Angebote zu "Katholischen" (55 Treffer)

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Motiviert durch zwei Bischofssynoden in den Jahren 2014 und 2015 ist in der katholischen Kirche eine zum Teil heftige Diskussion über das kirchliche (Leit-)Bild von Ehe und Familie entbrannt; ihre Bedeutung und kostbare Würde wurden vor dem Hintergrund biblischer Aussagen und traditioneller Aspekte in den Mittelpunkt der kirchlichen und medialen Aufmerksamkeit gestellt.Um dem Auftrag der theologischen Wissenschaft nachzukommen, die kirchliche Lehre im Horizont der Gegenwart mit ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren, Frage- und Denkansätze zu formulieren sowie Deutungs- und Handlungsperspektiven zu entwickeln, veranstaltete das Theologische Forschungskolleg an der Universität Erfurt im November 2015 eine Tagung zum Thema Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Bewusst wurde der Fokus auf die Konsequenzen der Pluralisierung der Lebensformen für das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie gelegt und in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gestellt, die von soziologisch-empirischer Wahrnehmung über fundamentaltheologische Reflexionen bis hin zu liturgiewissenschaftlichen Denkansätzen reichte.Der vorliegende Band gliedert sich in zwei Blöcke: Zunächst wird auf die Kluft zwischen gelebter Wirklichkeit und kirchlicher Lehre eingegangen, um von da aus der Frage nachzugehen, wie mit den damit verbundenen Herausforderungen umzugehen sei. In einem zweiten Block werden die zuvor reflektierten Herausforderungen konkretisiert. Aus der Perspektive unterschiedlicher theologischer Disziplinen werden Ansätze vorgestellt, wie das Leitbild von Ehe und Familie heute gedacht bzw. weiter gedacht werden kann.Mit Beiträgen von Anna Karger-Kroll, Sigrid Müller, Josef Römelt, Jochen Sautermeister, Magnus Striet, Werner Dr. Veith

Anbieter: buecher
Stand: 26.02.2020
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Motiviert durch zwei Bischofssynoden in den Jahren 2014 und 2015 ist in der katholischen Kirche eine zum Teil heftige Diskussion über das kirchliche (Leit-)Bild von Ehe und Familie entbrannt; ihre Bedeutung und kostbare Würde wurden vor dem Hintergrund biblischer Aussagen und traditioneller Aspekte in den Mittelpunkt der kirchlichen und medialen Aufmerksamkeit gestellt.Um dem Auftrag der theologischen Wissenschaft nachzukommen, die kirchliche Lehre im Horizont der Gegenwart mit ihren spezifischen Herausforderungen zu reflektieren, Frage- und Denkansätze zu formulieren sowie Deutungs- und Handlungsperspektiven zu entwickeln, veranstaltete das Theologische Forschungskolleg an der Universität Erfurt im November 2015 eine Tagung zum Thema Zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Bewusst wurde der Fokus auf die Konsequenzen der Pluralisierung der Lebensformen für das kirchliche Leitbild von Ehe und Familie gelegt und in den Mittelpunkt der wissenschaftlichen Auseinandersetzung gestellt, die von soziologisch-empirischer Wahrnehmung über fundamentaltheologische Reflexionen bis hin zu liturgiewissenschaftlichen Denkansätzen reichte.Der vorliegende Band gliedert sich in zwei Blöcke: Zunächst wird auf die Kluft zwischen gelebter Wirklichkeit und kirchlicher Lehre eingegangen, um von da aus der Frage nachzugehen, wie mit den damit verbundenen Herausforderungen umzugehen sei. In einem zweiten Block werden die zuvor reflektierten Herausforderungen konkretisiert. Aus der Perspektive unterschiedlicher theologischer Disziplinen werden Ansätze vorgestellt, wie das Leitbild von Ehe und Familie heute gedacht bzw. weiter gedacht werden kann.Mit Beiträgen von Anna Karger-Kroll, Sigrid Müller, Josef Römelt, Jochen Sautermeister, Magnus Striet, Werner Dr. Veith

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Jugendarbeit in Katholischen Jugendbildungsstätten
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Jugendarbeit in Katholischen Jugendbildungsstätten ab 79 EURO Exemplarisch dargestellt an den Jugendhäusern SanktSebastian Erfurt Bischof-Theissing-Haus Teterow undMarcel-Callo-Haus Heiligenstadt

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IN DER FALLE
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Stand: 26.02.2020
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SED-Staat und katholische Kirche
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Die Beziehung von DDR-Staat und SED zur katholischen Kirche zwischen 1949 und 1961 waren vielfältig belastet und reich an Konflikten. Der Autor des vorliegenden Bandes beschreibt die verschiedenen Felder der Auseinandersetzung in sechs Fallstudien: am Beispiel der Einrichtung einer theologischen Hochschule in Erfurt, des Kampfes gegen die christliche Jugendarbeit, der Konflikte um Schule und Caritas, am Beispiel der Jugendweihe, der Katholikentage und Wallfahrten sowie der kirchlichen Reaktion auf die Zwangskollektivierung in der Landwirtschaft und auf die Ereignisse des 17. Juni 1953. Sie alle zeigen den ostdeutschen Katholizismus in einem permanenten Spannungsverhältnis zwischen dem notwendigen Dienst des Christen an der Welt und der gebotenen Distanz zur atheistischen Umwelt.

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Stand: 26.02.2020
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Papst-Besuch in Deutschland 2011
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Bitte beachten Sie, dass dieser Titel überwiegend aus Inhalten besteht, die im Internet kostenlos erhältlich sind (z.B. aus der Wikipedia-Enzyklopädie). Zum dritten Mal hat Josef Ratzinger als Papst Benedikt XVI. sein Heimatland Deutschland vom 22. bis 25. September 2011 besucht. Es war seine 21. apostolische Reise mit den Zielen Berlin, Freiburg und Erfurt. Mit dem Slogan Wo Gott ist, da ist Zukunft war der dieser Besuch überschrieben und der Heilige Vater betonte in seinen Ansprachen und Predigten wiederholt, wie entscheidend der Glaube als Fundament in unruhigen Zeiten sei und wie wichtig die Anbindung der katholischen Weltgemeinde an Rom. Viel Beifall, Bewunderung und Lob insbesondere für die philosophische Rede vor dem Bundestag erntete der Papst, aber auch Kritik von Seiten der Protestanten, die sich in ihrem Wunsch nach mehr Ökumene übergangen fühlten. Ebenfalls im Brennpunkt der medialen Aufmerksamkeit: Der Umgang mit den Opfern des kirchlichen Missbrauch-Skandals. In Erfurt traf Benedikt XVI. mit Opfern zusammen, denen er sein tiefes Mitgefühl und sein Bedauern aussprach. Informieren sie sich mit diesem Buch über den Papstbesuch in Deutschland 2011.

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Stand: 26.02.2020
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Essays zu Martin Luther Rezensionen
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2017 wird an das 500. Reformationsjubiläum gedacht. Am 31. 10. 1517 veröffentlichte der Augustinermönch und Wittenberger Professor Dr. Martin Luther seine 95 Ablassthesen. Nietzsche nannte Luther "unser letztes Ereignis". Diesem theologischen und kirchengeschichtlichen Phänomen geht der Autor in drei Essays nach und schaut dabei auf ökumenisch-katholische Perspektiven, aber auch die Nachwirkung von Luthers Antijudaismus und Antinomismus. Vorangestellt sind die Worte Papst Benedikts XVI. im September 2011 in Erfurt. Den zweiten Teil des Buches bilden Rezensionen Hartmanns zu sehr unterschiedlichen Themen und Autoren, angefangen mit einem Buch Kurt Kardinal Kochs zum theologischen Erbe des bayerischen "Theologenpapstes" ("Bund zwischen Liebe und Vernunft"). Andere Schwerpunke sind Bücher zu katholischen deutschen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts, zu Erik Peterson (1890-1960), zu Eugen Drewermann, zu Fragen der Literatur, des Judentums und des Islam.

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Stand: 26.02.2020
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Die Bischöfe der deutschsprachigen Länder 1945-...
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Mit dem vorliegenden Band findet das auf fünf Bände angelegte Bischofslexikon seinen Abschluß. Seit 1978 erarbeitete der Kirchenhistoriker und seit 1975 Rektor des Campo Santo Teutonico im Vatikan Erwin Gatz zusammen mit über 100 Fachleuten ein biographisches Lexikon, das in fünf Bänden Lebensbilder aller Diözesanbischöfe im Heiligen Römischen Reich von Metz, Toul und Verdun im Westen bis Riga im Osten bzw. seit dem 19. Jahrhundert in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Südtirol darstellt. Seit 1448 sind überdies alle Weihbischöfe und seit 1648 alle Generalvikare einbezogen. Das Opus blättert in seiner Art ein beispielloses Panorama der Kirche in Mitteleuropa auf, das bereits jetzt als unentbehrliches Referenzwerk für Historiker und kirchlich Interessierte bezeichnet wird.Der nun fertiggestellte Band enthält für den Zeitraum von 1945 bis 2001 die Lebensbilder bzw. Biogramme der im deutschsprachigen Mitteleuropa, d. h. in Deutschland, Luxemburg, Österreich, der Schweiz und in Südtirol wirkenden geistlichen Führungsschicht. Dabei sind die verstorbenen und die emeritierten Diözesanbischöfe mit Lebensbildern, die amtierenden Diözesanbischöfe, die Weihbischöfe und Generalvikare mit Biogrammen vertreten. Allen Artikeln ist ein vollständiges Schriftenverzeichnis der jeweiligen Persönlichkeit, gegebenenfalls ein Verzeichnis der ihr gewidmeten Festschriften sowie ein Quellen- und Literaturverzeichnis beigegeben. Die Diözesanbischöfe werden außerdem in Porträts gezeigt. Außer den Diözesan- und Weihbischöfen sowie den Generalvikaren sind mit Biogrammen auch die Militärbischöfe mit ihren Generalvikaren, die Sekretäre der Bischofskonferenzen, die Leiter des Katholischen Büros Bonn/Berlin sowie die Visitatoren der heimatvertriebenen Priester und Gläubigen vertreten.In diesen 546 Artikeln spiegelt sich der höchst unterschiedliche Weg der katholischen Kirche in den einzelnen Bistümern des deutschen Sprachraumes vom Bistum Luxemburg im Westen, in dem sich französischer und deutscher Sprachraum begegnen, bis zu den Bistümern in der ehemaligen DDR unter den Bedingungen des kommunistischen Regimes, vom Diaspora-Erzbistum Hamburg im Norden bis zum Südtiroler Bistum Bozen-Brixen.Folgende Juridiktionsgebiete sind berücksichtigt:Aachen - Augsburg - Bamberg - Basel - Berlin - Berliner Ordinarienkonferenz / Bischofskonferenz - Bozen-Brixen - Branitz - Breslau - Chur - Danzig - Deutsche Bischofskonferenz - Dresden-Meißen - Eichstätt - Einsiedeln - Eisenstadt - Erfurt - Ermland - Essen - Feldkirch - Freiburg - Fulda - Glatz - Görlitz - Graz-Seckau - Gurk - Hamburg - Hildesheim - Innsbruck - Katholisches Büro Bonn, seit 1999 Berlin - Köln - Lausanne - Limburg - Linz - Luxemburg - Magdeburg - Mainz - Militärbischöfe der Deutschen Bundeswehr - München und Freising - Münster - Österreichische Bischofskonferenz - Österreichische Militärbischöfe - Osnabrück - Paderborn - Passau - Regensburg - Rottenburg-Stuttgart - Salzburg - St. Gallen - St. Maurice - St. Pölten - Schneidemühl - Schweizer Bischofskonferenz - Schwerin - Sitten - Speyer - Trier - Vaduz - Wettringen-Mehrerau - Wien - Würzburg

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Liturgie als Chance und Herausforderung für die...
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Liturgie - Stufe oder Stolperstein auf dem Weg zur Einheit?Die Bemühungen um die Wiederherstellung der Einheit der Kirchen hat sich lange Zeit auf die Überwindung dogmatischer Unterschiede konzentriert. Die Beschäftigung mit historischen, soziologischen und gesellschaftspolitischen Hintergründen der Trennungsgeschichten setzte aber alsbald ein. Aktuell ist der Ruf nach einer spirituellen Ökumene laut, doch was bedeutet das im Hinblick auf die Liturgie, die Gottesdienstfeiern der Kirchen?Welche Chancen und Herausforderungen die ökumenische Reflexion über die Liturgie in systematischer, historischer und praktischer Perspektive aufzeigt, wurde im Rahmen einer Konferenz an der Katholischen Privatuniversität Linz im Februar 2017 mit internationalen evangelischen, orthodoxen, orientalisch-orthodoxen und katholischen Fachleuten erarbeitet und diskutiert. Im Band werden neuere und innovative Forschungsansätze für die Entwicklung eines ökumenischen Liturgieverständnisses zusammengefasst.Mit Beiträgen von Basilious J. GROEN (Graz), Dorothea HASPELMATH-FINATTI (Wien), Baby VARGHESE (Kerala), Dorothea SATTLER (Münster), Polycarpus Augin AYDIN (Glane/NL), Irene MILDENBERGER (Erfurt), Predrag BUKOVEC (Wien), Ramez MIKHAIL (USA), Georgios BASIOUDIS (Mannheim), Florian WEGSCHEIDER (Linz), Reinhard THÖLE (Halle), Thomas Prasobh KOLLIYELIL OIC (Wien), Johannes HAUCK OSB (Niederalteich), Michael MAX (Salzburg), Stefan GUGEREL (Wien)

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Stand: 26.02.2020
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