Angebote zu "Zeitalter" (37 Treffer)

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Die Perfektionierung des Menschen?
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Von den Lebenswissenschaften programmatisch ausgerufen, steht der Mensch des 21. Jahrhunderts vor der Herausforderung, sich selbst zu perfektionieren. Dabei ist die Idee der Perfektionierung keineswegs ein neues Phänomen. Bereits mit der Antike wird sie zu einer Signatur philosophischer Konzeptionen über die conditio humana. Mit der Entschlüsselung des menschlichen Genoms und den neurowissenschaftlichen Einsichten in die Funktion des Gehirns hat indes ein wissenschaftliches Zeitalter begonnen, das Erkenntnis- und Handlungsräume eröffnet, die eine Entgrenzung der menschlichen Natur ermöglichen. Hoffnungen auf präventive und therapeutische Methoden zur Heilung oder Vermeidung von Krankheiten sind somit in das Blickfeld der Molekularbiologie und Humanmedizin gerückt. Dabei sind die Grenzen zur Selbstgestaltung, die auf eine Optimierung der menschlichen Natur zielt, fliessend. So wird das Enhancement zu einer Vision, die eine neue kulturelle Dimension der Perfektionierung des Menschen anstrebt. Auf diesem Hintergrund haben die Herausgeber im Rahmen einer Ringvorlesung an der Universität Erfurt zu einem interdisziplinären Diskurs eingeladen, um aus philosophisch-ethischen, theologischen und religionswissenschaftlichen Perspektiven nach den Chancen und Risiken einer Selbstgestaltung des Menschen zu fragen. Wie hat die Antike das Sich-selbst-aufgegeben-Sein verstanden? Wirken Eingriffe in die Natur des Menschen sich auf seine personale Identität aus? Erfährt der Begriff der Menschenwürde gar eine Veränderung? Der Diskurs stellt die Be- und Entgrenzungen der conditio humana in den Horizont der Frage nach einer ethischen Verantwortung im Umgang mit biomedizinischen Innovationen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.06.2020
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Geschichte der Stadt Erfurt
12,90 CHF *
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Erfurt ist seit jeher das „Haupt des Thüringer Landes“, wie es in Hartmann Schedels Weltchronik 1493 heisst. Darüber hinaus gehörte die Handels- und Kulturmetropole im Mittelalter zu den grössten Städten des Reiches. 1379 erhielt Erfurt das Privileg für die älteste Universität im heutigen Deutschland, deren bekanntester Student und Lehrer Martin Luther war. Mit dessen Eintritt ins Augustinerkloster 1505 begann das Ringen um die Reformation. Auch die jüdische Gemeinde hat beeindruckende Spuren hinterlassen. Später musste die Industriegrossstadt das „Zeitalter der Extreme“ im 20. Jahrhundert intensiv durchleben. Heute präsentiert sich Erfurt als Dom-, Luther- und Blumenstadt, die ihren historischen Charakter weitgehend bewahren konnte und zugleich den Wandel zur modernen Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Medienstadt geschafft hat. Der dank zahlreicher Publikationen bekannte Historiker Dr. Steffen Rassloff stellt herausragende Ereignisse und Persönlichkeiten aus dreizehn Jahrhunderten vor und erinnert an die Höhen und Tiefen in der Entwicklung Erfurts. Das Buch bietet einen kompetenten und unterhaltsamen Schnelldurchlauf durch die Stadtgeschichte, wie es ihn lange nicht gegeben hat.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.06.2020
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„Mensch, werde und mache alles immer besser“
76,90 CHF *
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Rudolph Zacharias Becker, 1752 in Erfurt geboren und 1822 in Gotha gestorben, war Aufklärer, Volksaufklärer, Moralphilosoph und Bildungstheoretiker. Er vertrat die Auffassung, dass jeder Einzelne an der Optimierung und Verbesserung der Welt Anteil haben und im Irdischen die menschliche und weltliche Bestimmung mit dem Endzweck der Vollkommenheit (Perfektibilität) erreichen kann. Seine Reflexionen sind geprägt vom Zeitalter der Aufklärung, weiten sich jedoch immer mehr zu einem komplexen Bildungssystem des einzelnen Menschen und der Gemeinschaft aus: Mit der Beantwortung einer Preisschrift 1779, welche 1781 als eigenständige Schrift mit dem Titel „Beantwortung der Frage: Kann irgend eine Art von Täuschung dem Volke zuträglich sein, sie bestehe nun darinn, dass man es zu neuen Irrthümern verleitet, oder die alten eingewurzelten fortdauern lässt?“ publiziert wurde, brachte Becker seinen Unmut über die Zeit zum Ausdruck und entwickelte eine Aufklärungstheorie, welche er sechs Jahre später, 1785, als Anleitung einer Aufklärungsoffensive für die unteren Gesellschaftsschichten als „Versuch über die Aufklärung des Landmannes“ veröffentlichte. Darüber hinaus unternahm er sozialpädagogische Bestrebungen mit einem ersten Volksbuch, dem „Noth- und Hülfsbüchlein“ (ab 1788), welches speziell für den untersten gesellschaftlichen Stand konzipiert wurde. Aus seiner Aufklärungstheorie heraus entwickelte Becker 1791/92 mit seinen „Vorlesungen über die Pflichten und Rechte des Menschen“ eine detaillierte Anweisung zur Vervollkommnung des Menschen und weiter 1794 mit „Ueber Bürgerschulen. Eine Gelegenheitsschrift“ eine Anweisung für die Lehrinhalte in Bürgerschulen. Vor allem mit seinen theoretischen Ausarbeitungen wollte Rudolph Zacharias Becker eine grundlegende Basis für die Praxis schaffen und hat eine Fülle von schriftlichem Material hinterlassen. Das übergeordnete Ziel der vorliegenden Arbeit liegt jedoch in einer systematischen Aufarbeitung und Rekonstruktion seines komplexen Gedankensystems von Beginn seiner ersten Publikation 1779/1781 bis zu seinem letzten, abschliessenden Werk von 1794. Dabei werden die Bildungstheorie Beckers aufgearbeitet und grundlegend vorgestellt sowie zentrale Begrifflichkeiten wie Aufklärung, Volksaufklärung, Vervollkommnung, Glückseligkeit, Zweck, Rechte und Pflichten sowie Bildung und Erziehung herausgefiltert.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.06.2020
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Forschungen zu Kurmainz und dem Reichserzkanzler
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Dieser Kolloquiumsband ordnet sich in die Tradition der bisherigen Tagungen des 'Interdisziplin¿n Arbeitskreises Reichserzkanzler' ein. Mit diesem Band wird zu den wichtigen Forschungsrichtungen in der Fr¿hneuzeit, n¿ich Konfessionalisierung, absolutistischer Reform, aber auch Innen- und Sozialpolitik im Aufgekl¿en Absolutismus am Beispiel von Kurmainz umfangreich Stellung genommen. Aus dem Inhalt: Peter Claus Hartmann: Einf¿hrung - Christophe Duhamelle: 'Die Kuh' und 'Die rothe M¿tze'. Gemeinde, Pfarrer und Obrigkeit im Eichsfeld in der Zeit der Aufkl¿ng - Ludolf Pelizaeus: Die Universit¿Erfurt zwischen den Konfessionen 1615-1655 - Matthias Schnettger: Der Mainzer Kurf¿rst und Reichsitalien - William O'Reilly: Der Primas von England und der Reichserzkanzler und Kurf¿rst von Mainz. Vergleichende Betrachtungen zu ihrer Rolle und Bedeutung im 16. Jahrhundert - Andr¿Forg¿: Der ungarische Hofkanzler und die Rekatholisation Ungarns nach der T¿rkenherrschaft (1690-1703) - Konrad Amann: Gesch¿sf¿hrung und Archivierung des Mainzer Erzkanzleramtes unter Anselm Kasimir. Beobachtungen anhand der Quellen - Anja Rieck: Frankfurt am Main und Mainz unter schwedischer Besatzung im Drei¿gj¿igen Krieg. ¿erlegungen zur Frage nach der Hauptstadt der Schweden im Heiligen R¿mischen Reich Deutscher Nation - Andreas Scheidgen: Bonifatiuslieder in Kurmainzer und Fuldaer Gesangb¿chern des 17. und 18. Jahrhunderts. Heiligenverehrung zwischen Konfessionalisierung und Barockmystik - Ricarda Helm: Konflikte und Ver¿erungen einer Kleinstadt im Zeitalter der S¿larisation: Eltville am ¿ergang von der kurmainzischen zur nassauischen Zeit - Dominik Bartoschek: Die H¿chster Neustadt. Eine kurmainzische Stadtgr¿ndung des 18. Jahrhunderts.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 06.06.2020
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Tanz der Puppen
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Die Sammlung enthält sehr unterschiedliche Texte. Es geht um Liebe, die manchmal ein wenig problematisch ist. Es geht um Mord, der manchmal ein wenig problematisch ist. Das kennt man. Gibt es den perfekten Mord? Der ist im Zeitalter von Überwachung und Ortungsdiensten nicht einfach zu bewerkstelligen - es gibt so vieles zu bedenken. Einen Versuch scheint es wert zu sein, zumindest in einer Geschichte. Es sind Geschichten, die uns teilweise bekannt vorkommen. Vielleicht nicht unbedingt der Mord - wer kennt sich damit schon aus? Aber die verschiedenen Lebenssituationen, die Probleme in den zwischenmenschlichen Beziehungen, die Entscheidungen, vor welchen die Protagonisten stehen, erinnern uns an irgendetwas. Nicht unbedingt, wenn es um Mord geht. Doch wie oft möchte man jemanden einfach abmurksen? 'Abmurksen' denken die Protagonisten auch in den Liebesgeschichten - wenigstens denken sie es nur. Mit viel Fantasie, einer tüchtigen Prise Humor, Ironie und ein wenig Sarkasmus beschreibt der Autor die Welt in seinen Texten. Der Autor reist mit seinen Geschichten an reale Orte. Wer war nicht schon einmal an der Ostsee? Der Erholungswert ist zu jeder Jahreszeit unbestritten. Wenn sich allerdings Zacharias etwas in den Kopf gesetzt hat, gerät Amanda an ihre Grenzen, körperlich und beziehungstechnisch. Leichenfunde nahe eines Klosters, das ist kein guter Marketinggag - oder doch? Der Täter ist schnell gefasst, der Tatvorwurf, trotz fünf Leichen, gering und das ganze Vorkommnis ist ein Glücksfall fürs Kloster: Einfach verrückt, diese Welt! In Thüringen kann man gut Urlaub machen, auch wenn Mathilde ursprünglich ganz andere Pläne hatte. Doch mitten in der Nebelsuppe, auf der Suche nach einer alten Burg, in Begleitung verrückter Gesellen gewinnt sie zunehmend Klarheit über Ihre Beziehung zu Thorsten. Der ist nun Single. Manchmal trifft man Leute, da weiss man einfach nicht, wo man die hinstecken soll. Wenn es furchtbar unsympathische Typen sind, möchte man die am liebsten abmurksen. Ob seine Angetraute diesen Job übernimmt? Letztendlich bleibt das Thüringische Erfurt von solch einer Freveltat verschont. Die Bandbreite der Geschichten in diesem Buch ist gross, doch irgendwie gibt es in allen gewisse Gemeinsamkeiten.

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Stand: 06.06.2020
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Fluchtziel Shanghai: Juden im Exil, 1938-45
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,0, Universität Erfurt (Historisches Seminar), Veranstaltung: Metropolen im globalen Vergleich, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, warum gerade Shanghai als Zufluchtsort für Juden diente, hängt eng zusammen mit dem politischen Sonderstatus der Stadt. Darauf werde ich im Folgenden zunächst in gebotener Kürze eingehen. Weiterhin widme ich mich kurz den Umständen und dem Verlauf der Flucht nach Shanghai. Der Hauptteil dieser Hausarbeit beschäftigt sich mit dem Alltag deutscher und österreichischer Juden im Shanghaier Exil zwischen 1938 und 1945. Mit welchen Problemen hatten die Immigranten zu kämpfen? Unter welchen Umständen lebten die Einwanderer in Shanghai? Um diese Fragen zu beantworten, gehe ich auch darauf ein, wie sich das Verhältnis zwischen den neu eingewanderten Juden und den alteingesessenen jüdischen Gemeinden entwickelte. Erhielten die jüdischen Einwanderer Unterstützung und wie sah diese gegebenenfalls aus? Welche Probleme ergaben sich? Ausserdem soll in dieser Arbeit geklärt werden, wie die Lebensumstände nach dem Eintritt der japanischen Besatzungsmacht in den Zweiten Weltkrieg aussahen. Wie wirkte sich die Kontrolle der Stadt durch die Japaner auf den Alltag der jüdischen Flüchtlinge aus? Insbesondere werde ich hier auf die Errichtung des Ghettos im Bezirk Hongkew eingehen.

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Stand: 06.06.2020
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Konstruktionen von Bildern und die Metaphorik d...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Literaturgeschichte, Epochen, Note: 2,3, Universität Erfurt, Veranstaltung: Poetischer Realismus (Raabe, Meyer, Keller, Fontane, Storm), 40 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Um die Thematik des Realismus besser fassen zu können, wird zunächst einen Exkurs zum Begriff des Romans skizziert, um den Bogen zur Eheproblematik Theodor Fontanes schlagen zu können. Zwischen dem 18. und 19. Jahrhundert hat die literarische Gattung des Romans eine besondere Entwicklung und Aufwertung erfahren. Bis ins 18. Jahrhundert besass der Roman einen geringen Stellenwert gegenüber der Lyrik und dem Drama, in denen Individualprobleme dominierten. Mit dem Zeitalter der Industrialisierung und Technisierung verlagerten sich jedoch Handlungsrahmen und Problemlagen von individuellen zu kollektiven Fragestellungen. Das Drama, das vorwiegend individuelle Schicksale behandelte und dessen Gesellschaftsbegriff sich ausschliesslich an adliger und bürgerlicher Gesellschaft orientierte, hatte es angesichts dieser Umstände schwer, den sozialen Fragen der Zeit gerecht zu werden. In der vorliegenden Projektarbeit werden die Gesellschaftsromane L' Adultera und Effi Briest von Theodor Fontane anhand von sechs Hauptgedanken analysiert. Dabei wird im ersten Schwerpunkt der Text als Dokument behandelt und untersucht, was den Text an sich, zur Literatur macht. Des Weiteren wird kurz auf die Form und den Inhalt von L' Adultera und Effi Briest eingegangen. Der zweite Schwerpunkt bezieht sich auf eine vergleichende Betrachtung der Intertextualität, wobei Zitate, Hinweise, Anspielungen und Vorausdeutungen auf die Kunst, Literatur und Musik in beiden Werken entsprechend hervorgehoben werden. Im dritten Kapitel werden die Protagonisten beider Gesellschaftsromane kontrastiv dargestellt, um im darauf folgenden Schwerpunkt, auf die Kunst Bezug zu nehmen. Dabei wird auf Theodor Fontanes Geschick eingegangen, wie er Bilder in beiden Romanen konstruiert. Daneben wird ein Vergleich zwischen den beiden tragenden Bildern der L' Adultera vom Künstler Tintoretto und des Chinesen in Effi Briest durchgeführt. Hinsichtlich der Bildlichkeit wird aufgezeigt, wie viele Kunstwerke, Bilder und Motive in den Texten versteckt sind und diesbezüglich auch eine facettenreiche Symbolik vorherrscht. Unter Punkt fünf wird die Metaphorik der Frauenrolle in L' Adultera und Effi Briest erläutert. Dabei setzt man sich mit dem Gesellschaftsbild der Frau zu Fontanes Zeiten sowie mit dem Unterschied zwischen Kindsfrau und Gesellschaftsobjekt auseinander. Im letzten Schwerpunkt wird der Begriff der Schuld und der Sühne erläutert und die Schuldfrage beider Protagonistinnen analysiert.

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Stand: 06.06.2020
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Wolfgang Ratke - Analyse der Argumente seiner K...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz (Institut für Pädagogik- und Kulturphilosophie), Veranstaltung: Wissenschaftstheorie, Sprache: Deutsch, Abstract: Einführende Gedanken zu W. Ratke und seiner Didaktik Wolfgang Ratke, auch als Wolfgang Ratichius bekannt geworden, wurde 1571 in Wilster geboren. Er setzte sich für die Reformierung des Sprachunterrichts, des Schulwesens und des gesellschaftlichen Lebens ein. Im April 1618 reformierte er den Schulunterricht in Köthen. Aufgrund von Verleumdungen wurde er allerdings ein Jahr später verhaftet; jedoch 1620 wieder entlassen und des Landes verwiesen. Anschliessend versuchte er in Magdeburg seine didaktischen Pläne zu verwirklichen. Deren Umsetzung brachte ebenfalls nicht den gewünschten Erfolg, zumal Ratke abermals in theologische Streitigkeiten verwickelt wurde. In den folgenden Jahren konnte Wolfgang Ratke seine Studien, speziell an einer umfassenden deutschsprachigen Enzyklopädie, fortsetzen. Im Jahr 1635 starb er und wurde in der Barfüsserkirche zu Erfurt beigesetzt (Hohendorf, 1963, S. 85 f.). Bei der Betrachtung der Ratke'schen Lehrmethode und seiner Person selbst kommen folgende Fragen auf: Handelt es sich hierbei um einen verkannten Idealisten seiner Zeit? Waren seine didaktischen Ansätze zu revolutionär für das barocke Zeitalter? Oder wären seine Ansätze vielleicht angemessener betrachtet und überdacht worden, wenn er seine persönliche, 'eigenbrötlerische Art', zeitgemässer angepasst hätte? Vergleichend dazu sei auf folgende Textstelle verwiesen: [...] Möglicherweise waren seine neuen Lehransätze tatsächlich zu modern und könnten erst im Licht des heutigen Zeitgeistes die entsprechende Anerkennung finden. Die Stadt seines damaligen Wirkungskreises, Köthen [...]. Dabei wird seine Didaktik auch im Hinblick auf aktuelle Entwicklungen in der Erwachsenenbildung; speziell der Temporalität, diskutiert und reflektiert. So könnte Wolfgang Ratke als ein Verfechter der Langsamkeit und in Anlehnung an diesen Aspekt, als Befürworter der Kompetenz des 'Lassen-Könnens' ausgelegt werden (vgl. Dörpinghaus, o.J.; sowie Schäffter, 1998, S. 16 f.) können. Diese Studienarbeit versucht zunächst seine didaktischen Methoden zu rekonstruieren und darzustellen. Anschliessend wird sich der Argumente seiner damaligen Kritiker gewidmet. Hierbei erfolgt zunächst eine zusammenfassende Darstellung der Kritikpunkte. Anschliessend werden exemplarisch einzelne Aspekte einer detaillierten Analyse unterzogen. Ebenso wird betrachtet, inwieweit die Kritikpunkte heutzutage noch überprüfbar sind. Abschliessend erfolgt eine Reflexion der hier aufgezeigten Rekonstruktions- und Analysearbeit.

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Stand: 06.06.2020
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Globalisierung und ihre Auswirkungen auf den Ar...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Thema: Globalisierung, pol. Ökonomie, Note: 1,3, Universität Erfurt (Fachbereich Politikwissenschaften), Veranstaltung: Globalisierung & Politik, Sprache: Deutsch, Abstract: Globalisierung ist eine Entwicklung, die bis in die Anfänge der Industrialisierung zurückreicht, also ein langwieriger Prozess. Dieser verlief nicht immer gleichmässig sondern eher schubweise aufgrund der unterschiedlich starken Triebkräfte. Im 'Wörterbuch Staat und Politik' wird Globalisierung als 'räumliche Erweiterung von ökonomischen, kulturellen und politischen Beziehungen sowie die wechselseitige Verflechtung von Akteuren und Problemlagen' auf der transnationalen Ebene bezeichnet. Fritz Scharpf beschreibt Globalisierung als Entwicklung, bei der 'die realen Problemzusammenhänge in immer mehr Bereichen die nationalen Grenzen überschreiten und sich dadurch der effektiven Selbstbestimmung in [den] Gemeinwesen entziehen'. Von der Globalisierung erfasst sei vor allem die nationale Ökonomie, die immer stärker in die kapitalistische Weltwirtschaft eingebettet sei. Wie Scharpf sieht auch Ulrich Beck mit dem 'Zeitalter der Globalisierung' ein 'Demokratiedilemma' einhergehen. Entscheidungen von grosser Reichweite würden zunehmend im transnationalen Rahmen bar jeder demokratischer Legitimation getroffen. So begann man mit der Erfahrung, dass, wenn Staaten in einen offenen Austausch mit anderen Volkswirtschaften treten, sie davon profitieren und Wohlstandsgewinne erzielen. Dadurch wurden Märkte und Produktionen der verschiedenen Länder voneinander abhängig, denn nun begann der weltweite Güteraustausch, die Warenvielfalt, der weltweite Informationsaustausch und die unbegrenzten Reisemöglichkeiten. Aber so verschärfte sich auch der internationale Wettbewerb um Marktanteile und Kapital. Dieser Wettbewerb zwischen den Staaten belief sich auf Steuern, Subventionen, Arbeitsplätze, Know-how und Investitionen. Dies geschah auch auf den gesellschaftlichen Ebenen, wobei auch der Wettstreit in Sachen Kunst, Medien und Wissenschaft ständig intensiver wurde. Es gilt als ein Austausch von Ideen, Konzeptionen und Wertehaltungen.

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Stand: 06.06.2020
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