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Gerechtigkeit als Vorausssetzung für effiziente...
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Gerechtigkeit und Effizienz werden in der Ökonomik vielfach als ein Verhältnis der Abwägung verstanden: Um gerechtere soziale Zustände herbeizuführen, so lautet eine kaum je in Frage gestellte Basisvermutung, müssen wir Einbußen an Effizienz hinnehmen. Eine Umverteilung im Sinne von Gerechtigkeit ist folglich a priori mit dem Makel behaftet, »effizienzstörend« oder »effizienzschädlich« zu sein. Auch die aktuelle politische Diskussion um Sozialstaatsabbau in den westlichen Demokratien wird von dieser Grundthese der Effizienzschädlichkeit von Umverteilung beherrscht. Diese Sicht auf das Verhältnis von Effizienz und Gerechtigkeit ist weniger selbstverständlich, als vielfach unterstellt wird. In der modernen Ökonomik stellen sich die entscheidenden Fragen bezüglich des Ineinanderwirkens und der wechselseitigen Bedingung von individueller Tugend, Gerechtigkeit und Effizienz wie auch der Spannungszonen zwischen ihnen. Ausgehend von der Diskussion dieser Fragen will das Buch Antwort auf die Existenzfragen der Moderne überhaupt geben: Wieviel und welche Gerechtigkeit - das heißt auch: wieviel und welche Rückbindung an außermarktliche menschliche Ziele - braucht die Marktwirtschaft? Wieviel und welche Gerechtigkeit verträgt sie?Inhalt Richard Sturn, Martin Held und Gisela Kubon-Gilke Unproblematische Effizienz und problematische Gerechtigkeit? Dimensionen eines Trade-offs besonderer Art Peter Weise Effizienz versus Gerechtigkeit: Tragweite und Folgen der Annahme eines Trade-offs Peter Koller Zur Dialektik von Freiheit und Gleichheit Hans G. Nutzinger Freiheit - Gerechtigkeit - Effizienz: Gesellschaftliche Leitvorstellungen oder Konfliktfelder? Andreas Suchanek Das Verhältnis von Effizienz und Gerechtigkeit aus vertragstheoretischer Sicht Fabienne Peter Wahlfreiheit versus Einwilligung - Legitimation in Markt und Staat Ulrike Knobloch Einmalige Festlegung versus fortlaufende Gewährleistung einer gerechten Ressourcenausstattung Ernst Helmstädter Verteilungsgerechtigkeit als Leistungsgerechtigkeit durch Wettbewerb Michael Schmid Reziprozität: Zur Bedeutung einer traditionellen Austauschform im modernen Wirtschaften Christian Sartorius Die Evolution von Verteilungsgerechtigkeit Gerold Mikula Gerecht und ungerecht: Eine Skizze der sozialpsychologischen Gerechtigkeitsforschung Frank Schulz-Nieswandt Treffsicherheit in der Sozialpolitik Richard Sturn Steuergerechtigkeit und Leistungsfähigkeitsprinzip: Das Problem der Besteuerung heterogener Haushalte Gisela Kubon-Gilke Effizienz, Gerechtigkeit und die Theorie des guten Lebens Über das Jahrbuch Das Jahrbuch Normative und institutionelle Grundfragen der Ökonomik ist ein interdisziplinäres Jahrbuch, dessen Fokus vor allem die normativen Fundamente der Ökonomik und ihre institutionellen Voraussetzungen bildet. Obwohl seine Ausrichtung nicht ausgesprochen wirtschaftspolitisch ist, gehören die praktisch-politischen Implikationen einer kritischen Reflexion solcher Grundlagenfragen zu den immer wiederkehrenden inhaltlichen Anliegen ebenso wie methodologische Abklärungen. Jede Ausgabe ist einem thematischen Schwerpunkt gewidmet, der von den Herausgebern unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Herausgeber-Beirats ausgewählt wird und der Thematik der jährlichen Tagung der Evangelischen Akademie Tutzing in der gleichnamigen Reihe entspricht. Eine große Bandbreite und Vielfalt von Ansätzen und Zugängen zum jeweiligen thematischen Schwerpunkt sind Programm. Das Jahrbuch wendet sich ebenso an Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler der Ökonomik und benachbarter Disziplinen wie an thematisch allgemein Interessierte. Vorschläge von Leserinnen/Leser für Themenschwerpunkte und spezifische Beiträge sind willkommen.Herausgeber-Beirat: Prof. Dr. Hans Albert, Heidelberg - Prof. Dr. Adelheid Biesecker, Bremen - Prof. Dr. Mathias Erlei, Clausthal-Zellerfeld - Prof. Dr. Simon Gächter, St. Gallen - Prof. Dr. Franz Haslinger, Hannover - Prof. Dr. Ernst Helmstädter, Münster/Gelsenkirchen - Prof. Dr. Hans G. Nutzinger, Kassel/Erfurt - Prof. Dr. Notburga Ott, Bochum - Prof. Dr. Fabienne Peter, Basel - Dr. Lucia Reisch, Stuttgart - Prof. Dr. Kurt W. Rothschild, Wien - Prof. Dr. Ekkehart Schlicht, München - Dr. Irmi Seidl, Zürich - Prof. Dr. Peter Weise, Kassel - Prof. Dr. Hans Peter Widmaier, Herrliberg/ Zürich - Prof. Dr. Ulrich Witt, JenaErscheinungsweise: Das Jahrbuch erscheint einmal jährlich jeweils im Februar/März.Redaktion: Dr. Martin Held, Evangelische Akademie Tutzing, Schloss-Straße 2+4, D-82327 Tutzing (Telefon 08158/251-(0)-126) - held@ev-akademie-tutzing.de

Anbieter: Dodax AT
Stand: 25.01.2020
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Aus der Geschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frau...
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von Günter Fromm, fester Einband, Ausgabe 1996, 176 Seiten und 137 Fotos davon 11 in Farbe, 7 Zeichnungen. Mit diesem Buch hat Günter Fromm sein fleissiges Schaffen für immer beendet. Es war sein letztes Werk, das er kurz vor seinem Gang in das Krankenhaus vollendete. Um dieses Buch abschliessen zu können, war Günter Fromm im Frühjahr 1994 ein letztes Mal in Frauenwald. Inhaltsverzeichnis Zur Vorgeschichte und Verwirklichung der Eisenbahnverbindung über den Rennsteig, Zur Vorgeschichte der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald, Die weitere Vorbereitung und der Bau der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald, Die Eröffnung der Kleinbahn Rennsteig-Frauenwald und ihre endgültige Fertigstellung, Die Entwicklung der Kleinbahn-AG Rennsteig - Frauenwald bis zur Übernahme durch die DR im Jahr 1949, Allgemeines, Betrieb und Verkehr, Oberbau, bauliche Anlagen und Gebäude, Fahrzeuge, Die Kleinbahn Rennsteig - Frauenwald nach der Übernahme durch die Deutsche Reichsbahn bis zur Stilllegung, Allgemeines, Betrieb und Verkehr, Oberbau, bauliche Anlagen und Gebäude, Fahrzeuge, Der Winter und die -Laura- 1955-1960, Exkursion von Günter Fromm und Horst Thormann im September 1982 zur Kleinbahn Rennsteig - Frauenwald, Die frühere Kleinbahn Rennsteig - Frauenwald 1984 -1994, Die Situation 10 Jahre später im Jahre 1994, Gustav Reinecke, ein Original der ehemaligen Kleinbahn -Laura- Rennsteig - Frauenwald, von Hellmuth Deckert, Bahnhof Rennsteig im Juli 1996, Nachtrag. Vorwort Inmitten von ausgedehnten Fichten- und Buchenwäldern liegt in 800 m Höhe auf dem Kamm des Thüringer Waldes die heute etwa 1500 Einwohner zählende Gemeinde Frauenwald, seit vielen Jahrzehnten bekannt als Luftkurort und Ferienzentrum. Im 13. Jahrhundert führte hier die Geleitstrasse Nürnberg - Erfurt an einem Nonnenkloster vorüber, auf das der Name des Ortes zurück geht. Das -höchstgelegene preussische Gebirgsdorf-, dessen Bewohner als Köhler, Waldarbeiter und Handwerker ihr karges Brot verdienten, gewann durch den Aufbau einer Glasindustrie nach 1890 rasch grössere Bedeutung. Nach jahrelangen Bemühungen erhielt Frauenwald 1913 endlich einen Bahnanschluss durch eine Kleinbahn, die mit nur 4,77 km Länge der kleinste Betrieb der von der Provinzialverwaltung der preussischen Provinz Sachsen unterstützten Kleinbahn-Unternehmen war. Während der fünf Jahrzehnte ihres Bestehens erlebte sie weniger Höhen als Tiefen und brachte ihren Aktionären nie lohnenden Ertrag. Die Entwicklung Frauenwalds, seiner Industrie und seines Erholungswesens wäre aber ohne sie nicht denkbar gewesen. Nun ist sie schon wieder drei Jahrzehnte Vergangenheit, und heute erinnern nur noch wenige Relikte an ihre Existenz. Mit dieser Arbeit soll ihr ein bleibendes Denkmal gesetzt werden... Nachtrag Mit dieser Ihnen vorliegenden Arbeit hat Günter Fromm sein fleissiges Schaffen für immer beendet. Dieses Buch war sein letztes Werk, das er kurz vor seinem Gang in das Krankenhaus vollendete. Um dieses Buch abschliessen zu können, war Günter Fromm im Frühjahr 1994 ein letztes Mal in Frauenwald. Als er damals zurück kam, berichtete er voller Sympathie von dieser wunderschönen Urlaubsregion. Mit Hochachtung sprach er vom Ortschronisten Hellmuth Decker und über Horst Sendet, vom Inhaber der -Drogerie mit den schönen Bildern-. -Diese beiden Herrn musst Du unbedingt besuchen- gab mir Günter Fromm mit auf den Weg. Aber diese Reise sollte eine meiner schwersten werden. Ich hatte 1994 mit meiner Familie in Vorbereitung für dieses Buch eine Woche Urlaub in Frauenwald geplant. Das Schicksal wollte es, dass ich vor meiner Reise mit vielen Freunden Günter Fromm zu Grabe tragen musste. Die -Laura- wurde so sein Vermächtnis. Mit Günter Fromms Manuskript in den Händen, lernte ich 1994 die Spuren der -Laura- kennen und schätzen. Mit jedem Schritt erkannte ich wieder einmal, wieviel Fleiss in seinen Arbeiten steckte. Im Sommer 1996 war ich erneut mit der ganzen Familie in Frauenwald. Dieses Mal im Hotel -Tränkbachtal-. Eine grosse Unterstützung erfuhr ich, deren Resultat nun das vorliegende Buch ist. Ich möchte mich bei Anneliese Fromm, Katharina Jauch aus Erfurt, der Bürgermeisterin von Frauenwald, Frau Dr. Schmidt, Werner Rockstuhl aus Tüngeda, Frank Störzner

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.01.2020
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