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Erfurt im Krieg 1940 und 1944/1945
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Herausgeber: Hans-Peter Brachmanski, Taschenbuch, 62 Seiten mit 28 Fotos und Abbildungen.Herausgeber Hans-Peter Brachmanski schreibt im Vorwort: "Für die Metropole Erfurt, die das Bombeninferno alliierter Fliegergeschwader halbwegs glimpflich überstanden hatte, existierte bereits seit dem 12. April 1945 Waffenruhe. An diesem Tag besetzten amerikanische Truppenteile die Stadt. Die traumatisierten Bürger wagten sich wieder aus ihren Unterständen, Luftschutzbunkern und Kellern heraus, wo sie monatelang Unterschlupf gesucht und ausgeharrt hatten.Die Grundlage der hier vorliegenden Publikation ist eine Artikelserie, zu der mich der frühere TLZ-Lokalleiter 1995 ansprach. Damals, 50 Jahre nach dem Kriegsende, bestand noch die Möglichkeit der Zeitzeugenbefragung, da sehr viele von jener Erlebnisgeneration am Leben waren. Angeregt durch die Artikelserie meldeten sich etliche Überlebende und berichteten, was sie einst gesehen, erlebt oder gar nur selbst gehört hatten.Zudem ergaben sich im Nachgang für die Stadtgeschichte wichtige Neuzugänge an historischen Zeugnissen. Was niemand mehr auch nur annährend vermutet hatte, wurde späte Wirklichkeit. Neben bis dahin unbekannten fotografischen Aufnahmen der Firma Foto-Lux zu den ersten Bombenabwürfen 1940/41 auf die Stadt, kamen noch verschiedene Kriegserinnerungen zum Vorschein. Dazu zählt die Niederschrift des Expressionisten und Kunstmalers Alfred Hanf. Als angesehenes Mitglied der Erfurter Kunst- und Kulturszene stand Alfred Hanf mit vielen seiner Berufskollegen in Verbindung. Zudem ergaben sich Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten aus der Politik und Wirtschaft. Von ersteren erhielt er den Auftrag, das mittelalterliche Erfurt und Thüringen mit dem Stift im Bild festzuhalten, bevor es im Bombenhagel zerstört werden würde. Seine Schilderungen über die letzten Kriegstage in Erfurt, die er wohl unmittelbar nach den Ereignissen niederschrieb, bewahren die Lebendigkeit des Augenblicks. Sorgfältig protokollierte er zudem Äußerungen diverser Mitmenschen bzw. deren Auffassung zum Zeitgeschehen. Dazu bestanden krasse Meinungsverschiedenheiten, z. B. mit dem "Vorgesetzten Herrn Ballin", den er sehr abwertend beurteilt und darstellt. Später sollte A. Hanf jedoch selbst Opfer des neuen Regimes werden. Als Mitläufer des alten Systems eingestuft, verlor er 1946 seine Anstellung im Staatsdienst der SBZ.Als ebenso wertvoll und aussagekräftig erwies sich das Tagebuch der Gitta Wiese, von dem bis jetzt leider nur der letzte Teil aufgefunden wurde. Akribisch vermerkte sie darin, was in Erfurt geschah und beschrieb zudem ihre mentale Gemütslage. Zumeist niedergeschlagen und seelisch ausgezehrt vom ständigen Warten auf den geliebten Partner, gibt es aber auch Lichtblicke in ihren Aufzeichnungen. Etwa wenn sie berichtet, mit wie viel Fleiß sie ein Stück Gartenland herrichtete, um den kommenden Winter zu überstehen. Besonders betroffen machen jedoch ihre Schilderungen über die Charaktere der Mitbürger, wozu sieresignierend notiert: ". und das sind oder wollen Christen sein?".Mit beiden Tagebüchern und Briefen liegen authentische Zeitzeugnisse vor, die unabhängig voneinander über das Kriegsende in Erfurt berichten und zugleich verschiedene Parallelen aufzeigen. Die Freigabe bedeutender Lebensmittelvorräte an die Zivilbevölkerung ebenso wie die Plünderung wichtiger Geschäfte sind in den Niederschriften erwähnt. Bisher waren diese Archivalien nur einem kleinen Interessentenkreis zugänglich. Mit ihrer Veröffentlichung liegt erstmals eine einzigartige Quelle einem breiten Publikum vor, die auf der Artikelserie des Jahres 1995 aufbaut."INHALT:Erste Bombardierung der Stadt Erfurt am 17. August 1940Kapitel 1 Erfurt während der letzten Kriegswochen 1944/4526.11.1944 Die Bombardierung der Stadt Erfurt10.04.1945 Beschuss und Einnahme des Dorfes Salomonsborn11.04.1945 Das letzte Gefecht in Gispersleben12.04.1945 Die Befreiung der Stadt ErfurtKapitel 2 F

Anbieter: buecher
Stand: 06.12.2019
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Erfurt im Krieg 1940 und 1944/1945
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Herausgeber: Hans-Peter Brachmanski, Taschenbuch, 62 Seiten mit 28 Fotos und Abbildungen.Herausgeber Hans-Peter Brachmanski schreibt im Vorwort: "Für die Metropole Erfurt, die das Bombeninferno alliierter Fliegergeschwader halbwegs glimpflich überstanden hatte, existierte bereits seit dem 12. April 1945 Waffenruhe. An diesem Tag besetzten amerikanische Truppenteile die Stadt. Die traumatisierten Bürger wagten sich wieder aus ihren Unterständen, Luftschutzbunkern und Kellern heraus, wo sie monatelang Unterschlupf gesucht und ausgeharrt hatten.Die Grundlage der hier vorliegenden Publikation ist eine Artikelserie, zu der mich der frühere TLZ-Lokalleiter 1995 ansprach. Damals, 50 Jahre nach dem Kriegsende, bestand noch die Möglichkeit der Zeitzeugenbefragung, da sehr viele von jener Erlebnisgeneration am Leben waren. Angeregt durch die Artikelserie meldeten sich etliche Überlebende und berichteten, was sie einst gesehen, erlebt oder gar nur selbst gehört hatten.Zudem ergaben sich im Nachgang für die Stadtgeschichte wichtige Neuzugänge an historischen Zeugnissen. Was niemand mehr auch nur annährend vermutet hatte, wurde späte Wirklichkeit. Neben bis dahin unbekannten fotografischen Aufnahmen der Firma Foto-Lux zu den ersten Bombenabwürfen 1940/41 auf die Stadt, kamen noch verschiedene Kriegserinnerungen zum Vorschein. Dazu zählt die Niederschrift des Expressionisten und Kunstmalers Alfred Hanf. Als angesehenes Mitglied der Erfurter Kunst- und Kulturszene stand Alfred Hanf mit vielen seiner Berufskollegen in Verbindung. Zudem ergaben sich Kontakte zu wichtigen Persönlichkeiten aus der Politik und Wirtschaft. Von ersteren erhielt er den Auftrag, das mittelalterliche Erfurt und Thüringen mit dem Stift im Bild festzuhalten, bevor es im Bombenhagel zerstört werden würde. Seine Schilderungen über die letzten Kriegstage in Erfurt, die er wohl unmittelbar nach den Ereignissen niederschrieb, bewahren die Lebendigkeit des Augenblicks. Sorgfältig protokollierte er zudem Äußerungen diverser Mitmenschen bzw. deren Auffassung zum Zeitgeschehen. Dazu bestanden krasse Meinungsverschiedenheiten, z. B. mit dem "Vorgesetzten Herrn Ballin", den er sehr abwertend beurteilt und darstellt. Später sollte A. Hanf jedoch selbst Opfer des neuen Regimes werden. Als Mitläufer des alten Systems eingestuft, verlor er 1946 seine Anstellung im Staatsdienst der SBZ.Als ebenso wertvoll und aussagekräftig erwies sich das Tagebuch der Gitta Wiese, von dem bis jetzt leider nur der letzte Teil aufgefunden wurde. Akribisch vermerkte sie darin, was in Erfurt geschah und beschrieb zudem ihre mentale Gemütslage. Zumeist niedergeschlagen und seelisch ausgezehrt vom ständigen Warten auf den geliebten Partner, gibt es aber auch Lichtblicke in ihren Aufzeichnungen. Etwa wenn sie berichtet, mit wie viel Fleiß sie ein Stück Gartenland herrichtete, um den kommenden Winter zu überstehen. Besonders betroffen machen jedoch ihre Schilderungen über die Charaktere der Mitbürger, wozu sieresignierend notiert: ". und das sind oder wollen Christen sein?".Mit beiden Tagebüchern und Briefen liegen authentische Zeitzeugnisse vor, die unabhängig voneinander über das Kriegsende in Erfurt berichten und zugleich verschiedene Parallelen aufzeigen. Die Freigabe bedeutender Lebensmittelvorräte an die Zivilbevölkerung ebenso wie die Plünderung wichtiger Geschäfte sind in den Niederschriften erwähnt. Bisher waren diese Archivalien nur einem kleinen Interessentenkreis zugänglich. Mit ihrer Veröffentlichung liegt erstmals eine einzigartige Quelle einem breiten Publikum vor, die auf der Artikelserie des Jahres 1995 aufbaut."INHALT:Erste Bombardierung der Stadt Erfurt am 17. August 1940Kapitel 1 Erfurt während der letzten Kriegswochen 1944/4526.11.1944 Die Bombardierung der Stadt Erfurt10.04.1945 Beschuss und Einnahme des Dorfes Salomonsborn11.04.1945 Das letzte Gefecht in Gispersleben12.04.1945 Die Befreiung der Stadt ErfurtKapitel 2 F

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