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Die Frage nach der rechtmäßigen Nachfolge des P...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Theologie - Vergleichende Religionswissenschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Mohammed in Anlehnung und Distanz zu Judentum und Christentum und der islamische Monotheismus, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In der Zeit nach Muhammads Tod im Jahr 632, sah sich die islamische Welt mit dem Problem beauftragt, die Nachfolge des Propheten zu regeln, da dieser selbst keine Regelung festgelegt hatte.Viele Anhänger Muhammads, vor allem in Medina, konnten zunächst nicht glauben, dass der Prophet gestorben war. Alte Gegensätze drohten wieder aufzubrechen. In den verschiedenen Vorstellungen, wie der Nachfolger des Propheten zu wählen ist, spiegelten sich auch verschiedene politische und religiöse Interessen wieder.Dass die islamische Welt nicht gleich nach dem Tod Muhammads zerbrach, war zunächst einer kleinen Gruppe der engsten Vertrauten und Wegbegleiter Muhammads zu verdanken, die Abu Bakr an die Spitze der islamischen Gemeinde brachten. Er und sein Nachfolger Omar schafften es die Theokratie zu stärken und das islamische Reich weiter auszudehnen. Allerdings lagen schon in der Wahl Abu Bakr als Chalif, und dem Übergehen Alis, die Wurzeln für das spätere Schisma der Umma in den schiitischen und sunnitischen Islam im Jahre 680.Abu Bakr (632 - 634) und Omar (634 - 644) stärkten das islamische Reich durch geschickte Reformen im Verwaltungs- und Finanzbereich und konnten so die unterschiedlichen Interessengruppen bündeln. Auch hatten sie die dazu gehörige starke Persönlichkeit, die ein solches Amt fordert. Diese Fähigkeiten hatte deren Nachfolger Uthman allerdings nicht mehr. Er wusste sich nur dadurch zu helfen, indem er die wichtigsten Stellen mit Mitgliedern seines Klans besetzte, was Unmut in der islamischen Gemeinde hervorrief und erneut die Frage aufbrachte, inwieweit Uthman als Chalif legitimiert war, bzw. unter welchen Kriterien der Chalif zu wählen sei.Als es nach der Ermordung Uthmans endlich Ali schaffte als Chalif gehuldigt zu werden, brachen die Streitigkeiten zwischen den verschiedenen Interessengruppen wieder in vollem Umfang auf. Viele verweigerten die Huldigung Alis und rebellierten z.T. offen gegen ihn. In dieser Zeit kam es zu Ausbildung verschiedenster Ansichten über die Wahl des Chalifen und somit auch zur Bildung verschiedenster islamischer Gruppen. Eine dieser Gruppen waren die Charigiten, welche die Ansicht vertraten, dass nur derjenige Chalif werden kann, welcher der Frömmste aus der Gemeinde war und wenn es ein schwarzer Sklave wäre.1 Fester Bestandteil der Argumentation der Charigiten war auch die Überzeugung, dass nur Gott allein diese Wahl treffen kann.

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Stand: 26.02.2020
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Verständnis neuapostolisch christlich erzogener...
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Theologie - Sonstiges, Note: 1,7, Universität Erfurt, Veranstaltung: Kindheitsforschung, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Arbeit behandelt den Heiligen Geist und welche Bedeutung er im Leben neuapostolischer Kinder einnimmt.Für Christen hat der Heilige Geist eine große Bedeutung. Doch wie weit können das auch Kinder nachvollziehen? Im Matthäusevangelium 18, 3 spricht Jesus zu seinen Jüngern: "Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen". Gemeint ist der bedingungslose und nicht hinterfragende Glaube, sogar an das, was man nicht hundert prozentig versteht. Doch wie weit verstehen die Kinder das Thema des Heiligen Geistes, wenn sie daran glauben?Zunächst wird in dieser Arbeit beschrieben, was der Heilige Geist ist und welche Stellung er im Christentum und speziell in der Neuapostolischen Kirche einnimmt. Darauffolgend soll der Schwerpunkt auf der Bedeutung liegen, welche die Kinder dem Heiligen Geist zumessen. Für die Erhebung der Daten wurden Kinder aus neuapostolischen Familien zu dem Thema befragt.

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Vertragsstrafenregelungen im Arbeitsvertrag. Re...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Jura - Zivilrecht / Arbeitsrecht, Note: 1,7, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät - Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Arbeitsrecht 1 - Individualarbeitsrecht-Seminar, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Seminararbeit widmet sich den Vertragsstrafenregelungen im Arbeitsvertrag (AV) und den daraus resultierenden Rechtsfolgen bei Verwendung unangemessener - und dadurch die ArbeitnehmerInnen (AN) benachteiligenden - vorformulierter Klauseln i.F. von AGB. Die Auseinandersetzung mit dem Thema erfolgt anhand eines Beispielurteils, bei welchem die Klägerin (K), aufgrund einer arbeitsvertraglich geregelten Vertragsstrafenzahlungsklausel, eine Zahlung i.H.v. 2.250,00 EUR nebst Zinsen von der Beklagten (B) begehrte, da sie der Meinung war es liege ein Vertragsbruch seitens der B vor. Die Klage wurde jedoch aufgrund unangemessener Benachteiligung der AN, auch in der letzten Instanz, i.F. eines Revisionsurteils am 23.09.2010 - 8 AZR 897/08 vom BAG zurückgewiesen, wodurch ganz klar das besondere arbeitsrechtliche Interesse des AN-Schutzes zum Ausdruck gebracht wurde.Der Telos dieser Hausarbeit liegt auf der Darstellung der Plausibilität des BAG Urteils und der Hervorhebung der Notwendigkeit des besonderen ANSchutzes vor unangemessener Benachteiligung, sowie auf der Auseinandersetzung mit etwaigen rechtlichen Problempunkten.Die Arbeit ist so strukturiert, dass zunächst an einige Begrifflichkeiten bezüglich Vertragsstrafen sowie arbeitsvertraglicher Inhalte herangeführt wird. Anschließend wird die Vertragsstrafe unter dem Aspekt der allgemeinen Vertragsfreiheit und dem Grundsatz von Treu und Glauben analysiert und Varianten dargelegt, welche die Unwirksamkeit einer Vertragsstrafenklausel zur Folge haben. Danach werden rechtliche Problempunkte aufgezeigt, welche aus der Annahme der generellen Zulässigkeit von Vertragsstrafen in AV, aufgrund der h.M. In Literatur sowie

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Stand: 26.02.2020
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O Mensch!
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Hermann Bahr war ein Vorreiter der modernen Literatur. Er sagte von sich selbst, frei nach Goethe: Wenn die Leute glauben, ich wäre noch in Weimar, dann bin ich schon in Erfurt!In diesem Roman Hermann Bahrs dreht sich alles um das Menschsein, ist man ein guter Mensch, wenn man anderen alles Recht macht - worin liegt das Menschsein, wo der Sinn? "Es ist wie bei einem Nußbaum, noch scheinen die Früchte in einer festen grünen Kugel verschlossen zu sein, doch bei manchen ist schon eine kleine schmale Öffnung wo man die Frucht sieht - so ist um manche Menschen herum noch alles verschlossen, bei anderen erkennt man den Menschen selbst. Wundervoll sind alle, manche stecken einfach noch in ihrer festen Kugel gefangen..."""

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Stand: 26.02.2020
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Stolzesteine - Stones-of-Pride
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Wie kann Kunst einer kollektiven jüdischen Erinnerung dienen? Dies ist eines der Hauptthemen in DESSAs Werk. Ihre „Stolzesteine“ sind kleine, aufrecht stehende Steine in ihren Bildern. Sie ehren das Andenken an eine oder mehrere Personen und deren Lebenswerk.DESSA widmet ihre vorliegende Bildserie der Eröffnung des Berliner Kaufhauses Nathan Israel am 10. März 1815 – vor genau 200 Jahren. Sie ist eine Hommage an die Philanthropie und das soziale Engagement des Unternehmens über vier Generationen. Die Geschichte des Berliner Kaufhauses N. Israel wurde Teil ihrer künstlerischen Arbeit, seitdem sie das Firmenalbum „Die Hygiene im Wandel der Zeiten“ von 1912 entdeckt hatte. DESSAs erster Tribut an N. Israel aus dem Jahr 2003 wurde in der Galerie Bremer in Berlin sowie im Jüdischen Museum Westfalen präsentiert und inspirierte eine Ausstellung über Hygiene am Musée de Pully in der Schweiz.Bei DESSA lösen die allgegenwärtigen Stolpersteine ein Gefühl der Verstörung und Verletzung aus. Sie liegen flach in den Bürgersteigen, von Füßen getreten, verschmutzt nicht nur durch Staub, Stiefel und Fahrräder, sondern auch durch Vögel, Hunde und Zigaretten. Menschen blicken auf sie herab, anstatt zu ihnen hinauf im Sinne ihrer „Stolzesteine“. Prof. Dr. Holt Meyer, Professor für Slawische Literaturwissenschaft an der Universität Erfurt, hat, inspiriert von DESSAs Stolzesteinen, einen Aufsatz verfasst, in dem er sagt: „DESSAs Werke laden uns ein, mit den Seelen unserer Nachbarn zu leben, und zwar nicht in der Haltung des Stolperns, sondern in der Haltung des Stolzes. […] Stolpern ist Hinfallen, was tendenziell zur Verletzung oder sogar zum Tod führen kann. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass die wohl wichtigste Assoziation für das Bild des Stolperns im Deutschen dem Neuen Testament entlehnt ist. In einem Paulusbrief (1 Kor 1:23) wird darauf verwiesen, dass der ,gekreuzigte Christus‘ ausgerechnet für die Juden ein ,Stolperstein‘ (skandalon) sei. Ohne den christlichen Glauben kritisieren zu wollen, muss ich feststellen, dass solche Passagen in bestimmten geschichtlichen Epochen die Flammen antijüdischer Gesinnung angefacht haben. Daher ist dieses Bild als Methode, der ermordeten Juden zu gedenken, nicht unproblematisch.“

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Stand: 26.02.2020
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Mein Gott, mein Glück
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Erzählen vom Verrückt-Sein 13Mein Gott, mein Glück: CredoDas Maß des Glaubens ist uns vorgegeben'Du, mein Gott!' 19Glaube und Biografie 20Prädestination 23Dämon aus der Gebärmutter 23Der eigene Klärungsprozess ist notwendigEntbehrung und Wut 27Mit Christus vor Madagaskar 28Rebellion im Studium 30Entscheidung für die Liebe 32Ist Gott Person? 39Nur für mich da! 40Resonanz – sich finden lassen'Jetzt bist du da, Gott!' 42Auf Probe glauben 43Erfahrung oder Selbsttäuschung? 44Heilige Pflicht? 45Kein Ort nirgends – Epochenwechsel Weltbild in Trümmern Der spinnt, der Gott 47Alles und Nichts 50Erbsünde – ein Mythos geht baden 51Der Klabautermann 54Brett vorm Kopf 57Alles Geist oder was? 59Metaphysik der Erfahrung 67Eine neue Epoche zieht heraufIn einer zweiten Achsenzeit? 70Globale Identitätskrise 72… wächst das Rettende auch 75Das große Paradox 76Einstürzende Altbauten: TheologieOffenbart sich Gott in der Bibel?Enttäuscht werden im Glauben 83Ach, so ist die Bibel entstanden! 88Ein Schnellkurs in Bibelkritik 93Gotteswort in Menschenwort? 98Die heiße Luft der DogmatikDampfwalze Moby Dick 100Gehört Gott in die Psychiatrie? 103Christus und kein Ende 104Das Theater der Dreifaltigkeit 111Mein Jesus-KonstruktRevolution im MorgenrotGott ist König in der Seele 113Aus der Quelle trinken 116Strafgott ade 118Mitten unter uns, das Reich? 121Jesus, Paulus und die EsoterikDie Toten leben 124Nur Erfahrung zählt: Häresie?Die Angst vor dem ZeitgeistMissionar sein? 137Ein Kapitel Religionssoziologie 139Die Filter wahrnehmen 143Theologie am Scheideweg 145Das große Entrümpeln 147Von Erfurt nach Nazaret: Mystik woher?Worüber manche Pfaffen zum Hinken kommenErleuchtet müsste man sein 153Eckhart schließt den Himmel auf 157War Jesus ein Mystiker? 166Freilaufende Christen – Kirche wohin?Viel Lärm um ein MuseumEnttäuschte Liebe 169Das Religions-Vakuum 173Die Kirche muss sich neu erfinden 175Anmerkungen 183GeleitwortDieses Buch handelt von Gott. Bereits im Titel bezeichnet ihn Peter Rosien als sein eigenes großes Glück. Wie ein roter Faden durchziehen das Buch persönliche Gebete zu und Erläuterungen über Gott. Rosien sieht sich von Gott als allzeit gegenwärtigem Geheimnis umgeben und bejaht – in grundloser Liebe ohne Wenn und Aber. Diesen Gott entdeckte Peter Rosien auf dem Umweg über Meister Eckhart bei Jesus von Nazaret, dieser hatte, so der Autor, die Unbedingtheit der Liebe Gottes ins Zentrum der Religion gerückt und damals eine Revolution angezettelt: 'Strafgott ade.' Gerechtigkeit und Barmherzigkeit waren damit nicht mehr die entscheidenden Attribute Gottes, sondern eine eigentlich anarchische Liebe. Daran knüpft Rosiens Nachdenken an. Gott ist für ihn hinfort der liebende Grund der Welt, seine Liebe ohne Grenzen. Überdies erfahren alle Menschen im Akt des Sterbens – so Rosien –, jeder für sich, die Fülle der grundlosen Liebe Gottes, gleich welchen Alters, welcher Religion oder Überzeugung. Nahtod-Erfahrungen hält Rosien für direkte Hinweise auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Liebe hätte keinen Sinn, wenn sie nicht über den Tod hinaus währte. Da sei er voller Vertrauen und zugleich ganz unbescheiden. 'Ich will alles, ich will Gott.'Peter Rosien erzählt spannend, wie er in seiner Kindheit mit der Form einer christlichen Religion bekannt wurde, die nicht die Liebe, sondern Opfer und Gehorsam in den Mittelpunkt des Glaubenslebens gestellt hatte. Instinkt, ja Ekelgefühle rebellierten im Konfirmanden gegen den Ritus des Abendmahls auf: In diesem dominierte Blut, Reinwaschung von Sünde und Schuld. Aber auch das Theologiestudium verminderte nicht den inneren Konflikt. Vielmehr zertrümmerte die historische Bibelforschung die Glaubensbasis und Rosien sah sich nicht in der Lage, die Überreste zu einem bewohnbaren Glaubensgebäude zusammenzusetzen. Die Kritik am kirchlichen Dogma der Göttlichkeit Jesu und seines Opfertodes verstärkte sich noch, ihre geschichtlichen Grundlagen waren für Rosien geradezu weggefegt.Innerlich zerrissen, kam der Theologe und gelernte Journalist in der Lebensmitte mit den Lehren des Erfurter Mystikers Meister Eckhart in Berührung. Durch dessen Predigten konnte er seinen Glauben endlich auf einen Nenner bringen – emotional, psychologisch und begrifflich. Subjektivität im Glauben war für ihn fortan kein Akt von Willkür, wie kirchliche Oberaufsicht einreden wollte, sondern Bedingung dafür, in 'ozeanischer Mystik' die göttliche Liebe zu erfahren, auf die zu hundert Prozent Verlass ist. Gott sei eindeutig gut und habe nichts Zweideutiges an sich. Im Unterschied zu vielen anderen Mystikern ist Gott für Rosien ansprechbares Gegenüber. Aber so wie für diese hat sich auch für ihn der Kern des Ganzen geöffnet. Er erfährt fortan das Zentrum 'aller Dinge' als Liebe, als grundgütige Basis des Seins, als Gott. Sie – und nicht Macht – hält alles zusammen. Die Widersprüche dieser Welt, das weiß der Mystiker Rosien todsicher, fallen in irgendeiner Weise zusammen. Die Gewissheit davon sei ein Geschenk Gottes.Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Viele andere nach mir werden es vermutlich auch tun. Denn es ist mitreißend geschrieben und spricht ein Hauptübel der heutigen Volkskirchen an, dass ihre Funktionäre einen längst überholten dogmatischen Glauben vertreten und gegenüber heutigen Glaubenserfahrungen blind sind. Der heilige Zorn darüber lässt das Buch an manchen Stellen sehr polemisch werden. Zugleich wird immer wieder deutlich, wie sehr der Verfasser an seiner Kirche hängt und einen endgültigen Bruch vermeiden will. Zwar ist seine Prognose für die Fortexistenz der Volkskirchen nicht günstig (sie würden in ein bis zwei Generationen zur Sekte verkommen), zugleich träumt er aber, wie es besser werden könnte, wenn die Macht der Funktionäre zum Ende kommt und die Kirchenleute ihren Menschen endlich die Botschaft ausrichten, dass Gott mit seiner ganzen Gottheit im Grunde in der Seele eines jeden Menschen anwesend ist.Rosien bringt eindrucksvoll radikale historische Kritik mit einem geschärften Sinn für Spiritualität zusammen und zeigt darin die nötige Selbstdistanz, dass er durchweg von seinem Jesus-Konstrukt und nicht von 'dem' historischen Jesus spricht. Deswegen darf ich hier als Neutestamentler einwenden, dass sein Jesus-Konstrukt noch zu sehr vom Dogma des antipharisäischen Jesus geprägt sein dürfte und dass nicht Jesus, sondern – horribile dictu – wohl Paulus die eigentliche Revolution innerhalb der jüdischen Religion herbeigeführt hat. Ferner scheint mir das Verständnis Jesu als eines Mystikers verfehlt, da dies die irdische Ebene seines Auftretens unterschätzt. So sollen in seinen Augen die materiell Armen gesättigt werden!Mein Dank an den Verfasser für sein Buch, dem ich eine weite Verbreitung und Resonanz wünsche, mündet in eine abschließende Frage: Wie weit bedarf die überzeugende These, dass Mystik die heute angemessene Art zu glauben ist, überhaupt historischer Grundlagen? Sie bleibt doch auch evident, selbst wenn – um es krass zu sagen – Jesus nicht gelebt hätte. Denn das Befreiungspotenzial mancher Aussprüche, die in den Evangelien an 'Jesus' haften, bliebe auch so erhalten. Außerdem hätte es man es nicht mehr nötig, Jesus künstlich von dem dunklen Hintergrund der jüdischen Religion abzuheben.Das Buch zur Debatte um den Gottesglauben:Peter Rosien, langjähriger theologischer Chefredakteur von Publik-Forum, hat als Essenz seines Glaubens-, Theologen- und Journalistenlebens sein ganz persönliches Gottesbuch verfasst. Er räumt darin mit vielen althergebrachten Vorstellungen auf und schafft Raum für einen persönlich begründeten Glauben, der sich gleichwohl auf die biblische Tradition berufen kann.Dieses Buch wird die aktuelle Debatte um den neuen aggressiven Atheismus beeinflussen. Es wird dem Kampf um den Gottesglauben neue Impulse geben und ihn in Glaubenserfahrungen begründen, die wechselseitig Respekt abnötigen – Glaubenden wie Nichtglaubenden, Christen wie Nichtchristen, Katholiken wie Protestanten. Ein ehrliches und aufrüttelndes Buch, ein spannendes Buch. Niemand wird nach der Lektüre einfach zur Tagesordnung übergehen können.

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Stand: 26.02.2020
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Tiefer als das Meer
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Sonntag für Sonntag wird in den christlichen Kirchen das Glaubensbekenntnis gesprochen. In diesem Text finden sich freilich Formulierungen, die wie sprachliche Fossilien wirken und vielen Zeitgenossen unverständlich sind.In seinem neuen Gedichtband geht Andreas Knapp den Worten des Glaubensbekenntnisses entlang, um sie poetischer Sprache neu zu schließen. Die "Gedichte zum Glauben" lassen durch ihre überraschenden Wendungen aufhorchen und laden dazu ein, sich dem Credo neu zu nähern und die Kernaussagen des christlichen Glaubens tiefer zu verstehen.Ein philosophischer Essay von Eberhard Tiefensee (Erfurt) zur Frage, wie der Glaube an Gott sprachlich gefasst werden kann, rundet den Gedichtband ab.

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Stand: 26.02.2020
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Grundlagen und Perspektiven der Liturgiewissens...
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Glauben leben: Geschichte, Bedeutung und Wandel der LiturgieEin zentrales Element des katholischen Glaubens ist die Heilige Messe, der liturgisch gestaltete Gottesdienst, in dem die christliche Glaubensgemeinschaft ihre Verbindung zu Gott erfährt. Die Gestaltung des Gottesdienstes wird in der Liturgie festgelegt: vom tradierten Ablauf des religiösen Ritus, über die zeremoniellen Gegenstände bis hin zur geistlichen Musik und dem Einsatz von Kirchenliedern.Doch die Gestaltung des Gottesdienstes wandelt sich. Wie sich die Liturgie über Jahrhunderte hinweg veränderte, zeigen die beiden Professoren Albert Gerhards (Bonn) und Benedikt Kranemann (Universität Erfurt), in ihrer fundierten Einführung "Grundlagen und Perspektiven der Liturgiewissenschaft".Das Standardwerk zur Liturgik - unabdingbar für Wissenschaftler und Studenten der Theologie, für Priester, Pfarrer und alle im geistlichen DienstKomplett überarbeitete Neuauflage des erfolgreichsten Kompendiums der katholischen LiturgiewissenschaftModerne Methodik: systematische Darstellung der Herkunft und Genese aus dem jüdisch-christlichen KontextElemente und Ausdrucksformen des Gottesdienstes: Mit Exkursen zu Sakramentenliturgien, zu interreligiösen Feiern, zu Riten für unterschiedliche Formen von Partnerschaft, zur Nutzung und Nachnutzung von KirchenräumenImpulse für eine moderne Kirche und wichtiger Beitrag zu einer ökumenischen Liturgiewissenschaft Liturgiewissenschaft: Reflexion über den Austausch zwischen Gott und den GläubigenDie Liturgik ist eine Teildisziplin der katholischen Theologie. Sie erforscht quellenbasiert die Herausbildung der äußeren und inneren Ritusformen, deren Funktionswandel und die geistliche Dimension des religiösen Zeremoniells. Zugleich ist sie ein Spiegel der historischen und gegenwärtigen Frömmigkeit und damit fest in aktuellen gesellschaftlichen Debatten verankert.All dies beschreiben die beiden Autoren Albert Gerhardsn Standardwerk. Dabei gehen sie auch in kurzen Debattenbeiträgen auf die heutigen Aufgaben der Liturgie ein.Sie erschließen somit nicht nur die akademische Liturgiewissenschaft, sondern bieten mit ihrem Grundlagenwerk Theologen, Religionswissenschaftlern und theologisch Interessierten ein umfassendes Einführungswerk.

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Stand: 26.02.2020
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Reformation in Bewegung
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Am 11. November 1517 sandte Martin Luther seine 95 Ablassthesen an den Prior des Erfurter Schwarzen Klosters der Augustiner-Eremiten Johannes Lang, der sie in Erfurt verbreitete, wo Studenten, Gelehrte, Bürger, Mönche, Kleriker sie heftig diskutierten. 1530 wurde im Hammelburger Vertrag festgeschrieben, dass in Erfurt sowohl die Altgläubigen - unter dem Schutz des Mainzer Erzbischofs - als auch die Evangelischen ihren Glauben leben können. Das gilt seit 500 Jahren.Der Evangelische Kirchenkreis Erfurt gibt in diesem anregenden Buch Einblicke in das aktuelle theologische Denken evangelischer und katholischer Christen in Erfurt. Historische Themen kommen in den Blick: Christsein in der Zeit des Nationalsozialismus, während der DDR und nach der Friedlichen Revolution 1989. Im Mittelpunkt steht das evangelische Christsein heute in Nachfolge der Erfurter Reformatoren, in ökumenischer Weite und unter den Bedingungen einer stark säkularisierten Welt. Das Lesebuch lädt ein zum Entdecken, Vergewissern und neuen Aufbrechen im Sinne der ecclesia Christi semper reformanda.Mit Beiträgen von Martin Borowsky , Andreas Fincke, Andreas Eras, Michael Friese, Karl-Eckhardt Hahn, Karl Heinemeyer, Andreas Lindner, Michael Ludscheidt, Irene Mildenberger, Ricklef Münnich, Josef Pilvousek, Jürgen Reifahrt, Matthias Rein, Wolfgang Roschka, Aribert RotheBeitrag zum Wirken von Heino Falcke / eventuell Friedrich Schorlemmer oder Ulrich Ducherow.

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Stand: 26.02.2020
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