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Der 'künstliche Mensch' - eine sportwissenschaf...
17,50 € *
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Der 'künstliche Mensch' ist im Sport längst Realität. Er ist zwar keine 'Maschine', aber dennoch künstlich hergestellt. Das ausgeklügelte systematische Training in den unterschiedlichen Sportarten macht aus den Sportlerkörpern gleichsam neue Leiber, und die Gabe von Medikamenten steigert die natürliche (was immer das heißen mag) sportliche Leistungskraft in ungeahnter Weise.So sind denn auch die Künstlichkeit, der künstliche Mensch längst ein - mindestens implizites - Thema der Sportwissenschaften. Diese Künstlichkeit und ihre zeitentsprechenden vielfältigen Variationen im Sport werden - so die Vermutung - in den Sportwissenschaften als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt oder aber als moralische Verirrungen verurteilt. Eine gewisse Transparenz im Dickicht der Diskussionen bietet ein Blick in die Kulturgeschichte: Hier zeigt sich am ehesten, welche Funktion der künstliche Mensch im Bewusstsein der Epochen einnahm und welche Bedeutung er in der Gegenwart hat und haben könnte. Ein solcher Blick könnte die Einschätzung gegenwärtiger Tendenzen im Sport durch die Sportwissenschaften kritischer und zugleich abgeklärter werden lassen.Inhalt:Barbara Ränsch-Trill (Köln): Einleitung - Zur Anthropologie des künstlichen Menschen. - Stefan Lehmann (Halle): 'Der Mensch - Maß aller Dinge?'. Zur Deutung griechischer Athletenstatuen. - Theodore Kwasman (Köln): 'Nimmst Du, Herr, ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub' (Psalm 104, 29). Der Golem und sein Mensch als Schöpfer. - Helmut Korte (Göttingen): Vom Golem zum Terminator - Der Homunculus-Mythos im Film. - Rita Morrien (Freiburg): Über die Kunst, natürlich zu sein - Die weibliche Schönheit als Schauplatz der Naturalisierung der Geschlechterdifferenz in 'Frauenromanen' um 1800 -Rita Morrien (Freiburg): Eve of Destruction und Alien: Resurrection. Schöpfungsmythen in amerikanischen Science-fiction-Filmen der neunziger Jahre. - Claus-Artur Scheier (Braunschweig): Der Körper und das Zeichen. Transformationen des Leibbegriffs im abendländischen Denken. -Gunter Gebauer (Berlin): Plädoyer für den Common Body. - Henning Eichberg (Slagelse, Dänemark): Die Produktion des 'Unproduktiven'. - Jürgen Court (Erfurt): Anthropometrie und Sportwissenschaft. - Arnd Krüger (Göttingen): Der Hightech-Gladiator - noch Fiktion oder schon Wirklichkeit? - Gerd Roellecke (Karlsruhe/Mannheim): Der Schöpfungswürfel wird präpariert - Helfen Recht und Ethik?

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Stand: 29.02.2020
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Thüringen und das Reich um 1500. Aufbruch vom M...
59,95 € *
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Autor: Prof. Dr. Werner Mägdefrau, 668 Seiten mit 208 Fotos, Karten und Zeichnungen. Festeinband. 6. Band - Thüringen im Mittelalter.ÜBER DAS BUCH:Im Laufe des 15. Jahrhunderts vollzogen sich entscheidende Wandlungen in mehreren Gesellschafts- und Lebensbereichen im Reich, neue Kräfte begannen sich in Wirtschaft, Politik und Kultur zu regen, um 1500 standen auch Thüringen und Erfurt im Zeichen des Übergangs vom Spätmittelalter zur Frühneuzeit. Tradition und Reaktion, Fortschritt und Entwicklung verbanden sich mit Krisen, Innovationen und Chancen zu einem widerspruchsvollen historischen Prozess.Wenn von Thüringen die Rede ist, so ist damit die Landschaft zwischen Werra und Saale/Weißer Elster, Thüringer Wald und Harz gemeint.Diese Region zeigte im ausgehenden Mittelalter und in der beginnenden Neuzeit ein außerordentlich starkes Wirtschaftspotential, eine vielfältige politische Struktur und eine hochentwickelte Kultur, ein reges geistig-religiöses Leben. Ihre Bürger und Bauern wie Adel und Geistlichkeit waren äußerst aktiv, die historische Situation spannungsgeladen und konfliktreich. Vieles drängte nach Reformen in Staat und Kirche, nach gesamtgesellschaftlichen Veränderungen. Kapitel I – Erfurt – die „kron in Doringen“ Kapitel II – Politik Kapitel III – Wirtschaft und Soziales Kapitel IV – Kultur Kapitel V – Sozial-politische und geistig-religiöse Auseinandersetzungen im Zeichen der Reformation Kapitel VI – Weiterführung und Wirkungen der Reformation Martin Luthers

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Stand: 29.02.2020
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Building Berlin. Vol.7
29,90 € *
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Architektur aus und in Berlin ist seit jeher Abbild des aktuellen globalen Baugeschehens und Trendindikator zugleich. Ob Wohnungsbau, Freiraumgestaltung oder Verkehrsplanung: Die Ideen aus der deutschen Hauptstadt sorgen international für Aufsehen. Wie jedes Jahr stellt Architektur Berlin die interessantesten Arbeiten des vergangenen Jahres vor.Die Präsentation der rund 65 Projekte in acht Kapiteln wird von thematischen Essays ergänzt, die der exemplarischen Ebene eine reflektive zur Seite stellt. Dieses Jahr steht der Band ganz im Zeichen des Mega-Themas Nachverdichtung. Das Spektrum der Lösungen, um Stadt zu konzentrieren, reicht vom Lückenschluss auf schmalem Eckgrundstück, Neubauten, die Innenhöfe nutzen oder Mini-Häusern für urbane Nomaden über temporäre Gewerbe-Architektur bis zu Hochschulerweiterungen unter der Erde.Aus dem Inhalt:Projekte:Zentrale des Bundesnachrichtendienstes in Berlin, Deutschland (Kleihues + Kleihues)Kommunikations- und Informationszentrum Uni Erfurt, Deutschland (Nickl & Partner)Stadion FK Krasnodar, Russland (gmp)Themen:Wie Pop-up-Architekturen den sozialen Wandel voranbringenWie sich die verdichtete Stadt ausreichend Freiraum bewahren kannWelche Ansprüche sollen Kinder- und Jugendzentren erfüllen

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Stand: 29.02.2020
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Raten und Erinnern Quiz 1970
11,80 € *
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Dieser Quizband wurde speziell für Geburtstagskinder des Jahres 1970 zusammengestellt. Deutschland stand damals im Zeichen der Entspannung zwischen Ost und West. Bundeskanzler Willi Brandt und DDR-Ministerpräsident Willi Stoph trafen sich in Erfurt und in Kassel. In Südostasien tobte der Vietnamkrieg und weltweit wurde dagegen protestiert. Die Amerikaner landeten bereits zum dritten Mal auf dem Mond und die Beatles brachten ihr letztes Album heraus. In Deutschland lockte der „Schulmädchenreport“ Millionen in die Kinos. In einer zweiten Runde geht es um berühmte Personen, die im Jahr 1970 geboren wurden. Dazu gehören u.a. das Supermodel Claudia Schiffer, der amerikanische Tennisstar Andre Agassi oder auch der deutsche Musiker Roger Cicero. Danach gibt es eine kleine historische Reise mit Schlagern und Kinofilmen aus der Kinder- und Jugendzeit. „Wie die Zeit vergeht“. Unter diesem Motto stehen die folgenden Abschnitte des Quizbandes. Wir reisen in Fünfjahresschritten durch die Zeit, indem wir fragen: Was passierte eigentlich „1975, als ich fünf Jahre war“ oder „1980, als ich zehn Jahre alt war“ bis zum Jahr „2015, als ich 45 Jahre alt war“?Nicht nur wer 1970 geboren wurde, wird viel Spaß und Freude mit diesem Quizband haben. Die Fragen und Antworten regen zum Nachdenken und Erinnern an. Eine Zeitreise für das Gedächtnis.Die Fragen finden Sie immer auf der Vorderseite eines Blattes. Gleich auf der Rückseite stehen die Antworten. Dadurch ist kein langes Suchen notwendig. Auch wenn man einmal eine Antwort nicht gleich weiß - einmal umgeblättert, schon ist man etwas schlauer und meistens erinnert man sich dann auch wieder.

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Stand: 29.02.2020
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Übersichtskarte des Reichsbahnstreckennetzes in...
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Maßstab 1: 350 000, Außenformat (Breite x Höhe) 79 x 55 cm - Darstellungsgröße (Breite x Höhe) 76,4 x 52,5 cm. Kolorierte Karte. Reprint. --- [Lieferung in einer sehr stabilen Pappversandhülse - bis 72 cm lang - 25 g] Eine der schönsten vierfarbigen Übersichtskarte der Reichsbahndirektion Erfurt. Gefaltet aus dem 1939 im Reprintdruck 1996 neu herausgegeben. Begleittest: Hans-Bernhard Karl, Erfurt: "Die Übersichtskarte der Reichsbahndirektion Erfurt von 1939 in Farbe zeigt neben allen eisenbahntypischen Zeichen und Symbolen entsprechender Zeichenerklärung die Ländergrenzen und Grenzen der Regierungsbezirke. Sie übermittelt in diesem Zusammenhang noch den Bild der Gliederung aus bekannten Vorzeiten. Die Karte wurde im Maßstab 1: 350 000 gezeichnet. Interessant ist die nördliche und südliche Ausdehnung des Reichsbahndirektions-Bezirkes Erfurt zu dieser Zeit Während die Hauptbahn Halle - Kassel zur damaligen Reichsbahndirektion Kassel gehörte, umfaßte der südliche Bereich den Raum Coburg bis kurz vor Lichtenfels. Viele interessante Akten in den Archiven belegen diese Entwicklung Neben der farbigen Darstellung der Betriebsämter als Hauptstrukturbereiche der Betriebsführung im Netz der Reichsbahndirektion Erfurt wurden in schematischen Übersichten die weiteren wichtigen Strukturbereiche, wie Maschinenämter, Verkehrsämter und Reichsbahnbetriebswerke in ihm räumlichen Gliederung dargestellt Im Zusammenhang mit dem Verkehrsträger Eisenbahn wurden die Reichsautobahnen mit der damaligen Trassenführung in den Phasen - in Betrieb, - im Bau und - in Planung angezeichnet. Einige Analogien zur heutigen Verkehrsplanung auf diesem Gebiet sind hier erkennbar. Die damalige amtliche Festlegung zur Einstufung dieser Übersichtskarte - Nur für den Dienstgebrauch - resultiert aus dem Zeitraum der Ausgabe 1939 als Beginn des 2. Weltkrieges. Beim Überschauen und Studieren dieser Übersichtskarte werden wahrscheinlich für den Leser, noch viele interessante Fakten zu erkennen sein. Das Kartenwesen bei der Deutschen Reichsbahn oblag zu dieser Zeit den Bautechnischen Büros im früheren Strukturbereich Bahnanlagen, in dem ein kartographisch befähigter Sachbearbeiter und Zeichner die Übersichtskarte erarbeitete. Im Verlauf der strukturellen Entwicklung bei der Deutschen Reichsbahn übernahm 1970 die Kartographin das Ministeriums für Verkehrswesen zentral die einheitliche Gestaltung und Ausgabe der Übersichtskarten. Der Reichsbahndirektionsbezirke in verschiedenen Maßstäben. In Ergänzung wurden spezielle Atlanten für das Verkehrswesen herausgegeben."

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Stand: 29.02.2020
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Thüringen im Mittelalter 1130–1310. [Band 3 von 6]
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Band 3 von 3. Autor Prof. Dr. Werner Mägdefrau. 334 Seiten mit 243 Abbildungen, darunter 159 Fotos, 74 Zeichnungen und 10 Tafeln. 1. Auflage 2010InhaltsverzeichnisVorwort 5Kapitel IEreignisse, Entwicklungen und Strukturen 71.1. Begründung (l130/1131) durch König Lothar III. und Anfänge der Landgrafschaft Thüringen bis zum Tode des ersten Landgrafen Ludwig I. (1140) 81.2. Kirchen- und Klosterreform in Thüringen – Erfurt als geistliches Reformzentrum – Das Reformwerk Erzbischof Adalberts I. von Mainz 1109/1111–1137 171.3. Krongut und Reichsland zur Stauferzeit 341.4. Das geistliche Territorium der Erzbischöfe von Mainz in Thüringen mit ihrer thüringischen Residenz Erfurt. „Erfordia sacra" – die erzbischöflich-mainzische Stadt Erfurt im 12. Jahrhundert 461.5. Weitere geistliche Herrschaften und neue Ordensniederlassungen in Thüringen 621.6. Die Landgrafschaft Thüringen und ihr Aufstieg im 12. Jahrhundert 751.7. Grafen und Grafschaften, Vögte und Markgrafen 971.8. Herrschaftsbildungen des mittleren und niederen Adels 1341.9. Weiterer Herrschafts- und Landesausbau. Grundlagenund Anfänge des Städtewesens in Thüringen 1431.10. Höhe- und Wendepunkte thüringischer Geschichte imhohen Mittelalter – Von der Blütezeit um 1200 bis zumUntergang der ludowingischen LandgrafschaftThüringen in der Mitte des 13. Jahrhunderts –Begründung und Aufstieg der wettinischen Mark- undLandgrafschaft in Sachsen und Thüringen bis zu Beginndes 14. Jahrhunderts 196Anmerkungen zu Kapitel I 236Kapitel IIKönige und Landgrafen. Thüringen und das Reich vonKonrad IV. von Hohenstaufen bis Friedrich I. dem Freidigenvon Wettin 243II.1. Konrad IV. von Hohenstaufen 243II.2. Wilhelm von Holland 246II.3. Heinrich der Erlauchte von Wettin 250II.4. Rudolf I. von Habsburg 255II.5. Adolf von Nassau 265II.6. Albrecht der Entartete von Wettin 270II.7. Albrecht I. von Habsburg 275II.8. Heinrich VII. von Luxemburg 279II.9. Friedrich I. der Freidige von Wettin 285Ausgewertete und weiterführende Quellen und Literatur (Auswahl) 298Nachwort zum Autor 333VorwortIm vorliegenden Buch wird eine überaus bedeutsame Periode der Geschichte Thüringens im Mittelalter behandelt.Dieser Zeitraum unserer Landesgeschichte zwischen 1130 und 1310 stand ganz im Zeichen der Begründung der Landgrafschaft Thüringen durch König Lothar III., ihres Aufstiegs und ihrer Blütezeit unter den Ludowinger Landgrafen sowie ihres Untergangs beziehungsweise Übergangs an die Herrschaft der Wettiner Mark- und Landgrafen in Sachsen und Thüringen, ihr westlicher Teil nahm nach dem Tode Heinrich Raspes (1247), des letzten Landgrafen von Thüringen aus der Dynastie der Ludowinger, und dem nachfolgenden Thüringer Erbfolgekrieg als Landgrafschaft Hessen eine eigenständige politische Entwicklung.Damit soll ein Beitrag zur weiteren Erforschung und Darstellung der Geschichte Thüringens im hohen Mittelalter und in den Anfangsjahrzehnten des späten Mittelalters im Kontext der deutschen und europäischen Geschichte geleistet werden. Vieles aus dieser Zeit – Ereignisse und Entwicklungen, Strukturen und Persönlichkeiten – ist von hohem Wert für das Landesbewusstsein und von traditionsbildender, identitätsstiftender Bedeutung für uns als Thüringer, Deutsche und Europäer.Die Grundlage dieser Abhandlung bilden langjährige Studien zur Geschichte des Mittelalters sowie die Publikationen „Thüringen im Mittelalter. Strukturen und Entwicklungen zwischen 1130 und 1310“ = Thüringen gestern & heute, H. 7, Erfurt 1999 und „Könige und Landgrafen im späten Mittelalter. Thüringen und das Reich von Konrad IV. bis Friedrich dem Streitbaren“ = Thüringen gestern & heute, H. 9, Erfurt 2000, die von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen in Erfurt herausgegeben wurden, aber nicht im Buchhandel erschienen sind. Diese Texte wurden bearbeitet und erweitert sowie mit Bildmaterial ausgestattet.Mit der Veröffentlichung dieses Buches zur mittelalterlichen Geschichte Thüringens von 1130 bis 1310 sei zugleich allen gedankt, die zu dessen Zustandekommen beigetragen haben: dem Harald Rockstuhl-Verlag (Bad Langensalza), Herrn Dr. A. Peter von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen (Erfurt) und dem Schreibservice Sabine Bauer (Jena), ebenso den Institutionen und Autoren, die im Text sowie im Quellen- und Literaturverzeichnis, in den Anmerkungen und im Abbildungsnachweis genannt werden.(Aus dem Vorwort von Werner Mägdefrau)

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Stand: 29.02.2020
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Satzzeichen
69,00 € *
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Die Maßgabe der Satzzeichen stellt sich unwillkürlich ein. Es hätte gar keinen Zweck, sie zu ignorieren. "Jeder Text [...] zitiert sie von sich aus" (Adorno), ob man will oder nicht: nicht etwa indem er sie einbestellt, beordert (herbeizitiert), sondern indem er sich auf sie beruft, als Autorität. Satzzeichen bekunden Szenenwechsel, mit denen sprachliches Handeln auf einen Schauplatz der Schrift zurückverwiesen wird. Interpunktion stellt so beharrlich Schriftlichkeit aus. Die Schriftsetzer setzen die Schrift, aber die Satzzeichen setzen die Schrift in Szene. Sie führen die Schrift auf. Diese theatrale Dimension der Satzzeichen verkompliziert ihren Status erheblich. Wo Interpunktion - in Form welcher Praktiken und welcher Zeichen auch immer - einmal in Kraft getreten ist, scheint sie der Schrift ihren Raum zu eröffnen, in dem diese sich allererst konstituiert.Szenen der Schrift, die durch Satzzeichen eröffnet werden, finden sich in literarischen Texten vielfältig aufgeführt und archiviert. Literatur speichert die historisch verschiedenen Praktiken der Zeichensetzung, sie erzeugt - in Prozessen ihrer Tradierung und Übersetzung - Spuren der Friktionen und Verwerfungen zwischen verschiedenen Interpunktionssystemen.Der vorliegende Band versammelt undisziplinierte Stellungnahmen zu Satzzeichen. Ab- und Ausschweifungen sind willkommen, um die "Nichtigkeit und Wichtigkeit" (Karl Kraus), die Abgelegenheit und Tragweite des Gegenstandes auszuloten. Der Sammelband ist der Literaturwissenschaftlerin Bettine Menke (Universität Erfurt) gewidmet.Mit Beiträgen von: Evelyn Annuß, Hansjörg Bay, Carolin Bohlmann, Thorsten Bothe, Gabriele Brandstetter, Rüdiger Campe, Stefanie Diekmann, Ulisse Dogà, Jörg Dünne, Alexander García Düttmann, Daniel Eschkötter, Jörn Etzold, Thomas Glaser, Stephan Gregory, Eva Geulen, Ulla Haselstein, Anna Häusler, Anselm Haverkamp, Rudolf Helmstetter, Ute Holl, Andrea Hübener, Carol Jacobs, Elfriede Jelinek, Annette Keck, Wolf Kittler, Annina Klappert, Ekkehard Knörer, Gertrud Koch, Renate Lachmann, Hans-Thies Lehmann, Helga Lutz, Thomas Macho, Ethel Matala de Mazza, Christoph Menke, Kai Merten, Eva Meyer, Holt Meyer, Gloria Meynen, Maud Meyzaud, J. Hillis Miller, Inka Mülder-Bach, Nikolaus Müller-Schöll, Gerhard Neumann, Jane O. Newman, Ulrike Ottinger, Jörg Paulus, Nils Plath, Gerhard Poppenberg, Julia Prager, Stefan Rieger, Armin Schäfer, Martin Jörg Schäfer, Dietmar Schmidt, Peter Schuck, Erhard Schüttpelz, Gabriele Schwab, Bernhard Siegert, Beate Söntgen, Georg Stanitzek, Wolfgang Struck, Katrin Trüstedt, Barbara Vinken, Juliane Vogel, Joseph Vogl, Martina Wagner-Egelhaaf, Elisabeth Weber, Samuel Weber, Nina Wiedemeyer, Uwe Wirth, Hanns Zischler, Sabine Zubarik.

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Stand: 29.02.2020
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Zeichen der Liebe, Das Katecheten-Handbuch, m. ...
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Der neue Kurs 'Zeichen der Liebe' ist aus jahrelanger praktischer Erfahrung in der Vorbereitung auf die Erstkommunion erwachsen. Das Katecheten-Handbuch enthält vollständig ausgearbeitete und übersichtlich strukturierte Katechesen, Abbildungen der fertig bearbeiteten Kinderbuchseiten sowie für jedes Kapitel einen Vorschlag zur Gestaltung eines Elternabends. In einem Materialanhang sind die kopierfähigen Arbeitsblätter zusammengestellt. Die beiliegende CD-ROM enthält die Textvorlagen für jede Katechese, die Kopiervorlagen der Arbeitsblätter und Aufnahmen aller Lieder des Kurses.Rezensionen:"Ich muss sagen, ich war von dem Werk beeindruckt. Es ist sowohl theologisch wie didaktisch exzellent gemacht. [.] Ein kreativ neuer Ansatz."(Prof. Dr. Maria Widl, Lehrstuhl Pastoraltheologie, Universität Erfurt, 21.12.2007)"Die preiswerten Bände sind comicartig bebildert sowie einfach und übersichtlich gestaltet. [.] Der Kurs ist empfehlenswert und zeitgemäß."(Infobrief: Sakramente, Verkündigung, Katechese, Abteilung "Gemeinde + Lebensraum", 21.08.2007, Bistum Essen)"Ein vierteiliges Materialpaket, das in der Tradition verwurzelt ist und dennoch neue katechetische Wege geht. [.] Der neue Kurs ist aus jahrelanger praktischer Erfahrung in der Vorbereitung auf die Erstkommunion entstanden. Dementsprechend professionell sind die ausgearbeiteten und übersichtlichen Katechesen. [.] Der Erstkommunionkurs "Zeichen der Liebe" setzt Akzente, auch durch ein herausragendes Preis-Leistungsverhältnis."(Würzburger Diözesanblatt Nr. 13 vom 31.7.2007)

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Symbolon - Band 20
56,95 € *
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Band 20 des Jahrbuchs SYMBOLON dokumentiert Vorträge aus unterschiedlichen Disziplinen, die bei den Jahrestagungen der Gesellschaft für wissenschaftliche Symbolforschung e. V. 2012-2014 in Köln, Erfurt und Essen gehalten wurden. Die Beiträge behandeln die folgenden Themenkreise: "Von Schiffen & Fischen. Zeichen und Symbole im Lebensraum Wasser" (Boschs "Versuchungen des hl. Antonius"), "Flüsse & Meere. Symbole und Mythen" (Der "aquatische Stier", Symbolik des Wassers, Symbolik der Muschel, symbolische Darstellung von Wasser in Musik, Ägypten) und "Die Gestirne. Symbole und Mythen" (Symbolik der Gestirne, die Milchstraße, Sonnenpferd und -wagen, Dantes Commedia, Giordano Bruno, Genter Altar, der symbolhafte Achtstern).

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