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Reserviert Für Den Tod
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Für einen harmlosen Auftrag in Stockholm mit lukrativer Entlohnung hat sich der Ingenieur Erich Becker vom Geheimdienst anwerben lassen. Nun ist er für einen wichtigeren Dienst vorgesehen: Militärspionage in Erfurt, der Stadt, in der er einst zu Hause war. Die konkrete Mission allerdings kennt er noch nicht, als er im Interzonenzug seiner Partnerin Hanna gegenübersitzt. Alles, was er weiß, ist das Kennwort - "Das Abteil ist reserviert"; reserviert für einen Mann, an dem der Geheimdienst sehr interessiert ist - einen Spezialisten, der zum Weggang aus der DDR bewegt werden soll. Doch bevor der Zug Fulda erreicht, erfährt der ehemalige Ingenieur, dass der Spezialist ein Spitzel und damit ein Todgeweihter ist. Und sein designierter Mörder ist - Becker selbst. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt.

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Riskante Liturgien - Gottesdienste in der gesel...
27,00 € *
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Ereignisse, Situationen und Erfahrungen, die das Gemeinwesen betreffen, werden gottesdienstlich begangen. Bei genauerem Hinsehen überrascht, in welch hohem Maße in der "postsäkularen Gesellschaft" (Habermas) Gottesdienste zu gesellschaftlich relevanten Anlässen gefeiert werden: Tsunami und Afghanistan, Erfurt und Winnenden, Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs und Tag der Deutschen Einheit - Krisensituationen und Staatsakte drängen in eine gottesdienstliche Darstellung und Deutung. Zugleich prägen sie die liturgischen Formen einer Gottesdienstkultur, in der die Kirche öffentlich Präsenz zeigen soll. In diesen "riskanten Liturgien" wächst der Kirche die zivilreligiöse Aufgabe einer öffentlichen Trauer- und Deutungsarbeit zu: Sie erfordern eine flexible, kooperative und situativ angemessene Gestaltung. Sie machen damit die Komposition liturgischer Formen zu einem riskanten Unterfangen. "Riskante Liturgien" zeigen, wie die Gottesfeier wieder zu sich selbst kommt, nämlich als ein "öffentlicher Dienst" der Kirche im säkularen Staat.

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Riskante Liturgien - Gottesdienste in der gesel...
27,80 € *
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Ereignisse, Situationen und Erfahrungen, die das Gemeinwesen betreffen, werden gottesdienstlich begangen. Bei genauerem Hinsehen überrascht, in welch hohem Maße in der "postsäkularen Gesellschaft" (Habermas) Gottesdienste zu gesellschaftlich relevanten Anlässen gefeiert werden: Tsunami und Afghanistan, Erfurt und Winnenden, Einweihung des Berliner Hauptbahnhofs und Tag der Deutschen Einheit - Krisensituationen und Staatsakte drängen in eine gottesdienstliche Darstellung und Deutung. Zugleich prägen sie die liturgischen Formen einer Gottesdienstkultur, in der die Kirche öffentlich Präsenz zeigen soll. In diesen "riskanten Liturgien" wächst der Kirche die zivilreligiöse Aufgabe einer öffentlichen Trauer- und Deutungsarbeit zu: Sie erfordern eine flexible, kooperative und situativ angemessene Gestaltung. Sie machen damit die Komposition liturgischer Formen zu einem riskanten Unterfangen. "Riskante Liturgien" zeigen, wie die Gottesfeier wieder zu sich selbst kommt, nämlich als ein "öffentlicher Dienst" der Kirche im säkularen Staat.

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Feldbahnen in Thüringen 1968-1989
19,95 € *
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Autor Harald Becher, Festeinband, 126 Seiten, 224 Fotos und 6 KartenFeldbahnen: Diese Büchlein erzählt von meinen Ausflügen und Fahrradtouren in die Umgebung von Gotha, Eisenach, Erfurt und Mühlhausen, wie ich sie noch selbst bis zur Wende erlebt und fotografiert habe.Sicher zählen Feldbahnen mit zu den ältesten Transportmitteln für schwere Lasten, aber hier habe ich sie nur noch für den Transport von Lehm und Ton aus den Gruben zur Ziegelei gesehen. Auch im Bergbau als Grubenbahnen werden sie genutzt, aber immer in Bereichen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind wie z. B. dem Stollenbau. Wegen der hohen Explosionsgefahr im Berg kommen da überwiegend Akkulokomotiven zum Einsatz, bei den Lehmbahnen hingegen habe ich nur Dieselloks vorgefunden. Ursprünglich wurden die Lorenzüge von Menschenhand geschoben, später von Pferden gezogen, bis die Dampflokomotiven den Dienst auf Feldbahngleisen übernahmen. In alten Katalogen deutscher Dampflokfabriken findet man die unterschiedlichsten Typen von Feldbahnloks, die man ihrem Einsatzgebiet angepaßt hatte. Auch die Achslast war immer sehr wichtig, weil oft der Gleisunterbau sehr gering war oder sogar ganz fehlte. Mitunter hatte man Gleisjoche mit drei Schwellen, die mittels Laschen zusammengeschraubt wurden und ebenso schnell wieder getrennt werden konnten. Diese Gleisjoche konnte man gut stapeln und auf Grund des leichten Schienenmaterials waren sie auch gut zu transportieren.Auf Weichen verzichtete man bei dieser Art der Gleisverlegung oft, man baute an Kreuzungsstellen kleine runde Teller ein (Drehscheiben) und darauf wurde die Lore einfach an das gewünschte Gleisende gedreht und weitergeschoben. Natürlich handelte es sich bei dieser Art des Betriebes immer nur um den Einsatz weniger Loren und keiner Lokomotiven. In Notfällen wurden sogar Holzgleise verwendet.Bei unseren Lehmbahnen waren die Gleise fest auf Holzschwellen verlegt, wenn auch meist ein Unterbau fehlte. Die Gleise mußten in Baggernähe oft in schwere Handarbeit und mit Brechstangen wieder umgelegt werden. So kam es mitunter zu großen Unebenheiten und ungewollten Kurven in den Gleisanlagen. Unterwegs hatte man zum Teil Ausweichgleise, die mit Handweichen verbunden waren. Es kam auf die Streckenlänge und die Zugdichte an. An Lokomotiven waren hier im Thüringer Raum fast nur zweiachsige Loks mit Außenrahmen, in der Mitte befindlicher Blindwelle und Stangenantrieb im Einsatz. Sie wurden in der Zeit von 1952 bis 1959 beim VEB Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg mit einer Leistung von 30 PS gebaut. Was die Führerhäuser betraf, so konnte man verschiedene Umbauten erkennen. Nur in der Tongrube zur Ziegelei Erfurt-Gispersleben sah ich Lokomotiven fast gleicher Bauart, der Motorraum war etwas länger, der Motor stärker (mit einer Leistung von etwa 60 PS).An Loren wurden im Ziegeleibetrieb Muldenkipper, volkstümlich Kipploren, eingesetzt. Sie waren aus Stahl und ließen sich nach beiden Seiten kippen. Die hier eingesetzten Muldenkipper hatten ein Fassungsvermögen von 0,75 bis 1,5 Kubikmeter. Es gab auch Kastenwagen, aber sie wurden überwiegend in Torfstichen verwendet. In Steinbrüchen oder für besondere Lasten, hatte man Loren ohne jeglichen Aufbau, nur mit der Auflagefläche. Mitunter gab es auch Loren mit einem verlängerten Fahrgestell und Handspindelbremse.Alle Feldbahnen, die ich hier besuchte, hatten eine Spurweite von 600 mm. Sie unterstanden dem VEB Thüringer Ziegelwerk Erfurt und somit war ein Austausch der Fahrzeuge jederzeit möglich. Ansonsten gab es bei Feldbahnen die unterschiedlichsten Spurweiten, meist zwischen 500 und 1000 mm, wobei die von 600 mm am weitesten verbreitet war.Nach der Wende 1989 wurde es sehr schnell still um unsere Feldbahnen. Kleinere Ziegeleien stellten den Betrieb ein, es entstanden neue Ziegelfabriken und die bekommen ihren Ton oder Lehm über riesige Förderbänder aus der Grube. Somit gehört der personalaufwändige Feldbahnbetrieb der Verga

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Feldbahnen in Thüringen 1968-1989
20,60 € *
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Autor Harald Becher, Festeinband, 126 Seiten, 224 Fotos und 6 KartenFeldbahnen: Diese Büchlein erzählt von meinen Ausflügen und Fahrradtouren in die Umgebung von Gotha, Eisenach, Erfurt und Mühlhausen, wie ich sie noch selbst bis zur Wende erlebt und fotografiert habe.Sicher zählen Feldbahnen mit zu den ältesten Transportmitteln für schwere Lasten, aber hier habe ich sie nur noch für den Transport von Lehm und Ton aus den Gruben zur Ziegelei gesehen. Auch im Bergbau als Grubenbahnen werden sie genutzt, aber immer in Bereichen, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind wie z. B. dem Stollenbau. Wegen der hohen Explosionsgefahr im Berg kommen da überwiegend Akkulokomotiven zum Einsatz, bei den Lehmbahnen hingegen habe ich nur Dieselloks vorgefunden. Ursprünglich wurden die Lorenzüge von Menschenhand geschoben, später von Pferden gezogen, bis die Dampflokomotiven den Dienst auf Feldbahngleisen übernahmen. In alten Katalogen deutscher Dampflokfabriken findet man die unterschiedlichsten Typen von Feldbahnloks, die man ihrem Einsatzgebiet angepaßt hatte. Auch die Achslast war immer sehr wichtig, weil oft der Gleisunterbau sehr gering war oder sogar ganz fehlte. Mitunter hatte man Gleisjoche mit drei Schwellen, die mittels Laschen zusammengeschraubt wurden und ebenso schnell wieder getrennt werden konnten. Diese Gleisjoche konnte man gut stapeln und auf Grund des leichten Schienenmaterials waren sie auch gut zu transportieren.Auf Weichen verzichtete man bei dieser Art der Gleisverlegung oft, man baute an Kreuzungsstellen kleine runde Teller ein (Drehscheiben) und darauf wurde die Lore einfach an das gewünschte Gleisende gedreht und weitergeschoben. Natürlich handelte es sich bei dieser Art des Betriebes immer nur um den Einsatz weniger Loren und keiner Lokomotiven. In Notfällen wurden sogar Holzgleise verwendet.Bei unseren Lehmbahnen waren die Gleise fest auf Holzschwellen verlegt, wenn auch meist ein Unterbau fehlte. Die Gleise mußten in Baggernähe oft in schwere Handarbeit und mit Brechstangen wieder umgelegt werden. So kam es mitunter zu großen Unebenheiten und ungewollten Kurven in den Gleisanlagen. Unterwegs hatte man zum Teil Ausweichgleise, die mit Handweichen verbunden waren. Es kam auf die Streckenlänge und die Zugdichte an. An Lokomotiven waren hier im Thüringer Raum fast nur zweiachsige Loks mit Außenrahmen, in der Mitte befindlicher Blindwelle und Stangenantrieb im Einsatz. Sie wurden in der Zeit von 1952 bis 1959 beim VEB Lokomotivbau Karl Marx Babelsberg mit einer Leistung von 30 PS gebaut. Was die Führerhäuser betraf, so konnte man verschiedene Umbauten erkennen. Nur in der Tongrube zur Ziegelei Erfurt-Gispersleben sah ich Lokomotiven fast gleicher Bauart, der Motorraum war etwas länger, der Motor stärker (mit einer Leistung von etwa 60 PS).An Loren wurden im Ziegeleibetrieb Muldenkipper, volkstümlich Kipploren, eingesetzt. Sie waren aus Stahl und ließen sich nach beiden Seiten kippen. Die hier eingesetzten Muldenkipper hatten ein Fassungsvermögen von 0,75 bis 1,5 Kubikmeter. Es gab auch Kastenwagen, aber sie wurden überwiegend in Torfstichen verwendet. In Steinbrüchen oder für besondere Lasten, hatte man Loren ohne jeglichen Aufbau, nur mit der Auflagefläche. Mitunter gab es auch Loren mit einem verlängerten Fahrgestell und Handspindelbremse.Alle Feldbahnen, die ich hier besuchte, hatten eine Spurweite von 600 mm. Sie unterstanden dem VEB Thüringer Ziegelwerk Erfurt und somit war ein Austausch der Fahrzeuge jederzeit möglich. Ansonsten gab es bei Feldbahnen die unterschiedlichsten Spurweiten, meist zwischen 500 und 1000 mm, wobei die von 600 mm am weitesten verbreitet war.Nach der Wende 1989 wurde es sehr schnell still um unsere Feldbahnen. Kleinere Ziegeleien stellten den Betrieb ein, es entstanden neue Ziegelfabriken und die bekommen ihren Ton oder Lehm über riesige Förderbänder aus der Grube. Somit gehört der personalaufwändige Feldbahnbetrieb der Verga

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Arbeitsrecht
148,00 € *
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Die Neuauflage Das große Standard-Formularbuch zum Arbeitsrecht gibt in seiner aktuellen 9. Auflage mehr denn je ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Herausforderungen in der Arbeitsrechtspraxis. Die über 1.000 Mustertexte nebst ausführlichen vorangestellten Erläuterungen wurden durchgängig überarbeitet. Im Fokus der Neuauflage steht das Thema "Digitalisierung der Arbeitswelt" ("Arbeitsrecht 4.0") mit seinen vielfältigen Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen. Eingearbeitet sind alle maßgeblichen Reformen 2017/2018 (z.B. Entgelttransparenz, AÜG, BTHG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, MuSchG). AktuellNeue Arbeitsformen der Arbeit 4.0 (z.B. Crowdworking, Crowdsourcing, Clickworking). Vertieft wurde der Aspekt "flexibler Arbeitsort und Homeoffice" mit den weiteren, sich im Zuge der Digitalisierung neu herausbildenden Anforderungen an die Vertragsgestaltung.Erweitert wurden die Ausführungen mit Konzernbezug (v.a. Auswirkungen von Matrixstrukturen) und zur "Global Mobility" (Entsendeverträge etc.).Weitere Schwerpunkte auf den Themen Mindestlohn, Datenschutz (auf Basis der neuen europäischen DS-GVO und des BDSG neu), Diskriminierungsverbot, Urlaub und Erreichbarkeit, neue Abgrenzungsfragen Dienst-/Werkvertrag, Arbeitsvertrag und Scheinselbstständigkeit, Schriftformerfordernis, Verzugskostenpauschale, Mediation im Arbeitsrecht, Syndikusrechtsanwalt, Gesundheitsmanagement/-förderung, Mitbestimmungsfragen.Alle gesetzlichen Neuregelungen umfassend eingearbeitet: AÜG, MuSchG 2018, Bundesteilhabegesetz, BEEG, Familienpflege, WissZeitVG, betriebliche Altersversorgung. KomplettVerträge mit Arbeitnehmern, freien Mitarbeitern und GesellschaftsorganenZusatzvereinbarungen zu Arbeits- und Anstellungsverträgen (z.B. nachvertragliche Wettbewerbsverbote, Dienstwagen, Aus- und Fortbildungsfinanzierung)Arbeitsrechtstexte der PersonalarbeitBeendigung von Arbeitsverhältnissen (Kündigung, Abwicklungs- und Aufhebungsverträge, Altersteilzeitverträge)Betriebsvereinbarungen15chriftsätze im arbeitsgerichtlichen Urteils- und BeschlussverfahrenGebühren und Rechtsschutz im Arbeitsrecht Die besonderen VorzügeFundierte Darstellung aller wichtigen Bereiche des Arbeitsrechts unter Berücksichtigung der maßgeblichen Reformen 2017/2018Erläuterung der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt, insbesondere durch die zunehmende DigitalisierungVertragsgestaltung, typischer arbeitsrechtlicher Schriftwechsel und Prozessführung in einem WerkLangjähriges Erfahrungswissen aus dem Praxisalltag von Anwalt- und Richterschaft Die Autoren Michael Holthaus, Vizepräsident am Landesarbeitsgericht, Erfurt Dr. Oliver Lücke, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, München Prof. Dr. Reinhold Mauer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Bonn, Honorarprofessor der Fachhochschule Dortmund Stefan Möhren, Syndikusrechtsanwalt, München Thomas Regh, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mediator, Bonn Ulrich Vienken, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hilden Udo Wisswede, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, München

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Arbeitsrecht
152,20 € *
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Die Neuauflage Das große Standard-Formularbuch zum Arbeitsrecht gibt in seiner aktuellen 9. Auflage mehr denn je ein umfassendes Bild der gegenwärtigen Herausforderungen in der Arbeitsrechtspraxis. Die über 1.000 Mustertexte nebst ausführlichen vorangestellten Erläuterungen wurden durchgängig überarbeitet. Im Fokus der Neuauflage steht das Thema "Digitalisierung der Arbeitswelt" ("Arbeitsrecht 4.0") mit seinen vielfältigen Auswirkungen auf die Arbeitsbeziehungen. Eingearbeitet sind alle maßgeblichen Reformen 2017/2018 (z.B. Entgelttransparenz, AÜG, BTHG, Betriebsrentenstärkungsgesetz, MuSchG). AktuellNeue Arbeitsformen der Arbeit 4.0 (z.B. Crowdworking, Crowdsourcing, Clickworking). Vertieft wurde der Aspekt "flexibler Arbeitsort und Homeoffice" mit den weiteren, sich im Zuge der Digitalisierung neu herausbildenden Anforderungen an die Vertragsgestaltung.Erweitert wurden die Ausführungen mit Konzernbezug (v.a. Auswirkungen von Matrixstrukturen) und zur "Global Mobility" (Entsendeverträge etc.).Weitere Schwerpunkte auf den Themen Mindestlohn, Datenschutz (auf Basis der neuen europäischen DS-GVO und des BDSG neu), Diskriminierungsverbot, Urlaub und Erreichbarkeit, neue Abgrenzungsfragen Dienst-/Werkvertrag, Arbeitsvertrag und Scheinselbstständigkeit, Schriftformerfordernis, Verzugskostenpauschale, Mediation im Arbeitsrecht, Syndikusrechtsanwalt, Gesundheitsmanagement/-förderung, Mitbestimmungsfragen.Alle gesetzlichen Neuregelungen umfassend eingearbeitet: AÜG, MuSchG 2018, Bundesteilhabegesetz, BEEG, Familienpflege, WissZeitVG, betriebliche Altersversorgung. KomplettVerträge mit Arbeitnehmern, freien Mitarbeitern und GesellschaftsorganenZusatzvereinbarungen zu Arbeits- und Anstellungsverträgen (z.B. nachvertragliche Wettbewerbsverbote, Dienstwagen, Aus- und Fortbildungsfinanzierung)Arbeitsrechtstexte der PersonalarbeitBeendigung von Arbeitsverhältnissen (Kündigung, Abwicklungs- und Aufhebungsverträge, Altersteilzeitverträge)Betriebsvereinbarungen15chriftsätze im arbeitsgerichtlichen Urteils- und BeschlussverfahrenGebühren und Rechtsschutz im Arbeitsrecht Die besonderen VorzügeFundierte Darstellung aller wichtigen Bereiche des Arbeitsrechts unter Berücksichtigung der maßgeblichen Reformen 2017/2018Erläuterung der aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt, insbesondere durch die zunehmende DigitalisierungVertragsgestaltung, typischer arbeitsrechtlicher Schriftwechsel und Prozessführung in einem WerkLangjähriges Erfahrungswissen aus dem Praxisalltag von Anwalt- und Richterschaft Die Autoren Michael Holthaus, Vizepräsident am Landesarbeitsgericht, Erfurt Dr. Oliver Lücke, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, München Prof. Dr. Reinhold Mauer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Bonn, Honorarprofessor der Fachhochschule Dortmund Stefan Möhren, Syndikusrechtsanwalt, München Thomas Regh, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Mediator, Bonn Ulrich Vienken, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, Hilden Udo Wisswede, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht, München

Anbieter: buecher
Stand: 20.02.2020
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Liturgie verstehen
89,00 € *
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Liturgie zu feiern, gehört zur vorrangigen Berufung aller auf Christus Getauften. Die Liturgie in ihrem Reichtum und ihrer Vielfalt zu verstehen, bleibt für die Christen eine ständige Herausforderung. Warum feiert die Kirche als Ganze immer neu Gottesdienst? Wie haben das die Menschen vergangener Epochen getan? Wie ist es zur Liturgie in ihrer heutigen Gestalt gekommen? Wie feiern die Menschen anderswo – damals wie heute – Gottesdienst? Was ereignet sich in der gottesdienstlichen Feier: am einzelnen Mitfeiernden, in der Feiergemeinschaft, in der lebendigen Beziehung von Gott und Mensch? Diese Fragen haben die Menschen seit der frühesten Zeit des Christentums bewegt – und sie bewegen sie unverändert heute, auch unter den erheblich gewandelten Bedingungen der Moderne. Die theologische Disziplin, die die Untersuchung des gottesdienstlichen Handelns der Kirche zum Auftrag hat, ist die Liturgiewissenschaft. In den Beiträgen dieses Bandes zeigen angesehene Fachvertreterinnen und -vertreter aus mehreren Ländern, wie das Verständnis der Liturgie wissenschaftlich erschlossen werden kann. Ansatz, Ziele und Aufgaben der Liturgiewissenschaft unter den Bedingungen der Gegenwart werden auf diese Weise mit unterschiedlichen Methoden und Themen erläutert. Sie stehen im Dienst von Theologie und Kirche, wollen inspirieren, herausfordern und zum Weiterdenken anregen.Das Werk erscheint als Jubiläumsband des „Archiv für Liturgiewissenschaft“, dessen 50. Jahrgang im Jahr 2008 publiziert wird. Er erhält über die thematischen Beiträge hinaus das Gesamtinhaltsverzeichnis der zurückliegenden 50 Jahrgänge dieser Zeitschrift (mit Register der behandelten Themen), diese hat durch ihre theologischen und historischen Forschungen sowie durch die intensive Auseinandersetzung mit der in den Literaturberichten dokumentierten jeweils aktuellen Fachdiskussion auf vielfältige Weise das Verstehen der Liturgie gefördert und trägt weiterhin dazu bei.Mitarbeiter des Bandes: Jürgen Bärsch (Eichstätt), Karl-Heinrich Bieritz (Ihlow/Rostock), Heinzgerd Brakmann (Bonn), Gunda Brüske (Freiburg/Schweiz), Ansgar Franz (Mainz), Albert Gerhards (Bonn), Angelus A. Häußling OSB (Maria Laach), Birgit Jeggle-Merz (Chur/Luzern), Martin Klöckener (Freiburg/Schweiz), Benedikt Kranemann (Erfurt), Stefan K. Langenbahn (Maria Laach), Friedrich Lurz (Köln), Reinhard Meßner (Innsbruck), Franz Karl Praßl (Graz), Patrick Prétot OSB (Paris), Geoffrey Wainwright (Durham/USA).

Anbieter: Dodax
Stand: 20.02.2020
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IN DER FALLE
17,80 € *
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

Anbieter: Dodax
Stand: 20.02.2020
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