Angebote zu "Legitimation" (18 Treffer)

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Der lebendige Gott
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Gott ist auch heute "das beladenste aller Menschenworte" und zugleich "das Wort größter Hoffnung", wie Martin Buber einmal formuliert hat. Der Missbrauch des Wortes "Gott" hat tausendfache Tradition bis in die Gegenwart. Er begegnet heute sicherlich besonders krass und anstößig in der religiösen Legitimation von Gewalt durch Fundamentalisten, die nicht nur im Islam, sondern quer durch die großen monotheistischen Religionen auftreten. Das bestärkt manchen Zeitgenossen in seiner Ablehnung aller Religion. Das bewegt wiederum andere, differenziert und selbstkritisch nach dem eigenen Gottesbild, aber auch nach den Gottes- und Hoffnungsvorstellungen in anderen Religionen zu fragen. Wer ist Gott? Warum antwortet der christliche Glaube auf diese Frage schon in seinen biblischen Wurzeln nicht einfach monotheistisch, sondern trinitarisch? Wo liegen die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten der Interpretation und Weiterentwicklung klassischer trinitarischer Entwürfe angesichts der neuen Fragestellungen und Gotteserfahrungen in unserer Zeit? Diesen Fragen hat sich die Gesellschaft für Evangelische Theologie auf ihrer Jahrestagung in Erfurt im Februar 2005 gestellt. Sie ist dabei besonders den Spuren neueren trinitarischen Redens in unserer Zeit nachgegangen, wie sie sich in der Biblischen Theologie und im christlich-jüdischen Dialog, aber auch im Gespräch mit der orthodoxen Theologie, in systematisch-theologischen Entwürfen der Gegenwart und in Fragestellungen der Praktischen Theologie zeigen. Der vorliegende Band vereinigt die einschlägigen Vorträge und Beiträge zum Tagungsthema von: Heinrich Bedford-Strohm, Hans-Joachim Eckstein, Heino Falcke, Magdalene L. Frettlöh, Joachim Garstecki, Bertold Klappert, Ulrike Link-Wieczorek, Michael Meyer-Blanck, Jürgen Moltmann, Daniel Munteanu, Peter Ochs, Susanne Plietzsch, Thomas Sternberg und Michael Welker.

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Stand: 03.04.2020
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Vom Skandal zum Medienskandal. Entwicklung, Pha...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Massenmedien allgemein, Note: 1,7, Universität Erfurt (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Medien, Demokratie, Demokratisierung im internationalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Skandale in den modernen Medien sind keineswegs eine neuzeitliche Erscheinung. Vielmehr liegt ihre Entstehungsgeschichte bereits im 15. Jahrhundert, nahezu parallel zur Erfindung des Buchdruckes, und haben sich mit der Etablierung der modernen Massenmedien zu einem kraftvollen Werkzeug zur Einflussnahme in unterschiedlichsten Bereichen entwickelt: ein Informationsvirus mit schwer abschätzbarem Auswirkungspotenzial.Dies gilt für die unterschiedlichsten gesellschaftlichen Teilbereiche, beispielsweise der Politik. Auch hier werden Menschen auf der ganzen Welt von Skandalen berührt, so weit, dass einige behaupten, die ganze heutige Politik sei ein einziger Skandal. Auch demokratisch gewählte Regierungen, z. B. die Regierung der USA, machen von der Wirksamkeit dieses Werkzeuges Gebrauch. Zur Vorbereitung des zweiten Golfkrieges gegen den Irak wurden verschiedene PR - Agenturen beauftragt, in der eigenen Heimat den öffentlichen Hass gegen den Irak zu schüren, um somit eine öffentliche Legitimation für militärische Einsätze am Golf hervorzurufen.In der vorliegenden Hausarbeit wird erläutert, was ein Skandal überhaupt ist und wie sich ein Nicht-Medien-Skandal vom Medienskandal unterscheidet. Daran schließt eine Untersuchung der massenmedialen Bedingungen von Medienskandalen an. Untersucht werden auch die Rollenverteilung und die möglichen Phasen eines Medienskandals. Die Darstellung eines beispielhaften Skandalverlauf und ein resümierendes Fazit beschließen die Arbeit.

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Stand: 03.04.2020
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Die Erfurter jüdische Gemeinde im Spannungsfeld...
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Band 4 der Erfurter Schriften versammelt Studien zur Geschichte der jüdischen Gemeinde im innerstädtischen Erfurter Kontext wie auch im Spannungsfeld des hochmittelalterlichen Herrschaftsgefüges von Mainzer Erzbistum, Kaiser und Thüringer Landgrafen.Der Erfurter Judeneid wird von Christine Magin als erster Beleg für die Anwesenheit von Juden in Erfurt vorgestellt und als ein Indiz für die Teilhabe der jüdischen Mitbürger am Wirtschaftsleben und an den Rechtsregularien der Stadt gedeutet. Die Position der sich entwickelnden jüdischen Gemeinde im begrenzten Handlungsraum zwischen Schutzversprechen der gestaltenden Mächte, interessenverzahnten Abhängigkeiten und Ansätzen einer Mitbürgerschaft in jüdisch-christlicher Kooperation gewinnt Kontur als ein pragmatisches, konfliktreiches, aber dennoch: Miteinander.Das Pogrom beendet abrupt, aber nicht unvermittelt diesen Umgang der christlichen Mehrheit mit der Minderheit. Die Studie von Christian Maria Weigelt erschließt diskursanalytisch die Quellen, benennt die Akteure und macht deutlich, dass mit der konzeptionellen Involvierung des Erfurter Rates in die Pogromplanungen interessengelenkt Machtpolitik betrieben wurde. Dies mit materiellem Ertrag: Jüdischer Grundbesitz geht nach dem März 1349 an die Stadt.Pragmatische Kooperationen im Zusammenleben zwischen Christen und Juden waren immer auch funktional besetzt. Maike Lämmerhirt beleuchtet die Aufkündigung des Schutzversprechens und damit das Ende jüdischer Ansiedlung 1454 in Erfurt. Noch in der Legitimation dieses Beschlusses konkurrieren religiös-ideologische mit fiskalisch-wirtschaftlichen Argumenten. Die Juden wurden nicht mehr gebraucht.Alle drei Beiträge thematisieren Stadtgeschichte und füllen Forschungsdesiderate. Ihr Zugewinn lässt sich im Deutungsraum dieser Texte wie auch im materialen Bestand der Stadt ausweisen: "Erfurts Einzigartigkeit besteht in seiner unvergleichlichen Vollständigkeit." (Johannes Heil)

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Stand: 03.04.2020
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Kommunale Selbstverwaltung in Deutschland - Org...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät - Professur für Politische Theorie), Veranstaltung: Stadtpolitik, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie im Gesetztestext (Art 28, Absatz 2 GG) beschrieben sind die Kommunen nach der förderalstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland als Träger der kommunalen Selbstverwaltung eine eigenständige Ebene des Verwaltungsaufbaus. [...] Mit der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland beschäftigt sich diese Arbeit. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Kommunalverwaltung, ihre Aufgaben und ihren Aufbau gelegt. Als Grundlage und Einführung widmet sich der erste Abschnitt den institutionellen Rahmenbedingungen des kommunalen Handelns in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Zusammenhang werden zunächst die staatsrechtliche Legitimation geklärt und weiterführend verschiedene Kommunalverfassungen vorgestellt. Hierbei darf der Reformprozess, der sich seit den 1990er Jahren vollzogen hat, nicht ausser Acht gelassen werden. Auf dieser Basis wird im zweiten Teil auf den Aufbau und die Handlungsspielräume deutscher Kommunalverwaltungen näher eingegangen. Deren Aufgaben, die sich in übertragenen und eigenen Wirkungskreis aufteilen, werden zu Beginn vorgestellt, ehe dann auf den konkreten organisatorischen Aufbau von Kommunalverwaltungen eingegangen wird. Mit dem neuen Steuerungsmodell wird ein bundesdeutscher Reformtrend vorgestellt, der direkten Einfluss auf die Organisation der Verwaltung hat. Abschliessend widmet sich dieser Abschnitt noch den Verfahren innerhalb der Verwaltung. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wird ein Vergleich von Aufgaben und Aufbau der Stadtverwaltungen der Landeshauptstädte Hannover und Erfurt auf Basis der im ersten und zweiten Abschnitt vorgestellten Grundlagen angestrebt. Ausgangspunkt bei dem Vergleich ist die Landeshauptstadt Hannover, deren Organisation und Aufgaben jeweils zuerst vorgestellt wird. Die Sachlage in Erfurt wird anschliessend im Vergleich geklärt. Um die Aufgaben beider Städte deutlich zu machen, spielen hier insbesondere die Hauptsatzungen beider Städte, sowie die jeweilige Kommunalverfassung, auf deren Basis die Hauptsatzung fusst, eine entscheidende Rolle. Daher wird nach einer kurzen Einführung zu beiden Städten als Grundlage des kommunalen Handelns beider Stadtverwaltungen zunächst die Niedersächsische Gemeindeordnung mit der Thüringer Kommunalordnung verglichen. Beschlossen wird der Abschnitt mit einer kurzen Abschlussbemerkung, die versucht die bestehenden Unterschiede, die sich gerade im Aufbau der Stadtverwaltungen zeigen, zu deuten. Zu guter Letzt bildet ein Resümee den Abschluss dieser Arbeit.

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Stand: 03.04.2020
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Der lebendige Gott
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Gott ist auch heute 'das beladenste aller Menschenworte' und zugleich 'das Wort grösster Hoffnung', wie Martin Buber einmal formuliert hat. Der Missbrauch des Wortes 'Gott' hat tausendfache Tradition bis in die Gegenwart. Er begegnet heute sicherlich besonders krass und anstössig in der religiösen Legitimation von Gewalt durch Fundamentalisten, die nicht nur im Islam, sondern quer durch die grossen monotheistischen Religionen auftreten. Das bestärkt manchen Zeitgenossen in seiner Ablehnung aller Religion. Das bewegt wiederum andere, differenziert und selbstkritisch nach dem eigenen Gottesbild, aber auch nach den Gottes- und Hoffnungsvorstellungen in anderen Religionen zu fragen. Wer ist Gott? Warum antwortet der christliche Glaube auf diese Frage schon in seinen biblischen Wurzeln nicht einfach monotheistisch, sondern trinitarisch? Wo liegen die Grenzen, aber auch die Möglichkeiten der Interpretation und Weiterentwicklung klassischer trinitarischer Entwürfe angesichts der neuen Fragestellungen und Gotteserfahrungen in unserer Zeit? Diesen Fragen hat sich die Gesellschaft für Evangelische Theologie auf ihrer Jahrestagung in Erfurt im Februar 2005 gestellt. Sie ist dabei besonders den Spuren neueren trinitarischen Redens in unserer Zeit nachgegangen, wie sie sich in der Biblischen Theologie und im christlich-jüdischen Dialog, aber auch im Gespräch mit der orthodoxen Theologie, in systematisch-theologischen Entwürfen der Gegenwart und in Fragestellungen der Praktischen Theologie zeigen. Der vorliegende Band vereinigt die einschlägigen Vorträge und Beiträge zum Tagungsthema von: Heinrich Bedford-Strohm, Hans-Joachim Eckstein, Heino Falcke, Magdalene L. Frettlöh, Joachim Garstecki, Bertold Klappert, Ulrike Link-Wieczorek, Michael Meyer-Blanck, Jürgen Moltmann, Daniel Munteanu, Peter Ochs, Susanne Plietzsch, Thomas Sternberg und Michael Welker.

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Stand: 03.04.2020
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Die deutsche Konsensdemokratie
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,7, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Nach der Niederlage der SPD bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 22. Mai 2005 erklärte Gerhard Schröder noch am selben Abend, vorzeitige Neuwahlen zum Deutschen Bundestag anzustreben (Vgl. Eschenhage 2005: S. 152 f.). Nach seiner Auffassung bedürfe die Agenda 2010 zusätzliche Legitimation durch das deutsche Volk um den eingeschlagenen Kurs weiter fortsetzen zu können. In den darauffolgenden Tagen wurde versucht die geplante Auflösung des Bundestages durch eine Vertrauensfrage dadurch zu rechtfertigen, dass jetzt eine klare Blockademöglichkeit der CDU im Bundesrat möglich sei, nachdem sie in Nordrhein-Westfalen an die Regierung gekommen ist. An den Mehrheiten im Bundestag hatte sich indes nichts geändert, es bestand nach wie vor eine knappe rot-grüne Mehrheit, die sich in der bisherigen Amtszeit als verlässlich erwiesen hat (Vgl. Kürschner 2005: S. 19, sowie zur weiteren Diskussion um die Vertrauensfrage). Dennoch sah sich Kanzler Schröder nicht in der Lage unter diesen Rahmenbedingungen weiter zu regieren. Dieses zeitgenössische Beispiel zeigt deutlich: Regieren in Deutschland ist von einer Vielzahl an Faktoren abhängig. Allein die politischen Mehrheiten im Bundestag reichen nicht aus. Wichtige Vetospieler wie der Bundesrat, das Bundesverfassungsgericht und die grossen Verbände erzeugen einen Verhandlungszwang, so dass häufig Kompromisse gefunden werden müssen und politische Durchsetzungskraft der alleinigen Ziele stark limitiert ist. Es wird in dieser Hinsicht von Verhandlung- bzw. Konsensdemokratie gesprochen. Die Bundesrepublik weisst eine Reihe solcher Elemente auf.

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Die Maskilim: Ein historischer und ideengeschic...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Erfurt, 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Epoche der europäischen Aufklärung gilt neben der Reformation als epochale Zäsur in der europäischen Kultur und Geschichte. Die zeitliche Erstreckung der europäischen Aufklärung wird allgemein von der Mitte des 17. Jahrhunderts bis zum Ende des 18. Jahrhunderts definiert. Obwohl dieser gesetzten zeitlichen Einteilung Entwicklungen voraus- und hinausgingen, umreist man mit dieser Einteilung den Rahmen der Aufklärung. Die Aufklärung in ihrem Kern erfassen zu wollen, dürfte bezüglich ihrer Komplexität, weit weniger eindeutig ausfallen. Es verbietet sich die Aufklärung auf eine gemeinsame Formel, einen Begriff oder eine Identität vereinfachen zu wollen. Denn zu unterschiedlich und komplex waren die gesellschaftlichen, wissenschaftlich- kulturellen und politischen Umstände in den einzelnen Ländern, die es zu differenzieren gilt. Dennoch galten überall die selben wesentlichen Leitideen, die in den jeweiligen soziokulturellen Kontexten neue Perspektiven eröffneten. Die Kritik auf allen Ebenen der Gesellschaft avancierte zum essentiellen Merkmal der Aufklärung. Religions-dogmatische und supranaturalistische Welterklärungen, traditionelle Gesellschaftsges-taltung und die Legitimation althergebrachter Autoritäten wurden in Frage gestellt. Unter dem Primat der Vernunft, sollte die Welt erklärt und erkannt werden, nicht mit traditionellen Selbstverständlichkeiten. Der starke Fortschrittsglaube der Aufklärung postulierte auch die allgemeine Lern- und Lehrfähigkeit des Einzelnen, und damit die Universalität der Vernunft. Eben deshalb sollte eine gute Bildung nicht mehr allein das Privileg der Oberschicht sein. Die Erziehung und Bildung des Menschen trat deshalb in den Mittelpunkt der Aufklärung.

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Stand: 03.04.2020
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Globalisierung und ihre Auswirkungen auf den Ar...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fachbereich Politikwissenschaften), Veranstaltung: Globalisierung & Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Globalisierung ist eine Entwicklung, die bis in die Anfänge der Industrialisierung zurückreicht, also ein langwieriger Prozess. Dieser verlief nicht immer gleichmässig sondern eher schubweise aufgrund der unterschiedlich starken Triebkräfte. Im 'Wörterbuch Staat und Politik' wird Globalisierung als 'räumliche Erweiterung von ökonomischen, kulturellen und politischen Beziehungen sowie die wechselseitige Verflechtung von Akteuren und Problemlagen' auf der transnationalen Ebene bezeichnet. Fritz Scharpf beschreibt Globalisierung als Entwicklung, bei der 'die realen Problemzusammenhänge in immer mehr Bereichen die nationalen Grenzen überschreiten und sich dadurch der effektiven Selbstbestimmung in [den] Gemeinwesen entziehen'. Von der Globalisierung erfasst sei vor allem die nationale Ökonomie, die immer stärker in die kapitalistische Weltwirtschaft eingebettet sei. Wie Scharpf sieht auch Ulrich Beck mit dem 'Zeitalter der Globalisierung' ein 'Demokratiedilemma' einhergehen. Entscheidungen von grosser Reichweite würden zunehmend im transnationalen Rahmen bar jeder demokratischer Legitimation getroffen. So begann man mit der Erfahrung, dass, wenn Staaten in einen offenen Austausch mit anderen Volkswirtschaften treten, sie davon profitieren und Wohlstandsgewinne erzielen. Dadurch wurden Märkte und Produktionen der verschiedenen Länder voneinander abhängig, denn nun begann der weltweite Güteraustausch, die Warenvielfalt, der weltweite Informationsaustausch und die unbegrenzten Reisemöglichkeiten. Aber so verschärfte sich auch der internationale Wettbewerb um Marktanteile und Kapital. Dieser Wettbewerb zwischen den Staaten belief sich auf Steuern, Subventionen, Arbeitsplätze, Know-how und Investitionen. Dies geschah auch auf den gesellschaftlichen Ebenen, wobei auch der Wettstreit in Sachen Kunst, Medien und Wissenschaft ständig intensiver wurde. Es gilt als ein Austausch von Ideen, Konzeptionen und Wertehaltungen.

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Kommunale Selbstverwaltung in Deutschland - Org...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Politische Systeme - Politisches System Deutschlands, Note: 1,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät - Professur für Politische Theorie), Veranstaltung: Stadtpolitik, 32 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie im Gesetztestext (Art 28, Absatz 2 GG) beschrieben sind die Kommunen nach der förderalstaatlichen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland als Träger der kommunalen Selbstverwaltung eine eigenständige Ebene des Verwaltungsaufbaus. [...] Mit der kommunalen Selbstverwaltung in Deutschland beschäftigt sich diese Arbeit. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf die Kommunalverwaltung, ihre Aufgaben und ihren Aufbau gelegt. Als Grundlage und Einführung widmet sich der erste Abschnitt den institutionellen Rahmenbedingungen des kommunalen Handelns in der Bundesrepublik Deutschland. In diesem Zusammenhang werden zunächst die staatsrechtliche Legitimation geklärt und weiterführend verschiedene Kommunalverfassungen vorgestellt. Hierbei darf der Reformprozess, der sich seit den 1990er Jahren vollzogen hat, nicht ausser Acht gelassen werden. Auf dieser Basis wird im zweiten Teil auf den Aufbau und die Handlungsspielräume deutscher Kommunalverwaltungen näher eingegangen. Deren Aufgaben, die sich in übertragenen und eigenen Wirkungskreis aufteilen, werden zu Beginn vorgestellt, ehe dann auf den konkreten organisatorischen Aufbau von Kommunalverwaltungen eingegangen wird. Mit dem neuen Steuerungsmodell wird ein bundesdeutscher Reformtrend vorgestellt, der direkten Einfluss auf die Organisation der Verwaltung hat. Abschliessend widmet sich dieser Abschnitt noch den Verfahren innerhalb der Verwaltung. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wird ein Vergleich von Aufgaben und Aufbau der Stadtverwaltungen der Landeshauptstädte Hannover und Erfurt auf Basis der im ersten und zweiten Abschnitt vorgestellten Grundlagen angestrebt. Ausgangspunkt bei dem Vergleich ist die Landeshauptstadt Hannover, deren Organisation und Aufgaben jeweils zuerst vorgestellt wird. Die Sachlage in Erfurt wird anschliessend im Vergleich geklärt. Um die Aufgaben beider Städte deutlich zu machen, spielen hier insbesondere die Hauptsatzungen beider Städte, sowie die jeweilige Kommunalverfassung, auf deren Basis die Hauptsatzung fusst, eine entscheidende Rolle. Daher wird nach einer kurzen Einführung zu beiden Städten als Grundlage des kommunalen Handelns beider Stadtverwaltungen zunächst die Niedersächsische Gemeindeordnung mit der Thüringer Kommunalordnung verglichen. Beschlossen wird der Abschnitt mit einer kurzen Abschlussbemerkung, die versucht die bestehenden Unterschiede, die sich gerade im Aufbau der Stadtverwaltungen zeigen, zu deuten. Zu guter Letzt bildet ein Resümee den Abschluss dieser Arbeit.

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