mecking, Rechtsanwalt, Berlin Dr. Erwin Müller, Rechtsanwalt, Potsdam Dr. Kristin Nettelnbrecher, München Dr. Ingo Oellerich, Richter am Finanzgericht, FG Münster Dr. Ben Michael Risch, Referatsleiter im Hessischen Städtetag, Wiesbaden Annette Sachse, Steuerberaterin, Erfurt Prof. Dr. Ingo Saenger, Universität Münster Prof. Dr. Berit Sandberg, Hochschule für Technik und Wirtschaft, Berlin Prof. Dr. Martin Schulte, Technische Universität Dresden Dr. Sebastian Schwintek, Berlin Dr. Kay Seidemann, Westsächsische Hochschule Zwickau Dr. Till Veltmann, Rechtsanwalt, Hamm Dr. Almuth Werner, Rechtsanwältin, Leipzig Prof. Dr. Olaf Werner, Universität Jena Stefan Winheller, LL.M., Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht, Frankfurt am Main Angelo Winkler, Ministerialrat a.D., Berlin

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Stand: 05.08.2020
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Kündigungsschutzrecht, Handkommentar
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Richter aller Instanzen zeigen den WegDer "HaKo" zum Kündigungsschutzrecht ist zum Markenzeichen in Anwalt- und Richterschaft geworden. Erfahrene Arbeitsrechtler schreiben auf der Basis der höchstrichterlichen Rechtsprechung. Eine straffe Systematisierung gewährleistet den schnellen Zugriff auf die praxisrelevanten Probleme. Durch seine im besten Sinne interessenneutrale Kommentierung eignet er sich hervorragend für Praktiker auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite. Die Vorteile In einem Band: Fundiert und praxisnah kommentiert sind neben dem KSchG alle weiteren relevanten kündigungsschutzrechtlichen Vorschriften vom AGG über das BGB bis zum PflegeZG, SGB IX und TzBfGDurchgängig kommentiert : Fragen der Prozesstaktik, der Beweislast und der abgestuften Vortragslast insbesondere bei PrognoseentscheidungenBesonders praxisnah : Zahlreiche Beispiele, Formulierungsmuster und Gebührenhinweise Die 6. Auflage des HaKo-KSchRwurde nochmals erweitert : Kommentiert ist jetzt auch der für Berufsausbildungsverhältnisse geltende Sonderkündigungsschutz nach 22 BBiG und der für den Immissionsschutzbeauftragten geltende Sonderkündigungsschutz nach 58 BImSchG sowie der 103 BetrVG . Das FPfZG wird im Rahmen des PflegeZG berücksichtigt. Topaktueller Stand Die Neuauflage berücksichtigt bereits die grundlegenden Änderungen durch das neue Teilhaberecht (SGB IX) sowie das neue MuSchG in der ab 1.1.2018 geltenden Fassung, ebenso die Novellen zum PflegeZG und BEEG. Die umfangreiche neue Rechtsprechungdes Bundesarbeitsgerichts, der Instanzgerichte und des EuGH ist durchgängig kommentiert, so die Entscheidungen des BAGzur krankheitsbedingten Kündigung und BEMzur Frage nachträglicher Mitteilungspflichten gegenüber dem Betriebsrat bei wesentlicher Änderung des Sachverhaltszur Wochenfrist gem.102 BetrVGzum Maßstab des Rechtsmissbrauchs bei Befristungskettenoder die Entscheidungen des EuGHzur Kündigung eines Arbeitnehmers wegen vorübergehender Arbeitsunfähigkeit auf unbestimmte Zeit nach einem Arbeitsunfall/Behindertenbegriff und Diskriminierung (Daouidi)zum verstärkten Schutz bei Entlassung von Arbeitnehmern mit Behinderungen (Milkova)zur Diskriminierung wegen der Religion oder Weltanschauung - islamisches Kopftuch - Entlassung nach Kundenbeschwerde (Bougnaoui und ADDH) Herausgeber und Autorensind ausgewiesene Kenner der Arbeitsgerichtsbarkeit und der Anwaltschaft:Dr. Annett Böhm, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Bad Schwartau/Lübeck Dr. Frauke Denecke, Rechtsanwältin und Mediatorin, Frankfurt a.M. Burkhard Fabritius, MBA, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hamburg Inken Gallner, Vorsitzende Richterin am Bundesarbeitsgericht, Erfurt, Ministerialdirektorin a.D. Jan Gieseler, Rechtsanwalt und Mediator, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Strafrecht, Tauberbischofsheim Dr. Meike Kuckuk, Rechtsanwältin, Fachanwältin für Arbeitsrecht, Stuttgart Dr. Hans-Jochem Mayer, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht und Fachanwalt für Verwaltungsrecht, Bühl Wilhelm Mestwerdt, Präsident des Landesarbeitsgerichts Niedersachsen Prof. Dr. Stefan Nägele, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Stuttgart Dr. Anja Nägele-Berkner, Richterin am AG Heilbronn Dr. Stephan Osnabrügge, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Bonn Gerhard Pfeiffer, Vorsitzender Richter am LAG Baden-Württemberg, Stuttgart Bernd Spengler, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Würzburg Claudia Wemheuer, Richterin am Bundesarbeitsgericht, Erfurt Ralf Zimmermann, Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt

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Stand: 05.08.2020
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Etzelsbach
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Auszug aus einer Rezension von Josef Keppler in der 'Eichsfelder Heimatzeitschrift', Ausgabe Mai 2011. Die Katholiken im Bistum Erfurt und insbesondere die Eichsfelder zählen gegenwärtig - unterstützt und angespornt durch die heimischen Tageszeitungen - die Tage bis zum Besuch seiner Heiligkeit Papst Benedikts XVI. in Deutschland und halten es für eines der bedeutendsten Ereignisse in der eichsfeldischen Geschichte, dass der Pontifex das Wallfahrtsland Eichsfeld und hier den kleinen, stillen Marienwallfahrtsort Etzelsbach bei Steinbach mit seinem Besuch beehren will, wofür inzwischen ein minutiös festgelegter Zeitplan vorliegt. Während umfassende Vorbereitungen in vielfältigen Organisationsbereichen schon öffentlich wie intern stattfinden, wird die neogotische Wallfahrtskirche auch jetzt schon wesentlich häufiger von Gästen aufgesucht, als dies bisher in den Monaten vor den bekannten Wallfahrten im Sommer eigentlich üblich ist. Viele wollen - sich erinnernd oder vorab - einen Blick auf den „Wallfahrtsort des Papstes' im Eichsfeld werfen, dort beten und etwas von dessen Geschichte wissen, die durch den Papstbesuch eine Krönung erfährt. Andreas Anhalt, gebürtiger Steinbächer, jetzt Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinde „St. Stefan' in Sonneberg, legte bereits 1998 mit seinem Buch „Der Wallfahrtsort Etzelbach' einen Beitrag über die Wallfahrtsgeschichte im Eichsfeld und im Bistum Erfurt vor. Nun erfüllt er gewiss den Wunsch vieler, indem er eine handliche, reich bebilderte Informationsschrift über die plötzlich vielgenannte nordthüringische Pilgerstätte veröffentlicht. Um Bekanntes und zudem auch nicht sofort abrufbares Wissen in ausreichender Weise für den Pilger wie für den historisch Interessierten darzubieten, schlägt er mit der vorliegenden 64-seitigen Broschüre den weiten Bogen vom Geschichtlichen, das bis 1525 zurückverfolgt werden kann, bis hin zur Meinungsäusserung der Einheimischen in der Gegenwart, die über die Bedeutung Etzelsbachs für ihr Leben resümieren. Gleich auf den ersten Seiten findet sich die Legende von der Auffindung des Gnadenbildes, der Pietá aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts, deren kunsthistorische Einordnung und eine Betrachtung ihrer emotionalen Wirkung auf die Wallfahrer. Anschliessend informiert der Autor über das besondere Brauchtum der Pferdesegung, wodurch Etzelsbach im mitteldeutschen Raum bekannt wurde, und erwähnt dann die höchst aktuelle jährliche „Fahrzeugsegnung' am Sonntag nach dem Christophorustag. Auf mehreren Seiten schildert er sodann Einzelheiten zur Baugeschichte der Kapelle und beschreibt die Innenausstattung mit den Vierzehn Nothelfern in beiden Rundfenstern, die Chorfenster von 1900/01, die Plastiken und Reliefs sowie die Wandbilder von Willy Jakob (1929), bevor er zu Details des Äusseren, wozu u. a.eine datierte Pietá von 1805 gehört, Stellung nimmt. Mehrere Seiten widmet Anhalt schliesslich traditionellem Gebets- und Liedgut von Etzelbach, was insbesondere die Wallfahrer freuen dürfte. Die Anfahrtswege zur Kapelle sind ebenfalls beschrieben. Aus dem Vorwort „Wo Gott ist, da ist Zukunft.' Unter diesem Leitwort steht der Staatsbesuch des Papstes Benedikt XVI. vom 22. bis 25. September 2011 in Deutschland. Dabei kommt Benedikt XVI. auch nach Etzelsbach, das ist für den Wallfahrtsort Etzelsbach, für das Eichsfeld und das Bistum Erfurt eine überaus grosse Freude und Ehre. Der Papst wollte, neben den anderen Orten seines Besuches, wie Berlin, Erfurt und Freiburg, einen Marienwallfahrtsort im Eichsfeld aufsuchen. So kam die nähere Wahl auf Etzelsbach - gerade auch deshalb, weil schon seit Jahrhunderten Menschen zu diesem Wallfahrtsort pilgern und ihr Leben vor Gott betrachten. So passt das Motto der Papstreise auch gut zu Etzelsbach. Der Papst reiht sich in die grosse Schar der Wallfahrer ein. Falsch wäre es zu sagen: Damit tritt der Wallfahrtsort Etzelsbach aus dem Schatten seines Daseins heraus. Etzelsbach hat nie im Schatten gelegen. Der Ort selbst und seine Wallfahrten zählen zu den beliebtesten der Region. Am Sonntag, in der Woche, zu jeder Tageszeit öffnen Menschen die Tür zur Kapelle und treten mit ihrem Leben vor das Gnadenbild. Was macht diesen

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Stand: 05.08.2020
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Der 'künstliche Mensch' - eine sportwissenschaf...
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Der 'künstliche Mensch' ist im Sport längst Realität. Er ist zwar keine 'Maschine', aber dennoch künstlich hergestellt. Das ausgeklügelte systematische Training in den unterschiedlichen Sportarten macht aus den Sportlerkörpern gleichsam neue Leiber, und die Gabe von Medikamenten steigert die natürliche (was immer das heissen mag) sportliche Leistungskraft in ungeahnter Weise. So sind denn auch die Künstlichkeit, der künstliche Mensch längst ein - mindestens implizites - Thema der Sportwissenschaften. Diese Künstlichkeit und ihre zeitentsprechenden vielfältigen Variationen im Sport werden - so die Vermutung - in den Sportwissenschaften als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt oder aber als moralische Verirrungen verurteilt. Eine gewisse Transparenz im Dickicht der Diskussionen bietet ein Blick in die Kulturgeschichte: Hier zeigt sich am ehesten, welche Funktion der künstliche Mensch im Bewusstsein der Epochen einnahm und welche Bedeutung er in der Gegenwart hat und haben könnte. Ein solcher Blick könnte die Einschätzung gegenwärtiger Tendenzen im Sport durch die Sportwissenschaften kritischer und zugleich abgeklärter werden lassen. Inhalt: Barbara Ränsch-Trill (Köln): Einleitung - Zur Anthropologie des künstlichen Menschen. - Stefan Lehmann (Halle): 'Der Mensch - Mass aller Dinge?'. Zur Deutung griechischer Athletenstatuen. - Theodore Kwasman (Köln): 'Nimmst Du, Herr, ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub' (Psalm 104, 29). Der Golem und sein Mensch als Schöpfer. - Helmut Korte (Göttingen): Vom Golem zum Terminator - Der Homunculus-Mythos im Film. - Rita Morrien (Freiburg): Über die Kunst, natürlich zu sein - Die weibliche Schönheit als Schauplatz der Naturalisierung der Geschlechterdifferenz in 'Frauenromanen' um 1800 -Rita Morrien (Freiburg): Eve of Destruction und Alien: Resurrection. Schöpfungsmythen in amerikanischen Science-fiction-Filmen der neunziger Jahre. - Claus-Artur Scheier (Braunschweig): Der Körper und das Zeichen. Transformationen des Leibbegriffs im abendländischen Denken. -Gunter Gebauer (Berlin): Plädoyer für den Common Body. - Henning Eichberg (Slagelse, Dänemark): Die Produktion des 'Unproduktiven'. - Jürgen Court (Erfurt): Anthropometrie und Sportwissenschaft. - Arnd Krüger (Göttingen): Der Hightech-Gladiator - noch Fiktion oder schon Wirklichkeit? - Gerd Roellecke (Karlsruhe/Mannheim): Der Schöpfungswürfel wird präpariert - Helfen Recht und Ethik?

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Liturgie verstehen
142,00 CHF *
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Liturgie zu feiern, gehört zur vorrangigen Berufung aller auf Christus Getauften. Die Liturgie in ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt zu verstehen, bleibt für die Christen eine ständige Herausforderung. Warum feiert die Kirche als Ganze immer neu Gottesdienst? Wie haben das die Menschen vergangener Epochen getan? Wie ist es zur Liturgie in ihrer heutigen Gestalt gekommen? Wie feiern die Menschen anderswo – damals wie heute – Gottesdienst? Was ereignet sich in der gottesdienstlichen Feier: am einzelnen Mitfeiernden, in der Feiergemeinschaft, in der lebendigen Beziehung von Gott und Mensch? Diese Fragen haben die Menschen seit der frühesten Zeit des Christentums bewegt – und sie bewegen sie unverändert heute, auch unter den erheblich gewandelten Bedingungen der Moderne. Die theologische Disziplin, die die Untersuchung des gottesdienstlichen Handelns der Kirche zum Auftrag hat, ist die Liturgiewissenschaft. In den Beiträgen dieses Bandes zeigen angesehene Fachvertreterinnen und -vertreter aus mehreren Ländern, wie das Verständnis der Liturgie wissenschaftlich erschlossen werden kann. Ansatz, Ziele und Aufgaben der Liturgiewissenschaft unter den Bedingungen der Gegenwart werden auf diese Weise mit unterschiedlichen Methoden und Themen erläutert. Sie stehen im Dienst von Theologie und Kirche, wollen inspirieren, herausfordern und zum Weiterdenken anregen. Das Werk erscheint als Jubiläumsband des „Archiv für Liturgiewissenschaft“, dessen 50. Jahrgang im Jahr 2008 publiziert wird. Er erhält über die thematischen Beiträge hinaus das Gesamtinhaltsverzeichnis der zurückliegenden 50 Jahrgänge dieser Zeitschrift (mit Register der behandelten Themen); diese hat durch ihre theologischen und historischen Forschungen sowie durch die intensive Auseinandersetzung mit der in den Literaturberichten dokumentierten jeweils aktuellen Fachdiskussion auf vielfältige Weise das Verstehen der Liturgie gefördert und trägt weiterhin dazu bei. Mitarbeiter des Bandes: Jürgen Bärsch (Eichstätt), Karl-Heinrich Bieritz (Ihlow/Rostock), Heinzgerd Brakmann (Bonn), Gunda Brüske (Freiburg/Schweiz), Ansgar Franz (Mainz), Albert Gerhards (Bonn), Angelus A. Häussling OSB (Maria Laach), Birgit Jeggle-Merz (Chur/Luzern), Martin Klöckener (Freiburg/Schweiz), Benedikt Kranemann (Erfurt), Stefan K. Langenbahn (Maria Laach), Friedrich Lurz (Köln), Reinhard Messner (Innsbruck), Franz Karl Prassl (Graz), Patrick Prétot OSB (Paris), Geoffrey Wainwright (Durham/USA).

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Testimonialwerbung - Sinn oder Unsinn des Einsa...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 2,0, Fachhochschule Erfurt, Veranstaltung: Instrumente und Methoden der Kommunikationspolitik im Marketing, 33 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Werbung mit Testimonials ist derzeit so beliebt wie nie: Ob internationale Stars wie der James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan, Dennis Hopper und Vanessa Mae oder deutsche wie zum Beispiel Verona Feldbusch, Stefan Raab, Claudia Schiffer - mittlerweile beträgt der Anteil an Testimonial-Kampagnen in Deutschland laut Marktforschungsinstitut Imas 12 % . In Amerika sind in der Primetime ca. 20 % der Werbespots mit Testimonials besetzt. Fast täglich lächeln uns bekannte Persönlichkeiten aus den verschiedensten Bereichen, meist aus dem Showbizz, Sport oder Modebranche, in Fernsehspots entgegen. Sehr oft sind es auch Menschen wie du und ich, die uns ihre Erfahrungen mit einem Produkt mitteilen möchten. Aber warum setzen immer mehr Firmen Testimonials in ihrer Werbung ein? Was erhoffen sich die Werbetreibenden davon? Mit diesem Thema beschäftigt sich die vorliegende Arbeit - mit den Besonderheiten der Testimonialwerbung, mit den Zielen die Firmen mit Testimonialwerbung erreichen wollen und auch mit Risiken, die diese Art von Werbung mit sich bringt. Im Kapitel 2 werden die Begriffe der Testimonialwerbung und Leitbildwerbung erklärt und die Möglichkeiten der Personendarstellung aufgezeigt. Im folgenden 3. Kapitel erfolgt eine Einordnung der Testimonialwerbung in die Kommunikationspolitik. Im Kapitel 4 wird auf die eigentliche Aufgabenstellung dieser Arbeit näher eingegangen - auf die Frage wie sinnvoll und wirkungsvoll die Testimonialwerbung ist. Dabei werden die Chancen und Gefahren dieser Art von Werbung deutlich gemacht und die Wirkung der Testimonialwerbung auf Konsumenten beschrieben.

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