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Hartewig, Karin: Silos und Krematorien
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Erscheinungsdatum: 06.05.2019, Medium: Taschenbuch, Einband: Kartoniert / Broschiert, Titel: Silos und Krematorien, Titelzusatz: Die Industriefotografie bei Topf & Söhne, Erfurt, Autor: Hartewig, Karin, Verlag: Books on Demand // BoD - Books on Demand, Sprache: Deutsch, Schlagworte: 1940 bis 1949 n. Chr, Rubrik: Zeitgeschichte // Politik (ab 1949), Seiten: 156, Informationen: Paperback, Gewicht: 244 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 02.04.2020
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Silos und Krematorien
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Silos und Krematorien ab 4.49 € als epub eBook: Die Industriefotografie bei Topf & Söhne Erfurt. Aus dem Bereich: eBooks, Belletristik, Erzählungen,

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Silos und Krematorien
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Silos und Krematorien ab 8.99 € als Taschenbuch: Die Industriefotografie bei Topf & Söhne Erfurt. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

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Silos und Krematorien
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Silos und Krematorien ab 4.49 EURO Die Industriefotografie bei Topf & Söhne Erfurt

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Silos und Krematorien
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Silos und Krematorien ab 8.99 EURO Die Industriefotografie bei Topf & Söhne Erfurt

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BOX Ilse Koch - Die Techniker der "Endlösung", ...
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2 DVDs zum Preis von einer. Ilse Koch - die Hexe von Buchenwald und Topf & Söhne - Die Techniker der "Endlösung"Zum Inhalt: Ilse Koch, die Ehefrau des früheren Kommandanten des Konzentrationslagers in der Nähe von Weimar. Grauenhafte Erzählungen ranken sich um sie, die bekannteste ist die über ihre angebliche Vorliebe für Lampenschirme aus tätowierter Menschenhaut. Von sexuellen Obsessionen, die sie an den Häftlingen auslebte, ist die Rede. Von persönlicher Bereicherung. Von einem sadistischen Naturell. Was ist dran an den Vorwürfen?Es ist einer der aufsehenerregendsten Prozesse der direkten Nachkriegszeit: 1947 steht in Dachau eine Frau vor Gericht, die der Weltöffentlichkeit nur unter einem Namen bekannt ist: Die Hexe von Buchenwald. Zum Inhalt von Topf & Söhne - Die Techniker der Endlösung:Krematorien für den Dauerbetrieb - Eher zufällig war das Erfurter Unternehmen Topf & Söhne im Jahr 1939 in die Geschäftsbeziehung zur SS gekommen. Im KZ Buchenwald kam es nach einer Typhusepidemie zu vielen Todesfällen. Das zuständige städtische Krematorium in Weimar sah sich außer Stande, die vielen Leichen zu bewältigen. Die SS beauftragte daraufhin Topf & Söhne, einen mobilen Leichenofen im Lager aufzustellen. Es folgten Aufträge für Auschwitz, Dachau und Mauthausen. Nun ersannen die Konstrukteure Öfen mit einer Verbrennungsleistung von 2500 Menschen täglich. Doch ihr grauenhafter Ehrgeiz sollte damit nicht enden. Nach 1945 wurde aus Topf & Söhne Erfurt der VEB Erfurter Mälzerei- und Speicherbau. In seinen verborgenen Kellern fanden sich erst jetzt düstere Geheimnisse unvorstellbaren Ausmaßes.

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IN DER FALLE
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Stand: 02.04.2020
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Topf & Söhne - Besetzung auf einem Täterort
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Die Hausbesetzung auf dem ehemaligen Gelände der Erfurter Firma Topf & Söhne, die in der Zeit des Nationalsozialismus Krematoriumsöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager hergestellt hatte, war in den 2000er-Jahren eines der bekanntesten linksradikalen Projekte in Deutschland. Das Buch dokumentiert die Erfahrungen dieser Zeit. Mit Erzählungen, Analysen und zahlreichen Abbildungen werden die gemeinsamen Kämpfe und internen Streitigkeiten rekonstruiert. Außerdem wird ein Überblick über die Hausbesetzer- und Hausbesetzerinnenszene der 1990er-Jahre in Erfurt und die historische Bedeutung der Firma Topf & Söhne gegeben.

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Stand: 02.04.2020
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Internationale Wanderausstellung: Industrie und...
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Für den millionenfachen Mord in den Konzentrations- und Vernichtungslagern brauchte die SS zivile Experten, unter denen die Erfurter Firma J. A. Topf & Söhne eine wesentliche Rolle einnahm. Ihre Verbrennungsöfen ermöglichten die schnelle, kostengünstige Beseitigung der Leichen, ihre Lüftungstechnik optimierte das Morden in den Gaskammern von Auschwitz-Birkenau. Schlüsseldokumente zum Holocaust aus dem Betriebsarchiv, aus Auschwitz und Moskau stehen im Zentrum des von Annegret Schüle im Auftrag der Landeshauptstadt Erfurt herausgegebenen Begleitbandes zur Internationalen Wanderausstellung des Erinnerungsortes Topf & Söhne – Die Ofenbauer von Auschwitz. Die in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora erarbeitete Ausstellung wurde 2017 in der ehemaligen Wäschereibaracke des Stammlagers im Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau eröffnet.

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Stand: 02.04.2020
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