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Tatort Erfurt
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Erfurt ist eine Stadt mit vergleichsweise geringer Kriminalität. Dennoch war Erfurt bis in die jüngere Vergangenheit hinein immer wieder auch Schauplatz spektakulärer Verbrechen. Über die Hochstapelei des angeblichen Prinzen von Preußen und über die Geiselnahme der originalen Muppetfiguren von Ernie und Bert konnte man noch lachen. Andere Fälle, etwa der mörderische Machtkampf im Rotlicht-Milieu sowie die Verfolgung angeblicher Zauberer und Hexen, lassen einem noch immer das Blut in den Adern gefrieren. Mirko Krüger nimmt seine Leser mit auf eine kriminalistische Reise durch die Stadt und ihre Geschichte.Wir begegnen dem Hauptmann von Köpenick, der in Erfurt einem ehrlichen Beruf nachgehen wollte. Wir sind unterwegs zu Hinrichtungsplätzen, welche sich mitten in der Stadt befanden. Krüger erzählt, wie Deutschlands gefährlichster Massenmörder angeblich auch in Erfurt sein Unwesen trieb. Auch den Raub eines Cranach-Gemäldes aus dem Erfurter Dom hat er recherchiert.

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Tatort Erfurt
17,50 € *
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Erfurt ist eine Stadt mit vergleichsweise geringer Kriminalität. Dennoch war Erfurt bis in die jüngere Vergangenheit hinein immer wieder auch Schauplatz spektakulärer Verbrechen. Über die Hochstapelei des angeblichen Prinzen von Preußen und über die Geiselnahme der originalen Muppetfiguren von Ernie und Bert konnte man noch lachen. Andere Fälle, etwa der mörderische Machtkampf im Rotlicht-Milieu sowie die Verfolgung angeblicher Zauberer und Hexen, lassen einem noch immer das Blut in den Adern gefrieren. Mirko Krüger nimmt seine Leser mit auf eine kriminalistische Reise durch die Stadt und ihre Geschichte.Wir begegnen dem Hauptmann von Köpenick, der in Erfurt einem ehrlichen Beruf nachgehen wollte. Wir sind unterwegs zu Hinrichtungsplätzen, welche sich mitten in der Stadt befanden. Krüger erzählt, wie Deutschlands gefährlichster Massenmörder angeblich auch in Erfurt sein Unwesen trieb. Auch den Raub eines Cranach-Gemäldes aus dem Erfurter Dom hat er recherchiert.

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Uwe Steimle - Fludschen muß es !
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? ganz genau, wenns fludschd, ist beim Sachsen die Welt in Ordnung. Wenn´s nämlich ni fludschd, könnte etwas fehlen, dann wird?s Fourschbar. Eine Zumutung sondersgleichen! In feinem Dresdner Sächsisch spricht Uwe Steimle übers Wurzelwerk der deutschen Seele, unsere Muttersprache. Er ist fest davon überzeugt, über die Sprache zum Gefühl vordringen zu können? wenn´s fludschd! Biographie Uwe Steimle wird 1963 in Dresden als Arbeiterkind (ehemalige DDR ? Bürger lesen das bitte ohne Anstriche) geboren. Vater und Mutter gaben ihrem Sohn viel von den eigenen Persönlichkeiten mit auf den Lebensweg: Liebe durch Zuwendung, Geborgenheit durch Nähe - selbst wenn oft etwas Zeit fehlte - und das Verzeihen, wenn der Junge durch Mut ? der ja meist aus Ängsten entsteht -, anders handelte als empfohlen. Beste Voraussetzungen für den Schauspielerberuf, der das FÜHLEN als Voraussetzung mitbringen sollte. Allerdings haben die Eltern diesen Beruf nicht favorisiert, aber mit dieser Tatsache steht Uwe Steimle in einer langen Reihe anderer Schauspieler ? Vitas. Theateraufführungen in der Schule, russische Märchenfilme im Fernsehen und viele andere Figuren der Filmwelt lassen in dem jungen Uwe Steimle den Wunsch wachsen, selbst Schauspieler werden zu wollen. Früher auch aus den nachvollziehbaren Gründen vieler Kinderträume: Ein anderer sein zu können, die eigene Schüchternheit zu überwinden. Wie allgemein üblich in der DDR schließt Uwe Steimle zunächst eine Berufsausbildung ab. Er wird Industrieschmied. Auch über diese Jahre bleibt der eigentliche Berufswunsch nicht unbekannt. Natürlich begleiten ihn Sätze wie: Auf dich haben die da gerade gewartet. Wieder ist es der Mut und gleichwohl Trotz, der Träume untermauert und dieses JETZT ERST RECHT begleitet. Uwe Steimle beginnt sein Studium 1985 an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig. Er schließt die Ausbildung 1989 erfolgreich ab. Was weniger bekannt ist über die Schauspielerausbildung im Allgemeinen und Besonderen: Man geht durch alle Höhen und Tiefen. Einmal kann man alles, dann wieder gar nichts. Die Persönlichkeit wächst so wie die Zweifel auch. Das prägt, das bleibt. Und es ist gut so, weil derartige Erfahrungen satte Zufriedenheit ausschließen. All das begleitete auch Uwe Steimle. Was der Leidenschaft für diese Berufung aber nicht im Wege steht. Das beständige eigene Hinterfragen ist eher Herausforderung, Motivation. Theaterengagements in Dresden, Halle/S. und Erfurt folgen nach dem Studium. Er spielt in Elias Canettis HOCHZEIT, in Brechts DREIGROSCHENOPER und vieles anderes mehr. Wagt sich auch an das Ein- Personen ? Stück HELDEN WIE WIR von Thomas Bussig. Im deutschen Fernsehen ist Uwe Steimle bereits während seiner Studienzeit zu sehen. 1987 holt Thomas Langhoff den jungen Schauspieler in die Anna?Seghers?Verfilmung DER AUFSTAND DER FISCHER VON ST. BARBARA. Zwischenzeitlich entwickelt Uwe Steimle etwas, was ihn mittlerweile mit vielen Facetten in die ungefälschte Bestenliste deutschsprachiger Kabarettisten gebracht hat: Als Erich Honecker ? Imitator bringt er nicht nur das Publikum zugehörender Bretter zum Lachen, damit landet Uwe Steimle ebenso im ersten TATORT von Peter Sodann und Bernd Michael Lade. 1993 beginnt der NDR mit einem neuen POLIZEIRUF 110. Die Kommissare sind Uwe Steimle und Kurt Böwe. Bis 2009 spielt Uwe Steimle den Kommissar Jens Hinrichs aus Schwerin. Nach Kurt Böwe kommt Henry Hübchen als Partner hinzu. Später weitere. Die Adolf-Grimme-Preis-Ehrung fällt in diese Zeit. Die Frage nach dem WARUM lässt sich vielfach beantworten. Sicher gehört auch dazu, dass die Rolle des Jens Hinrichs öfter mehr von Uwe Steimle selbst zeigte. Eine feine Klinge zeigt diese Figur. So wie die Klinge scharf ist in den diversen Kabarettprogrammen von Uwe Steimle. Ein Widerspruch? Nein. Uwe Steimle reflektiert alles. Seine Filmrollen wie das Leben. Das bringt er in die nötigen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und in seine Kabarett-Texte. Es folgen andere Angebote fürs Fernsehen und Kino. Differenzierte Figuren. Die tragisch ? komische Rolle des Bauhandwerkers Gunnar Brehme in der viel beachteten HEIMAT ? Trilogie von Edgar Reitz bleibt ebenso im Gedächtnis wie gleichwohl die Hauptrolle im Kinofilm SUSHI IN SUHL und das Film- Drama DER HIMMEL KANN WARTEN von Brigitte Müller. Selbst der Auftragskiller ist möglich für Uwe Steimle. Den spielt er in DAS KONTO neben Heino Ferch und Josef Bierbichler. Die Filmographie ist länger. Alle Kabarettprogramme fließen aus Hirn, Herz und Hand von Uwe Steimle selbst. Er schreibt auch für andere. Und er entwickelt mit den Texten diverse Figuren für sich persönlich, die er dann verkörpert. Den SALZBURGER STIER bekommt er dafür 2003. Das ist einer der renommiertesten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum. Sprache ist und bleibt dem Schauspieler und Kabarettisten HEILIG. Und der Dialekt ist und bleibt HEIMAT. Uwe Steimle führt unter anderem auch vor, dass wir zwar alle hören, aber nicht immer wirklich zuhören. Am Anfang war nun einmal das WORT. Das hat Bestand. Auch mit neuen Wörtern. Den Steimle ? Wörtern wie OSTALGIE und KEHRE und SYNAPSIEREN. Es bleibt folgerichtig, dass mit dem Schreiben von Kabarett-Texten das Schreiben von Büchern nicht ewig auf sich warten ließ. MEINE OMA, MARX & JESUS CHRISTUS ? AUS DEM LEBEN EINES OSTALGIKERS und HEIMATSTUNDE ? NEUES VOM ZAUBERER VON OST lassen uns Geschichten mit- und nacherleben, die eigene Erinnerungen heraufbeschwören. Und mit STEIMLES WELT ? vom MDR Fernsehen produziert ? führt der Schauspieler uns zu den großen kleinen Geschichten aus unmittelbarer Umgebung. Geschichten von Menschen wie ihm, Ihnen und uns, die wir alle individuell, anders, besondersund doch gemeinsam leben. Zum Lachen und zum Staunen. Uwe Steimles vielseitiges Tun bleibt sehr nah am echten Leben. Aus der Kindheit und Jugend ist vielleicht ein Schuss persönliche Introvertiertheit, Schüchternheit geblieben. Also war seine Berufswahl richtig. Für ihn selbst und für uns. Uwe Steimle ist Stifter der Auszeichnung Silberne Taube für den besten Film zum Thema Demokratie und Menschenrechte. Dieser Preis wurde 2016 beim DOKleipzig verliehen, dem bedeutendsten Dokumentarfilmfestival Deutschlands.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 25.11.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 25.11.2020
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Tatort Erfurt
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Erfurt ist eine Stadt mit vergleichsweise geringer Kriminalität. Dennoch war Erfurt bis in die jüngere Vergangenheit hinein immer wieder auch Schauplatz spektakulärer Verbrechen. Über die Hochstapelei des angeblichen Prinzen von Preußen und über die Geiselnahme der originalen Muppetfiguren von Ernie und Bert konnte man noch lachen. Andere Fälle, etwa der mörderische Machtkampf im Rotlicht-Milieu sowie die Verfolgung angeblicher Zauberer und Hexen, lassen einem noch immer das Blut in den Adern gefrieren. Mirko Krüger nimmt seine Leser mit auf eine kriminalistische Reise durch die Stadt und ihre Geschichte.Wir begegnen dem Hauptmann von Köpenick, der in Erfurt einem ehrlichen Beruf nachgehen wollte. Wir sind unterwegs zu Hinrichtungsplätzen, welche sich mitten in der Stadt befanden. Krüger erzählt, wie Deutschlands gefährlichster Massenmörder angeblich auch in Erfurt sein Unwesen trieb. Auch den Raub eines Cranach-Gemäldes aus dem Erfurter Dom hat er recherchiert.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.11.2020
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Flickwerk
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Flickwerk betreibt, wer Notlösungen für reale Probleme findet. Doch wie soll sich der anders verhalten, dem seine Existenzgrundlage genommen ist, der gar nicht oder »kurz« arbeitet? Wie sind ernst gemeinte Vorschläge eines Politikers zu verstehen, den »Tüchtigen und Tätigen« ein doppeltes Stimmrecht zu geben? Volker Braun, der die große Misere in den tagtäglichen Entscheidungen zwischen Erfurt, Kaiserslautern und Venezuela entziffert, teilt uns in Flickwerk 64 Episoden aus der katastrophischen Gegenwart mit, bei denen nicht zu entscheiden ist, ob man über unsere Situation weinen oder lachen soll.Flickwerk vereint in seinen Kurzreportagen die Tradition von Bertolt Brechts Geschichten von Herrn Keuner mit Thomas Bernhards Miniaturen im Stimmenimitator: Es entstellt auf diese Weise unsere Gegenwart zur Kenntlichkeit. Flickwerk belegt erneut die hohe Kunst des Schelmenschriftstellers Volker Braun, unsere Wirklichkeit so zu finden und zu erfinden, daß wir nicht entscheiden können, ob wir die Narren sind oder die Dummen uns vorführen.

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Stand: 25.11.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kinder vor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

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Stand: 25.11.2020
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Lachen und Lernen. Der Einfluss von humoristisc...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,0, Universität Erfurt (Erziehungswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Kindheitsforschung - Kindliche Bildwelten, Sprache: Deutsch, Abstract: "Mit Humor geht alles besser" oder "Lachen macht Gesund" sind Redewendungen, die wohl jedem bekannt sein dürften. Und es ist ganz leicht, diese Sprichwörter am eigenen Leib zu erfahren. Gerade in Zeiten, in denen die ganze Welt ein Dorf zu sein scheint und man Menschen aus verschiedensten Kulturen und fremden Ländern begegnet, kann ein Lächeln eine Brücke bauen. Und sich selber und andere nicht immer so ernst zu nehmen, würde so manchen Konflikt spielend leicht aus der Welt schaffen. Kurzum, Humor ist In! Doch ist wirklich was dran, dass Humor förderlich für die Gesundheit ist, ja sogar den Alltag erleichtert? Vielleicht auch den Schulalltag ? Die psychologische Erforschung des Kinderhumors begann Mitte der 1950er Jahre mit den Beobachtungen von Martha Wolfenstein. Aus erziehungswissenschaftlicher Sicht und in der Pädagogik ist der Humor eher ein blinder Fleck auf der wissenschaftlichen Landkarte, insbesondere zu Humor im Unterricht gibt es nur wenige Untersuchungen. Gerade jetzt, wo neben der kulturellen auch die sprachliche Heterogenität in den Klassenzimmern ungeahnte Ausmaße annimmt, würden sich aus neuen Erkenntnissen Bildungspotenziale ableiten und Entwicklungschancen entfalten lassen. Wichtige Elemente der Kommunikation innerhalb der Klassen sind Veranschaulichungen und bildliche Darstellungen, die beim Erlernen einer Sprache unterstützend wirken. In ebendieser Lücke zwischen Bildern und Humor verortet sich die vorliegende Arbeit. Untersucht werden soll, ob sich die Behaltensleistung von Vokabeln durch die Nutzung von humoristischen Bildern im Vergleich zu nicht humoristischen Bildern steigern lässt. Das Forschungsinteresse richtet sich dabei besonders auf Grundschulkinder im Englischunterricht, was im angestrebten Berufsabschluss begründet liegt.Die Untersuchung ist als Forschungsprojekt mit einer primärstatistischen Datenerhebung angelegt und gliedert sich in einen theoretischen ersten Teil und einen empirischen zweiten Teil. Im ersten Teil soll versucht werden, einen Begriff von kindlichem Humor zu skizzieren, der den Ansprüchen des Praxisteils standhält und als Grundlage für die Entwicklung humoristischer Bilder dienen kann. Dabei soll auch der Einfluss von Bildern und Humor auf das Lernen berücksichtigt werden. Im zweiten Teil dieser Arbeit sollen die Erkenntnisse des theoretischen Teils in der Praxis überprüft werden, indem Mittels einer Befragung die eventuelle Leistungssteigerung beim Vokalbellernen mit und ohne Humor ermittelt wird.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.11.2020
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