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Susanne Fröhlich
13,90 CHF *
zzgl. 3,50 CHF Versand

Ein Kurzporträt zu Susanne Fröhlich. Wir blicken hinter die Kulisse. Susanne Fröhlich von Daniela Egert: Am Telefon wird schnell klar: Susanne Fröhlich ist eine Frau, die mit Volldampf auf der Überholspur unterwegs ist. Wörter prasseln aus ihr heraus wie flüssige Lava aus einem Berg, schnell, laut, fast ohne Unterbrechung. 'Gerade habe ich zu meiner Freundin Constanze Kleis gesagt, `Du, wir müssen aufhören zu sprechen, auf der anderen Leitung ruft mich jemand an¿', erklärt sie mir, der ihr unbekannten Journalistin. Nach dem üblichen, recht braven Warming-Up reden wir zumeist zeitgleich, keine will das Wort abgeben. Die Beststeller-Autorin aus Schmitten bei Frankfurt pflügt dabei atemlos von einem Thema zum nächsten. Ob sie ein Taschenbuch über sich unterstützen würde, will ich wissen. Hm, darüber muss sie erst nachdenken, meint sie und konsultiert hörbar ihren Terminkalender. Viel Zeit bleibt der joggenden Sprachartistin wohl nicht für weitere Projekte. Die nächsten zwei Wochen dreht sie in Nepal ein Video für das Hilfswerk einer Freundin. Danach: Lesungen in Erfurt, Leipzig sowie bei Nürnberg. 'Ich freue mich, dass ich bald einen Abstecher nach Freiburg mache, da war ich noch nie.' Und natürlich beehrt sie die Leipziger Buchmesse, ein Dauermagnet für Susanne Fröhlich, die parallel auf fast allen (medialen) Hochzeiten tanzt. Leipzig ist so eine Art zusätzliches Wohnzimmer für sie, die Schwestermesse in Frankfurt natürlich auch. Ein paar private Details verrät mir die 55-Jährige zum Abschluss unseres telefonischen Rededuells noch. Über ihre Kinder Robert und Charlotte, 'die sind schon 19 und 26, also richtig gross'. Dann will sie wissen, wie es in puncto Nachwuchs bei mir aussieht. Ich gebe ihr Bescheid. 'Schöne Namen haben Sie sich ausgesucht', kommentiert sie meinen Redefluss freundlich. Und ja, sie stehe für mein Buchprojekt zur Verfügung. Na bitte, Susanne Fröhlich wird mich für ein längeres Interview treffen. Wir legen auf. Vorerst.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Flucht Punkt Sprache
20,00 CHF *
ggf. zzgl. Versand

Jeder Sprachunterricht transportiert unausgesprochen seine eigene Voraussetzung: Verständigung ist möglich! Gleichgültig, wie gross die Distanz oder gar Feindschaft gegenüber einer Sprachgemeinschaft ist: Ihre Sprache zu lernen bedeutet immer auch den Erwerb von Mitteln, um sich mit ihren SprecherInnen zu verständigen (im umfassenden Sinn dieses Verbs). Umgekehrt bedeutet demzufolge die Weigerung, eine Sprache zu lernen oder zu vermitteln, Verständigungsmauern zu errichten oder zu zementieren. In diesem Sinne ist Sprachvermittlung eminent politisches Handeln, gerade, weil sie nicht von bestimmten politischen Strategien vereinnahmt werden kann. In diesem Sinne greift es auch zu kurz, wenn man Flüchtlingen die deutsche Sprache bloss als 'Handwerkszeug' zur Orientierung im Lande vermitteln zu müssen glaubt. Erst wenn man Sprachvermittlung als Arbeit an der Verständigung begreift, wird klar, warum diese Arbeit auch für die Lehrenden eine Bereicherung darstellt: Denn Verständigung ist notwendigerweise wechselseitig. Sich für die Verständigungsarbeit mit den vielen von sehr weither zu uns Geflohenen zu engagieren, ist nicht bloss ein humanitärer Akt, sondern es ist das Ergreifen der Chance, unsere ergrauende Gesellschaft vor dem Abgleiten ins globale Hinterwäldlertum zu bewahren. Mit OBST 89 soll allen an Sprachvermittlung an Flüchtlinge Beteiligten und Interessierten Informationen und Anregungen gegeben werden; in dem Band werden u.a. Vermittlungsprozesse beschrieben, Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. INHALT: Franz Januschek: 'Flucht_Punkt_Sprache': Editorial; Jürgen Erfurt: Fluchtpunkt Mayotte - und die Sprachen Frankreichs; Yannick Walthert: Kommunikative Herausforderungen bei der Fallherstellung im Asylverfahren; Eduard Haueis: 'Charab Al.' - Fluch(t)punkt Sprache im Roman 'Ohrfeige' von Abbas Khider Constanze Spiess: 'Zäune' oder 'bauliche Massnahmen' für eine 'Festung Europa'. Das Sprechen über Fluchtbewegungen und Migrant*innen im öffentlich-politischen Diskurs; Brigitta Busch: Sprachliche Verletzung, verletzte Sprache: Über den Zusammenhang von traumatischem Erleben und Spracherleben; Verena Plutzar: Sprachenlernen nach der Flucht. Überlegungen zu Implikationen der Folgen von Flucht und Trauma für den Deutschunterricht Erwachsener; Christoph Bräuer & Darja Elster: Sprachunterricht mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen - Reflexion eines situativen Problemlöseversuchs; Daniela Schwarz: Das Pilotprojekt ,Funky Wisdom' - Hip-Hop und Rap als erster Einstieg in die deutsche Sprache; Eduard Haueis: Blinde Flecken in der didaktischen Wahrnehmung: Alphabetisierung Erwachsener in der Zweitsprache Deutsch; Manuela Böhm & Ulrich Mehlem: Fluchtpunkt Deutsch: Alphabetisierung von Kindern mit Arabisch als Erstsprache in Frankfurter Intensivklassen; Jana Gamper & Christoph Schroeder: Sprachliche Bildung für Neuzugewanderte. Ein Plädoyer für einen erwerbssequentiellen Ansatz; Claus Altmayer & Michael Dobstadt (v.i.S.d.P.): Leipziger Erklärung der DaF/DaZ-Institute in Deutschland zur sogenannten 'Flüchtlingskrise'; Hagen Steinhauer: Rezension: Mathias, Alexa (2015): Metaphern zur Dehumanisierung von Feindbildern. Eine korpuslinguistische Untersuchung zum Sprachgebrauch in rechtsextremen Musikszenen

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Susanne Fröhlich
12,50 € *
zzgl. 3,00 € Versand

Ein Kurzporträt zu Susanne Fröhlich. Wir blicken hinter die Kulisse. Susanne Fröhlich von Daniela Egert: Am Telefon wird schnell klar: Susanne Fröhlich ist eine Frau, die mit Volldampf auf der Überholspur unterwegs ist. Wörter prasseln aus ihr heraus wie flüssige Lava aus einem Berg, schnell, laut, fast ohne Unterbrechung. 'Gerade habe ich zu meiner Freundin Constanze Kleis gesagt, `Du, wir müssen aufhören zu sprechen, auf der anderen Leitung ruft mich jemand an¿', erklärt sie mir, der ihr unbekannten Journalistin. Nach dem üblichen, recht braven Warming-Up reden wir zumeist zeitgleich, keine will das Wort abgeben. Die Beststeller-Autorin aus Schmitten bei Frankfurt pflügt dabei atemlos von einem Thema zum nächsten. Ob sie ein Taschenbuch über sich unterstützen würde, will ich wissen. Hm, darüber muss sie erst nachdenken, meint sie und konsultiert hörbar ihren Terminkalender. Viel Zeit bleibt der joggenden Sprachartistin wohl nicht für weitere Projekte. Die nächsten zwei Wochen dreht sie in Nepal ein Video für das Hilfswerk einer Freundin. Danach: Lesungen in Erfurt, Leipzig sowie bei Nürnberg. 'Ich freue mich, dass ich bald einen Abstecher nach Freiburg mache, da war ich noch nie.' Und natürlich beehrt sie die Leipziger Buchmesse, ein Dauermagnet für Susanne Fröhlich, die parallel auf fast allen (medialen) Hochzeiten tanzt. Leipzig ist so eine Art zusätzliches Wohnzimmer für sie, die Schwestermesse in Frankfurt natürlich auch. Ein paar private Details verrät mir die 55-Jährige zum Abschluss unseres telefonischen Rededuells noch. Über ihre Kinder Robert und Charlotte, 'die sind schon 19 und 26, also richtig groß'. Dann will sie wissen, wie es in puncto Nachwuchs bei mir aussieht. Ich gebe ihr Bescheid. 'Schöne Namen haben Sie sich ausgesucht', kommentiert sie meinen Redefluss freundlich. Und ja, sie stehe für mein Buchprojekt zur Verfügung. Na bitte, Susanne Fröhlich wird mich für ein längeres Interview treffen. Wir legen auf. Vorerst.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
Zum Angebot
Flucht Punkt Sprache
18,00 € *
ggf. zzgl. Versand

Jeder Sprachunterricht transportiert unausgesprochen seine eigene Voraussetzung: Verständigung ist möglich! Gleichgültig, wie groß die Distanz oder gar Feindschaft gegenüber einer Sprachgemeinschaft ist: Ihre Sprache zu lernen bedeutet immer auch den Erwerb von Mitteln, um sich mit ihren SprecherInnen zu verständigen (im umfassenden Sinn dieses Verbs). Umgekehrt bedeutet demzufolge die Weigerung, eine Sprache zu lernen oder zu vermitteln, Verständigungsmauern zu errichten oder zu zementieren. In diesem Sinne ist Sprachvermittlung eminent politisches Handeln, gerade, weil sie nicht von bestimmten politischen Strategien vereinnahmt werden kann. In diesem Sinne greift es auch zu kurz, wenn man Flüchtlingen die deutsche Sprache bloß als 'Handwerkszeug' zur Orientierung im Lande vermitteln zu müssen glaubt. Erst wenn man Sprachvermittlung als Arbeit an der Verständigung begreift, wird klar, warum diese Arbeit auch für die Lehrenden eine Bereicherung darstellt: Denn Verständigung ist notwendigerweise wechselseitig. Sich für die Verständigungsarbeit mit den vielen von sehr weither zu uns Geflohenen zu engagieren, ist nicht bloß ein humanitärer Akt, sondern es ist das Ergreifen der Chance, unsere ergrauende Gesellschaft vor dem Abgleiten ins globale Hinterwäldlertum zu bewahren. Mit OBST 89 soll allen an Sprachvermittlung an Flüchtlinge Beteiligten und Interessierten Informationen und Anregungen gegeben werden; in dem Band werden u.a. Vermittlungsprozesse beschrieben, Probleme analysiert und Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt. INHALT: Franz Januschek: 'Flucht_Punkt_Sprache': Editorial; Jürgen Erfurt: Fluchtpunkt Mayotte - und die Sprachen Frankreichs; Yannick Walthert: Kommunikative Herausforderungen bei der Fallherstellung im Asylverfahren; Eduard Haueis: 'Charab Al.' - Fluch(t)punkt Sprache im Roman 'Ohrfeige' von Abbas Khider Constanze Spieß: 'Zäune' oder 'bauliche Maßnahmen' für eine 'Festung Europa'. Das Sprechen über Fluchtbewegungen und Migrant*innen im öffentlich-politischen Diskurs; Brigitta Busch: Sprachliche Verletzung, verletzte Sprache: Über den Zusammenhang von traumatischem Erleben und Spracherleben; Verena Plutzar: Sprachenlernen nach der Flucht. Überlegungen zu Implikationen der Folgen von Flucht und Trauma für den Deutschunterricht Erwachsener; Christoph Bräuer & Darja Elster: Sprachunterricht mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen - Reflexion eines situativen Problemlöseversuchs; Daniela Schwarz: Das Pilotprojekt ,Funky Wisdom' - Hip-Hop und Rap als erster Einstieg in die deutsche Sprache; Eduard Haueis: Blinde Flecken in der didaktischen Wahrnehmung: Alphabetisierung Erwachsener in der Zweitsprache Deutsch; Manuela Böhm & Ulrich Mehlem: Fluchtpunkt Deutsch: Alphabetisierung von Kindern mit Arabisch als Erstsprache in Frankfurter Intensivklassen; Jana Gamper & Christoph Schroeder: Sprachliche Bildung für Neuzugewanderte. Ein Plädoyer für einen erwerbssequentiellen Ansatz; Claus Altmayer & Michael Dobstadt (v.i.S.d.P.): Leipziger Erklärung der DaF/DaZ-Institute in Deutschland zur sogenannten 'Flüchtlingskrise'; Hagen Steinhauer: Rezension: Mathias, Alexa (2015): Metaphern zur Dehumanisierung von Feindbildern. Eine korpuslinguistische Untersuchung zum Sprachgebrauch in rechtsextremen Musikszenen

Anbieter: Thalia AT
Stand: 11.07.2020
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