Angebote zu "Haase" (15 Treffer)

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BauhausFRAUEN
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Liz Bachhuber, Danica Dakic, Nicole Degehardt, Elfi E. Fröhlich, Nadine Göpfert, Jana Gunstheimer, Christiane Haase, Heike Hanada, Christine Hill, Franziska und Sophia Hoffmann, Katharina Hohmann, Indra Kupferschmid, Verena Kyselka, Meike Langer, Carina Linge, Ricarda Löser, Nina Lundström, Barbara Nemitz, Nina Röder, Naomi Tereza Salmon, Tonia Schmitz, Theresa Schubert, Anke Stiller, Laura Straßer, Maria Vill, Leonie Weber, Karen Weinert, Rosmarie Weinlich, Nadine Wottke, Lusha Ye Hrsg. von Susanne Knorr und Kai Uwe Schierz im Auftrag der Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung AutorInnen: Liz Bachhuber, Larissa Kikol, Susanne Knorr, Kai Uwe Schierz

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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BauhausFRAUEN
24,70 € *
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Liz Bachhuber, Danica Dakic, Nicole Degehardt, Elfi E. Fröhlich, Nadine Göpfert, Jana Gunstheimer, Christiane Haase, Heike Hanada, Christine Hill, Franziska und Sophia Hoffmann, Katharina Hohmann, Indra Kupferschmid, Verena Kyselka, Meike Langer, Carina Linge, Ricarda Löser, Nina Lundström, Barbara Nemitz, Nina Röder, Naomi Tereza Salmon, Tonia Schmitz, Theresa Schubert, Anke Stiller, Laura Straßer, Maria Vill, Leonie Weber, Karen Weinert, Rosmarie Weinlich, Nadine Wottke, Lusha Ye Hrsg. von Susanne Knorr und Kai Uwe Schierz im Auftrag der Landeshauptstadt Erfurt, Stadtverwaltung AutorInnen: Liz Bachhuber, Larissa Kikol, Susanne Knorr, Kai Uwe Schierz

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Die Anhörung
19,90 € *
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Februar 1990, Erfurt: Wolfgang Schnur, designierter Ministerpräsident für die ersten freien Wahlen in der DDR, spricht zu 100.000 Menschen. Die Massen jubeln.Januar 2014, Berlin: Wolfgang Schnur, verarmt und krebskrank, stellt sich dem Journalisten Alexander Kobylinski zum ersten und einzigen Mal für ein Gespräch über sein Doppelleben als angesehener Oppositionellen-Anwalt und Stasi-Spitzen-Spitzel.Das vierstündige Interview, auf dem der auf DVD beiliegende Film Der Fall Wolfgang Schnur - ein unmögliches Leben (2017) von Jürgen Haase basiert, ist nun vollständig nachlesbar - ergänzt durch Stimmen vieler ZeitzeugInnen wie zum Beispiel Rainer Eppelmann. Karl-Heinz Bomberg, der 1984 wegen seiner Lieder inhaftiert wurde und dessen Strafverteidiger Wolfgang Schnur war, gibt eine knappe Einführung.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Die Anhörung
20,50 € *
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Februar 1990, Erfurt: Wolfgang Schnur, designierter Ministerpräsident für die ersten freien Wahlen in der DDR, spricht zu 100.000 Menschen. Die Massen jubeln.Januar 2014, Berlin: Wolfgang Schnur, verarmt und krebskrank, stellt sich dem Journalisten Alexander Kobylinski zum ersten und einzigen Mal für ein Gespräch über sein Doppelleben als angesehener Oppositionellen-Anwalt und Stasi-Spitzen-Spitzel.Das vierstündige Interview, auf dem der auf DVD beiliegende Film Der Fall Wolfgang Schnur - ein unmögliches Leben (2017) von Jürgen Haase basiert, ist nun vollständig nachlesbar - ergänzt durch Stimmen vieler ZeitzeugInnen wie zum Beispiel Rainer Eppelmann. Karl-Heinz Bomberg, der 1984 wegen seiner Lieder inhaftiert wurde und dessen Strafverteidiger Wolfgang Schnur war, gibt eine knappe Einführung.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Briefe, die ins Zuchthaus führten
6,90 € *
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George Orwell ließ grüßen 20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muß sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch "staatsgefährdende Propaganda und Hetze" angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman "1984" aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt. Zuvor muß er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmaß erheblich erhöhen werden. Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger. Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, daß bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, daß sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, daß sich inzwischen Orwells Roman "1984" in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft. Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äußerungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet. Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmaß der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich. Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Briefe, die ins Zuchthaus führten
7,10 € *
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George Orwell ließ grüßen 20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muß sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch "staatsgefährdende Propaganda und Hetze" angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman "1984" aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt. Zuvor muß er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmaß erheblich erhöhen werden. Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger. Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, daß bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, daß sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, daß sich inzwischen Orwells Roman "1984" in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft. Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äußerungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet. Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmaß der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich. Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert.

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Betriebsverfassungsgesetz
98,00 € *
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Der Handkommentar von Düwellist das Markenzeichen für die Praxis. Die Rechtsprechung aller Instanzen orientiert sich am HaKo-BetrVG. Neue GesetzeNie war der Gesetzgeber so im Arbeitsrecht aktiv wie in den letzten Jahren. Die neuen gesetzlichen Vorgaben muss jeder Betriebsrat kennen: Welche Auswirkungen haben das neue Arbeitnehmerüberlassungs-, Werkvertrags-, Datenschutz- und Mindestlohnrecht sowie das Bundesteilhabegesetz für die betriebliche Mitbestimmung? Welche Folgen haben Verstöße, welche neuen Befugnisse haben Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen, welche neuen Rechtsprobleme kommen auf die Praxis zu?Die Neuauflage 2018 des HaKo-BetrVG gibt auf die drängenden Fragen Antworten:Wie wirken sich das neue AÜG- und Werkvertragsrecht auf die Rechte der Leiharbeitnehmer, des Entleiherbetriebsrats und der Selbstständigen aus?Wie kann der Betriebsrat die Einhaltung des Mindestlohns durchsetzen?Welche neuen Aufgaben und Rechte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung hat das BTHG dem Betriebsrat gebracht?Wie verändert die EU-Datenschutz-Grundverordnung den Datenschutz im Betrieb? Wie wirken sich die VO und das Bundesdatenschutzgesetz auf Betriebsvereinbarungen aus?Welche Herausforderungen stellen sich für den Betriebsrat durch Crowdworking und digital vernetzte Produktion?Welche Auswirkungen hat das Tarifeinheitsgesetz auf die Betriebsverfassung? Besonders praxisnah und aktuell:die detaillierte Kommentierung der Wahlordnung und des Europäischen Betriebsräte-Gesetzes (EBRG) sowie die umfassende Erläuterung der Kosten bei außergerichtlicher und gerichtlicher Inanspruchnahme von Anwälten.Umstrittene Rechtsfolgen werden präzise mit Hinweisen zur frühzeitigen Vorbereitung und ordnungsgemäßen Durchführung der BR-Wahlen verbunden. So ist der "Düwell" ein unverzichtbares Hilfsmittel für die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung. Herausgeber sowie Autorinnen und Autoren bringen ihre Erfahrung aus der langjährigen Berufspraxis und auf der Grundlage höchstrichterlicher Rechtsprechung ein:Dr. Dietrich Braasch, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg a.D., Stuttgart Prof. Dr. Christiane Brors, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht a.D., Weimar, Honorarprofessor Universität Konstanz Karsten Haase, Rechtsanwalt, Düsseldorf Ralf-Peter Hayen, DGB Bundesvorstand, Referatsleiter Recht, Berlin Thomas Kloppenburg, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Berlin Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Horst-Dieter Krasshöfer, Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt Dr. Thomas Kreuder, Syndikusrechtsanwalt und Bereichsleiter Recht, Patente und Compliance, Bad Homburg Olaf Kunz, IG Metall Bezirksleitung Küste, Hamburg Thomas Lakies, Richter am Arbeitsgericht, Berlin Dr. Frank Lorenz, Rechtsanwalt, Düsseldorf Ursula Matthiessen-Kreuder, Rechtsanwältin, Bad Homburg Dr. Till Sachadae,Referent, Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, Magdeburg Marc-Oliver Schulze, Rechtsanwalt, Nürnberg Dr. Christine Schulze-Doll, Richterin am Arbeitsgericht, Berlin Dr. Sebastian Sick, LL.M.Eur., Rechtsanwalt, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf Dr. Ralf Steffan, Rechtsanwalt, Köln Arno Tautphäus, Vizepräsident des Landesarbeitsgerichts Thüringen a.D., Kassel Dr. Martin Wolmerath, Rechtsanwalt, Hamm Prof. Dr. Gabriele Zwiehoff, FernUniversität in Hagen

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Betriebsverfassungsgesetz
100,80 € *
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Der Handkommentar von Düwellist das Markenzeichen für die Praxis. Die Rechtsprechung aller Instanzen orientiert sich am HaKo-BetrVG. Neue GesetzeNie war der Gesetzgeber so im Arbeitsrecht aktiv wie in den letzten Jahren. Die neuen gesetzlichen Vorgaben muss jeder Betriebsrat kennen: Welche Auswirkungen haben das neue Arbeitnehmerüberlassungs-, Werkvertrags-, Datenschutz- und Mindestlohnrecht sowie das Bundesteilhabegesetz für die betriebliche Mitbestimmung? Welche Folgen haben Verstöße, welche neuen Befugnisse haben Betriebsräte und Schwerbehindertenvertretungen, welche neuen Rechtsprobleme kommen auf die Praxis zu?Die Neuauflage 2018 des HaKo-BetrVG gibt auf die drängenden Fragen Antworten:Wie wirken sich das neue AÜG- und Werkvertragsrecht auf die Rechte der Leiharbeitnehmer, des Entleiherbetriebsrats und der Selbstständigen aus?Wie kann der Betriebsrat die Einhaltung des Mindestlohns durchsetzen?Welche neuen Aufgaben und Rechte zur Inklusion von Menschen mit Behinderung hat das BTHG dem Betriebsrat gebracht?Wie verändert die EU-Datenschutz-Grundverordnung den Datenschutz im Betrieb? Wie wirken sich die VO und das Bundesdatenschutzgesetz auf Betriebsvereinbarungen aus?Welche Herausforderungen stellen sich für den Betriebsrat durch Crowdworking und digital vernetzte Produktion?Welche Auswirkungen hat das Tarifeinheitsgesetz auf die Betriebsverfassung? Besonders praxisnah und aktuell:die detaillierte Kommentierung der Wahlordnung und des Europäischen Betriebsräte-Gesetzes (EBRG) sowie die umfassende Erläuterung der Kosten bei außergerichtlicher und gerichtlicher Inanspruchnahme von Anwälten.Umstrittene Rechtsfolgen werden präzise mit Hinweisen zur frühzeitigen Vorbereitung und ordnungsgemäßen Durchführung der BR-Wahlen verbunden. So ist der "Düwell" ein unverzichtbares Hilfsmittel für die Praxis der betrieblichen Interessenvertretung. Herausgeber sowie Autorinnen und Autoren bringen ihre Erfahrung aus der langjährigen Berufspraxis und auf der Grundlage höchstrichterlicher Rechtsprechung ein:Dr. Dietrich Braasch, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Baden-Württemberg a.D., Stuttgart Prof. Dr. Christiane Brors, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht a.D., Weimar, Honorarprofessor Universität Konstanz Karsten Haase, Rechtsanwalt, Düsseldorf Ralf-Peter Hayen, DGB Bundesvorstand, Referatsleiter Recht, Berlin Thomas Kloppenburg, Vorsitzender Richter am Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg, Berlin Prof. Dr. Wolfhard Kohte, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Horst-Dieter Krasshöfer, Richter am Bundesarbeitsgericht, Erfurt Dr. Thomas Kreuder, Syndikusrechtsanwalt und Bereichsleiter Recht, Patente und Compliance, Bad Homburg Olaf Kunz, IG Metall Bezirksleitung Küste, Hamburg Thomas Lakies, Richter am Arbeitsgericht, Berlin Dr. Frank Lorenz, Rechtsanwalt, Düsseldorf Ursula Matthiessen-Kreuder, Rechtsanwältin, Bad Homburg Dr. Till Sachadae,Referent, Ministerium der Finanzen Sachsen-Anhalt, Magdeburg Marc-Oliver Schulze, Rechtsanwalt, Nürnberg Dr. Christine Schulze-Doll, Richterin am Arbeitsgericht, Berlin Dr. Sebastian Sick, LL.M.Eur., Rechtsanwalt, Hans-Böckler-Stiftung, Düsseldorf Dr. Ralf Steffan, Rechtsanwalt, Köln Arno Tautphäus, Vizepräsident des Landesarbeitsgerichts Thüringen a.D., Kassel Dr. Martin Wolmerath, Rechtsanwalt, Hamm Prof. Dr. Gabriele Zwiehoff, FernUniversität in Hagen

Anbieter: buecher
Stand: 14.08.2020
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Briefe, die ins Zuchthaus führten
6,90 € *
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George Orwell ließ grüßen20. März 1959: Vor dem 1. Strafsenat des Bezirksgerichts Gera muß sich der neunzehnjährige Baldur Haase verantworten. Er ist angeklagt, die DDR durch "staatsgefährdende Propaganda und Hetze" angegriffen zu haben, indem er sich den Orwell-Roman "1984" aus Westdeutschland besorgte, ihn las und weiterverbreitete. Der Angeklagte wird zu drei Jahren und drei Monaten Zuchthaus verurteilt.Zuvor muß er während seiner zehnwöchigen Untersuchungshaft fast täglich die Stasi-Verhöre erdulden. Eingesperrt in eine winzige Zelle ohne sanitäre Einrichtungen und eingeschüchtert durch Drohungen und psychischen Druck, unterschreibt Haase Wunsch-Geständnisse, die sein Strafmaß erheblich erhöhen werden.Haases Geschichte beginnt im Jahr 1948, als er mit Eltern und Schwester aus Böhmen nach Thüringen gelangt. Die Heimatvertriebenen bauen sich in der DDR eine neue Existenz auf. Seine Schulzeit empfindet er als freizügig, politischen Drill ist er gewöhnt. Doch zunehmend sieht er das DDR-Regime kritischer. Durch Besuche im Westen wird er in der Meinung bestärkt, der DDR-Staat kontrolliere und unterdrücke seine Bürger.Während seiner Lehrzeit als Offsetdrucker nimmt er an einem Deutschlandtreffen der Arbeiterjugend in Erfurt teil. Dabei lernt er einen Jugendlichen aus Duisburg kennen. Bald entsteht ein reger Briefwechsel. In seinen Briefen macht er kein Hehl aus seiner negativen Einstellung zur DDR. Er ahnt nicht, daß bereits sein gesamter Postverkehr überwacht wird. Noch weniger kann er sich vorstellen, daß sein Schwager ihn bespitzelt, und Berichte an die Stasi liefert. Der bleibt auch nicht verborgen, daß sich inzwischen Orwells Roman "1984" in seinem Besitz befindet. Beim Vergleich der realen DDR-Verhältnisse mit Orwells Schilderungen im Buch wird sich Haase immer mehr der Unfreiheit bewusst, in der er lebt. Das Buch wird sein Verhängnis, in der DDR ist es als staatsfeindliches Hetzwerk eingestuft.Inzwischen fühlt sich Baldur Haase als heimlicher Widerstandskämpfer. Als ihn die Ahnung beschleicht, er könnte überwacht werden, hält er sich mit kritischen Äußerungen in seinen Briefen zurück. Da ist es bereits zu spät, am 13. Januar 1959 wird er in Leipzig verhaftet.Erst im Zuchthaus Waldheim erfährt Haase von Mithäftlingen das ganze Ausmaß der Überwachung des DDR-Staates. Aufgrund von Bemühungen seiner Eltern wird Baldur Haase nach zwei Jahren vorzeitig entlassen. Er beginnt ein neues Leben, angepasst und psychisch gebrochen. Bis zum Mauerfall dient er dem Staat ergeben im Kulturbereich.Sachlich und selbstkritisch erzählt der Autor sein Schicksal, das hier stellvertretend für viele politisch Verfolgte des DDR-Regimes steht. Das Buch arbeitet ein dunkles Kapitel der Geschichte der DDR auf. Die Erinnerungen werden von vielen Fotos des Autors und von Stasi-Dokumenten aus seiner persönlichen Akte angereichert.

Anbieter: Dodax
Stand: 14.08.2020
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