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Dialektik der Freiheit
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Die gesellschaftliche Entwicklung der Moderne beruht auf zunehmender Individualisierung. Umstritten ist an dieser These nicht ihre Erklärungskraft, wohl aber die affirmative oder kritische Bewertung, die sich damit verbindet. Das gilt im 19./20. Jahrhundert ganz besonders für die Religionsentwicklung im Verhältnis zu den Kirchen und ihrer Dogmatik: Muss die kirchliche Dogmatik den vielfältigen Emanzipationsbewegungen widersprechen oder fördern diese die Realisierung der christlichen Freiheit?Die evangelischen und katholischen Reaktionen in Kirche und Theologie waren und sind nicht einheitlich, aber vergleichbar. Neu zu entdecken ist die interkonfessionelle Wechselwirkung auch im Feld der Anerkennung der Moderne und ihrer Dialektik von Gewinn und Gefährdung durch Individualisierung.Die Teilnehmer einer ökumenisch besetzten Tagung am Max-Weber-Kolleg in Erfurt haben diese Fragen an klassischen Figuren und dogmatischen Problemstellungen der jüngsten Vergangenheit diskutiert - und dabei die Bewältigung der Freiheitsdialektik in unserer Gegenwart immer im Blick behalten.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.07.2020
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August Hermann Francke, der Armen- und Waisen-f...
1,90 CHF *
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Verlag: Breslau: Ferdinand Hirt, ., 1863 August Hermann Francke studierte Theologie und wurde 1684 als Professor für die hebräische Sprache nach Leipzig gerufen. Philipp Jakob Speners Schrift Pia desideria veranlasste ihn, mit Freunden ein Kolleg für Bibellektüre zu gründen. Sein zunehmendes Engagement für den Pietismus schaffte ihm Feinde, er musste Leipzig verlassen, ging nach Erfurt und wurde auch hier aus der Stadt verwiesen. Auf Einladung Speners kam er 1692 als Pastor nach Glaucha - heute ein Stadtteil von Halle -, wo er sich um Waisen und um verwahrloste Familien mit ihren unversorgten Kindern kümmerte. 1695 gründete er mit 7 Gulden, die eine begüterte Frau gespendet hatte, eine Armenschule in einem Pfarrhaus, in der ein armer Student die Kinder unterrichtete. Noch im selben Jahr legte er den Grundstein für ein Waisenhaus, indem er Waisen bei sich selbst aufnahm und unterrichtete; als sich herausstellte, dass einige dieser Kinder sehr begabt waren, unterrichtete er sie in Sprachen und Wissenschaften und legte so die Wurzel seiner Lateinschule. Franckes Arbeit fand schnell Anklang und Zulauf auch im Bürgertum, pietistische Gönner gaben ihm weitere Mittel, so dass er zwei Häuser kaufen konnte. Es entstanden in kurzer Zeit ein Internat, eine Lateinschule, ein Lehrerseminar und weitere Einrichtungen in Halle: die Francke'schen Anstalten. 1698 wurde mit dem Bau der neuen Anstalt, den späteren Franckeschen Stiftungen begonnen; neben den Schulanstalten entstanden eine Buchdruckerei und eine Buchhandlung sowie eine Apotheke, die viel Geld einbrachten, das wiederum in die Stiftungen floss. 1702 gründete er die ostindische Mission, die 1705 Bartholomäus Ziegenbalg als ersten Missionar aussandte. Das von ihm gegründete Collegium orientale theologicum sollte eine Brücke zu den orientalischen Kirchen schlagen. Auch die Canstein'sche Bibelanstalt zur Verbreitung preisgünstiger Bibeln ist sein Werk. Dreissig Jahren nach der Gründung der Anstalten wurden dort 2200 Kinder von 167 Lehrern unterichtet, 154 Waisenkinder versorgt, 250 Studenten ein Freitisch gewährt. Nach fast 250 Jahren hob die damalige Provinz Sachsen 1946 die Selbstständigkeit der Anstalten auf, die Gebäude verfielen. Erst 1992, nach der Wende in der DDR, konnten die Stiftungen wiedergegründet werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.07.2020
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Kunst und Computer - Computerkunst
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Computerkunst, Medienkunst, Note: 2,0, Universität Erfurt (Institut für Kunst / Max-Weber-Kolleg), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Der Computer kann Künstlern als unterstützendes Instrument dienen, um ihre künstlerischen Fiktionen in reale Erscheinungen zu überführen. Oft wird der Computer dabei zum Element des Kunstwerkes und im besonderen Fall ist er das Thema der künstlerischen Arbeit. Wie in vielen anderen Bereichen zeigt der Computereinsatz auch in der Kunst modifizierende und innovative Wirkungen. Der Begriff Computerkunst verweist auf die zwei traditionellen Wissenschaftsbereiche Technik & Technologie und Kunst & Design. In der Literatur findet man das Thema 'Kunst und Computer' unter dem Begriff elektronisches Gestalten eingeordnet. Wer sich mit elektronischem Gestalten auseinandersetzt, sollte also vertraut sein mit der Technik/Technologie und mit den ästhetischen Konsequenzen der künstlerischen Prozesse und Produkte. Die aktuelle Situation der elektronischen Gestaltung zu beschreiben ist schwierig. Es gibt vielfältige Tendenzen, die zudem aufgrund der rasenden Entwicklung der Technologie, kaum niedergeschrieben schon wieder veraltet sind. Im Hauptteil der Hausarbeit werde ich mich auf den Bereich der visuellen elektronischen Gestaltung beschränken, speziell der elektronischen Bildverarbeitung von Fotografien und Videos. Die methodische Betrachtung des elektronischen Gestaltens als Schnittstelle zwischen Technik/Technologie und Kunst/Design ist kompliziert, da sie kaum eine Tradition besitzt. Wer über elektronisches Gestalten allgemein oder über den konkreteren Bereich Computerkunst schreibt, befindet sich in wissenschaftlicher Hinsicht auf relativ ungesicherten Gebiet. Mischa Schaub drückt dieses Problem über den Titel seines Buches 'code_X' aus: 'code_X heisst code_X, weil hier versucht wird, in einem weitgehend undurchdachten Aufgabenbereich (X = die Unbekannte) einen Verhaltenscodex des Rechnereinsatzes (code = programming code) für den Gestaltungsbereich zu entwickeln.' [...]

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.07.2020
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Gender Studies und Performativer Sprechakt
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Universität Erfurt (Max Weber Kolleg), Veranstaltung: Gender Studies, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll Butlers 'gender trouble' und Austins Theorie der Sprechakte einer parallelen Lesart unterziehen. Fragestellung soll hierbei sein, inwieweit bestehende Geschlechterrollen als performative Sprechakte innerhalb von Diskursen zu verstehen sind und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können. Schlussfolgerungen hier hinsichtlich einer Unbestimmbarkeit der Geschlechterdifferenz und der Problematik eines binären Systems. Inwieweit ist dieses System überholt und wie lässt sich dessen mögliche Unzulänglichkeit illustrieren? Im Vordergrund der Argumentation stehen hierbei die Texte 'Das Unbehagen der Geschlechter' von Judith Butler und 'Zur Theorie der Sprachakte (How to do things with words)' von John L. Austin. Bezüglich des letzteren Bandes wird dabei der Fokus auf die siebte und achte Vorlesung des Werkes gelegt. Im ersten Teil der Arbeit soll zunächst eine Erläuterung der Terminologie Butlers eine Einführung in den Komplex 'Geschlecht und Gesellschaft' geben, dem sich eine Annäherung der Geschlechter-Konstruktion an die performativen Sprechakte nach Austin anschliesst. Des Weiteren sollen sprachpraktische Beobachtungen diesen Zusammenhang nachvollziehbar machen. Diesen Beobachtungen folgt eine Rückwendung zur binären Matrix und ihrer Stringenz, bevor die Problematik einer Geschlechterzuweisung ob eines performativen Sprechaktes thematisiert wird. Als Exkurs soll ein kleiner Einblick in den Umgang mit Geschlechterrollen am Beispiel des Romans von Ali Smith 'Girl meets boy' stattfinden. Anhand eines Ausschnittes soll gezeigt werden, wie durch Spreche eine Verschiebung der Realitätsebene zugunsten eines Geschlechterbildes das keinem System genügt, sondern als fliessend verstanden werden kann. Der springende Punkt innerhalb dieser Betrachtung - und der Arbeit als solche -liegt im Verständnis von Geschlecht als Kontinuum, in dem keine Kategorisierung Mann-Frau funktioniert, sondern die Begrifflichkeiten eher als Annäherungsversuche für Bezeichnungen (ohne die Sprache nicht funktioniert) gebraucht werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 14.07.2020
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Möglichkeiten der gestalterischen Verfremdung v...
35,90 CHF *
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Examensarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Kunst - Kunstpädagogik, Note: 1,5, Universität Erfurt (Institut für Kunst / Max-Weber-Kolleg), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit 1993 beschäftige ich mich intensiv mit der Fotografie. Meine Vorliebe gilt dabei sowohl der Landschaftsfotografie, als auch der 'Welt im Kleinen' - der Makrofotografie. Häufig fühle ich mich von Details angezogen: Dem Tautropfen auf einem Schilfblatt oder dem Wellenspiel des Wassers. Motive sichtbar zu machen, die man sonst nicht unbedingt wahrnimmt, übt auf mich einen besonderen Reiz aus. Ich wähle gerne Perspektiven, die eine andere Sicht auf die Dinge öffnen. Vor sechs Jahren entwickelte sich bei mir stärker das Interesse für den Computer. Die elektronische Bildverarbeitung steckte damals noch in den Anfängen. Seit 2002 nehme ich meine Fotos auch digital auf. Das erleichtert deutlich den Verarbeitungsprozess, weil die Filme nicht mehr gescannt werden müssen. Das Thema 'Möglichkeiten der gestalterischen Verfremdung von Fotos zum Thema 'Meer' durch den Computer' wurde aufgrund meiner bisherigen fotografischen Arbeit gewählt. Die Herausforderung in der Aufgabenstellung ist die gestalterische Verfremdung von Fotos. Meine Erfahrungen mit der digitalen Fotografie beschränkten sich bisher auf Fehlerkorrekturen, um sozusagen die Wirklichkeit nachzubessern.1 Mein Interesse, die elektronische Bildverarbeitung (EBV) zum gestalterischen Verfremden zu benutzen, entwickelte sich bei mir intensiver erst im Laufe dieses Jahres und wächst im Umgang mit den vielfältigen Möglichkeiten weiter. Die Aufgabe der vorliegenden Arbeit ist es meine Sicht von den Möglichkeiten und Grenzen der EBV umrisshaft darzulegen. 1 Vgl. AMELUNXEN, H.v. (Hg.) et al (1995, S. 39)

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August Hermann Francke, der Armen- und Waisen-f...
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Verlag: Breslau: Ferdinand Hirt, ., 1863 August Hermann Francke studierte Theologie und wurde 1684 als Professor für die hebräische Sprache nach Leipzig gerufen. Philipp Jakob Speners Schrift Pia desideria veranlasste ihn, mit Freunden ein Kolleg für Bibellektüre zu gründen. Sein zunehmendes Engagement für den Pietismus schaffte ihm Feinde, er musste Leipzig verlassen, ging nach Erfurt und wurde auch hier aus der Stadt verwiesen. Auf Einladung Speners kam er 1692 als Pastor nach Glaucha - heute ein Stadtteil von Halle -, wo er sich um Waisen und um verwahrloste Familien mit ihren unversorgten Kindern kümmerte. 1695 gründete er mit 7 Gulden, die eine begüterte Frau gespendet hatte, eine Armenschule in einem Pfarrhaus, in der ein armer Student die Kinder unterrichtete. Noch im selben Jahr legte er den Grundstein für ein Waisenhaus, indem er Waisen bei sich selbst aufnahm und unterrichtete; als sich herausstellte, dass einige dieser Kinder sehr begabt waren, unterrichtete er sie in Sprachen und Wissenschaften und legte so die Wurzel seiner Lateinschule. Franckes Arbeit fand schnell Anklang und Zulauf auch im Bürgertum, pietistische Gönner gaben ihm weitere Mittel, so dass er zwei Häuser kaufen konnte. Es entstanden in kurzer Zeit ein Internat, eine Lateinschule, ein Lehrerseminar und weitere Einrichtungen in Halle: die Francke'schen Anstalten. 1698 wurde mit dem Bau der neuen Anstalt, den späteren Franckeschen Stiftungen begonnen; neben den Schulanstalten entstanden eine Buchdruckerei und eine Buchhandlung sowie eine Apotheke, die viel Geld einbrachten, das wiederum in die Stiftungen floss. 1702 gründete er die ostindische Mission, die 1705 Bartholomäus Ziegenbalg als ersten Missionar aussandte. Das von ihm gegründete Collegium orientale theologicum sollte eine Brücke zu den orientalischen Kirchen schlagen. Auch die Canstein'sche Bibelanstalt zur Verbreitung preisgünstiger Bibeln ist sein Werk. Dreissig Jahren nach der Gründung der Anstalten wurden dort 2200 Kinder von 167 Lehrern unterichtet, 154 Waisenkinder versorgt, 250 Studenten ein Freitisch gewährt. Nach fast 250 Jahren hob die damalige Provinz Sachsen 1946 die Selbstständigkeit der Anstalten auf, die Gebäude verfielen. Erst 1992, nach der Wende in der DDR, konnten die Stiftungen wiedergegründet werden.

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Stand: 14.07.2020
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Gender Studies und Performativer Sprechakt
7,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,0, Universität Erfurt (Max Weber Kolleg), Veranstaltung: Gender Studies, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll Butlers 'gender trouble' und Austins Theorie der Sprechakte einer parallelen Lesart unterziehen. Fragestellung soll hierbei sein, inwieweit bestehende Geschlechterrollen als performative Sprechakte innerhalb von Diskursen zu verstehen sind und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können. Schlussfolgerungen hier hinsichtlich einer Unbestimmbarkeit der Geschlechterdifferenz und der Problematik eines binären Systems. Inwieweit ist dieses System überholt und wie lässt sich dessen mögliche Unzulänglichkeit illustrieren? Im Vordergrund der Argumentation stehen hierbei die Texte 'Das Unbehagen der Geschlechter' von Judith Butler und 'Zur Theorie der Sprachakte (How to do things with words)' von John L. Austin. Bezüglich des letzteren Bandes wird dabei der Fokus auf die siebte und achte Vorlesung des Werkes gelegt. Im ersten Teil der Arbeit soll zunächst eine Erläuterung der Terminologie Butlers eine Einführung in den Komplex 'Geschlecht und Gesellschaft' geben, dem sich eine Annäherung der Geschlechter-Konstruktion an die performativen Sprechakte nach Austin anschließt. Des Weiteren sollen sprachpraktische Beobachtungen diesen Zusammenhang nachvollziehbar machen. Diesen Beobachtungen folgt eine Rückwendung zur binären Matrix und ihrer Stringenz, bevor die Problematik einer Geschlechterzuweisung ob eines performativen Sprechaktes thematisiert wird. Als Exkurs soll ein kleiner Einblick in den Umgang mit Geschlechterrollen am Beispiel des Romans von Ali Smith 'Girl meets boy' stattfinden. Anhand eines Ausschnittes soll gezeigt werden, wie durch Spreche eine Verschiebung der Realitätsebene zugunsten eines Geschlechterbildes das keinem System genügt, sondern als fließend verstanden werden kann. Der springende Punkt innerhalb dieser Betrachtung - und der Arbeit als solche -liegt im Verständnis von Geschlecht als Kontinuum, in dem keine Kategorisierung Mann-Frau funktioniert, sondern die Begrifflichkeiten eher als Annäherungsversuche für Bezeichnungen (ohne die Sprache nicht funktioniert) gebraucht werden.

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Stand: 14.07.2020
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August Hermann Francke, der Armen- und Waisen-f...
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Verlag: Breslau: Ferdinand Hirt, ., 1863 August Hermann Francke studierte Theologie und wurde 1684 als Professor für die hebräische Sprache nach Leipzig gerufen. Philipp Jakob Speners Schrift Pia desideria veranlasste ihn, mit Freunden ein Kolleg für Bibellektüre zu gründen. Sein zunehmendes Engagement für den Pietismus schaffte ihm Feinde, er musste Leipzig verlassen, ging nach Erfurt und wurde auch hier aus der Stadt verwiesen. Auf Einladung Speners kam er 1692 als Pastor nach Glaucha - heute ein Stadtteil von Halle -, wo er sich um Waisen und um verwahrloste Familien mit ihren unversorgten Kindern kümmerte. 1695 gründete er mit 7 Gulden, die eine begüterte Frau gespendet hatte, eine Armenschule in einem Pfarrhaus, in der ein armer Student die Kinder unterrichtete. Noch im selben Jahr legte er den Grundstein für ein Waisenhaus, indem er Waisen bei sich selbst aufnahm und unterrichtete; als sich herausstellte, dass einige dieser Kinder sehr begabt waren, unterrichtete er sie in Sprachen und Wissenschaften und legte so die Wurzel seiner Lateinschule. Franckes Arbeit fand schnell Anklang und Zulauf auch im Bürgertum, pietistische Gönner gaben ihm weitere Mittel, so dass er zwei Häuser kaufen konnte. Es entstanden in kurzer Zeit ein Internat, eine Lateinschule, ein Lehrerseminar und weitere Einrichtungen in Halle: die Francke'schen Anstalten. 1698 wurde mit dem Bau der neuen Anstalt, den späteren Franckeschen Stiftungen begonnen; neben den Schulanstalten entstanden eine Buchdruckerei und eine Buchhandlung sowie eine Apotheke, die viel Geld einbrachten, das wiederum in die Stiftungen floss. 1702 gründete er die ostindische Mission, die 1705 Bartholomäus Ziegenbalg als ersten Missionar aussandte. Das von ihm gegründete Collegium orientale theologicum sollte eine Brücke zu den orientalischen Kirchen schlagen. Auch die Canstein'sche Bibelanstalt zur Verbreitung preisgünstiger Bibeln ist sein Werk. Dreißig Jahren nach der Gründung der Anstalten wurden dort 2200 Kinder von 167 Lehrern unterichtet, 154 Waisenkinder versorgt, 250 Studenten ein Freitisch gewährt. Nach fast 250 Jahren hob die damalige Provinz Sachsen 1946 die Selbstständigkeit der Anstalten auf, die Gebäude verfielen. Erst 1992, nach der Wende in der DDR, konnten die Stiftungen wiedergegründet werden.

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Kunst und Computer - Computerkunst
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Kunst - Computerkunst, Medienkunst, Note: 2,0, Universität Erfurt (Institut für Kunst / Max-Weber-Kolleg), Sprache: Deutsch, Abstract: 1 Einleitung Der Computer kann Künstlern als unterstützendes Instrument dienen, um ihre künstlerischen Fiktionen in reale Erscheinungen zu überführen. Oft wird der Computer dabei zum Element des Kunstwerkes und im besonderen Fall ist er das Thema der künstlerischen Arbeit. Wie in vielen anderen Bereichen zeigt der Computereinsatz auch in der Kunst modifizierende und innovative Wirkungen. Der Begriff Computerkunst verweist auf die zwei traditionellen Wissenschaftsbereiche Technik & Technologie und Kunst & Design. In der Literatur findet man das Thema 'Kunst und Computer' unter dem Begriff elektronisches Gestalten eingeordnet. Wer sich mit elektronischem Gestalten auseinandersetzt, sollte also vertraut sein mit der Technik/Technologie und mit den ästhetischen Konsequenzen der künstlerischen Prozesse und Produkte. Die aktuelle Situation der elektronischen Gestaltung zu beschreiben ist schwierig. Es gibt vielfältige Tendenzen, die zudem aufgrund der rasenden Entwicklung der Technologie, kaum niedergeschrieben schon wieder veraltet sind. Im Hauptteil der Hausarbeit werde ich mich auf den Bereich der visuellen elektronischen Gestaltung beschränken, speziell der elektronischen Bildverarbeitung von Fotografien und Videos. Die methodische Betrachtung des elektronischen Gestaltens als Schnittstelle zwischen Technik/Technologie und Kunst/Design ist kompliziert, da sie kaum eine Tradition besitzt. Wer über elektronisches Gestalten allgemein oder über den konkreteren Bereich Computerkunst schreibt, befindet sich in wissenschaftlicher Hinsicht auf relativ ungesicherten Gebiet. Mischa Schaub drückt dieses Problem über den Titel seines Buches 'code_X' aus: 'code_X heißt code_X, weil hier versucht wird, in einem weitgehend undurchdachten Aufgabenbereich (X = die Unbekannte) einen Verhaltenscodex des Rechnereinsatzes (code = programming code) für den Gestaltungsbereich zu entwickeln.' [...]

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Stand: 14.07.2020
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