Angebote zu "Gerechtigkeit" (19 Treffer)

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Glauben und Erkennen
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2013 wurde ausdrücklich das "Evang. Pfarrhaus" Brüdergasse 11 in 04600 Altenburg in Thüringen erwähnt als 7. Station auf dem "Thüringer Weg der Gerechtigkeit und Freiheit". Die Schautafel ist im Dezember 2013 am Haus angebracht worden in der Obhut meines Nachfolgers R. Kwaschik. Die Auszeichnung wurde uns in der Friedrich - Schiller - Universität vom damaligen Jusitizminister Thüringens überreicht und wir haben sie stellvertretend für die "Gemeinde im Widerstand" übernommen: Wolfgang Geffe, Thomas Krenz, Brita Weiske, Margard Wohlfarth, Michael Wohlfarth, Sebastian Wohlfarth. Dieser "Gemeinde im Widerstand" ist auch dieses Buch gewidmet, weil es immer Unfreiheit und Freiheit geben wird. Das ist die Grundeinsicht dieses Bandes. Der Herausgeber freut sich auch deshalb über die Erinnerungsnadel 2014 mit dem Bild des Vaters, der seinen kleinen Sohn auf der Schulter trägt während einer Herbstdemonstration 1989 auf dem Leipziger Ring. Und bedankt sich bei der damaligen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht, die den Delegierten ihrer Partei 1990 in Erfurt zurief, wer nicht vor 89 wußte was Freiheit ist, wird es auch hinterher nie wissen.

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Stand: 31.03.2020
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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13Mein Gott, mein Glück: CredoDas Maß des Glaubens ist uns vorgegeben'Du, mein Gott!' 19Glaube und Biografie 20Prädestination 23Dämon aus der Gebärmutter 23Der eigene Klärungsprozess ist notwendigEntbehrung und Wut 27Mit Christus vor Madagaskar 28Rebellion im Studium 30Entscheidung für die Liebe 32Ist Gott Person? 39Nur für mich da! 40Resonanz – sich finden lassen'Jetzt bist du da, Gott!' 42Auf Probe glauben 43Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44Heilige Pflicht? 45Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47Alles und Nichts 50Erbsünde – ein Mythos geht baden 51Der Klabautermann 54Brett vorm Kopf 57Alles Geist oder was? 59Metaphysik der Erfahrung 67Eine neue Epoche zieht heraufIn einer zweiten Achsenzeit? 70Globale Identitätskrise 72… wächst das Rettende auch 75Das große Paradox 76Einstürzende Altbauten: TheologieOffenbart sich Gott in der Bibel?Enttäuscht werden im Glauben 83Ach, so ist die Bibel entstanden! 88Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93Gotteswort in Menschenwort? 98Die heiße Luft der DogmatikDampfwalze Moby Dick 100Gehört Gott in die Psychiatrie? 103Christus und kein Ende 104Das Theater der Dreifaltigkeit 111Mein Jesus-KonstruktRevolution im MorgenrotGott ist König in der Seele 113Aus der Quelle trinken 116Strafgott ade 118Mitten unter uns, das Reich? 121Jesus, Paulus und die EsoterikDie Toten leben 124Nur Erfahrung zählt: Häresie?Die Angst vor dem ZeitgeistMissionar sein? 137Ein Kapitel Religionssoziologie 139Die Filter wahrnehmen 143Theologie am Scheideweg 145Das große Entrümpeln 147Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher?Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommenErleuchtet müsste man sein 153Eckhart schließt den Himmel auf 157War Jesus ein Mystiker? 166Freilaufende Christen – Kirche wohin?Viel Lärm um ein MuseumEnttäuschte Liebe 169Das Religions-Vakuum 173Die Kirche muss sich neu erfinden 175Anmerkungen 183GeleitwortDieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret, dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.'Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch, ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt.Innerlich zerrissen, kam der Theologe und gelernte Journalist in der Lebensmitte mit den Lehren des Erfurter Mystikers Meister Eckhart in Berührung. Durch dessen Predigten konnte er seinen Glauben endlich auf einen Nenner bringen – emotional, psychologisch und begrifflich. Subjektivität im Glauben war für ihn fortan kein Akt von Willkür, wie kirchliche Oberaufsicht einreden wollte, sondern Bedingung dafür, in 'ozeanischer Mystik' die göttliche Liebe zu erfahren, auf die zu hundert Prozent Verlass ist. Gott sei eindeutig gut und habe nichts Zweideutiges an sich. Im Unterschied zu vielen anderen Mystikern ist Gott für Rosien ansprechbares Gegenüber. Aber so wie für diese hat sich auch für ihn der Kern des Ganzen geöffnet. Er erfährt fortan das Zentrum 'aller Dinge' als Liebe, als grundgütige Basis des Seins, als Gott. Sie – und nicht Macht – hält alles zusammen. Die Widersprüche dieser Welt, das weiß der Mystiker Rosien todsicher, fallen in irgendeiner Weise zusammen. Die Gewissheit davon sei ein Geschenk Gottes.Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Viele andere nach mir werden es vermutlich auch tun. Denn es ist mitreißend geschrieben und spricht ein Hauptübel der heutigen Volkskirchen an, dass ihre Funktionäre einen längst überholten dogmatischen Glauben vertreten und gegenüber heutigen Glaubenserfahrungen blind sind. Der heilige Zorn darüber lässt das Buch an manchen Stellen sehr polemisch werden. Zugleich wird immer wieder deutlich, wie sehr der Verfasser an seiner Kirche hängt und einen endgültigen Bruch vermeiden will. Zwar ist seine Prognose für die Fortexistenz der Volkskirchen nicht günstig (sie würden in ein bis zwei Generationen zur Sekte verkommen), zugleich träumt er aber, wie es besser werden könnte, wenn die Macht der Funktionäre zum Ende kommt und die Kirchenleute ihren Menschen endlich die Botschaft ausrichten, dass Gott mit seiner ganzen Gottheit im Grunde in der Seele eines jeden Menschen anwesend ist.Rosien bringt eindrucksvoll radikale historische Kritik mit einem geschärften Sinn für Spiritualität zusammen und zeigt darin die nötige Selbstdistanz, dass er durchweg von seinem Jesus-Konstrukt und nicht von 'dem' historischen Jesus spricht. Deswegen darf ich hier als Neutestamentler einwenden, dass sein Jesus-Konstrukt noch zu sehr vom Dogma des antipharisäischen Jesus geprägt sein dürfte und dass nicht Jesus, sondern – horribile dictu – wohl Paulus die eigentliche Revolution innerhalb der jüdischen Religion herbeigeführt hat. Ferner scheint mir das Verständnis Jesu als eines Mystikers verfehlt, da dies die irdische Ebene seines Auftretens unterschätzt. So sollen in seinen Augen die materiell Armen gesättigt werden!Mein Dank an den Verfasser für sein Buch, dem ich eine weite Verbreitung und Resonanz wünsche, mündet in eine abschließende Frage: Wie weit bedarf die überzeugende These, dass Mystik die heute angemessene Art zu glauben ist, überhaupt historischer Grundlagen? Sie bleibt doch auch evident, selbst wenn – um es krass zu sagen – Jesus nicht gelebt hätte. Denn das Befreiungspotenzial mancher Aussprüche, die in den Evangelien an 'Jesus' haften, bliebe auch so erhalten. Außerdem hätte es man es nicht mehr nötig, Jesus künstlich von dem dunklen Hintergrund der jüdischen Religion abzuheben.Das Buch zur Debatte um den Gottesglauben:Peter Rosien, langjähriger theologischer Chefredakteur von Publik-Forum, hat als Essenz seines Glaubens-, Theologen- und Journalistenlebens sein ganz persönliches Gottesbuch verfasst. Er räumt darin mit vielen althergebrachten Vorstellungen auf und schafft Raum für einen persönlich begründeten Glauben, der sich gleichwohl auf die biblische Tradition berufen kann.Dieses Buch wird die aktuelle Debatte um den neuen aggressiven Atheismus beeinflussen. Es wird dem Kampf um den Gottesglauben neue Impulse geben und ihn in Glaubenserfahrungen begründen, die wechselseitig Respekt abnötigen – Glaubenden wie Nichtglaubenden, Christen wie Nichtchristen, Katholiken wie Protestanten. Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, ein spannendes Buch. Niemand wird nach der Lektüre einfach zur Tagesordnung übergehen können.

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Stand: 31.03.2020
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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13 Mein Gott, mein Glück: Credo Das Mass des Glaubens ist uns vorgegeben 'Du, mein Gott!' 19 Glaube und Biografie 20 Prädestination 23 Dämon aus der Gebärmutter 23 Der eigene Klärungsprozess ist notwendig Entbehrung und Wut 27 Mit Christus vor Madagaskar 28 Rebellion im Studium 30 Entscheidung für die Liebe 32 Ist Gott Person? 39 Nur für mich da! 40 Resonanz – sich finden lassen 'Jetzt bist du da, Gott!' 42 Auf Probe glauben 43 Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44 Heilige Pflicht? 45 Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47 Alles und Nichts 50 Erbsünde – ein Mythos geht baden 51 Der Klabautermann 54 Brett vorm Kopf 57 Alles Geist oder was? 59 Metaphysik der Erfahrung 67 Eine neue Epoche zieht herauf In einer zweiten Achsenzeit? 70 Globale Identitätskrise 72 … wächst das Rettende auch 75 Das grosse Paradox 76 Einstürzende Altbauten: Theologie Offenbart sich Gott in der Bibel? Enttäuscht werden im Glauben 83 Ach, so ist die Bibel entstanden! 88 Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93 Gotteswort in Menschenwort? 98 Die heisse Luft der Dogmatik Dampfwalze Moby Dick 100 Gehört Gott in die Psychiatrie? 103 Christus und kein Ende 104 Das Theater der Dreifaltigkeit 111 Mein Jesus-Konstrukt Revolution im Morgenrot Gott ist König in der Seele 113 Aus der Quelle trinken 116 Strafgott ade 118 Mitten unter uns, das Reich? 121 Jesus, Paulus und die Esoterik Die Toten leben 124 Nur Erfahrung zählt: Häresie? Die Angst vor dem Zeitgeist Missionar sein? 137 Ein Kapitel Religionssoziologie 139 Die Filter wahrnehmen 143 Theologie am Scheideweg 145 Das grosse Entrümpeln 147 Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher? Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommen Erleuchtet müsste man sein 153 Eckhart schliesst den Himmel auf 157 War Jesus ein Mystiker? 166 Freilaufende Christen – Kirche wohin? Viel Lärm um ein Museum Enttäuschte Liebe 169 Das Religions-Vakuum 173 Die Kirche muss sich neu erfinden 175 Anmerkungen 183 Geleitwort Dieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes grosses Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret; dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.' Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch; ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt. Innerlich zerrissen

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Stand: 31.03.2020
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Silvio Berlusconi - Pate einer gerechten Gesell...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswiss. Fakultät), Veranstaltung: Prinzipien einer gerechten Gesellschaft: John Rawls und Michael Walzer, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Phänomen, das ganz Europa beschäftigt: Der Fall Berlusconi. Er gelangt als Medienmogul mit dubioser Vergangenheit an die Staatsmacht Italiens; erobert das politische Amt auf einem - in Demokratien - beispiellosen Weg: als Bauunternehmer zu Geld gekommen, breitet sich Berlusconi in der Medienlandschaft Italiens aus und gründet schliesslich seine eigene Partei mit dem Namen eines Schlachtrufs: Forza Italia, vorwärts Italien! Bereits zweimal hat der Mann mit zweifelhaften Qualifikationen und ebenso mysteriöser Background allgemeine Wahlen in Italien gewonnen. Als Ministerpräsident nutzt er sein Amt - so scheint es - offenkundig für persönliche Zwecke. Mit Hinblick auf dieses aktuelle und anschauliche Beispiel werden wir zunächst einige Aspekte aus Michael Walzers Werk Sphären der Gerechtigkeit - Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit darstellen. Im Folgenden soll eine Anwendung der theoretischen Vorüberlegung auf den Fall Berlusconi erfolgen.

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Der Subsidiaritätsbegriff in der katholischen S...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fachbereich Studium Fundamentale), Veranstaltung: Seminar 'Soziale Gerechtigkeit aus der Sicht eines Theologen und eines Richters', Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit ist im Rahmen eines interdisziplinären, katholisch-theologischen wie juristischen Seminars zur sozialen Gerechtigkeit an der Universität Erfurt entstanden. Gerade in den aktuell virulenten Diskussionen um Einsparungen in den öffentlichen Haushalten und damit auch im Leistungsspektrum des Staates, bei den Rufen nach der Privatisierung von staatlichen und kommunalen Unternehmen, der Entwicklung von Public Private Partnerships und den ersten Gehversuchen einer kaufmännischen Verwaltung im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells, scheint es mir wichtig zu eruieren, welche Aufgaben die öffentliche Hand noch zu übernehmen hat. Aufgrund des massgeblichen Dienstes der Kirchen für unsere heutigen, westlichen Moralvorstellungen soll die katholische Soziallehre den Massstab für die hier angestellten Untersuchungen dienen. Diese Arbeit wird dabei nicht auf konkrete Einzelleistungen eingehen, sondern soll einen Anriss einer theoretischen Grundlage darstellen. Als Politik- bzw. Rechtsbereich werden die Sozialpolitik und ein Aspekt des europäischen Organisationsrecht dargestellt. Gerade im sozialen Sektor werden heute ständig Aspekte der Leistungsgerechtigkeit laut, was zumeist darin mündet, dass gewisse Kompetenzen in Frage gestellt werden, da die Gesellschaft (angeblich) nicht einsieht, bestimmte Dienste bereitzustellen. Das europäische Recht ist ein persönliches Steckenpferd. Hier machen die öffentlichen Diskussionen um die Rechtsetzungsbefugnis des vermeintlich so fernen und unbelehrbar demokratiefeindlichen Europas Schlagzeilen. Aufgrund des beschränkten Umfangs an Zeit und erlaubter Seitenzahl kann sich diese Arbeit auch nur den beiden Fachgebieten widmen. Zu überlegen wäre auch der Kontext der katholischen Soziallehre in weiteren Politiken wie der Entwicklungshilfe, der Entpoenalisierung im Strafrecht, Weltanschauungen wie die Sozialdemokratie oder der Konservatismus oder vergleichend theologisch mit anderen Religionen wie dem Islam, der historisch wie heute häufig kontradiktorisch zum Christentum verstanden wird.

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Silvio Berlusconi - Pate einer gerechten Gesell...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswiss. Fakultät), Veranstaltung: Prinzipien einer gerechten Gesellschaft: John Rawls und Michael Walzer, Sprache: Deutsch, Abstract: Ein Phänomen, das ganz Europa beschäftigt: Der Fall Berlusconi. Er gelangt als Medienmogul mit dubioser Vergangenheit an die Staatsmacht Italiens; erobert das politische Amt auf einem - in Demokratien - beispiellosen Weg: als Bauunternehmer zu Geld gekommen, breitet sich Berlusconi in der Medienlandschaft Italiens aus und gründet schliesslich seine eigene Partei mit dem Namen eines Schlachtrufs: Forza Italia, vorwärts Italien! Bereits zweimal hat der Mann mit zweifelhaften Qualifikationen und ebenso mysteriöser Background allgemeine Wahlen in Italien gewonnen. Als Ministerpräsident nutzt er sein Amt - so scheint es - offenkundig für persönliche Zwecke. Mit Hinblick auf dieses aktuelle und anschauliche Beispiel werden wir zunächst einige Aspekte aus Michael Walzers Werk Sphären der Gerechtigkeit - Ein Plädoyer für Pluralität und Gleichheit darstellen. Im Folgenden soll eine Anwendung der theoretischen Vorüberlegung auf den Fall Berlusconi erfolgen.

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Martin Luther - sein Weg zur Reformation
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1. Vorwort 2. 2. Elternhaus und Kindheit 2.1 Herkunft 2.2 Wirtschaftliche und soziale Stellung der Eltern 2.3 Das Verhältnis zwischen Sohn und Eltern 2.4 Die Schulzeit in Magdeburg und Eisenach 3. Universitätszeit in Erfurt 3.1 Studienstadt und Universität Erfurt 3.2 Studienbeginn 3.3 Philosophisches Studium 3.4 Der Erfurter Humanismus 3.5 Das Rechtsstudium 3.6 Schlagaderverletzung 1504 und Gewittererlebnis 1505: Erlebnisse zum Umbruch 4. Luthers Leben im Kloster 4.1 Der Augustinerorden und das Erfurter Kloster 4.2 Leben als Mönch 4.3 Infragestellung der Prädestinationslehre (Ist der Christ von Gott erwählt?) 4.4 Theologiestudium 4.5 Luther wechselt nach Wittenberg 5. Rechtfertigung / Heiligung in der Römerbriefvorlesung Luthers 5.1 Die Aufgabe der Sündenlehre Luthers 5.2 Aktuelle und habituelle Sünde 5.3 Ontische und personale Sünde 5.4 Die 'Natur' der Sünde 5.5 Beziehung der Menschen zu Gott und zur Schöpfung 5.6 Sünde als angemessenes Selbstverständnis 5.7.1 Das Glaubensverständnis der Römerbriefvorlesung 5.7.2 Glaube und Demut (Christus= 'exemplum') 5.7.3 Glaube und Demut (Demut als Glaube)8 5.8.1 Der Mensch: Sünder und Gerechter zugleich ('peccator simul et iustus') 5.8.2 Gottes Gerechtigkeit als Qualifizierung der Christen 5.8.3 Gottes Gerechtigkeit als Gabe 5.9 Zentrale Gedanken von Luthers Theologie und Glaubensverständnisses in der Römerbriefvorlesung 5.9.1 Luthers Selbstverständnis als Sünder 5.9.2 Das Christusbild in der Römerbriefvorlesung 5.9.3 Der Mensch als Gerechter und Sünder zugleich 5.9.4 Luthers Gottesbild in der Römerbriefvorlesung 6. Der Ablassstreit 6.1 Ursachen für den Ablassstreit 6.2 Wie bewertet Luther den Ablass? 6.3 Briefe an die Bischöfe und Thesenanschlag von 1517 6.4 Reaktionen auf Luthers Ablassthesen 6.5 Luthers reformatorische Entdeckung 7. Von der Freiheit eines Christenmenschen 7.1 Wie definiert Luther einen Christenmenschen? 7.2 Der Mensch zwischen Welt und Gott 7.3 Der Mensch zwischen Alt und Neu 7.4 Der fröhliche Wechsel 7.5 Das Christusverständnis bei der Vorstellung vom fröhlichen Wechsel 7.6 Die anthropologische Bedeutung von Luthers Verständnis des fröhlichen Wechsels 7.7 Die Verantwortung des Menschen in freier Liebe 8. Schlussüberlegung 9. Literaturverzeichnis 9.1 Primärliteratur(Quellentexte) 9.2 Sekundärliteratur

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Bevölkerungswachstum und Armut
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 2,0, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Gleichheit und (oder) Gerechtigkeit, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Die Erde platzt aus allen Nähten!' - So oder ähnlich lauten Schlagzeilen über Berichte, die sich mit dem Wachstum der Weltbevölkerung, den Ursachen, der Armut und den Folgen auseinandersetzen. Oft verbindet man mit diesen Reportagen Horrorszenarien, in welchen die katastrophalen Zukunftsaussichten dargestellt und ausgemalt werden. Doch wie sieht es wirklich aus, in einer Welt, in der die Kluft zwischen armen und reichen Ländern, zwischen Entwicklungs- und Industrieländern so gross wie nie zuvor ist? Wie lauten die aktuellen Zahlen, wie hängen diese mit Armut zusammen und was kann man daraus für die Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Menschen schlussfolgern? Fakt ist, dass die Unterschiede in den einzelnen Ländern und zwischen den Ländern sich mehr und mehr vergrössert haben und inzwischen mehr als 1,1 Milliarden Menschen (20% der Weltbevölkerung) in absoluter Armut leben und mit weniger als 1 $ pro Tag leben müssen. Fakt ist auch, dass sich das Bevölkerungswachstum in den letzten 30 Jahren nahezu halbiert hat, die Bevölkerung aber trotzdem um 78 Millionen Menschen pro Jahr wächst. Woher kommen die Ursachen für diese Entwicklung und was trägt dazu bei, dass Asien circa 60% der Weltbevölkerung stellt und die Entwicklung in den Industrieländern sich stark verlangsamt hat beziehungsweise fast zum Erliegen gekommen ist? In meiner Arbeit möchte ich im einzelnen auf zwei sehr unterschiedlich entwickelte Länder eingehen und diese in Bezug auf ihr Bevölkerungswachstum und den daraus resultierenden Folgen untersuchen. Dafür wähle ich Frankreich, als einen europäischen Industriestaat und Indien, ein im Süden Asiens gelegenes Entwicklungsland. Um jedoch die Zusammenhänge, sowie die Daten und Fakten zu verstehen möchte ich zu Beginn meiner Arbeit den Begriff Armut erläutern und zum Ende einige Aussichten geben.

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Numismatische Analyse anhand eines Follis des D...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Einführung in die Antike Numismatik, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Als Untersuchungsobjekt ist nach der Legende des Avers eine Münze Kaiser Diocletians zu deuten. Zur Prägezeit der vorliegenden Münze war Diocletian bereits Imperator (Legende: IMP) und hatte bereits einige erfolgreiche Feldzüge und politische Probleme hinter sich. Dies bezeugt die Legende des Avers mit den Buchstaben PF AVG. 'Pius Felix Augustus' soll an dieser Stelle für einen Kaiser stehen, der in ehrwürdiger Anlehnung an die früheren Bräuche und Gesetze, bei all seinen Aktivitäten und Einsätzen immer von einem übernatürlich hohem Mass an Glück begleitet ist. Neben dem aus der Legende zu lesenden Titel des Imperators, deutet natürlich auch das Porträt auf das Amt des Kaisers hin. Gezeigt ist die Büste des bärtigen Diocletian mit einem Blick nach rechts. Des Weiteren trägt er einen Lorbeerkranz auf dem Kopf, der in Hinblick auf Julius Caesar ebenfalls die Ehrenwürde eines Kaisers zeigt. Auf dem Revers des Follis ist prägnant eine weibliche Person zu erkennen, die in der rechten Hand eine Waage und in der linken ein Füllhorn hält. Mit diesen Attributen ist die Deutung um eine göttliche Person auf 3 eingegrenzt, denn diese werden nur in Verbindung mit Aequitas (Gottheit, die die Angemessenheit wahrte, Kampmann 24), Iustitia (Götting der Gerechtigkeit, Kampmann 26) und Moneta (Schutzgötting der Münzprägung, Kampmann 27). Die dazugehörige Legende löst dann eindeutig zu Zuordnung der gezeigten Gottheit auf. SACRA MONET verweist auf das, frei übersetzt, 'kaiserliche Geld', welches eben von der Moneta beschützt wird. Demnach ist neben der Waage und dem Füllhorn des Weiteren zu Füssen der Figur ein Münzhaufen zu vermuten, der auf der Kopie nur zu erahnen ist. Direkt nach diesem Hinweis in der Legende, folgt die Umschrift AVGG ET CAESS NOSTR. Vorerst die Ausschreibung: Augusti et Caesares nostrorum. Also Unsere Augusti und Caesaren, die Herrschertitel im römischen Reich. Die Pluralstellung der Titel5 verweist auf eine markante Besonderheit zur Regierungszeit Diocletians: die Tetrarchie, die er einführte.

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