Angebote zu "Himmel" (22 Treffer)

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Buch - Kids in BALANCE:  Molly und das große Ni...
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Molly erzählt in wenigen Worten ihre Geschichte, die Geschichte einer behüteten Kindheit - bis in der Pubertät die Dinge einfach verblassen: "Der blaue Himmel wurde grau, der Duft nach frisch gemähten Gras ging verloren, Omas Bratkartoffeln schmecken nicht mehr." Doch es kommt noch schlimmer. Auch Mama, Papa und die Schwester verlieren ihre Bedeutung. Molly fühlt gar nichts mehr. Alles ist egal geworden. Selbst die Erinnerung an die Gefühle hat sie verloren. So will sie nicht leben.Der Verlust der Sinnesempfindungen, von Empfindungen überhaupt, wie er für eine Depression typisch ist, wird in diesem Bilderbuch kongenial in ein Verblassen der Farben übersetzt - die dann bei der Genesung mit fast körperlicher Intensität zurückkommen.Mögliche Ursachen werden nicht thematisiert, sodass der Identifikationsraum für depressive und suizidale Kinder und Jugendliche groß und weit wird. Die starke Emotionalität von Bildern und Text kann im besten Fall die Sprachlosigkeit der Betroffenen überwinden helfen. Sie kann eine Brücke für Therapeuten, Erzieher und Eltern sein, um mit ihnen in Kontakt zu kommen. Information zu Krankheitsbild und Therapieangeboten sind im Anhang zusammengefasst.Backhaus, Anna SophiaAnna Sophia Backhaus ist freischaffende Sängerin und Sprecherin und unterrichtet an der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften der FH Erfurt im Fach Musikpädagogik. Als Jugendliche war sie selbst mit Mollys Problemen konfrontiert.Linke, RosaRosa Linke ist als freie Illustratorin und Grafikerin im Bereich Kindermedien für verschiedene Institutionen, Stiftungen und Verlage tätig.

Anbieter: myToys
Stand: 11.07.2020
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Wandern mit Huskies
69,90 € *
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Spazierengehen und Wandern gehoert nicht unbedingt zu den Lieblingsbeschaeftigungen von Kindern - es sei denn, es handelt sich dabei um Wandern mit Huskies! Mit einem so treuen und lustigen Begleiter ist eine Wanderung durch die Natur naemlich ein echtes Erlebnis und ueberhaupt nicht langweilig. Gemeinsam mit den Hunden und den anderen Teilnehmern lernt man die Natur von einer voellig neuen Seite kennen, bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel macht das Wandern mit Huskies noch mehr Spass und viel zu frueh hat man sein Ziel schon erreicht.DE,Niedersachsen,Raum Goslar,38678;DE,Mecklenburg-Vorpomm.,Raum Schwerin,19386;DE,Nordrhein-Westfalen,Goch,47574;DE,Nordrhein-Westfalen,Raum Soest,59602;DE,Bayern,Raum Augsburg,86830;DE,Bayern,Raum Deggendorf,94262;DE,Bayern,Raum Neumarkt in der Oberpfalz,92345;DE,Bayern,Raum Schwandorf,92554;DE,Thüringen,Raum Erfurt,99891;DE,Brandenburg,Raum Berlin,16818;

Anbieter: Jochen Schweizer ...
Stand: 11.07.2020
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Uwe Steimle - Fludschen muß es !
29,50 € *
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? ganz genau, wenns fludschd, ist beim Sachsen die Welt in Ordnung. Wenn´s nämlich ni fludschd, könnte etwas fehlen, dann wird?s Fourschbar. Eine Zumutung sondersgleichen! In feinem Dresdner Sächsisch spricht Uwe Steimle übers Wurzelwerk der deutschen Seele, unsere Muttersprache. Er ist fest davon überzeugt, über die Sprache zum Gefühl vordringen zu können? wenn´s fludschd! Biographie Uwe Steimle wird 1963 in Dresden als Arbeiterkind (ehemalige DDR ? Bürger lesen das bitte ohne Anstriche) geboren. Vater und Mutter gaben ihrem Sohn viel von den eigenen Persönlichkeiten mit auf den Lebensweg: Liebe durch Zuwendung, Geborgenheit durch Nähe - selbst wenn oft etwas Zeit fehlte - und das Verzeihen, wenn der Junge durch Mut ? der ja meist aus Ängsten entsteht -, anders handelte als empfohlen. Beste Voraussetzungen für den Schauspielerberuf, der das FÜHLEN als Voraussetzung mitbringen sollte. Allerdings haben die Eltern diesen Beruf nicht favorisiert, aber mit dieser Tatsache steht Uwe Steimle in einer langen Reihe anderer Schauspieler ? Vitas. Theateraufführungen in der Schule, russische Märchenfilme im Fernsehen und viele andere Figuren der Filmwelt lassen in dem jungen Uwe Steimle den Wunsch wachsen, selbst Schauspieler werden zu wollen. Früher auch aus den nachvollziehbaren Gründen vieler Kinderträume: Ein anderer sein zu können, die eigene Schüchternheit zu überwinden. Wie allgemein üblich in der DDR schließt Uwe Steimle zunächst eine Berufsausbildung ab. Er wird Industrieschmied. Auch über diese Jahre bleibt der eigentliche Berufswunsch nicht unbekannt. Natürlich begleiten ihn Sätze wie: Auf dich haben die da gerade gewartet. Wieder ist es der Mut und gleichwohl Trotz, der Träume untermauert und dieses JETZT ERST RECHT begleitet. Uwe Steimle beginnt sein Studium 1985 an der Theaterhochschule Hans Otto in Leipzig. Er schließt die Ausbildung 1989 erfolgreich ab. Was weniger bekannt ist über die Schauspielerausbildung im Allgemeinen und Besonderen: Man geht durch alle Höhen und Tiefen. Einmal kann man alles, dann wieder gar nichts. Die Persönlichkeit wächst so wie die Zweifel auch. Das prägt, das bleibt. Und es ist gut so, weil derartige Erfahrungen satte Zufriedenheit ausschließen. All das begleitete auch Uwe Steimle. Was der Leidenschaft für diese Berufung aber nicht im Wege steht. Das beständige eigene Hinterfragen ist eher Herausforderung, Motivation. Theaterengagements in Dresden, Halle/S. und Erfurt folgen nach dem Studium. Er spielt in Elias Canettis HOCHZEIT, in Brechts DREIGROSCHENOPER und vieles anderes mehr. Wagt sich auch an das Ein- Personen ? Stück HELDEN WIE WIR von Thomas Bussig. Im deutschen Fernsehen ist Uwe Steimle bereits während seiner Studienzeit zu sehen. 1987 holt Thomas Langhoff den jungen Schauspieler in die Anna?Seghers?Verfilmung DER AUFSTAND DER FISCHER VON ST. BARBARA. Zwischenzeitlich entwickelt Uwe Steimle etwas, was ihn mittlerweile mit vielen Facetten in die ungefälschte Bestenliste deutschsprachiger Kabarettisten gebracht hat: Als Erich Honecker ? Imitator bringt er nicht nur das Publikum zugehörender Bretter zum Lachen, damit landet Uwe Steimle ebenso im ersten TATORT von Peter Sodann und Bernd Michael Lade. 1993 beginnt der NDR mit einem neuen POLIZEIRUF 110. Die Kommissare sind Uwe Steimle und Kurt Böwe. Bis 2009 spielt Uwe Steimle den Kommissar Jens Hinrichs aus Schwerin. Nach Kurt Böwe kommt Henry Hübchen als Partner hinzu. Später weitere. Die Adolf-Grimme-Preis-Ehrung fällt in diese Zeit. Die Frage nach dem WARUM lässt sich vielfach beantworten. Sicher gehört auch dazu, dass die Rolle des Jens Hinrichs öfter mehr von Uwe Steimle selbst zeigte. Eine feine Klinge zeigt diese Figur. So wie die Klinge scharf ist in den diversen Kabarettprogrammen von Uwe Steimle. Ein Widerspruch? Nein. Uwe Steimle reflektiert alles. Seine Filmrollen wie das Leben. Das bringt er in die nötigen gesamtgesellschaftlichen Zusammenhänge und in seine Kabarett-Texte. Es folgen andere Angebote fürs Fernsehen und Kino. Differenzierte Figuren. Die tragisch ? komische Rolle des Bauhandwerkers Gunnar Brehme in der viel beachteten HEIMAT ? Trilogie von Edgar Reitz bleibt ebenso im Gedächtnis wie gleichwohl die Hauptrolle im Kinofilm SUSHI IN SUHL und das Film- Drama DER HIMMEL KANN WARTEN von Brigitte Müller. Selbst der Auftragskiller ist möglich für Uwe Steimle. Den spielt er in DAS KONTO neben Heino Ferch und Josef Bierbichler. Die Filmographie ist länger. Alle Kabarettprogramme fließen aus Hirn, Herz und Hand von Uwe Steimle selbst. Er schreibt auch für andere. Und er entwickelt mit den Texten diverse Figuren für sich persönlich, die er dann verkörpert. Den SALZBURGER STIER bekommt er dafür 2003. Das ist einer der renommiertesten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum. Sprache ist und bleibt dem Schauspieler und Kabarettisten HEILIG. Und der Dialekt ist und bleibt HEIMAT. Uwe Steimle führt unter anderem auch vor, dass wir zwar alle hören, aber nicht immer wirklich zuhören. Am Anfang war nun einmal das WORT. Das hat Bestand. Auch mit neuen Wörtern. Den Steimle ? Wörtern wie OSTALGIE und KEHRE und SYNAPSIEREN. Es bleibt folgerichtig, dass mit dem Schreiben von Kabarett-Texten das Schreiben von Büchern nicht ewig auf sich warten ließ. MEINE OMA, MARX & JESUS CHRISTUS ? AUS DEM LEBEN EINES OSTALGIKERS und HEIMATSTUNDE ? NEUES VOM ZAUBERER VON OST lassen uns Geschichten mit- und nacherleben, die eigene Erinnerungen heraufbeschwören. Und mit STEIMLES WELT ? vom MDR Fernsehen produziert ? führt der Schauspieler uns zu den großen kleinen Geschichten aus unmittelbarer Umgebung. Geschichten von Menschen wie ihm, Ihnen und uns, die wir alle individuell, anders, besondersund doch gemeinsam leben. Zum Lachen und zum Staunen. Uwe Steimles vielseitiges Tun bleibt sehr nah am echten Leben. Aus der Kindheit und Jugend ist vielleicht ein Schuss persönliche Introvertiertheit, Schüchternheit geblieben. Also war seine Berufswahl richtig. Für ihn selbst und für uns. Uwe Steimle ist Stifter der Auszeichnung Silberne Taube für den besten Film zum Thema Demokratie und Menschenrechte. Dieser Preis wurde 2016 beim DOKleipzig verliehen, dem bedeutendsten Dokumentarfilmfestival Deutschlands.

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 11.07.2020
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Teilzeitgehirne gehen Gassi (go walkies)
16,00 € *
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Die Pfeile auf der Straße zeigen in beide Richtungen. Die Beschilderung reicht bis zum Himmel und das zugeklebte X in der Mitte hält auch nicht mehr. Der alte Baum bewegt sich nicht vom Fleck hält verknöchert und wund die Stellung. Sie werden versucht haben zu fliehen und wollten doch nur. Im Straßencafé sitzen unter dem alten Baum. Halb im Schatten halb in der Sonne. Zugehört werden. Und unter den Schildern sein mit einem Buchstaben. Wenigstens am Straßenrand stehen und die Vögel beobachten.Die Lyriksammlung nimmt Sie mit auf einen Spaziergang durch Räume und Szenerien, durch zeitkritische Landschaften, Erinnerungen und absurde Alltäglichkeiten. Es ist eine Lyrik, die sich mitunter aufzwingt und ein Mitdenken und Nachdenken fordert.Nadeshda Müller, geboren 1971 in Erfurt, ist Lyrikerin und Autorin. Sie studierte Literarisches Schreiben an der Cornelia Goethe Akademie in Frankfurt am Main. Sie lebt in Luzern, Schweiz.www.nadeshdamueller.com

Anbieter: Dodax
Stand: 11.07.2020
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Mein Gott, mein Glück
13,90 € *
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13Mein Gott, mein Glück: CredoDas Maß des Glaubens ist uns vorgegeben'Du, mein Gott!' 19Glaube und Biografie 20Prädestination 23Dämon aus der Gebärmutter 23Der eigene Klärungsprozess ist notwendigEntbehrung und Wut 27Mit Christus vor Madagaskar 28Rebellion im Studium 30Entscheidung für die Liebe 32Ist Gott Person? 39Nur für mich da! 40Resonanz – sich finden lassen'Jetzt bist du da, Gott!' 42Auf Probe glauben 43Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44Heilige Pflicht? 45Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47Alles und Nichts 50Erbsünde – ein Mythos geht baden 51Der Klabautermann 54Brett vorm Kopf 57Alles Geist oder was? 59Metaphysik der Erfahrung 67Eine neue Epoche zieht heraufIn einer zweiten Achsenzeit? 70Globale Identitätskrise 72… wächst das Rettende auch 75Das große Paradox 76Einstürzende Altbauten: TheologieOffenbart sich Gott in der Bibel?Enttäuscht werden im Glauben 83Ach, so ist die Bibel entstanden! 88Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93Gotteswort in Menschenwort? 98Die heiße Luft der DogmatikDampfwalze Moby Dick 100Gehört Gott in die Psychiatrie? 103Christus und kein Ende 104Das Theater der Dreifaltigkeit 111Mein Jesus-KonstruktRevolution im MorgenrotGott ist König in der Seele 113Aus der Quelle trinken 116Strafgott ade 118Mitten unter uns, das Reich? 121Jesus, Paulus und die EsoterikDie Toten leben 124Nur Erfahrung zählt: Häresie?Die Angst vor dem ZeitgeistMissionar sein? 137Ein Kapitel Religionssoziologie 139Die Filter wahrnehmen 143Theologie am Scheideweg 145Das große Entrümpeln 147Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher?Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommenErleuchtet müsste man sein 153Eckhart schließt den Himmel auf 157War Jesus ein Mystiker? 166Freilaufende Christen – Kirche wohin?Viel Lärm um ein MuseumEnttäuschte Liebe 169Das Religions-Vakuum 173Die Kirche muss sich neu erfinden 175Anmerkungen 183GeleitwortDieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret, dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.'Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch, ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt.Innerlich zerrissen, kam der Theologe und gelernte Journalist in der Lebensmitte mit den Lehren des Erfurter Mystikers Meister Eckhart in Berührung. Durch dessen Predigten konnte er seinen Glauben endlich auf einen Nenner bringen – emotional, psychologisch und begrifflich. Subjektivität im Glauben war für ihn fortan kein Akt von Willkür, wie kirchliche Oberaufsicht einreden wollte, sondern Bedingung dafür, in 'ozeanischer Mystik' die göttliche Liebe zu erfahren, auf die zu hundert Prozent Verlass ist. Gott sei eindeutig gut und habe nichts Zweideutiges an sich. Im Unterschied zu vielen anderen Mystikern ist Gott für Rosien ansprechbares Gegenüber. Aber so wie für diese hat sich auch für ihn der Kern des Ganzen geöffnet. Er erfährt fortan das Zentrum 'aller Dinge' als Liebe, als grundgütige Basis des Seins, als Gott. Sie – und nicht Macht – hält alles zusammen. Die Widersprüche dieser Welt, das weiß der Mystiker Rosien todsicher, fallen in irgendeiner Weise zusammen. Die Gewissheit davon sei ein Geschenk Gottes.Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Viele andere nach mir werden es vermutlich auch tun. Denn es ist mitreißend geschrieben und spricht ein Hauptübel der heutigen Volkskirchen an, dass ihre Funktionäre einen längst überholten dogmatischen Glauben vertreten und gegenüber heutigen Glaubenserfahrungen blind sind. Der heilige Zorn darüber lässt das Buch an manchen Stellen sehr polemisch werden. Zugleich wird immer wieder deutlich, wie sehr der Verfasser an seiner Kirche hängt und einen endgültigen Bruch vermeiden will. Zwar ist seine Prognose für die Fortexistenz der Volkskirchen nicht günstig (sie würden in ein bis zwei Generationen zur Sekte verkommen), zugleich träumt er aber, wie es besser werden könnte, wenn die Macht der Funktionäre zum Ende kommt und die Kirchenleute ihren Menschen endlich die Botschaft ausrichten, dass Gott mit seiner ganzen Gottheit im Grunde in der Seele eines jeden Menschen anwesend ist.Rosien bringt eindrucksvoll radikale historische Kritik mit einem geschärften Sinn für Spiritualität zusammen und zeigt darin die nötige Selbstdistanz, dass er durchweg von seinem Jesus-Konstrukt und nicht von 'dem' historischen Jesus spricht. Deswegen darf ich hier als Neutestamentler einwenden, dass sein Jesus-Konstrukt noch zu sehr vom Dogma des antipharisäischen Jesus geprägt sein dürfte und dass nicht Jesus, sondern – horribile dictu – wohl Paulus die eigentliche Revolution innerhalb der jüdischen Religion herbeigeführt hat. Ferner scheint mir das Verständnis Jesu als eines Mystikers verfehlt, da dies die irdische Ebene seines Auftretens unterschätzt. So sollen in seinen Augen die materiell Armen gesättigt werden!Mein Dank an den Verfasser für sein Buch, dem ich eine weite Verbreitung und Resonanz wünsche, mündet in eine abschließende Frage: Wie weit bedarf die überzeugende These, dass Mystik die heute angemessene Art zu glauben ist, überhaupt historischer Grundlagen? Sie bleibt doch auch evident, selbst wenn – um es krass zu sagen – Jesus nicht gelebt hätte. Denn das Befreiungspotenzial mancher Aussprüche, die in den Evangelien an 'Jesus' haften, bliebe auch so erhalten. Außerdem hätte es man es nicht mehr nötig, Jesus künstlich von dem dunklen Hintergrund der jüdischen Religion abzuheben.Das Buch zur Debatte um den Gottesglauben:Peter Rosien, langjähriger theologischer Chefredakteur von Publik-Forum, hat als Essenz seines Glaubens-, Theologen- und Journalistenlebens sein ganz persönliches Gottesbuch verfasst. Er räumt darin mit vielen althergebrachten Vorstellungen auf und schafft Raum für einen persönlich begründeten Glauben, der sich gleichwohl auf die biblische Tradition berufen kann.Dieses Buch wird die aktuelle Debatte um den neuen aggressiven Atheismus beeinflussen. Es wird dem Kampf um den Gottesglauben neue Impulse geben und ihn in Glaubenserfahrungen begründen, die wechselseitig Respekt abnötigen – Glaubenden wie Nichtglaubenden, Christen wie Nichtchristen, Katholiken wie Protestanten. Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, ein spannendes Buch. Niemand wird nach der Lektüre einfach zur Tagesordnung übergehen können.

Anbieter: Dodax
Stand: 11.07.2020
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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13 Mein Gott, mein Glück: Credo Das Mass des Glaubens ist uns vorgegeben 'Du, mein Gott!' 19 Glaube und Biografie 20 Prädestination 23 Dämon aus der Gebärmutter 23 Der eigene Klärungsprozess ist notwendig Entbehrung und Wut 27 Mit Christus vor Madagaskar 28 Rebellion im Studium 30 Entscheidung für die Liebe 32 Ist Gott Person? 39 Nur für mich da! 40 Resonanz – sich finden lassen 'Jetzt bist du da, Gott!' 42 Auf Probe glauben 43 Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44 Heilige Pflicht? 45 Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47 Alles und Nichts 50 Erbsünde – ein Mythos geht baden 51 Der Klabautermann 54 Brett vorm Kopf 57 Alles Geist oder was? 59 Metaphysik der Erfahrung 67 Eine neue Epoche zieht herauf In einer zweiten Achsenzeit? 70 Globale Identitätskrise 72 … wächst das Rettende auch 75 Das grosse Paradox 76 Einstürzende Altbauten: Theologie Offenbart sich Gott in der Bibel? Enttäuscht werden im Glauben 83 Ach, so ist die Bibel entstanden! 88 Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93 Gotteswort in Menschenwort? 98 Die heisse Luft der Dogmatik Dampfwalze Moby Dick 100 Gehört Gott in die Psychiatrie? 103 Christus und kein Ende 104 Das Theater der Dreifaltigkeit 111 Mein Jesus-Konstrukt Revolution im Morgenrot Gott ist König in der Seele 113 Aus der Quelle trinken 116 Strafgott ade 118 Mitten unter uns, das Reich? 121 Jesus, Paulus und die Esoterik Die Toten leben 124 Nur Erfahrung zählt: Häresie? Die Angst vor dem Zeitgeist Missionar sein? 137 Ein Kapitel Religionssoziologie 139 Die Filter wahrnehmen 143 Theologie am Scheideweg 145 Das grosse Entrümpeln 147 Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher? Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommen Erleuchtet müsste man sein 153 Eckhart schliesst den Himmel auf 157 War Jesus ein Mystiker? 166 Freilaufende Christen – Kirche wohin? Viel Lärm um ein Museum Enttäuschte Liebe 169 Das Religions-Vakuum 173 Die Kirche muss sich neu erfinden 175 Anmerkungen 183 Geleitwort Dieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes grosses Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret; dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.' Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch; ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt. Innerlich zerrissen

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
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Eisenbahn Bilder - Band 2
32,90 CHF *
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Auf 96 Seiten befinden sich 96 Abbildungen, davon 88 farbige und 8 schwarz/weisse Zeichnungen und 2 Fotos. Peter König versteht es auf eindrucksvolle Weise längst vergangene Eisenbahnromantik wieder lebendig werden zu lassen. Er schafft es den Betrachter auf eine farbenprächtige Reise durch die Welt der Eisenbahn zu beeindrucken. Auf Eisenbahnstrecken, deren Verlauf nur noch zu erahnen ist und deren Geschichte im verborgenen liegt, wird die Dampflok oder der Triebwagen wieder lebendig. Zum Geleit: --- Der Schwerpunkt dieses, nun vorliegenden zweiten Bandes, ist wieder Thüringen – als Lokalpatriot kommt man wohl auch nicht ganz umhin. Wiederum sind Kindheitserlebnisse aufgearbeitet, wie ich sie auf meinem „Beobachtungsposten“, etwa beim Einschnitt am Krämpferfeld nächst Erfurt, oder an der Motzstrasse am Dreienbrunnenfeld (dort, wo die Erfurter Brunnenkresse herkommt), vor dem Block Hochheim, wahrgenommen habe. Auch ist das Treiben am Bw „Paula“ noch in bester Erinnerung, auch wenn man alles nur von der Weimarischen Strasse aus hat sehen können. Die Szenerie dort, mit dem rauchgeschwärzten „Himmel“, hatte immer etwas Bedrohliches für mich, trotzdem zog es mich dort immer hin , trotz – oder vielleicht auch wegen – der hässlichen G 8.2. Die Dinger waren mit ihrem dicken Kessel und dem dünnen Schlot so hässlich, dass sie eigentlich schon wieder interessant aussahen, irgendwann waren sie dann weg, genau wie die allgegenwärtige P 8. Ich habe auch ein kleines „Tabu“ gebrochen: eine P 8 mit Giessl-Schornstein zu malen, optisch und akustisch eine Zumutung. Die „Quetsch-Esse“ brachte aber eine deutliche Kohleersparnis, wichtig für die rohstoffarme DDR, auch wenn’s nicht schön aussah. Endlich war ich auch in Erlangen, dort, wo die „Seekuh“ mitten durch die Stadt fuhr. Die Häuser stehen alle noch nahezu unverändert, von Feinheiten, wie Dachgaupen oder Fenstersprossen einmal abgesehen – für Korrekturen oder Bildmaterial bin ich stets dankbar! Beweggründe für diese Bilder war vor allem die Tatsache, dass keine Fotos bekannt sind, die die Züge VORWÄRTSFAHREND zeigen. Es gibt aber einige Bilder, die dort D XI bzw. GtL 4/4 „von hinten“ zeigen, aber wenigstens sieht man da, wie die Häuser aussahen. Endlich konnte ich auch ein Bild von meiner jetzigen Heimat Aue malen, noch dazu von „meiner“ Pfarrstrasse. Bei meinem lieben ehemaligen Kollegen Günter Meyer fand ich ein Foto (leider ohne Zug) von ebendieser Position – fast mundgerecht – man brauchte halt nur den Zug hineinzumalen. Viel Spass beim Durchblättern !

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
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Die Hiobsfigur in Goethes Faust
27,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Literaturwissenschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: In der modernen Literatur fand und findet die Hiobsgeschichte zahlreichen Einklang, wie schon im Verlauf des Seminars anhand von vielen Gedichten, Romanen und anderen Werken besonders deutlich wurde. Aber auch schon vor der Zeit der Moderne inspirierte v.a. Goethe das Alte Testament und es finden sich zahlreiche Zitate und Anspielungen auf die Bibel in seinen Werken wieder. Dies bestätigt Goethe auch selbst: 'Hat daher auch die Exposition meines Fausts mit der des Hiob einige Ähnlichkeit, so ist das wiederum ganz recht, und ich bin deswegen eher zu loben als zu tadeln.' In der folgenden Arbeit soll nun, dem Ausspruch Goethes folgend, das wohl bedeutendste Werk Goethes: Faust. Der Tragödie Erster Teil in Bezug auf das Hiob-Buch analysiert werden. Dabei möchte ich vor allem Bezug nehmen auf den Prolog im Himmel, der zum Anfang des Buches als zentrale Szene steht und in dem - z.T. auch nur auf den ersten Blick - zahlreiche Merkmale des Hiob-Buches wieder aufgegriffen werden. Zunächst aber soll kurz zu Goethe und seinem Bezug zur Bibel berichtet werden, um dann über den Faust, dessen Entstehung, Inhalt und Aufbau zum Vergleich zwischen Hiob und Faust zu gelangen. Auf den Inhalt, die Struktur und den Aufbau des biblischen Hiob-Buches soll allerdings nicht nochmals eingegangen werden, da dies im Seminar hinreichend genug analysiert wurde und hier nur eine strikte Wiederholung wäre. Dies kann somit als Basiswissen vorausgesetzt werden. Ziel der Arbeit soll es sein, nicht nur Gemeinsamkeiten zwischen beiden Texten aufzubereiten, sondern vor allem auch kritisch einen Vergleich zu wagen, der vor allem beim genauen und reflektierenden Lesen ebenso zahlreiche Unterschiede auffallen lässt, die man beim ersten Lesen der Texte wohl nicht gleich herausstellen kann. Ich zitiere in folgender Arbeit aus folgenden Ausgaben der Primärtexte: Goethe, J.W.: Faust. Der Tragödie Erster Teil. Philipp Reclam jun. GmbH & Co., Stuttgart 2000. Sowie Die Bibel. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung. Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart 1980. Die Angaben dazu finden sich hinter den Zitaten der Übersichtlichkeit halber und um keine ganzen Seiten mit Fussnoten zu füllen, in Klammern. Andere Quellen werden in Fussnoten kenntlich gemacht.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
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Söhne Constantin des Großen:  Verwandtenmorde u...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 2,7, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: ' Dieses alles trug sich in der grössten Festzeit, in der hochgefeierten, heiligen Pfingstzeit zu [...]; in ihr ist ja nach dem Berichte der göttlichen Schriften die Aufnahme des Erlösers der Welt in den Himmel und die Herabkunft des Heiligen Geistes zu den Menschen erfolgt. Eben in dieser Festzeit empfing der Kaiser die erwähnten Gnaden und an ihrem letzten Tage, den man ohne fehlzugehen das Fest der Feste nennen darf, wurde er um die Mittagszeit zu seinem Gotte aufgenommen. Während er den Menschen liess, was von ihm ihnen verwandt war, vereinigte er mit seinem Gott, was von seiner Seele mit Vernunft begabt und mit göttlicher Liebe erfüllt war. So endete das Leben Konstantins. (22.5.337)' ( Eusebius 5, 64) Als Constantin der Grosse nach schwerer Krankheit starb, dauerte es einige Zeit bis eine eindeutige Nachfolgeregelung getroffen wurde. Die Zeit nach dem Tod Constantins beschreibt Eusebius so, dass es eine unermessliche Trauer gab. Dem König wurde weiterhin so gehuldigt, als sei er gar nicht tot. Trotz tiefster Trauer musste es irgendwann weitergehen und klare Verhältnisse geschaffen werden. Durch Constantins Ableben warfen sich viele Fragen auf. Wie sollte es mit der Regierung des Reiches weitergehen? Welcher seiner drei Söhne wird Augustus? Inwiefern wird sein Neffe Dalmatius, den er noch zu Lebzeiten zum Caesaren ernannt hatte, in die Herrschaftsordnung mit einbezogen? Wer dieser vier Thronfolger soll welche Gebiete regieren? Fragen über Fragen, die ich im zweiten Teil dieser Arbeit beantworten möchte. Nicht nur die komplizierte Herrschaftsteilung wird diese Arbeit näher beleuchten, sondern auch mit welcher Brutalität, die zukünftigen Thronfolger gegeneinander vorgingen. Um die Geschehnisse dieser Zeit besser nachvollziehen zu können, wird sich der letzte Teil meiner Arbeit mit einem kurzen Abriss des Lebens, der drei Söhne Constantins auseinandersetzen.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 11.07.2020
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