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Der Kupferstecher Karl Kolbe (1777-1842) und se...
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Autor Eckhard Jäger, Festeinband im Format 21 x 29,7 cm, 120 Seiten, 63 Abbildungen. Ein Berliner Künstlerleben im Biedermeier zwischen Goldmedaille und Pistolenkugel. ÜBER DAS BUCH: Der Landkartenstecher Karl Kolbe hat von der Goldmedaille bis zum Schuldturm, vom überschwänglichen Lob der Fachwelt bis zum Selbstmord auf offener Straße alle Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens durchschritten. Sein Lebenswerk erfährt hier erstmals eine biographische und bibliographische Würdigung. Kolbes Rundkarten - als Informationsblätter um 1830 für ein reisefreudiges Publikum geschaffen - präsentieren sich als Kombination von Landkarte, Stadtgeschichte und Bevölkerungsstatistik. Es erschienen 18 Einzelblätter (jeweils mit Varianten) zu folgenden Städten: Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Liegnitz, Magdeburg, München, Neustrelitz, Schwerin, Stettin, Stralsund und Weimar. Zusätzlich werden auch die ähnlich gestalteten Rundkarten von Kolbes Zeitgenossen Nowack (Berlin, Königsberg/Pr., Magdeburg) vorgestellt. Die präzise gestochenen Karten vermitteln einen ersten Eindruck von der Lage der Stadt, ergänzt durch einen gestochenen Text zur Stadtgeschichte. Die Rundkarten von Kolbe und Nowack sind heute nur noch sehr selten zu finden. Karl Kolbe wurde 1777 in Leipzig als Sohn eines Kupferdruckers geboren und starb 1842 in Berlin. Seine Ausbildung und erste Aufträge erhielt er im Geographischen Institut des Goethefreundes Justin Bertuch in Weimar. Kolbe war in der Folge als Landkartenstecher tätig für den Globenmacher Reichard, für General Le Coq, für den Astronomen Freiherr v. Zach und für den Verleger Justus Perthes, für die Preußische Akademie der Künste unter Gottfried Schadow, für den Verleger Simon Schropp sowie für den Kartographen Heinrich Berghaus. Kolbe erfuhr durch die Fachwelt große Anerkennung, erhielt vom König von Preußen die Goldene Verdienstmedaille, geriet aber zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten - vor allem dadurch, dass die neue Technik der Lithographie den herkömmlichen Landkartenkupferstich zu überflügeln drohte. Eckhard Jäger konnte in verschiedenen Archiven zahlreiche persönliche Briefe und Berichte von und über Karl Kolbe ermitteln, die seinen Umgang mit Auftraggebern wiedergeben. Später verdeutlichen die Bittbriefe Kolbes an den preußischen Kultusminister und selbst an den König seine Notsituation, aber auch die erstaunlich schnellen, unkomplizierten Hilfeleistungen seitens der Behörden. Jäger beleuchtet ferner die ökonomischen Hintergründe in Kolbes Leben: Kupferstecherlöhne, persönliche Ausgaben, Arbeitsdauer und Beispiele für zeitgenössische Lebenshaltungskosten. Seine zunehmend in Not geratene Familie mit sieben Kindern und die eingetretenen Depressionen ließen ihn keinen Ausweg mehr sehen, er setzte seinem Leben in Berlin ein Ende. Dieses Künstlerleben zeigt anhand zeitgenössischer Dokumente ganz andere Facetten, als über die anscheinend beschauliche Biedermeierzeit oft berichtet werden.

Anbieter: buecher
Stand: 02.04.2020
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Der Kupferstecher Karl Kolbe (1777-1842) und se...
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Autor Eckhard Jäger, Festeinband im Format 21 x 29,7 cm, 120 Seiten, 63 Abbildungen. Ein Berliner Künstlerleben im Biedermeier zwischen Goldmedaille und Pistolenkugel. ÜBER DAS BUCH: Der Landkartenstecher Karl Kolbe hat von der Goldmedaille bis zum Schuldturm, vom überschwänglichen Lob der Fachwelt bis zum Selbstmord auf offener Straße alle Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens durchschritten. Sein Lebenswerk erfährt hier erstmals eine biographische und bibliographische Würdigung. Kolbes Rundkarten - als Informationsblätter um 1830 für ein reisefreudiges Publikum geschaffen - präsentieren sich als Kombination von Landkarte, Stadtgeschichte und Bevölkerungsstatistik. Es erschienen 18 Einzelblätter (jeweils mit Varianten) zu folgenden Städten: Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Liegnitz, Magdeburg, München, Neustrelitz, Schwerin, Stettin, Stralsund und Weimar. Zusätzlich werden auch die ähnlich gestalteten Rundkarten von Kolbes Zeitgenossen Nowack (Berlin, Königsberg/Pr., Magdeburg) vorgestellt. Die präzise gestochenen Karten vermitteln einen ersten Eindruck von der Lage der Stadt, ergänzt durch einen gestochenen Text zur Stadtgeschichte. Die Rundkarten von Kolbe und Nowack sind heute nur noch sehr selten zu finden. Karl Kolbe wurde 1777 in Leipzig als Sohn eines Kupferdruckers geboren und starb 1842 in Berlin. Seine Ausbildung und erste Aufträge erhielt er im Geographischen Institut des Goethefreundes Justin Bertuch in Weimar. Kolbe war in der Folge als Landkartenstecher tätig für den Globenmacher Reichard, für General Le Coq, für den Astronomen Freiherr v. Zach und für den Verleger Justus Perthes, für die Preußische Akademie der Künste unter Gottfried Schadow, für den Verleger Simon Schropp sowie für den Kartographen Heinrich Berghaus. Kolbe erfuhr durch die Fachwelt große Anerkennung, erhielt vom König von Preußen die Goldene Verdienstmedaille, geriet aber zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten - vor allem dadurch, dass die neue Technik der Lithographie den herkömmlichen Landkartenkupferstich zu überflügeln drohte. Eckhard Jäger konnte in verschiedenen Archiven zahlreiche persönliche Briefe und Berichte von und über Karl Kolbe ermitteln, die seinen Umgang mit Auftraggebern wiedergeben. Später verdeutlichen die Bittbriefe Kolbes an den preußischen Kultusminister und selbst an den König seine Notsituation, aber auch die erstaunlich schnellen, unkomplizierten Hilfeleistungen seitens der Behörden. Jäger beleuchtet ferner die ökonomischen Hintergründe in Kolbes Leben: Kupferstecherlöhne, persönliche Ausgaben, Arbeitsdauer und Beispiele für zeitgenössische Lebenshaltungskosten. Seine zunehmend in Not geratene Familie mit sieben Kindern und die eingetretenen Depressionen ließen ihn keinen Ausweg mehr sehen, er setzte seinem Leben in Berlin ein Ende. Dieses Künstlerleben zeigt anhand zeitgenössischer Dokumente ganz andere Facetten, als über die anscheinend beschauliche Biedermeierzeit oft berichtet werden.

Anbieter: buecher
Stand: 02.04.2020
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Dimensionen der Ästhetik
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Die Ästhetik als philosophische Teildisziplin ist für die Sportwissenschaft von zentraler Bedeutung. Dieser Band versteht sich als multidisziplinäre Zusammenschau und zeigt auf welche Weise und auf welchen verschiedenen wissenschaftlichen Ebenen die Ästhetik präsent ist bzw. verarbeitet werden kann.Inhalt: Jochen Stücke: Begegnungen mit Barbara Ränsch-Trill · Heino R. Möller: Im Blick zurück nach vorn: Paradiese um 1900. Variationen über ein Thema · Claus-Artur Scheier: Zeiten der Metamorphose · Elk Franke: Das Bild vom Menschen durch die Brille des Sports - Kulturanthropologische Anmerkungen · Eckhard Meinberg: Anthropologie und Ästhetik - Ein unzertrennliches Duo · Volker Schürmann: Sinn der Bewegung - Vorüberlegungen im Anschluß an Plessner · Hans Lenk: Die achte Freie Kunst · Franz Bockrath: Inszenierte Erinnerungen - Zur Technologisierung des Körpers am Beispiel der Haut · Arno Müller: Ästhetik, Schmerzerfahrungen und Risikosport · Thomas Schierl: Ästhetik als Mehrwert journalistischer (Sport-)Fotografie · Tim Nebelung: Sportphilosophie als Integrationsdisziplin der Sportwissenschaft. Chance und Herausforderung für die Sportphilosophie · Biographische AngabenDass Barbara Ränsch-Trill mehr als nur 'ästhetische Anstöße' gegeben hat, davon zeugen auch manche Beiträge dieser Festschrift.:Der Leser, der nach einer systematischen Reihenfolge der Beiträge sucht, wird die Begründung darin finden, dass sie - grob gesehen - der Chronologie entspricht, nach der Barbara Ränsch-Trill auf die Autoren an ihren verschiedenen Stationen gestoßen ist. Erstaunlicherweise ergeben sich anhand dieses Schlüssels aber ebenfalls inhaltliche Aneinanderreihungen und Zusammenhänge. Letztlich versteht sich dieser Band als multidisziplinäre Zusammenschau, auf welche Weise und auf welch verschiedenen wissenschaftlichen Ebenen die Ästhetik präsent ist bzw. verarbeitet werden kann. Dies bezeugt ebenso die unterschiedliche wissenschaftliche Heimat der Autoren.Anschaulich wird dies an den Erinnerungen von Jochen Stücke, Hochschule Niederrhein in Krefeld, dem 'ersten habilitierten Schüler' von Barbara Ränsch-Trill, wie sie selbst oftmals betonte. Sein Text, in dem er von seinen Begegnungen mit Barbara Ränsch-Trill erzählt und das Verhältnis von Kunst und Philosophie umreißt, sowie seinen Skizzen zu Theophrasts Charakteren veranschaulichen die Wirkung der zu Ehrenden und beantwortet die Frage, warum ihr eine Festschrift gebührt. Im zweiten, mit Bildern untermalten Beitrag schildert Heino R. Möller - em. Professor für Kunstpädagogik und ehemaliger Kollege von Barbara Ränsch-Trill an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig - in umfangreicher Weise, welcher Art die Paradiesvorstellungen um 1900 waren. Dabei zeigt er, dass es die Kunst selbst ist, die mit diesen Bildern die Wirklichkeit des Paradieses schöpferisch erscheinen lässt und damit die grundlegende Sehnsucht des Menschen verbildlicht.Der erste philosophische Beitrag im engeren Sinne stammt von Claus-Artur Scheier - ebenfalls ein Kollege von Barbara Ränsch-Trill aus Braunschweiger Zeiten und gleichzeitig Mitgutachter ihrer Habilitationsschrift. Darin streift er mit seiner Explikation der Zeiten der Metamorphose den philosophischen 'Welt-Zugang' von Barbara Ränsch-Trill, nämlich den der 'Gestaltung, Umgestaltung'.Die Reihe sportphilosophischer Beiträge eröffnet Bernd Wirkus, der Barbara Ränsch-Trill von Beginn an im Philosophischen Seminar der Kölner Sporthochschule begleitet hat. Er diskutiert den neuartigen Sportansatz von H. U. Gumbrecht (2005), indem er das Phänomen der Faszination am Sport bzw. jene besonderen 'Präsenzerlebnisse', mit der der Sport die Menschen in seinen Bann zieht, untersucht.Das Faszinierende im Sport analysiert ebenfalls Elk Franke, von der Humboldt-Universität Berlin, in seiner kulturanthropologischen Studie 'Das Bild vom Menschen durch die Brille des Sports'. Dabei betrachtet er mittels der Semiotik die Strukturbedingungen des Wettkampfes und stellt fest, dass Sport eine ebensolche Sonderwelt wie Kunst oder Theater ist, aber im Gegensatz dazu keine eigene Botschaft transferiert.Daran anschließend stellt Hans Lenk - der 'Urvater' der deutschsprachigen Sportphilosophie - in ähnlicher Weise die Frage, was Sport mit Kunst gemein hat. Dabei geht es ihm weniger darum, ob Sport Kunst ist oder sein kann als vielmehr darum, ob nicht Züge am Sport besser zu verstehen sind, sofern man 'Merkmale der Kunst als ein Deutungsmodell benutzt'. Dabei kommt er zu dem Schluss, dass der Sport zwar nicht als eine der Schönen Künste, sehr wohl aber als achte Freie Kunst gesehen werden kann.Eckhard Meinberg, langjähriger Kollege und Flurnachbar von Barbara Ränsch-Trill, zeigt in seinem Beitrag mit der systematischen Darstellung unterschiedlicher philosophischer Betrachtungseisen, inwieweit Anthropologie und Ästhetik ein 'unzertrennliches Duo' sind. Dies wird nicht nur durch die zahlreichen Verflechtungsmöglichkeiten beider Bereiche deutlich, sondern insbesondere dadurch, dass das Ästhetische die Anthropologie inhaltlich mitgestaltet.Volker Schürmann, Universität Leipzig, expliziert in seinem Beitrag den 'Sinn der Bewegung' unter Aufnahme und Weiterführung von H. Plessner. Dabei geht es ihm aber nicht - wie man auf den ersten Blick meinen könnte - um die Bedeutung bzw. den Zweck der Bewegung, sondern um den Bewegungssinn als Sinn für Atmosphärisches.Franz Bockrath, Technische Universität Darmstadt, ist der Geschichte und den Motiven des wenig wissenschaftlich bearbeiteten Gebietes des Tätowierens auf der Spur. In seiner kulturanthropologischen Betrachtung stellt er den damit einhergehenden Bezug zu Haut und Körper dar und skizziert die Intentionen.Während bei Bockrath ein schmerzvoller Prozess und das als ästhetisch bewertete Endprodukt, das Tatoo, im Blickpunkt stehen, zeigt Arno Müller, Universität Erfurt, langjähriger Mitarbeiter und Doktorand von Barbara Ränsch-Trill, dass ästhetische und zugleich schmerzliche Erfahrung sich nicht ausschließen. Dabei spricht er von einer 'Ästhetik des Schmerzes' und macht dies am Risikosport und an Grenzsituationen deutlich.Inwieweit die 'Ästhetik als Mehrwert journalistischer (Sport-)Fotografie' verstanden und begründet werden kann, beantwortet Thomas Schierl - ebenfalls Flurnachbar Barbara Ränsch-Trills. Dabei fokussiert er die Rolle der Ästhetik in den Medien und legt dar auf welche Weise Ästhetik im Bereich des Sports sowohl produziert als auch rezipiert wird.Den Abschluss des Bandes bildet der wissenschaftstheoretische Beitrag von Tim Nebelung, Doktorand und langjähriger Mitarbeiter von Barbara Ränsch-Trill. Da die zu Ehrende sich stets für die generelle Notwendigkeit der Philosophie im Kontext der Sportwissenschaft ausgesprochen hat, versucht dieser Beitrag zu eröffnen, welche Rolle die (Sport-)Philosophie als Integrationsdisziplin der Sportwissenschaft spielen kann.

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Stand: 02.04.2020
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De Stijl - Die niederländische Avantgarde
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Kunst - Uebergreifende Betrachtungen, Note: 1,0, Universität Erfurt, Veranstaltung: Einführung in die Kunst der Gegenwart - 'Kunststücke', Sprache: Deutsch, Abstract: Bei dem Projekt De Stijl , was so viel wie "der Stil" bedeutet, handelt es sich um die Zusammenarbeit von Malern und Architekten. Die Grundlagen für die Theorie des Projekts waren philosophische und weltanschauliche Konzepte, wie z.B. Theosophie, Theologie und die Werke von Spinoza, Kant, Hinton, Hegel, Schopenhauer, Bolland, uvm. Zentrale Themen waren "Vernunft", "Geometrie" und "Universalisierung".Das Dekorative stand im Zentrum der Arbeit. D.h. De Stijl ist die Theorie und die Praxis der dekorativen Künste vor dem Ersten Weltkrieg. Im Kern stand die Auseinandersetzung mit vier Konzepten: Die gerade Linie, das geometrischen Ornament, die monumentale Malerei und die Raumkunst.

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Autor Eckhard Jäger, Festeinband im Format 21 x 29,7 cm, 120 Seiten, 63 Abbildungen. Ein Berliner Künstlerleben im Biedermeier zwischen Goldmedaille und Pistolenkugel. ÜBER DAS BUCH:Der Landkartenstecher Karl Kolbe hat von der Goldmedaille bis zum Schuldturm, vom überschwänglichen Lob der Fachwelt bis zum Selbstmord auf offener Straße alle Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens durchschritten. Sein Lebenswerk erfährt hier erstmals eine biographische und bibliographische Würdigung. Kolbes Rundkarten – als Informationsblätter um 1830 für ein reisefreudiges Publikum geschaffen – präsentieren sich als Kombination von Landkarte, Stadtgeschichte und Bevölkerungsstatistik. Es erschienen 18 Einzelblätter (jeweils mit Varianten) zu folgenden Städten: Berlin, Bremen, Breslau, Dresden, Erfurt, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Leipzig, Liegnitz, Magdeburg, München, Neustrelitz, Schwerin, Stettin, Stralsund und Weimar. Zusätzlich werden auch die ähnlich gestalteten Rundkarten von Kolbes Zeitgenossen Nowack (Berlin, Königsberg/Pr., Magdeburg) vorgestellt. Die präzise gestochenen Karten vermitteln einen ersten Eindruck von der Lage der Stadt, ergänzt durch einen gestochenen Text zur Stadtgeschichte. Die Rundkarten von Kolbe und Nowack sind heute nur noch sehr selten zu finden.Karl Kolbe wurde 1777 in Leipzig als Sohn eines Kupferdruckers geboren und starb 1842 in Berlin. Seine Ausbildung und erste Aufträge erhielt er im Geographischen Institut des Goethefreundes Justin Bertuch in Weimar. Kolbe war in der Folge als Landkartenstecher tätig für den Globenmacher Reichard, für General Le Coq, für den Astronomen Freiherr v. Zach und für den Verleger Justus Perthes, für die Preußische Akademie der Künste unter Gottfried Schadow, für den Verleger Simon Schropp sowie für den Kartographen Heinrich Berghaus. Kolbe erfuhr durch die Fachwelt große Anerkennung, erhielt vom König von Preußen die Goldene Verdienstmedaille, geriet aber zunehmend in finanzielle Schwierigkeiten – vor allem dadurch, dass die neue Technik der Lithographie den herkömmlichen Landkartenkupferstich zu überflügeln drohte.Eckhard Jäger konnte in verschiedenen Archiven zahlreiche persönliche Briefe und Berichte von und über Karl Kolbe ermitteln, die seinen Umgang mit Auftraggebern wiedergeben. Später verdeutlichen die Bittbriefe Kolbes an den preußischen Kultusminister und selbst an den König seine Notsituation, aber auch die erstaunlich schnellen, unkomplizierten Hilfeleistungen seitens der Behörden. Jäger beleuchtet ferner die ökonomischen Hintergründe in Kolbes Leben: Kupferstecherlöhne, persönliche Ausgaben, Arbeitsdauer und Beispiele für zeitgenössische Lebenshaltungskosten. Seine zunehmend in Not geratene Familie mit sieben Kindern und die eingetretenen Depressionen ließen ihn keinen Ausweg mehr sehen, er setzte seinem Leben in Berlin ein Ende. Dieses Künstlerleben zeigt anhand zeitgenössischer Dokumente ganz andere Facetten, als über die anscheinend beschauliche Biedermeierzeit oft berichtet werden.

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Stand: 02.04.2020
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Anke Röhrscheid
42,00 € *
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"In einer Welt der digitalen Verfügbarkeit von allem durch alles, erforscht Anke Röhrscheid kleinste Regungen des Intimen.Das Intime, nicht das Private verbindet uns. Es sind Gefühle, Leidenschaften, Schmerz, Begehren, Einsamkeit. - Anke Röhrscheids polymorphe Miniaturen sind fragile Gratwanderungen, die uns das Erotische, einen Hauch von Verführung, aber auch die zarte Geste assoziativer Metamorphosen vor Augen führen.Es sind dichte Aquarelle, geräuschlose Gebilde, Phantasmen, die aus einem dunklen Raum auftauchen und wieder entschwinden. Sie berühren uns. Dort, wo wir das Staunen nicht verlernt haben." (Jean-Christophe Ammann)Biografie Anke Röhrscheid:1965 in Erfurt geboren1992-1998 Staatliche Hochschule für Bildende Künste, Städelschule, Frankfurt/Main, Klasse Hermann Nitsch, Meisterschülerinlebt und arbeitet in Frankfurt/M.

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Stand: 02.04.2020
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Random House 1052085DHV Musik- & Tonaufnahme CD
14,99 € *
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Das Original-Filmhörspiel zum KinofilmnGwendolyn ist am Boden zerstört. War Gideons Liebesgeständnis nur eine Farce, um ihrem großen Gegenspieler, dem düsteren Graf von Saint Germain, in die Hände zu spielen? Fast sieht es für die junge Zeitreisende so aus. Doch dann geschieht etwas Unfassbares, das Gwens Weltbild einmal mehr auf den Kopf stellt. Für sie und Gideon beginnt eine atemberaubende Flucht in die Vergangenheit. Und über allem steht die Frage, ob man ein gebrochenes Herz heilen kann? Der fulminante Abschluss nach Motiven von Kerstin Giers Erfolgstrilogie kommt in einer aufwändig produzierten Verfilmung in die Kinos. Wieder mit dabei: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner, Peter Simonischek, Johannes von Matuschka, Laura Berlin und viele andere.nnVitanKerstin Gier (Autorin)nKerstin Gier, Jahrgang 1966, hat sich bereits als Kind nichts sehnlicher gewünscht, als Schriftstellerin zu werden. Nach dem Abitur hat sie ihre vielfältigen Interessen durch das Ausprobieren einiger Studienfächer genährt: Germanistik, Musikwissenschaften, Anglistik, Betriebspädagogik und Kommunikationspsychologie, worin sie schließlich auch ihr Diplom erworben hat. Sie jobbte zunächst als Sekretärin und Telefonistin und gab Mutter-Kind-Kurse am Familienbildungswerk. Mit 28 Jahren besann sie sich dann auf das, was sie bis heute am liebsten macht: das Erfinden von Geschichten. Mittlerweile hat sie erfolgreich zahlreiche humorvolle Frauenbücher geschrieben. Ihr Buch Männer und andere Katastrophen wurde mit Heike Makatsch in der Hauptrolle verfilmt. 2005 gewann Kerstin Gier den Delia-Literaturpreis für Liebesromane deutschsprachiger Autorinnen für ihren Erwachsenen-Roman „Ein unmoralisches Sonderangebot“. Auch ihre Jugendbücher, die Edelstein-Trilogie, halten sich auf den Bestsellerlisten. Die Autorin lebt heute mit Mann, Sohn und Katzen in einem kleinen Dorf im Bergischen Land.nnSprechernDer Österreicher Peter Simonischek, Jahrgang 1946, absolvierte seine Ausbildung an der Akademie für Musik und darstellende Künste in Graz. Nach verschiedenen Engagements in Graz, St. Gallen und Bern fand er schließlich seinen Weg auf Deutschlands Bühnen: Sein Engagement an der Berliner Schaubühne hielt 20 Jahre. Auch aus Kino und Fernsehen ist Peter Simonischek bekannt, beispielsweise aus dem zweiten Polt-Krimi 'Blumen für Polt' oder der Serie 'Helicops'. Auch nach seinem Erfolg im österreichischen Kino 'Gebürtig' blieb er stets dem Theater treu, spielte und spielt am Wiener Burgtheater und am Berliner Akademietheater. Die Rolle des 'Jedermann' auf den Salzburger Festspielen, an der Seite von Veronica Ferres, ist sicher eine der bedeutendsten. Im Laufe seiner Theaterkarriere arbeitete er unter anderem mit Dieter Dorn, Luc Bondy und Peter Stein zusammen. 1989 wurde er mit dem deutschen Kritikerpreis für Theater ausgezeichnet. Immer wieder war er auch für Hörbuch-Produktionen tätig, z.B. spricht er für den Hörverlag in dem Hörspiel "Die Strudlhofstiege" nach dem Roman von Heimito von Doderer und zuletzt in "Der Briefwechsel" (2008) von Thomas Bernhard und Siegfried Unseld, das ebenfalls im Hörverlag erschienen ist. Peter Simonischek lebt heute in Wien.nnMaria Ehrich, geboren 1993 in Erfurt, bekam ihre erste Hauptrolle im Fernsehfilm "Eine Mutter für Anna" im dem Jahr 2004. Für ihre Rolle in "Mein Bruder ist ein Hund" wurde sie 2005 für den Undine Award in der Kategorie Beste Filmdebütantin nominiert. Nach weiteren Film- und Fernseharbeiten, unter anderem einer Hauptrolle neben Veronica Ferres im Zweiteiler "Die Frau vom Checkpoint Charlie", war sie Anfang 2013 in dem Fernseh-Dreiteiler "Das Adlon" zu sehen. Für die Darstellung der jungen Alma Schadt erhielt sie Ende April 2013 den New Faces Award als beste Nachwuchsschauspielerin. In der Literaturverfilmung "Rubinrot" (2013) spielte sie neben Jannis Niewöhner die Hauptrolle der Gwendolyn Shepherd.nnJannis Niewöhner, geboren 1992 in Krefeld, startete seine Schauspielkarriere in der Tatort-Episode "Fakten, Fakten". Es folgten zahlreiche Film- und Fernsehproduktionen, wie etwa der Kinofilm "TKKG – Das Geheimnis um die rätselhafte Mind Machine" (2006), in dem er den Tim spielte. Auch im Jugendfilm "Sommer" (2008) ist er zu sehen gewesen, wofür er eine Nominierung für den Undine Award als Bester jugendlicher Nebendarsteller erhielt. 2013 spielte er die Rolle des Gideon de Villiers im Kinofilm "Rubinrot". Ebenfalls in einer Hauptrolle ist er in der Verfilmung des erfolgreichen Jugendromans "Doktorspiele" (2014) zu sehen.

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Stand: 02.04.2020
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Weimar
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Eine europäische Kulturstadt ist Weimar seit mehr als 200 Jahren. Es war eine Frau, die Herzogin Anna Amalia, Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel, unter deren Regentschaft der kulturelle Aufschwung der Stadt begann. Sie holte den Dichter Christoph Martin Wieland aus Erfurt, wo er an der Universität als Professor für Philosophie lehrte, nach Weimar. Er wurde Erzieher ihres Sohnes, des Erbprinzen Carl August.Der Erfolg seines Einflusses auf den jungen Fürsten ist bekannt. Carl August holte Goethe, Herder, Schiller, und er gab nach dem Wiener Kongress als erster deutscher Fürst seinem Land, das eben zu Grossherzogtum erhoben worden war, eine Verfassung.Weimar, eine Stadt von heute etwas mehr als 60.000 Einwohner, die 1999 die Anerkennung als Wektkulturerbe für das 'Klassiche Weimar' durch die UNESCO erhielt, ist ein 'Who¿s Who' des deutschen Geistesleben. Ob es sich um Philosophie handelt, um Dichtkunst, um Musik, um bildende Künste - an Weimar führte und führt kein Weg vorbei. Und wer von den Grossen nicht in Weimar lebte, der besuchte die Stadt, sooft er konnte. Museen, Archive, Denkmäler und Gedenkstätten prägten das Bild dieser kleinen und schmucken Stadt. Weimar, das geistige, das europäische Weimar. Und auf der anderen Seite das beängstigende und immer wieder neu in das Bewusstsein der Welt sich drängende Buchenwald - sie gehören zusammen. Eine schmale Gasse, die Seifengasse, führt vom Goethehaus am Frauenplan zum Haus der Frau von Stein. Die Gasse wirkt heute, wie sie damals gewirkt haben mag, unebenes Pflaster, weit weg von der grossen Welt, von der sie nur ein paar Meter getrennt ist. Auch heute noch fast menschenleer im Vergleich zum benachbarten Frauenplan. Ein Zeitungsjunge verteilt ein Anzeigenblatt. Es ist eine der ganz wenigen Strassen in Weimar, in denen man sich vorstellen könnte, Goethe zu begegnen. Man begegnet ihm nicht, aber er ist allgegenwärtig - auch oder vor allem im 20. Jahrhundert: Zeig ich die Fehler des Geschlechts, So heisst es: Tue selbst was Rechts.

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Auserlesene und nützliche Neuigkeiten für alle ...
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458 Seiten, 201 schwarz-weiss Abbildungen und 13 Tabellen Festeinband Wie sich schon bei diesem knappen Einblick abzeichnet, bildeten George Bauers „Auserlesene und nützliche Neuigkeiten für alle Münzliebhaber“ damals eine moderne Sammlerzeitschrift, die durch ihre Vielfaltigkeit noch heute überzeugt. Interessant zu lesen, mit praktischen Tips, mit Neuigkeiten „aus aller Welt“, eine gesunde Mischung für eine Zeitschrift mit Themen, die auch noch heute behandelt werden. Bauer, seit 1765 auch „der historischen Akademie zu Göttingen Mitglied“, wäre 1766 mit der Herausgabe seiner Zeitschrift nicht ins Stocken gekommen, „wenn nicht der grosse Gott seit Monat lulii mich zweymal mit einer Krankheit heimgesucht hätte.“ Der kaiserliche Hof-Factor sollte sich nicht wieder erholen. „Er starb aber, nachdem er das vierzehende Stück (nach September 1767) herausgegeben hatte. Die folgende habe ich, nachdem ich den Verlag käuflich an mich gebracht, von einem anderen Liebhaber der Münzwissenschaft verfertigen lassen“, schrieb am 26. April 1772 Johann Eberhard Zeh in der Vorrede zum Register (Aus dem Nachwort von U.E.G. Schrock) Register. NB. Die mit einem * bezeichnete Zahlen bedeuten die Pagina zu der zweyten Auflage. A. Adolph Friedrich, Herzog von Mecklenburg, Nachricht von ihm, 109.*97 Agnes, Gemahlin des Churfürstens Gerhards von Cölln, 107.*96 Akademie der Künste zu Madrit, 303. der Wissenschaften zu Mannheim, 304. der Wissenschaften zu Erfurt, 349. Alba, Kaiserliche, ihre Beschreibung, 57. *45 Albrecht, Herzog von Sachsen Teschen, Medaille auf seine Vermählung, 205. *191 Albrecht, Erzbischof von Maynz und Magdeburg, Thaler von ihm, 118. 119. 167. *107. *108. *153 Albrecht Ernst, Fürst von Oettingen ein Gulden von ihm, 150. *138 Albus, verschiedener Inhalt derselben, 281. folgg. Alexander, Marggraf von Brandenburg-Anspach und Culmbach, thaler von ihm, 88. *76. Medaille auf seine Kraisoberstenstelle, 206. *192. auf die geschehene Vereinigung der beyden Fürstenthümer Anspach und Culmbach 333 Allemannen, ihr Ursprung, 143. *131 Allomannische Münze, 127. folg. *117 Altenöttingen, Nachricht von diesem Orte, 73. folgg. *59. und dem Begräbnisse des Generals Tilly daselbst, 81 folgg. *69 Amalia Auguste, Churfürstin von Sachsen, Medaille auf ihr Vermählung, 304 Andreas, Erzbischof von Salzburg, 44. 45. *35 Angelsächsische Münze, 153. *140 Anna, Kaisers Ferdinand I. Tochter Herzogin in Baiern, 251 Anna, Königin von Grossbritannien, 204. *190 Aquaviva, (Claudius) general der Jesuiten, 78. *66 Arnulph, Kaiser, ist Regensburg sehr gewogen. 369 Avers und Revers der Münzen, 131. *119 August II. König von Pohlen, Churf. von Sachsen, 110. . 4. *99 August, Herzog von Braunschweig, ein Thaler von ihm 6 Amalia Secundina, eine Römerin, deren Grab zu Wien entdeckt worden, 19. 11 Aurelius Crescentinus, ein vornehmer Römer, 32. *13 Arelius Saturninus, ein Römer, sein Grad 22. *13 Ausbeuththaler von Lautenhaltsglück, 267 B. Barkoczy, (Franz, Graf von) Erzbischof von Gran, 25. *17 Berg, (Adam) sein Münzbuch, 324 Bergakademie zu Salzburg, 82. *70 Bettlersthaler, 121. *110 Birkensee, wüstes Schloss bey Offenhausen 363 Bleyerne Münzen, Nachricht davon, 160. *148 Bracteaten, werden in Menge zu Offenhausen gefunden. 361. Ein Verzeichnis derselben, 389 Bradwardin (Thomas) Nachricht von ihm 190. *176 Bregearium ist nicht Gran, sondern Szöny in Ungarn, 25. *18 Brillenducaten, 256 Brochsberg, Berthold von 363 - - Conrad von ebendas. - - Hermann von ebendas. Burgunder, Nachrichten von ihnen 140. *128 C. Campen, ist vormals eine Reichsstadt gewesen, 195. *181. eine Nothklippe derselben Stadt, 312 Caracalla, Kaiser, Münzen von ihm, 23. *16 Carinus, Kaiser, Münze von ihm, 231 Carl I. König von Grossbritannien, rare Münze von ihm, 111. *100 Carl I. König beyder Sicilien, ein Goldstück von ihm, 122. *111 Carl der Grosse, eine Münze von ihm, 83. *71 Carl der Kahle, hat nicht zuletzt das Monogramma seinen Namens auf die Münzen setzen lassen, 86. *74 Carl Ferdinand, Graf von Königsegg, 299 Carl, Fürst von Bathyan, Thaler und Gulden von ihm, 123. 124. *76 Carl Emanuel

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