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Sinnliche Wahrnehmung und ganzheitliches Lernen...
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Die Methode des Experimentierens in der Grundschule Universität Erfurt Erziehungswissenschaftliche Fakultät Projektseminar: Experimentelle Erschließung der Umwelt

Anbieter: buecher
Stand: 06.04.2020
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Die Methode des Experimentierens in der Grundschule Universität Erfurt Erziehungswissenschaftliche Fakultät Projektseminar: Experimentelle Erschließung der Umwelt

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Fiktive Gespräche mit einem ungeborenen Genie
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Ein ungeborenes Kind teilt seine Gedanken mit, die es im Mutter leib hat. Der Leser erfährt, wie es mit seiner Mutter kommuniziert und wie es sich die Welt "da draußen" vorstellt. Der Junge, der gerne Willi heißen möchte, hat einen starken eigenen Willen und philosophiert darüber, was es mit der menschlichen Willensfreiheit auf sich hat - erstaunlich naseweis und ironisch.Ich wurde am 14. Februar 1951 in Erfurt geboren und auf den Namen Hans Christoph Andreas Stade getauft. Mein Vater war Rechtsanwalt, meine Mutter Hausfrau und Sekretärin. Mit meinem Bruder verlebte ich eine unbeschwerte Kindheit in Erfurt. 1958 bis 1966 Grundschule bis zur achten Klasse - dritte bis achte Klasse mit erweitertem Russischunterricht. Anschließend Besuch weiterführender Schulen mit beruflicher Ausbildung, Abitur und Studium auf Lehramt, welches ich bis 2014 (21 Jahre Tätigkeit am Gymnasium) ausübte. Aus gesundheitlichen Gründen ging ich 2014 in Rente. Seitdem schreibe ich meine Gedanken nieder.

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Fiktive Gespräche mit einem ungeborenen Genie
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Ein ungeborenes Kind teilt seine Gedanken mit, die es im Mutter leib hat. Der Leser erfährt, wie es mit seiner Mutter kommuniziert und wie es sich die Welt "da draußen" vorstellt. Der Junge, der gerne Willi heißen möchte, hat einen starken eigenen Willen und philosophiert darüber, was es mit der menschlichen Willensfreiheit auf sich hat - erstaunlich naseweis und ironisch.Ich wurde am 14. Februar 1951 in Erfurt geboren und auf den Namen Hans Christoph Andreas Stade getauft. Mein Vater war Rechtsanwalt, meine Mutter Hausfrau und Sekretärin. Mit meinem Bruder verlebte ich eine unbeschwerte Kindheit in Erfurt. 1958 bis 1966 Grundschule bis zur achten Klasse - dritte bis achte Klasse mit erweitertem Russischunterricht. Anschließend Besuch weiterführender Schulen mit beruflicher Ausbildung, Abitur und Studium auf Lehramt, welches ich bis 2014 (21 Jahre Tätigkeit am Gymnasium) ausübte. Aus gesundheitlichen Gründen ging ich 2014 in Rente. Seitdem schreibe ich meine Gedanken nieder.

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IN DER FALLE
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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Stand: 06.04.2020
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Fiktive Gespräche mit einem ungeborenen Genie
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Ein ungeborenes Kind teilt seine Gedanken mit, die es im Mutter leib hat. Der Leser erfährt, wie es mit seiner Mutter kommuniziert und wie es sich die Welt "da draußen" vorstellt. Der Junge, der gerne Willi heißen möchte, hat einen starken eigenen Willen und philosophiert darüber, was es mit der menschlichen Willensfreiheit auf sich hat - erstaunlich naseweis und ironisch.Ich wurde am 14. Februar 1951 in Erfurt geboren und auf den Namen Hans Christoph Andreas Stade getauft. Mein Vater war Rechtsanwalt, meine Mutter Hausfrau und Sekretärin. Mit meinem Bruder verlebte ich eine unbeschwerte Kindheit in Erfurt. 1958 bis 1966 Grundschule bis zur achten Klasse - dritte bis achte Klasse mit erweitertem Russischunterricht. Anschließend Besuch weiterführender Schulen mit beruflicher Ausbildung, Abitur und Studium auf Lehramt, welches ich bis 2014 (21 Jahre Tätigkeit am Gymnasium) ausübte. Aus gesundheitlichen Gründen ging ich 2014 in Rente. Seitdem schreibe ich meine Gedanken nieder.

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Stand: 06.04.2020
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Unterstützungsbedarf von Lehrkräften zur Optimi...
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Erprobt wurde bei Thüringer Gymnasiallehrkräften der Fächer Physik und Chemie ein selbst entwickeltes Screeninginstrument zum Unterstützungsbedarf berufserfahrener Lehrkräfte bei der Verbesserung ihrer Unterrichtsqualität. Die Typisierung der Lehrkräfte entlang der zentralen Dimensionen erlaubt sowohl eine typspezifische Bedarfsbestimmung als auch individuelle Stärken- und Schwächenprofile der Lehrkräfte. Damit lassen sich Problembereiche und Problemgruppen entlang unterschiedlich gelagerter Unterstützungsbedarfe empirisch erfassen und so differenzieren, dass sich eine bedarfsgerechte Zuordnung der Lehrkräfte zu geeigneten Formen der Unterstützung vornehmen lässt. Das Screeninginstrument kann vom Umfang deutlich verkürzt werden und dürfte mit geringen Modifikationen sowohl auf die naturwissenschaftlichen Fächer Biologie und Astronomie als auch auf andere Schulformen (in Thüringen z.B. Regelschule, Grundschule) übertragbar sein.Die Autorin Sabine Kirchner, Dr. phil., Dipl.-Päd., Grundschullehrerin (Jg. 1961) studierte Erziehungswissenschaft und Bildungsmanagement an der Universität Erfurt und beschäftigte sich im Rahmen des DFG-Projekts „Unterrichtsskripts und Lehrerexpertise“ mit Möglichkeiten der Veränderung unterrichtlichen Lehrerhandelns. Sie ist derzeit an der Universität Erfurt in der Grundschulpädagogik im Bereich Deutsch tätig und arbeitet zudem im Thüringer Landesprogramm ‚Pro Exzellenz’ mit an der Lehrerausbildung beteiligten Lehrkräften.

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Stand: 06.04.2020
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'Der 35. Mai' von Erich Kästner als Heranführun...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Pädagogik - Unterrichtsvorbereitung allgemein, Note: 1,0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Der 35. Mai' von Erich Kästner, einem der bedeutendsten Kinderbuchautoren Deutschlands, wurde schon vor 80 Jahren veröffentlicht. Und doch sind seine Kinderromane, wie 'Emil und die Detektive' oder 'Das Doppelte Lottchen', noch heute beliebt.Die phantastische Geschichte von Konrad, der mit seinem Onkel Ringelhuth in die Südsee reitet, ist dagegen eher unbekannt. Trifft das Buch trotzdem das Interesse der Kinder, sodass es im Unterricht in der Grundschule behandelt werden kann? Was kann Kinder, besonders die eher weniger lesemotivierten Jungen, am 35. Mai begeistern? Zur Klärung dieser Fragen werden wir uns intensiv mit dem Werk beschäftigen, es analysieren und die Ergebnisse auf die didaktischen Möglichkeiten beziehen.

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Stand: 06.04.2020
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Kombinatorische Aufgaben im Mathematikunterrich...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Schulpädagogik, Note: 1,0, Universität Erfurt (Erziehungswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: Didaktik mathematischer Lernprozesse, Sprache: Deutsch, Abstract: Wie Schüler ihren eigenen Lösungsweg in schriftlicher Form beschreiben, lässt Lehrer staunen und manchmal auch etwas schmunzeln. Einige 'erschaffen Baumdiagramme', andere 'denken logisch nach' und wiederum andere 'legen Eissorten auf Waffeln und Becher'. Damit Schüler Baumdiagramme 'erschaffen' konnten, setzte sich die Verfasserin mit den fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Aspekten der Kombinatorik auseinander. Viele Ideen wurden entwickelt, zahlreiche Anschauungsmittel gezeichnet und gebastelt sowie Arbeitsmaterialien konzipiert. Die Schüler der Klasse 4c der Grundschule A benötigten schliesslich sieben Unterrichtsstunden, um mit viel Freude am Lernen beinahe wie selbstverständlich kombinatorische Aufgaben zu lösen und dafür u.a. Baumdiagramme zu zeichnen. Die vorliegende Arbeit zeigt die Konzeption sowie Umsetzung einer Unterrichtsreihe für die vierte Klassenstufe zu kombinatorischen Aufgaben im Allgemeinen und der Erarbeitung verschiedener Lösungswege im Speziellen. Vorkenntnisse zu kombinatorischen Aufgaben werden nicht vorausgesetzt. Sie sind aber durch den Einbezug des kombinatorischen Aspektes der Multiplikation bei der Erarbeitung dieser Operation in der zweiten Klassenstufe möglich. Kombinatorik wird oft als 'Rückgrat der elementaren Wahrscheinlichkeitsrechnung' (FREUDENTHAL, 1973: 540) bezeichnet und hat in diesem Rahmen die Funktion einer Hilfswissenschaft, da sie mit ihren Zählregeln geeignete Hilfsmittel bereit stellt (vgl. KÜTTING, 1994: 182). Die hier präsentierte Unterrichtsreihe thematisiert, unabhängig von Problemen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, kombinatorische Aufgaben und ihre Leitfragen. Allerdings würde sich eine darauf aufbauende Behandlung von Grundbegrif

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Stand: 06.04.2020
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