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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis...
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis zum Anfall an Preussen ab 16.9 € als Taschenbuch: nach archivalischen Quellen. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Geschichte,

Anbieter: hugendubel
Stand: 04.06.2020
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis...
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis zum Anfall an Preussen ab 16.9 EURO nach archivalischen Quellen

Anbieter: ebook.de
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis...
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis zum Anfall an Preussen - nach archivalischen Quellen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1896.Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.

Anbieter: Dodax
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Reise durch Thüringen
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REISE DURCH … ist eine Bildband-Reihe professionell fotografiert von renommierten Reisefotografen - - - REISE DURCH … ist die weltweit grösste Reise-Bildband-Reihe mit über 200 Titeln - - - Bis zu 230 Bilder auf 128 bis 140 Seiten - - - Sensationell günstiger Preis - - - Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten - - - Kultur und Traditionen - - - Kenntnisreiche Texte - - - Ausführliche Bildunterschriften - - - Farbige Übersichtskarte - - - Detailliertes Register. Für Hans Christian Andersen, den dänischen Märchendichter, war Thüringen „das Land, wo Luther sprach und Goethe sang“. Doch dieses kann sich noch zahlreicher weiterer grosser Persönlichkeiten rühmen. Zum Beispiel jener Heiligen namens Elisabeth, die Anfang des 13. Jahrhunderts als Kind aus ihrer ungarischen Heimat auf die Wartburg geholt wurde, um den Sohn des Landgrafen zu ehelichen und sich dort als wahre Freundin der Armen und Kranken erwies. Nicht zu vergessen Johann Sebastian Bach, der am 31. März in Eisenach geboren wurde, seine Jugendjahre in Ohrdruf verbrachte und später sowohl in Arnstadt als auch in Mühlhausen und Weimar wirkte. Eine der grundsätzlichen Forderungen der deutschen Aufklärung hiess Fürstenerziehung. Vom Fruchten dieser Bemühungen zeugt die Epoche der Klassik. Weimar wurde Deutschlands Hauptstadt des Geistes. Neben dem Herzog regierte noch ein Rat der Musen; bestehend aus Goethe, Schiller, Herder, Wieland und anderen. Wie keine zweite Stadt ist Erfurt das Ur- und Spiegelbild Thüringens. Sie gehörte Heiden und Christen, Mainz und Sachsen, Schweden, Frankreich und Preussen – und selten sich selbst. Beinahe Freie Reichsstadt, blieb der preussische Regierungsbezirk Erfurt erneut ausgeschlossen, als 1920 das Land Thüringen entstand und kam erst 1945 hinzu. Bevor es nach der Wende zur Neugründung des Landes Thüringen kam, war Erfurt zuvor ganze vier Jahre Hauptstadt gewesen ... Über 200 Bilder zeigen das Bundesland Thüringen in all seinen Facetten. Vier Specials berichten über die Wartburg als Schauplatz deutscher Geschichte, Weimars berühmte Musenhöfe, von der Geschichte des Skatspiels und der Wiege des gläsernen Christbaumschmucks.

Anbieter: Orell Fuessli CH
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Das Kriegswesen der Stadt Erfurt von Beginn bis zum Anfall an Preussen - nach archivalischen Quellen ist ein unveränderter, hochwertiger Nachdruck der Originalausgabe aus dem Jahr 1896. Hansebooks ist Herausgeber von Literatur zu unterschiedlichen Themengebieten wie Forschung und Wissenschaft, Reisen und Expeditionen, Kochen und Ernährung, Medizin und weiteren Genres.Der Schwerpunkt des Verlages liegt auf dem Erhalt historischer Literatur.Viele Werke historischer Schriftsteller und Wissenschaftler sind heute nur noch als Antiquitäten erhältlich. Hansebooks verlegt diese Bücher neu und trägt damit zum Erhalt selten gewordener Literatur und historischem Wissen auch für die Zukunft bei.

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Aus der Geschichte der Thüringischen Eisenbahn ...
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Günter Fromm, 2. Auflage 1997, fester Einband, 112 Seiten mit 43 Fotos und 62 Zeichnungen. INHALT: Vorwort 5 Die Verkehrsentwicklung in Thüringen bis zur Voreisenbahnzeit 6 Die ersten thüringischen Eisenbahnprojekte und ihre Verfechter 8 Zur Vorgeschichte der Thüringischen Eisenbahn 11 Der Bau der Thüringischen Eisenbahn 22 Die Eröffnung der Thüringischen Eisenbahn 32 Die Organisation der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft 37 Betriebsabwicklung und Fahrpläne der Thüringischen Eisenbahn 39 Die Betriebsmittel der Thüringischen Eisenbahn Lokomotiven 43 Personenwagen 49 Güterwagen 51 Die Tarife der Thüringischen Eisenbahn 53 Die Entwicklung des Personen- und Güterverkehrs bei der Thüringischen Eisenbahn 55 Geographische Betrachtungen zur Thüringischen Eisenbahn 57 Die Bahnhöfe der Thüringischen Eisenbahn 60 Die weitere Entwicklung der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft bis zu ihrer Verstaatlichung 1882 69 Die Entwicklung des Bahnhofs und der Bahnanlagen in Erfurt 75 Quellen 86 Anlage 1 Geänderte Bahnhofsnamen 87 Anlage 2 Alte Masse und Währungen 87 Anlage 3 Verwendete Abkürzungen 87 Anlage 4 Übersicht der Bahnhöfe und Haltestellen nebst deren Entfernung von einander und den auf denselben ausge führten Baulichkeiten -1854 88 Anlage 5 Nachweisung der Lokomotiven und Tender der ThEG 1846/57 90 Anlage 6 Nachweisung der Personenwagen der ThEG 1846/57 91 Anlage 7 Nachweisung der Gepäck- und Güterwagen der ThEG 1846/57 92 Anlage 8 Nachweisung der beförderten Personen und transportierten Gepäcks und Güter der ThEG 1846/57 93 Anlage 9 Nachweisung der Einnahmen und Betriebsausgaben der ThEG 1846/57 94 Fotoanhang VORWORT: Vor 145 Jahren erreichte die erste Eisenbahn unsere Landeshauptstadt Erfurt, die in diesem Jahr ihr 1250-jähriges Stadtjubiläum begeht. Zwei Ereignisse in einem Jahr, die eng miteinander verbunden sind. Aus diesem Anlass wurde die vorliegende Arbeit verfasst und in der Reihe 'Beiträge zur Thüringer Eisenbahngeschichte' in den 'Hainich - Heimatheften' veröffentlicht. Die Thematik ist weit gespannt und die zu recherchierenden Materialien erschienen unerschöpflich. Vieles wird noch in den Archiven ruhen, aber auch manche zeitgenössischen Berichte und Akten wurden im Laufe der Zeit vernichtet oder gingen anderweitig verloren. So erscheint es opportun, auf älteste noch aufgefundene Unterlagen zurückzugreifen, ehe auch sie eines Tages nicht mehr verfügbar sind, wobei wir uns auf die ersten zwei Jahrzehnte des Bestehens der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft (ThEG) konzentrieren. Sie existierte nur vier Jahrzehnte, dann wurde sie wie auch andere Privatbahngesellschaften von Preussen verstaatlicht. Die Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft bildete den Grundstock der 'Königlichen Eisen-bahn-Direction Erfurt', die vor 110 Jahren, am 1. Mai 1882 gegründet wurde. Möge auch dieser Beitrag das ungeteilte Interesse geschichtsbewusster Leser und Eisenbahnfreunde finden. Erfurt, im Oktober 1992 Günter Fromm ÜBER DAS BUCH: Günter Fromm sein Buch ist schon heute ein Klassiker zum Thema: Geschichte der Thüringischen Eisenbahn von 1846- 1882. Als 'Thüringische Eisenbahn' wurde zum Zeitpunkt ihres Entstehens 1847/ 49 die Strecke Halle(S) - Weissenfels - Naumburg - Weimar - Erfurt - Gotha - Eisenach - Gerstungen bezeichnet. An Hand ältester Dokumente und Publikationen wird aus der Entwicklungsgeschichte der Thüringischen Eisenbahn- Gesellschaft berichtet. Sie existierte nur vier Jahrzehnte, dann wurde sie wie auch andere Privatbahngesellschaften von Preussen verstaatlicht. Für den Eisenbahnhistoriker sind die Lagepläne der Bahnhöfe besonders interessant und wertvoll, weil sie nach ältesten noch verfügbaren Unterlagen entwickelt wurden. Ein abschliessendes Kapitel skiziert die Entwicklung des Bahnhofs Erfurt.

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Stand: 04.06.2020
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Officielle Karte der Eisenbahnen Deutschlands u...
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Aussenformat (Breite x Höhe) 56,1 x 47 cm - Darstellungsgrösse (Breite x Höhe) 53 x 44 cm. Grenz-und flächenkolorierte Karte. Reprint. PLANO --- Zwischen der Fahrt der ersten Eisenbahn 1835 in Deutschland von Nürnberg nach Fürth, der Eröffnung der ersten Thüringer Eisenbahnstrecke 1846 von Halle über Weissenfels nach Weimar bis zur jetzt im Reprint erschienen „Officiellen Karte der Eisenbahnen Deutschalnd`s und der angrenzenden Länder 1862/1863“ waren nur 27 bzw. 16 Jahre vergangen. Die grösseren Städt Deutschlands waren ohne Probleme mit der Eisenbahn erreichbar. Gerade dadurch wurde eine solche umfangreiche Karte notwendig. So finden wir auf der Karte die Aufschrift: „Ein unentbehrliches Hülfsmittel für jeden Geschäftsmann, jeden Kaufmann oder Spediteur, wie überhaupt Alle, welche mit dem Eisenbahnwesen in Berührung stehen.“ Entworfen wurde die Karte von W. Hartmann. Neben der farbliche Kennzeichnung der Herzogtümer finden wir neben den bestehenden Bahnstrecken auch die zahlreichen noch 1862/63 im Bau befindlichen Strecken. Für den geschichtlich interessierten Eisenbahnfreund wird die Karte auf jeden Fall eine Bereicherung sein. EISENBAHN IN DEUTSCHLAND 1835-1848: --- Nürnberg - Fürth; Leipzig - Dresden; Berlin - Potsdam / Zehlendorf, erste Dampfeisenbahn in Preussen; Braunschweig - Harzburg / Wolfenbüttel, erste deutsche Staatsbahn; Düsseldorf Rheinknie Elberfeld (heute Wuppertal) Düsseldorf-Elberfeider Eisenbahn-Gesellschaft; Magdeburg - Leipzig Cöthen, Halle, Magdeburg-Leipziger Eisenbahn; Köln - Herbesthal (Staatsgrenze) Müngersdorf, Lövenich Düren, Aachen Rheinische Eisenbahngesellschaft; München - Augsburg - München-Augsburger Eisenbahn; Frankfurt am Main - Wiesbaden / Taunus-Eisenbahn; Berlin - Dessau / Wittenberg, Berlin-An haltische Eisenbahn-Gesellschaft; Mannheim - Haltingen / Karlsruhe, Freiburg, Grossherzoglich Badische Staatseisenbahnen; Hamburg - Bergedorf / Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn, Berlin-Hamburger Bahn; Berlin - Stettin / Berlin-Stettiner Eisenbahn; Leipzig - Hof (Saale) / Reichenbach, Werdau, Sächsisch-Bayerische Eisenbahn, Königlich Sächsische Staatseisenbahnen; Berlin - Frankfurt (Oder) /Berlin-Frankfurter Eisenbahn; Magdeburg - Halberstadt / Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn; Hannover - Vechelde / Lehrte, Peine, Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen; Köln-Klettenberg / Rolandseck / Brühl, Bonn, Bonn-Cölner Eisenbahn; Altona - Kiel / Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft; Hof - Lindau / Nürnberg, Kempten, Ludwig-Süd-Nord-Bahn, Königlich Bayerische Staats-Eisenbahnen/ Frankfurt (Oder) - Breslau / Liegnitz, Bunzlau, Niederschlesisch-Märkische Eisenbahn; Lehrte - Celle /?Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen; Bruchsal - Friedrichshafen / Stuttgart, Ulm, Königlich Württembergische Staats-Eisenbahnen; Dresden - Görlitz / Bautzen, Sächsisch-Schlesische Eisenbahn; Köln-Deutz - Minden / Duisburg, Dortmund, Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft; Halle (Saale) - Gerstungen / Weissenfels, Erfurt, Eisenach, Thüringische Eisenbahn-Gesellschaft; Lehrte - Hildesheim / Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen; Frankfurt am Main - Heidelberg / Darmstadt, Main-Neckar-Eisenbahn; Potsdam - Magdeburg / Brandenburg, Berlin-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn; Celle - Harburg / Uelzen, Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen; Frankfurt am Main / Höchst - Bad Soden am Taunus/ Sodener Aktiengesellschaft; Mannheimer Rheinschanze; Neustadt an der Haardt; Pfälzische Ludwigsbahn; Elberfeld - Dortmund / Hagen, Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft; Hannover - Minden / Wunstorf, Stadthagen, Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen; Bremen - Wunstorf / Verden, Nienburg, Königlich Hannoversche Staatseisenbahnen EISENBAHN IN DEUTSCHLAND 1849-1862: --- Grebenstein -Hümme / Friedrich-Wilhelms Nordbahn-Gesellschaft; Hümme - Bad Karlshafen / Trendelburg,, Carlsbahn der Friedrich-Wilhelms Nordbahn-Gesellschaft; Frankfurt am Main - Offenbach am Main / Frankfurt-Offenbacher Lokalbahn; Fröttstädt - Waltershausen / Stichbahn der Thüringischen Eisenbahn-Gesellschaft (Erfurt-Eisenach) nach Waltershausen; Dresden; Bebra - Kassel / Friedrich-Wilhelms Nordbahn-Gesellschaft; Frankfurt am Main - Hanau / Frankfurt-Hanauer

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Stand: 04.06.2020
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Karl Friedrich Schinkel
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Der letzte dem Land Preussen gewidmete Architekturband des 1931 gegründeten »Schinkel Lebenswerk« gilt der nach dem Sieg über Napoleon 1815 aus der Altmark, dem Herzogtum Magdeburg, dem von Frankreich zurückgewonnenen Erfurt und annektierten Teilen des Königreichs Sachsen gebildeten Provinz Sachsen. Für Schinkel, der sogleich die Huldigungsfeier für den neuen König gestaltete, war diese Provinz das »classische Land für alte Baukunst«. Arbeiten an den Domen in Magdeburg, Erfurt, am Kloster Schulpforta, der Liebfrauenkirche in Halberstadt, der Schlosskirche in Wittenberg und das durch sie ausgelöste Grundsatzmemorandum zur preussischen Denkmalpflege sind Schwerpunkte des Bandes. Weitere sind Denkmäler – namentlich das für Luther aus Anlass des Reformationsjubiläums 1817, wofür er gedankenreiche Entwürfe schuf – für Gustav Adolf von Schweden, Friedrich Gottlieb Klopstock, August Neidhardt von Gneisenau und andere Helden der Befreiungskriege. Neben unausgeführten bedeutenden Entwürfen für Grossbauten, wie für die Universität Halle oder das Gesellschaftshaus Magdeburg, ist Schinkels Wirken hier in zahlreichen kleineren Kirchen ebenfalls gegenwärtig.

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Stand: 04.06.2020
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Der falsche Prinz
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'Das Buch (...) ist ein Kulturdokument ersten Ranges und etwas völlig Einzigartiges. Wer zu lachen liebt und wer sich, nachdenklich geworden, dieses Lachens nicht schämen will -: der lese dieses Buch.' Kurt Tucholsky Ende des Jahres 1926 mietet sich ein Baron v. Korff für mehrere Nächte im Luxushotel 'Erfurter Hof' ein. Der untadelige Herr mit den femininen Zügen erregt bald die Aufmerksamkeit der Hotelleitung. Nicht zuletzt als er in formvollendeter Manier das Personal über die unstatthafte Behandlung eines Gastes zurechtweist. Man wähnt ein Mitglied des Hohenzollernhauses vor sich zu haben. Ist das nicht Prinz Wilhelm von Preussen, Enkel des Exilkaisers, derzeit Student in Bonn, Mitglied des dortigen Corps Borussia? Im provinziellen Erfurt öffnen sich dem (vermeintlich) inkognito reisenden Prinzen alle Türen: die neue - und alte - Haute-Volée schart sich um den fashionablen Gast: ob antidemokratisch, erzkonservativ mit völkischem Einschlag à la Carl Eduard Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha oder opportunistisch-kratzbuckelnd wie die zahllosen Mandatsträger und Beamten der neuen Republik. Es hagelt Einladungen zu repräsentativen Empfängen, sinistren Bällen und blutigen Hasenjagden ... Die Autobiographie Domelas ist Prinzenkomödie und Lehrstück des Migrantenlebens zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts in einem, Burschenschaftsposse und Selbstbehauptungsdrama eines Staatenlosen inmitten einer janusköpfigen deutschen Nachkriegsgesellschaft. Sie enthält solch' eine Fülle scharfgeschnittener Schilderungen konträrer Sozialmilieus, dass den Zeitgenossen kaum anderes übrigblieb, als diesen Zauberspiegel wahrer Verhältnisse immer wieder zur Hand zu nehmen. Mit über hundertzwanzigtausend verkauften Exemplaren wird das Buch des 'falschen Prinzen' zu einem Besteller der zwanziger Jahre, zu einem Klassiker deutschsprachiger Autobiographie, der von der schreibenden Zunft einhellig-enthusiastisch begrüsst wurde. Dass ausgerechnet ein phantasiebegabter Schwindler - allein oder im Autoren-Team mit Anwalt und Verleger - diese 'wahren' Begebenheiten annotierte, tut nichts zur Sache. Wir halten es da mit Sling, der im Mai 1927 in der Vossischen Zeitung notierte: 'Wenn Domela in diesen Schilderungen übertrieben haben sollte, und es wäre nur die Hälfte wahr, es bliebe doch fürchterlich!' So bleibt ein Buch, dem durch seine detailreiche Überlieferung der gesellschaftlichen Diskrepanzen - angesichts der immer tiefer werdenden Gräben in unserer heutigen Zeit -, eine beängstigende Aktualität zukommt. Oder vielmehr, wie es 1929 als Forderung Kurt Tucholskys an seine Nachfahren formuliert: 'Was uns (...) fehlt, ist der Domela, der sich in fremde Kasten begibt und einen guten Bericht nach Hause bringt.'

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 04.06.2020
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