Angebote zu "Reale" (15 Treffer)

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Flickwerk
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Flickwerk betreibt, wer Notlösungen für reale Probleme findet. Doch wie soll sich der anders verhalten, dem seine Existenzgrundlage genommen ist, der gar nicht oder »kurz« arbeitet? Wie sind ernst gemeinte Vorschläge eines Politikers zu verstehen, den »Tüchtigen und Tätigen« ein doppeltes Stimmrecht zu geben? Volker Braun, der die grosse Misere in den tagtäglichen Entscheidungen zwischen Erfurt, Kaiserslautern und Venezuela entziffert, teilt uns in Flickwerk 64 Episoden aus der katastrophischen Gegenwart mit, bei denen nicht zu entscheiden ist, ob man über unsere Situation weinen oder lachen soll. Flickwerk vereint in seinen Kurzreportagen die Tradition von Bertolt Brechts Geschichten von Herrn Keuner mit Thomas Bernhards Miniaturen im Stimmenimitator: Es entstellt auf diese Weise unsere Gegenwart zur Kenntlichkeit. Flickwerk belegt erneut die hohe Kunst des Schelmenschriftstellers Volker Braun, unsere Wirklichkeit so zu finden und zu erfinden, dass wir nicht entscheiden können, ob wir die Narren sind oder die Dummen uns vorführen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Tanz der Puppen
3,40 CHF *
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Die Sammlung enthält sehr unterschiedliche Texte. Es geht um Liebe, die manchmal ein wenig problematisch ist. Es geht um Mord, der manchmal ein wenig problematisch ist. Das kennt man. Gibt es den perfekten Mord? Der ist im Zeitalter von Überwachung und Ortungsdiensten nicht einfach zu bewerkstelligen - es gibt so vieles zu bedenken. Einen Versuch scheint es wert zu sein, zumindest in einer Geschichte. Es sind Geschichten, die uns teilweise bekannt vorkommen. Vielleicht nicht unbedingt der Mord - wer kennt sich damit schon aus? Aber die verschiedenen Lebenssituationen, die Probleme in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die Entscheidungen, vor welchen die Protagonisten stehen, erinnern uns an irgendetwas. Nicht unbedingt, wenn es um Mord geht. Doch wie oft möchte man jemanden einfach abmurksen? 'Abmurksen' denken die Protagonisten auch in den Liebesgeschichten - wenigstens denken sie es nur. Mit viel Fantasie, einer tüchtigen Prise Humor, Ironie und ein wenig Sarkasmus beschreibt der Autor die Welt in seinen Texten. Der Autor reist mit seinen Geschichten an reale Orte. Wer war nicht schon einmal an der Ostsee? Der Erholungswert ist zu jeder Jahreszeit unbestritten. Wenn sich allerdings Zacharias etwas in den Kopf gesetzt hat, gerät Amanda an ihre Grenzen, körperlich und beziehungstechnisch. Leichenfunde nahe eines Klosters, das ist kein guter Marketinggag - oder doch? Der Täter ist schnell gefasst, der Tatvorwurf, trotz fünf Leichen, gering und das ganze Vorkommnis ist ein Glücksfall fürs Kloster: Einfach verrückt, diese Welt! In Thüringen kann man gut Urlaub machen, auch wenn Mathilde ursprünglich ganz andere Pläne hatte. Doch mitten in der Nebelsuppe, auf der Suche nach einer alten Burg, in Begleitung verrückter Gesellen gewinnt sie zunehmend Klarheit über Ihre Beziehung zu Thorsten. Der ist nun Single. Manchmal trifft man Leute, da weiss man einfach nicht, wo man die hinstecken soll. Wenn es furchtbar unsympathische Typen sind, möchte man die am liebsten abmurksen. Ob seine Angetraute diesen Job übernimmt? Letztendlich bleibt das Thüringische Erfurt von solch einer Freveltat verschont. Die Bandbreite der Geschichten in diesem Buch ist gross, doch irgendwie gibt es in allen gewisse Gemeinsamkeiten.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Entstehungs- bzw. Rezeptionswirklichkeit des Fi...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Filmwissenschaft, Note: 1,7, Universität Erfurt, Veranstaltung: Philosophie des Films, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einen Film zu sehen ist nicht schwer, doch den Inhalt und die Aussage zu verstehen, die uns der Drehbuchautor vermitteln will, dazu gehört schon etwas mehr als nur das passive Ansehen. Ein Film zeigt uns eine fiktionale Welt auf, die wir oftmals als reale Abbildung annehmen, wie der griechische Philosoph Platon schon in seinem 'Höhlengleichnis' darstellt. Doch häufig werden nur Teile unserer Realität im Film beschrieben, um ein besseres Verständnis der erschaffenen Fiktion herbeizuführen. Durch diese Verschmelzung von Realität und Fiktion soll der Zuschauer zum Nachdenken angeregt werden und eventuell Anreize zur Veränderung seines bisherigen Weltbildes bekommen. In dem Seminar 'Philosophie im Film' wurde versucht das Spannungsfeld zwischen Fiktion und Realität an ausgewählten Filmen zu ergründen. In der folgenden Ausarbeitung soll hinterfragt werden, in welchem thematischen und historischen Kontext der Film Zelig von Woody Allen aus dem Jahr 1983 steht. Wie entstand der Film? Welche Aussage vermittelt er? Wie wurde er vom Publikum und Kritikern aufgenommen?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Das 'Leib-Seele-Problem': 'Der Substanz-Dualism...
14,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache), Note: 2,00, Universität Erfurt, Veranstaltung: BA-Philosophie, Proseminar: Einführung in das 'Leib-Seele-Problem', 3 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Den Geist muss man schauen. Denn was nützt ein schöner Körper, wenn in ihm nicht eine schöne Seele wohnt?' (Euripides) Die 'Philosophie of mind' untersucht Ursachen der Natur und Wirkungen mentaler und geistiger Zustände. Ihr Kern ist das ¿Leib- Seele- Problem¿. Bis heute unterliegt das Verhältnis des Geistes zu anderen Seinsarten wie Materie und Substanz verschiedensten Mutmassungen. Geht man bspw. von einem radikalen Materialismus oder Behaviorismus aus, so ist der Geist blosser Schein und die Substanz bzw. Materie das einzig Reale. Eine andere Extremposition geht vom Idealismus aus, der den Geist als wirklich und die Körperlichkeit als blosse, vom Geist abgeleitete Erscheinungsform betrachtet. Philosophische Dualismen bewegen zwischen beiden Extrempositionen. Diese Hausarbeit soll sich mit dem Substanzdualismus und den platonischen Argumenten für die Existenz einer Seele, vor dem Hintergrund des Leib- Seele- Problems, auseinandersetzen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Wieviel Boden hat das Land?
5,40 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Sonstiges, Note: 2,5, Universität Erfurt (Geografie), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Es liegt in der Natur des Menschen, ein Haus zu bauen', heisst es allabendlich in der Fernsehwerbung der Sparkasse. Im nächsten Spot fährt Michael Schumacher mit einem roten Cabriolet von seinem idyllischen Landhaus zum Bäcker, um frische Brötchen und Zentis für seine glückliche Familie zu kaufen. Und noch einen Clip drauf schäumt sich Verona Feldbusch mit einem Schwarzkopf-Produkt ihre Haare ein - natürlich in einem grossen Bad mit freistehender Dusche und freistehendem Waschbecken. Die Welt im Fernsehen scheint glücklich und erstrebenswert. Doch der reale Weg zu einem eigenem grossen Heim im Grünen kostet. Während der Mensch scheinbar nur Geld dafür zahlen muss, bezahlt die Natur mit ihrer Ressource Boden. 'Innerhalb der letzten Jahrzehnte hat die Siedlungsfläche einschliesslich der Verkehrsflächen um durchschnittlich 120 ha pro Tag zugenommen.' Ein Blick auf die Funktionen des Bodens wiederum zeigt, dass er kein beliebig reproduzierbares Konsumgut ist, das es in einem Selbstbedienungsladen zu kaufen gibt. Laut Haberland2 leistet der Boden eine Handvoll Aufgaben. Der Boden ist nicht nur ein Lieferant für Baugrund. Auf Boden wächst Nahrung für die Menschen (Produktion). Boden nimmt Stoffe und Energie auf. Er regelt damit einen Teil des lebensnotwendigen Wasserhaushaltes und bestimmt in gewissem Masse das Klima mit. Der Boden ist Lebensraum für Flora und Fauna. Ebenso ist der Boden ein Archiv für die Geschichte, indem er durch seine unterschiedliche Ausbildung von Nutzungsschichten Informationen preis gibt. Diese Hausarbeit will das Spannungsfeld zwischen Wachstum, Umwelt und Ethik am Beispiel des Landschaftsverbrauches in Deutschland beleuchten. Die Arbeit erhebt explizit den Anspruch, nur erklärend und aufzeigend zu sein. Das Spannungsfeld soll nicht streng wissenschaftlich allumfassend unter einem Gesichtspunkt erörtert werden. Vielmehr soll an ausgewählten Beispielen und Fragestellungen gezeigt werden: Inwieweit nimmt der Mensch beim Landschaftsverbrauch eine anthropozentrische Rolle ein? Welchen Einfluss haben Gesellschaft, Mode und Medien auf den Anthropozentrismus und auf die Ethik der Menschen und damit auf den Landschaftsverbrauch? Wie hat sich der Flächenverbrauch in Deutschland in Zahlen und Fakten in verschiedenen Zeiten entwickelt? Welche Folgen zieht die Entwicklung nach sich? Wie kann Flächenverbrauch eingedämmt werden?

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Kunst und Computer - Computerkunst
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Computerkunst, Medienkunst, Note: 2,0, Universität Erfurt (Institut für Kunst / Max-Weber-Kolleg), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Der Computer kann Künstlern als unterstützendes Instrument dienen, um ihre künstlerischen Fiktionen in reale Erscheinungen zu überführen. Oft wird der Computer dabei zum Element des Kunstwerkes und im besonderen Fall ist er das Thema der künstlerischen Arbeit. Wie in vielen anderen Bereichen zeigt der Computereinsatz auch in der Kunst modifizierende und innovative Wirkungen. Der Begriff Computerkunst verweist auf die zwei traditionellen Wissenschaftsbereiche Technik & Technologie und Kunst & Design. In der Literatur findet man das Thema 'Kunst und Computer' unter dem Begriff elektronisches Gestalten eingeordnet. Wer sich mit elektronischem Gestalten auseinandersetzt, sollte also vertraut sein mit der Technik/Technologie und mit den ästhetischen Konsequenzen der künstlerischen Prozesse und Produkte. Die aktuelle Situation der elektronischen Gestaltung zu beschreiben ist schwierig. Es gibt vielfältige Tendenzen, die zudem aufgrund der rasenden Entwicklung der Technologie, kaum niedergeschrieben schon wieder veraltet sind. Im Hauptteil der Hausarbeit werde ich mich auf den Bereich der visuellen elektronischen Gestaltung beschränken, speziell der elektronischen Bildverarbeitung von Fotografien und Videos. Die methodische Betrachtung des elektronischen Gestaltens als Schnittstelle zwischen Technik/Technologie und Kunst/Design ist kompliziert, da sie kaum eine Tradition besitzt. Wer über elektronisches Gestalten allgemein oder über den konkreteren Bereich Computerkunst schreibt, befindet sich in wissenschaftlicher Hinsicht auf relativ ungesicherten Gebiet. Mischa Schaub drückt dieses Problem über den Titel seines Buches 'code_X' aus: 'code_X heisst code_X, weil hier versucht wird, in einem weitgehend undurchdachten Aufgabenbereich (X = die Unbekannte) einen Verhaltenscodex des Rechnereinsatzes (code = programming code) für den Gestaltungsbereich zu entwickeln.' [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Virtuelle Welten im Lebensalltag von Jugendlichen
18,90 CHF *
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: In unserem täglichen Tun vermischen sich zunehmend physische und digitale Systeme und damit reale und virtuelle Welten. In virtuellen Räumen bauen sich soziale Netzwerke auf. Das Internet ist durch virtuelle Welten geprägt. Sie nehmen immer mehr Platz im Alltag vieler Menschen ein. Das Internet, die grösste Plattform für Unterhaltung, Zusammentreffen und Kommunikation, scheint einen immer höheren Stellenwert in der Freizeitgestaltung Jugendlicher zu erhalten. In Chatrooms, Online-Spielen und Internetgemeinschaften 'treffen' sich die Jugendlichen zum gemeinsamen Austausch, gemeinschaftlichen Spiel und Zeitvertreib. Die 'Räume' der virtuellen Welt scheinen reale Treffpunkte und persönlichen Austausch teilweise zu ersetzen. Mein Interesse an virtuellen Räumen und deren Nutzung von Jugendlichen wurde durch tägliche Beobachtung meines 13-jährigen Sohnes und seine zahlreichen realen sowie virtuellen FreundInnen geweckt. Weiterhin gewann ich meine Aufmerksamkeit durch viele junge Menschen, die ich während meines 20-wöchigen Praktikums im Jugendamt beobachten und erleben konnte. In diesem Zusammenhang interessierten mich nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die SozialarbeiterInnen. Mir fiel auf, dass der Wunsch bei Jugendlichen Online zu sein, meistens als negativ von Seiten der Sorgeberechtigten erlebt wurde, was auch in Hilfeplangesprächen zu Konsequenzen führte. Festlegungen wie minimale Nutzung des Internets und Abgabe des Handys nach bestimmten Uhrzeiten scheinen für Sorgeberechtigte und SozialarbeiterInnen der 'richtige' Schritt zu Bewältigung eines Problems zu sein. Dies möchte ich zwar nicht bestreiten, aber ich hatte dabei das Gefühl, dass niemand genau hinschaute, was die Jugendlichen als InternetnutzerInnen motiviert. Meine subjektive Meinung ist, dass das Internet im Kontext problematischer Lebensbewältigung im Jugendalter oft als negatives Verhalten erlebt wird. In der vorliegenden Arbeit wird der Blick in Bezug auf die Virtualität im Lebensalltag weniger auf Vor- und Nachteile gerichtet, sondern eher auf die Rolle der Funktionen, die die Virtuellen Welten im Alltag von Jugendlichen spielen und möglicherweise eine Ressource in Kontext der Entwicklungsaufgaben in Jugendalter sein können. Es bedeutet nicht, dass diese Richtung als eine richtige und wichtige gehalten werden sollte, sondern als eine Möglichkeit, zukünftige Perspektiven zu erweitern und eventuell zu neuen Beobachtungen und Einschätzungen zu gelangen. [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 03.04.2020
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Flickwerk
17,30 € *
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Flickwerk betreibt, wer Notlösungen für reale Probleme findet. Doch wie soll sich der anders verhalten, dem seine Existenzgrundlage genommen ist, der gar nicht oder »kurz« arbeitet? Wie sind ernst gemeinte Vorschläge eines Politikers zu verstehen, den »Tüchtigen und Tätigen« ein doppeltes Stimmrecht zu geben? Volker Braun, der die große Misere in den tagtäglichen Entscheidungen zwischen Erfurt, Kaiserslautern und Venezuela entziffert, teilt uns in Flickwerk 64 Episoden aus der katastrophischen Gegenwart mit, bei denen nicht zu entscheiden ist, ob man über unsere Situation weinen oder lachen soll. Flickwerk vereint in seinen Kurzreportagen die Tradition von Bertolt Brechts Geschichten von Herrn Keuner mit Thomas Bernhards Miniaturen im Stimmenimitator: Es entstellt auf diese Weise unsere Gegenwart zur Kenntlichkeit. Flickwerk belegt erneut die hohe Kunst des Schelmenschriftstellers Volker Braun, unsere Wirklichkeit so zu finden und zu erfinden, daß wir nicht entscheiden können, ob wir die Narren sind oder die Dummen uns vorführen.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.04.2020
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Virtuelle Welten im Lebensalltag von Jugendlichen
14,99 € *
ggf. zzgl. Versand

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,7, Fachhochschule Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: In unserem täglichen Tun vermischen sich zunehmend physische und digitale Systeme und damit reale und virtuelle Welten. In virtuellen Räumen bauen sich soziale Netzwerke auf. Das Internet ist durch virtuelle Welten geprägt. Sie nehmen immer mehr Platz im Alltag vieler Menschen ein. Das Internet, die größte Plattform für Unterhaltung, Zusammentreffen und Kommunikation, scheint einen immer höheren Stellenwert in der Freizeitgestaltung Jugendlicher zu erhalten. In Chatrooms, Online-Spielen und Internetgemeinschaften 'treffen' sich die Jugendlichen zum gemeinsamen Austausch, gemeinschaftlichen Spiel und Zeitvertreib. Die 'Räume' der virtuellen Welt scheinen reale Treffpunkte und persönlichen Austausch teilweise zu ersetzen. Mein Interesse an virtuellen Räumen und deren Nutzung von Jugendlichen wurde durch tägliche Beobachtung meines 13-jährigen Sohnes und seine zahlreichen realen sowie virtuellen FreundInnen geweckt. Weiterhin gewann ich meine Aufmerksamkeit durch viele junge Menschen, die ich während meines 20-wöchigen Praktikums im Jugendamt beobachten und erleben konnte. In diesem Zusammenhang interessierten mich nicht nur die Jugendlichen, sondern auch die SozialarbeiterInnen. Mir fiel auf, dass der Wunsch bei Jugendlichen Online zu sein, meistens als negativ von Seiten der Sorgeberechtigten erlebt wurde, was auch in Hilfeplangesprächen zu Konsequenzen führte. Festlegungen wie minimale Nutzung des Internets und Abgabe des Handys nach bestimmten Uhrzeiten scheinen für Sorgeberechtigte und SozialarbeiterInnen der 'richtige' Schritt zu Bewältigung eines Problems zu sein. Dies möchte ich zwar nicht bestreiten, aber ich hatte dabei das Gefühl, dass niemand genau hinschaute, was die Jugendlichen als InternetnutzerInnen motiviert. Meine subjektive Meinung ist, dass das Internet im Kontext problematischer Lebensbewältigung im Jugendalter oft als negatives Verhalten erlebt wird. In der vorliegenden Arbeit wird der Blick in Bezug auf die Virtualität im Lebensalltag weniger auf Vor- und Nachteile gerichtet, sondern eher auf die Rolle der Funktionen, die die Virtuellen Welten im Alltag von Jugendlichen spielen und möglicherweise eine Ressource in Kontext der Entwicklungsaufgaben in Jugendalter sein können. Es bedeutet nicht, dass diese Richtung als eine richtige und wichtige gehalten werden sollte, sondern als eine Möglichkeit, zukünftige Perspektiven zu erweitern und eventuell zu neuen Beobachtungen und Einschätzungen zu gelangen. [...]

Anbieter: Thalia AT
Stand: 03.04.2020
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