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Schwedt, G: Färberwaid
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Autor: Georg Schwedt, Taschenbuch, 72 Seiten, 44 Fotos und Abbildungen INHALT: Einleitung – vom Blaumachen Aus der Geschichte der Pflanze FÄRBERWAID Zur Botanik: Indigo oder Waid? Waid – Texte aus historischen Kräuterbüchern, der Oekonomischen Encyklopädie von Krünitz und einer frühen Brockhaus-Ausgabe Zum Waidanbau nach Laurentius Niska 1631 Aus der Geschichte des Waidanbaus in Thüringen Die fünf Thüringer Waidstädte. Erfurt, Gotha, Arnstadt, Langensalza, Tennstedt Zur Pflanzenbiochemie des Waids Gewinnung aus Waidblättern Experimente mit Waid-Extrakten bis zum Färben Chemische Identifizierung des Indigofarbstoffes Bedeutende Autoren zum Waidanbau und zur Indigogewinnung – Chaptal – Hermbstädt – Trommsdorff Auswahl Bezugsquellen Literatur

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Frühe Neuzeit
32,90 CHF *
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Literatur ist Kommunikation! Die Frühe Neuzeit als Epoche des Übergangs zwischen Mittelalter und Moderne ist gekennzeichnet durch umfassende Veränderungen. Doch welchen Stellenwert hat dabei die Literatur? Der neue literaturwissenschaftliche Epochenband bietet eine so fundierte wie spannende Einführung in die Frühe Neuzeit, in der Literatur vor allem eines war: ein offenes Kommunikationssystem. Die unmittelbare Begegnung mit der Epoche: Umgang mit Originalen, Verstehen und Missverstehen frühneuzeitlicher Dokumente Der vermittelte Zugang zur Epoche: Epochenbegriff und Epochengrenzen, Forschungs- und Wirkungsgeschichte Der frühneuzeitliche Literaturbegriff: Text und Intertextualität, Rhetorik und Schreibpraxis, Autor und Medien, Gattungen und Formdiskurse 'Ars hermeneutica' in der konkreten Textanalyse: Wissenstransfer, Religiosität, Subjekt und Individualität, Herrschaftsdiskurs, Raum- und Zeiterfahrung, Naturbegriff Pressestimmen: 'In seiner Abhandlung bietet Andreas Keller ein breites Spektrum unterschiedlicher Aspekte zu Literaturproduktion und Diskurstraditionen in der Frühen Neuzeit, die durch das Leitmotiv einer rhetorischen Interpretation geeint werden. [...] Die gesamte Aufbereitung des Textes ist auf den hochschuldidaktischen Verwendungszweck zugeschnitten. [...] Die Stärke der Studie liegt in ihrem literaturgeschichtlichen Gesamtkonzept [...]. Hervorzuheben ist, dass die Studierenden mit dem rhetorischen Grundwissen einen hermeneutischen Schlüssel für eigene Textanalysen erhalten.' Regina Toepfer in: H-Soz-u-Kult, 18. Juni 2009 'Der Band präsentiert sich in jeder Hinsicht erfreulich. Er ist auf dem neuesten Stand der Forschung, präsentiert die Einzelaspekte der Epoche pointiert und dennoch nie vereinfachend oder banal, er führt die notwendigen philosophischen Grundlagen (z.B. frühneuhochdeutsche Graphie) ebenso vor wie einzelne, beispielhafte Ergebnisse von Spezialuntersuchungen, er ist nicht zuletzt stilistisch glänzend formuliert - offenbar also kein 'Schnellschuss', sondern ein Ergebnis langer, sorgfältiger Arbeit. Insofern ist dem Band auch zu wünschen, dass er unter Studierenden, die sich mit der Frühen Neuzeit auseinandersetzen, die grösstmögliche Verbreitung findet. Ein Konkurrenzprodukt, das auch nur annähernd die Qualität dieser Darstellung erreichen würde, ist jedenfalls derzeit nicht auf dem Buchmarkt erhältlich, auch nicht für Teilepochen wie das Barock.' Prof. Dr. Ralf Georg Bogner in: KulturPoetik, Band 9,2 (2009) Kommentare zum Buch: 'Ein richtiger Ansatz beim 'Rhetorischen', eine sehr gute Auswahl der Themen (inklusive neuester Sichtweisen), gut balanciert und portioniert, eine hervorragende Auswahl der empfohlenen Sekundärliteratur, gut und sehr klar geschrieben. Kurzum: ein rundum gelungener Band.' Prof. Dr. Martin Mulsow, Lehrstuhl für Wissenskulturen der europäischen Neuzeit und Direktor des Forschungszentrums Gotha der Universität Erfurt Schloss Friedenstein 'Das Studienbuch stellt auch für den germanistischen Sprachhistoriker eine Fülle von interessanten, gut systematisierten Inhalten bereit.' Prof. Dr. Jürgen Macha, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen
21,90 CHF *
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Amok und zielgerichtete Gewalt an Schulen, inzwischen ist auch hierzulande deutlich geworden, dass bei solchen Taten im Vorfeld immer erkennbare Warnsignale vorhanden sind. Die Frage ist, wie lässt sich eine Früherkennung organisieren, ohne die Balance zwischen Wachsamkeit und Panikmache zu verlieren? Erfahrungen aus Nordamerika und vereinzelt auch schon in Deutschland zeigen, es geht nur in der Zusammenarbeit von verschiedenen Berufsgruppen. Pädagogen, Psychologen, Sozialarbeiter, Polizisten - alle müssen an einem Strang ziehen. Es geht darum, das Risiko einzuschätzen in der Kooperation, die für den Einzelfall richtige Managementstrategie zu finden und falls es zum Schlimmsten kommt, sofort und entschlossen zu handeln und im Nachhinein zu helfen, die seelischen Wunden zu versorgen. In diesem Band präsentieren Experten verschiedener Disziplinen, die sich zumeist schon seit längerer Zeit mit dem Thema zielgerichteter Gewalt an Schulen beschäftigen, ihren Erfahrungsschatz und ihr Know-how. Berufskreise, die in der Prävention, dem Fallmanagement und der Nachbetreuung tätig sind, finden dadurch zahlreiche Anregungen und Hintergrundinformationen für Ihre Arbeit. Zudem ist ein Blick über den Tellerrand möglich, um zu sehen, was andere Felder in diesem Bereich anzubieten haben. Erfurt – 5 Jahre danach Frank J. Robertz Tödliche Verzweiflung – der Weg zu zielgerichteten Gewalttaten an Schulen Jens Hoffmann Das School Shooting von Emsdetten – der letzte Ausweg aus dem Tunnel!? Holger Engels Amok – (k)ein Kinderspiel? Erfahrungen mit der Umsetzung der Gesamtkonzeption „Amok“ beim Polizeipräsidium Karlsruhe / Baden-Württemberg Gerd Volland & Martin Gerstner Nachahmung von Amoklagen. Über Mitläufer, Machtphantasien und Medienverantwortung Frank J. Robertz Öffentlichkeitsarbeit von Krisenteams nach dramatischen Ereignissen an Schulen und Hochschulen Hanns E. Rammrath Auswirkungen von Morddrohungen und Mordanschlägen auf die berufliche Identität von Lehrkräften Hans J. Röthlein Der Amoklauf am Gutenberggymnasium in Erfurt Georg Pieper.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 07.12.2019
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Klein, G: Von Deutschen
23,90 CHF *
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Auf und ab, und kreuz und quer, sind sie unterwegs. Ob zur Bowling-Bahn in U-Bahn-Nähe oder in ein Seniorenheim am Ammersee, ob zum neugebauten Kanzleramt an der Spree oder nach Erfurt, ob nach Chicago, wo der riesenhafte Herr Arno ein Nazi-Devotionalien-Geschäft betreibt, oder ins ferne Schutzgebiet an der Druschka - die Deutschen, von denen Georg Klein in diesen Geschichten erzählt, sind Getriebene, und doch sind sie alle fast am Ziel. Da ist der weissbeflaumte Kungu, der früher einmal in Afrika gekämpft hat und jetzt im Regengeniesel mit seiner Staffelei an der Gedächtniskirche sitzt. Da ist das Ray-Getz-Trio, das auf der alljährlichen Weihnachtstournee mit ihren Songs die Rentner glücklich macht. Da ist der in den Osten verschlagene Junggeselle Waldemar, der, vom Glühwein beschwipst, mit der mutmasslichen Käuferin seines geerbten Hauses auf dem Liebeslager liegt und den süssen Klängen von 'Erzgebirglers Heimatlied' lauscht. Oder da sind die Historical Harmonists, ein paar trinkfeste Arbeitslose, die sich eine Wagenburg im Berliner Regierungsviertel zurechtgeputzt haben, um vor Reisegruppen aus aller Welt zu spielen. Die Deutschen - Georg Klein beschreibt sie ohne Häme, ohne Spott. Im Gegenteil, Zartheit und Wärme, ja etwas Hegendes, fast Pflegendes haben sich in seine kunstvoll verrätselten, hochliterarischen Erzählungen geschlichen, die unserer Gegenwart, mit einem feinen Mass an Ironie, dicht auf den Fersen sind. 'Und manchmal gehören Dinge zusammen und wachsen zusammen, die noch weiter auseinanderliegen als der Scheitel von Girkos Nichte und der blonde Schopf ihres Verehrers', heisst es in der Titelgeschichte. Und dann: 'Wir lieben die Deutschen, und mit etwas Glück wird noch der eine oder andere von uns sein Glück mit ihnen machen.'

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Stand: 07.12.2019
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Der Winterteil
420,00 CHF *
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Das um 1400 im Dominikanerkloster Nürnberg entstandene Prosalegendar »Der Heiligen Leben« war die verbreitetste volkssprachliche Legendensammlung des europäischen Mittelalters. Es ist in knapp 200 Handschriften und 33 oberdeutschen und 8 niederdeutschen Druckauflagen überliefert und war im gesamten deutschsprachigen Raum wie in den Niederlanden und in Skandinavien verbreitet. Das Werk stellt eine grosse Ausnahme unter den deutschen Legendaren dar, weil es nicht primär auf lateinische Quellen, sondern letztlich fast ausschliesslich auf deutsche Vers- und Prosalegenden zurückgeht (»Passional«, »Märterbuch«, Hartmanns von Aue »Gregorius«, Ebernands von Erfurt »Heinrich und Kunigunde«, Reinbots von Durne »Georg« usw.). Es galt als volkssprachliches hagiographisches Quellenbuch schlechthin (Meistersinger, Jakob Mennel usw. sowie für die bildende Kunst) und wurde auf Grund seiner grossen Popularität 1535 auch zum Ziel einer Spottschrift Luthers. Dem zweiten und letzten Band, der auch ein Orts- und Personensregister enthält, liegt die zuverlässigste Winterteilhandschrift, Frankfurt, Universitätsbibliothek, Ms. Praed. 7, zugrunde. . Praed. 7, zugrunde.

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Stand: 07.12.2019
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Katholische Gottesdienst-Lieder
22,90 CHF *
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Der Kirchenchor Waldorf singt ausgewählte katholische Gottesdienst Lieder aus dem neuen Gotteslob 2014 des Bistums Trier. 1. Grosser Gott wir loben dich 2.59 Nr.* 380, Strophen 1-3 T. Ignaz Franz 1768 nach dem „Te Deum“ (4. Jh.)/AÖL 1973/1978, M: Wien um 1776/Leipzig 1819/Heinrich Bone 1852 ISRC: DEA311500780 2. Lobe den Herren 2.46 Nr.* 392, Strophen 1-3 T: Joachim Neander 1680/AÖL 1973, M: Halle 1741 nach Stralsund 1665 ISRC: DEA311500781 3. Nun danket alle Gott 2.41 Nr.* 405, Strophen 1-3 T: Martin Rinckart 1636, M: nach Johann Crüger (1647) 1653 ISRC: DEA311500782 4. Fest soll mein Taufbund immer stehen 2.30 Nr.* 845, Strophen 1, 2 T: 1. Str. Christoph Bernhard Verspoell 1810 / regionale Fassung 1974; 2. Str. Karl Günther Peusquens 1974; M: Bonn 1826 ISRC: DEA311500783 5. Christus, König aller Zeiten 3.01 Nr.* 819, Strophen 1-3 ISRC: DEA311500784 6. Wunderschön prächtige 2.38 Nr.* 866, Strophen 1, 2 T: seit 1772; 1. Str. nach Laurentius von Schnüffis 1692, M: Wien 1759 ISRC: DEA311500785 7. Segne du, Maria 3.26 Nr.* 535, Strophen 1-3 T: Cordula (Peregrina) Wöhler (1870) 1916, M: Karl Kindsmüller 1916 ISRC: DEA311500786 8. Sagt an, wer ist doch diese 2.41 Nr.* 531, Strophen 1-3 T: nach Johannes Khuen 1638/St. Gallen 1705/Guido Maria Dreves 1885, M: nach Joseph Clauder 1631/bei Heinrich Meier 1647 ISRC: DEA311500787 9. Heilig, heilig 2.52 Nr.* 388, Strophen 1, 2 T: Johann Philipp Neumann 1827, M: Franz Schubert 1827 ISRC: DEA311500788 10. Deinem Heiland, deinem Lehrer 2.47 Nr.* 792, Strophen 1-3 T: Fronleichnam-Sequenz „Lauda Sion“, nach Franz Xaver Riedel 1773/3. Str. Maria Luise Thurmair 1972, M: Salzburg 1781 ISRC: DEA311500789 11. Ein Haus voll Glorie schauet 2.50 Nr.* 478, Strophen 1-3 T: 1. Str. Joseph Mohr 1875, 2. – 5. Str. Hans W. Marx (1972) 1975, M: Joseph Mohr 1875 ISRC: DEA311500790 12. Preiset alle Nationen 3.12 Nr.* 798, Strophen 1, 2, 4 ISRC: DEA311500791 13. Wenn das Brot, das wir teilen 2.24 Nr.* 470, Strophen 1-3 T: Claus-Peter März 1981, M: Kurt Grahl 1981 ISRC: DEA311500792 14. Alles meinem Gott zu ehren 2.01 Nr.* 455, Strophen 1, 2 T: 1. Str. Duderstadt 1724, 2. – 4. Str. Georg Thurmair 1963, M: Bamberg 1732/bei Melchior Ludolf Herold 1808 ISRC: DEA311500793 15. Liebster Jesu, wir sind hier 2.18 Nr.* 149, Strophen 1-3 T: Tobias Clausnitzer 1663, M: Johann Rudolf Ahle 1664 bei Wolfgang Carl Briegel 1687 ISRC: DEA311500794 16. Herr, erbarme dich 1.20 Nr.* 157, Strophen 1 T: Liturgie, M. u. S.: Peter Janssens (1934-1998) ISRC: DEA311500795 17. O Lamm Gottes 1.55 Nr. * 203, Strophen 1, 2 T: Nikolaus Decius (1523) 1531, M: Nikolaus Decius (1523) 1531/Erfurt 1542/Magdeburg 1545/AÖL 1973 ISRC: DEA311500796 18. Lobet und preiset 1.25 Nr.* 408, Strophen 1 T: nach Ps 117, 1; Ps 100, 2, M: mündlich überliefert ISRC: DEA311500797 Liednummer Katholisches Gesangbuch: Neues Gotteslob 2014, Bistum Trier Ensemble / Band: Kirchenchor Waldorf

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Stand: 07.12.2019
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Halbgott Faust
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Dass es zwischen dem historischen Johann Georg Faust (etwa 1480-1540) und der seit 1587 einSetzenden Faust-Literatur keine Zusammenhänge gebe, galt bislang als communis opinio der Forschung. Diese Diskrepanztheorie bedarf indes der Korrektur. denn es lässt sich nachweisen, dass die Attitüde des historischen Faust 1513 in Erfurt, als 'Halbgott von Heidelberg' angesehen zu werden, geradezu zwingend ihre Nachfolge und Entsprechung in den Werken erfährt, die einen hybriden Menschen darstellen, dem es immer darum zu tun ist, das Normalmass der Beschränktheit hinter sich zu lassen. Dies trifft nicht zuletzt auf Goethes Faust zu, wenn auch dessen Ende einen Bruch mit der Tradition darstellt. der Eindruck ist nicht von der Hand zu weisen, als ob hier der Namensgeber der immer noch virulenten Stofftradition diese zentral beeinflusst hätte.

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Stand: 07.12.2019
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Müßiggang: Krankheit oder Lebensstil?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: 2. Georg Büchner und dessen implizite Ästhetik Kennzeichnend hervorzuheben ist die Ästhetik Georg Büchners in vielen seiner Werke, wie sie auch im Fragment 'Lenz' aufzufinden ist. Die Ästhetik selbst galt bis in das neunzehnte Jahrhundert hinein, somit noch während der Lebenszeit Büchners, als die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmässigkeiten und von der Harmonie in Natur und Kunst. Häufig erfolgte diese Theorie jedoch nicht einzig nur über die Wahrnehmung allgemein, sondern hatte auch einen philosophischen bzw. soziologischen Charakter. Wichtig war also nicht nur inwiefern etwas ästhetisch ist, sondern ob es auch sinnvoll war und ebenfalls zu erklären ist. Büchner vertrat für seine Zeit eine bereits sehr naturalistische, realistische Kunstanschauung. Sein Ziel war es die Menschen in ihrem Empfinden von Idealen loszureissen und sie mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Dabei fand diese besonders, wie bereits erwähnt wurde, Anprangerung in der politischen Stagnation und auch in der zeitlichen geistesgeschichtlichen Situation. Seine Sicht auf Kunst zeigt somit noch einmal deutlich auf, warum viele seiner Themen an geschichtliche Ereignisse gebunden sind, wie es auf indirekte Weise in 'Leonce und Lena' auffindbar ist. ... 5. Vergleich des Müssiggangs zwischen 'Lenz' und 'Leonce und Lena' Betrachtet man zentral das Phänomen des Müssiggangs in Georg Büchners Werken 'Lenz' und 'Leonce und Lena', werden sowohl markante Gemeinsamkeiten, als auch Unterschiede deutlich gemacht. Setzt man sich zunächst mit den beiden Hauptpersonen der Werke, d.h. mit Lenz und Leonce auseinander lassen sich vor allem an ihrem Krankheitsbild Gemeinsamkeiten aufdecken. Lenz wurde von der Gesellschaft enttäuscht, er fühlt sich fallen gelassen und begibt sich in eine tiefe, schwermütige Melancholie, mit fast schon manisch- depressiven Zügen, aus der er sich selbst nicht mehr befreien kann. Auch in Leonce findet sich diese Melancholie wieder, wobei er auch von der Gesellschaft enttäuscht ist, hierbei stellt diese allerdings den Adel und den königlichen Hof dar. Sowohl Lenz als auch Leonce begeben sich aufgrund ihrer Depressivität in eine tiefgründige Form von Langeweile, teils ist sie auch bereits vorhanden, aus der sie sich eigentlich selbst nicht mehr befreien können. Dennoch versuchen sie diese Stimmungen durch häufig übertriebene Reizerhöhungen zu entfliehen. ...

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Georg Spalatin
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Nürnberg, Erfurt, Gotha, Torgau, Wittenberg und Altenburg sind die wichtigsten Wirkungsstätten Georg Spalatins. Am Hofe Kurfürsts Friedrich III. ist er zunächst für die Erziehung des Kurprinzen verantwortlich. Allerdings werden ihm bald darauf neue Aufgaben anvertraut. So war er auch Chronist, Vertrauter und Berater des Kurfürsten, Geheimsekretär und geistlicher Beistand. 'Wenn ich nicht gewesen wäre, nimmer wäre es mit Luthero und seiner Lehr so weit kommen'. Diese Aussage Spalatins zeigt, dass er vermittelnd zwischen dem katholischen Kurfürsten und dem Reformator Martin Luther wirkte und so direkten Einfluss auf das Gelingen der Reformation nahm.

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Stand: 07.12.2019
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