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Der sorbische Lyriker Benedikt Dyrlich wurde am 21. April 1950 alszweites von sechs Kindern eines Kleinbauern, Tischlers und Holzschnitzersin der Oberlausitz geboren. Die Mutter – eine Trachtenträgerin– starb, als der Junge 16 Jahre alt war. Das heimatlicheNeudörfel/Nowa Wjeska bei Kamenz hat die Berliner SchriftstellerinGisela Kraft nach einem Besuch am Ende der achtziger Jahre so beschrieben:„Dein Dörfel, liebe DDR. Grüne Wiesen, ziemlich fl ach. SaubereHäuser jüngerer Bauart. Nichts unter Denkmalschutz. Dafür vor demAnwesen der Dyrlichs ein Kapellchen, eine Schürzenlänge im Quadrat,mit schmucker bunter Madonna und frischen Schnittblumen. Der Bach,der durchs Dorf fl ießt, heißt Klosterwasser.“Nach der Grundschule wurde Dyrlich ab Herbst 1964 Zögling desBischöfl ichen Vorseminars in Schöneiche bei Berlin. Von 1968 bis1970 studierte er in Erfurt katholische Theologie und legte die ersteHauptprüfung ab. Danach arbeitete er als Krankenpfl eger. 1973heiratete er die Bautzener sorbische Lehrerin und Journalistin MonikaRozowski. Anschließend war er dramaturgischer Mitarbeiter amDeutsch-Sorbischen Volkstheater, von 1975 bis 1980 studierte er inLeipzig Theaterwissenschaft. Danach war er am Bautzener Mehrspartenhaus als Dramaturg, später auch als Regisseur und Leiter des Kinder-und Jugendtheaters tätig. Dyrlichs erstes Gedicht, ein Marienlied,wurde 1967 von der sorbischen konfessionellen Wochenschriftgedruckt, sein erster Band, „Zelene hubki“ (Grüne Küsse), erschien1975 im Domowina-Verlag Bautzen. 1977 war er in der richtungweisendenAnthologie junger Autoren „Kusk wuznaca“ (Ein Stück Bekenntnis)vertreten. Inzwischen liegen etwa 15 Gedichtsammlungenvor, überwiegend in obersorbischer, vier in deutscher Sprache. Hinzukommen zahlreiche Übersetzungen, vor allem ins Polnische, Tschechische,Slowakische, Serbische, Ukrainische und Russische.Schon den Debütanten Benedikt Dyrlich trieb stets die eine Unruhe(„Kleines lyrisches Bekenntnis“, 1973): das Verlangen, die Welt zu erkennenund die Dinge bei ihrem Namen zu nennen. Diesen Namenwollte er in zweierlei sprachlicher Gestalt fi xieren: auf Sorbisch undauf Deutsch. Das literarische Erbe von Männern wie Augustinus, Novalis,Rilke oder Hermann Hesse regte ihn an, sich mit der sorbischenzugleich die deutsche Kultur zu erschließen. Ab 1968 gehörte derTheologiestudent zur Gruppe junger Lyriker beim Arbeitskreis sorbischerSchriftsteller im Schriftstellerverband der DDR, die der bekannteDichter Kito Lorenc betreute. Dyrlichs kurze, reimlose Gedichteaus jener Phase waren Ausdruck der Suche nach einem eigenenliterarischen Weltverständnis. Dabei empfand er die besondere Geschichte,Folklore und Mythologie, die sich mit dem Prädikat sorbischverband, anfangs durchaus als schwierig. In der einheitlichen sozialistischenSchule war dem traditionell erzogenen Sorben erläutertworden, was Traditionspfl ege sei oder die Aneignung von Traditionenausmacht: Ostereiermalen, Hochzeitsbräuche, alte Lieder, Hexenbrennenund Geschichten von Krabat, dem Zauberer („Von der Suche nach derpoetischen Heimat“,1980). Gegen eine offenkundig kontrollierte undmanipulierte Wirklichkeit musste sich das – noch ungefestigte – lyrischeIch daher energisch behaupten: Ich bleibe da, wo / mich dieseWelt am wütendsten zerreißt („Entwurf eines Gedichts“, 1975).Wie schon die frühen Gedichte bewiesen, verspürte Dyrlich seitjeher das Bedürfnis, den Alltag zu überschreiten. Den jähen Wendungenin seiner Biografi e verdankte er vielschichtige Erfahrungen ausden verschiedensten Bereichen. Die Legenden seiner Heimat wurdenzum Lößboden, auf dem poetische Metaphern mit universellerBedeutung gediehen. Die Widersprüche zwischen dem sorbisch-katholischen Bauerndorf und der preußisch-deutschen GroßstadtBerlin, zwischen der gewohnten Nähe zur Natur und der erlebtensozialen Entfremdung lieferten ergiebiges Material zur Refl exion.Dyr lich verarbeitete es nicht zu dem geforderten Realismus in denFormen des Lebens selbst, sondern bot – anstelle schlichter Widerspiegelung– subjektive Interpretationen der Realität. Einige formaleTechniken sah er sich bei Klassikern der sorbischen, deutschen undausländischen Literatur ab, anfangs besonders bei den Polen. DieseWeltoffenheit gab zugleich dem latenten Misstrauen des SicherheitsdienstesNahrung.Etwa ab 1980 trat Benedikt Dyrlich – für viele überraschend – in dieFußstapfen großer Vorgänger, die ihr oberstes Ziel in der Weckungund Wahrung nationalen Bewusstseins bei den Lausitzer Sorben gefundenhatten. Wie Jakub Bart-Cišinski, Jan Skala oder Jurij Chežkastellte er die suggestive Macht der Poesie in den Dienst an seinemkleinen slawischen Volk, dessen Kräfte infolge Assimilation allmählichschwanden. 1986 gab der Bautzener Verlag – eine Zäsur im Schaffen– Benedikt Dyrlichs vierten sorbischsprachigen Auswahlband heraus:„W paslach“ (In der Falle). Der Untertitel verriet die Neuerung:Gedichte und lyrische Prosa. Die drei voraufgegangenen Sammlungenwaren, ebenso wie der deutsche Erstling „Grüne Küsse“ (Aufbau-VerlagBerlin, 1980), reine Gedichtbände gewesen. Mit den zwölf eingestreutenProsaskizzen hatte der Mitübersetzer des Alten Testaments(ins moderne Obersorbisch) nun – die vierzig im Blick – ein Genregewonnen, das seine Ausdrucksmöglichkeiten signifi kant erweiterte.Die 28 Texte des Bandes waren, auch wo sie die Gedichtform beibehielten,relativ umfangreich. Das Feld des 20. Jahrhunderts wurde aufden historischen Prozess hin ausgedehnt, um über kulturelle und nationaleKonfl ikte, über die Gefährdungen in Sein und Zeit neu nach-denken zu können. Es schien, als hätte der Lyriker damit den Schrittvon der Beobachtung zur Tat getan. Bestimmend wurde ein Duktusvon Überredung, Mahnung, Appell, eine Neigung zu Publizistik undEssayistik. Nach der Wende wurde Dyrlich übrigens Chefredakteurder seit 1920 bestehenden obersorbischen Tageszeitung.Die Urversion von „W paslach“, die kaum 100 Seiten umfasste, wareine Reaktion auf die bedrohlichen äußeren Umstände. Namentlichin der lyrischen Prosa näherte sich der Autor Themen wie Krieg –Faschismus – Tod, den Grenzen ökonomischen Wachstums, denFolgen der Hochrüstung (so im Text „In der Falle“ (1984) selbst) oderder Naturzerstörung. In dem Liebesgedicht „FKK hinter B.“ (1983), dasscheinbar an einen sorglosen Sommertag erinnert, werden zwei Gefahrengleichzeitig ins Bild gebannt: Waffengebrauch und Umweltschäden.Während das lyrische Ich sich mit einer Partnerin sonnt,gewahrt es den Kirchturm des benachbarten Dorfes als Startrampe,Auf der sich eine Rakete zum hoffentlich / Friedlichen Flug fi ngerlang /In den Himmel stiehlt. Wird hier – 1983 in der DDR – die Einsicht indie Notwendigkeit noch zugestanden (hoffentlich friedlich), so bleibtdie Sehnsucht nach schwimmen: unbeschwert bereits unerfüllt: DasWas ser des Stausees ist wegen eingeleiteter Chemikalien von AbermillionenAlgenickerchen / Oder weiß Gott welchen Giftzähnchen hoffnungslosverunreinigt. Das öffentliche Gespür für Umweltrisiken –insbesondere im Kontext der Braunkohleförderung – ist im OstenDeutschlands gerade durch sorbische Schriftsteller wie Jurij Koch,Kito Lorenc oder Róža Domašcyna nachweislich geschärft worden.Der längste und auffälligste Beitrag jenes Bändchens von 1986 wardie Vision in lyrischer Prosa mit dem Titel „Angst vor dem Erblinden“(1985/89). Sie bedeutete seinerzeit auch eine subtile Kritik an denvorherrschenden Sprachregelungen im Staat der Einheitspartei, einenProtest gegen das politische Klischee und die Nivellierung durchMassenkultur. So entstand eine höchst assoziative, durch Binnenreime,Anaphern und Assonanzen ineinander verfl ochtene Textstruktur,bei der zuallererst das Spiel mit der Sprache fasziniert. Doch es istkein Spiel an sich, kein Selbstzweck. Der pilgersmann, das literarischeSubjekt, steht in der Pfl icht zu verhindern, dass es zum ewigen feierabenddes lichts kommt. Das inzwischen mehrfach veröffentlichteProsastück war ein ehrgeiziger Versuch, Zuversicht zu säen in DichtersLande, zu wirken tat um tat. Ein Versuch, anzuschreiben gegeneben jene Angst vor dem Erblinden, gegen die Angst vor dem Untergang(der Falle). Und für den Rest Hoffnung.Das Schreiben von Gedichten und kurzer Prosa als Aktion genügteBenedikt Dyrlich mit den Jahren immer weniger. Der literarischeBetrieb schien für die Kritik an der Gesellschaft nicht mehr ausreichend.Die erste Anregung zum kulturpolitischen Handeln holte ersich aus dem Ausland. Nach dem Vorbild des Puschkin-Festivals inMoskau und Michailowskoje, veranstaltet und leitet er seit 1979 – zunächstauf der Ostroer Schanze, einem Naturdenkmal im sorbischenSiedlungsgebiet – das jährliche internationale „Fest der sorbischenPoesie“ (2013 zum 35. Mal). Für die Zeitung „Nowa doba“ übertrugund kommentierte er über Jahre moderne Weltlyrik, im Domowina-Verlag gab er einige Gedichtsammlungen aus dem nationalen Erbeheraus. Und er verhielt sich bewusst oppositionell: Er verfasste kritischeGedichte. Er trat nicht in die herrschende Partei ein. Er lehntedie staatlich verordnete Jugendweihe für die beiden Söhne ab. Erpfl egte grenzüberschreitende Kontakte, ohne darüber Meldung zuerstatten. Denn in solcherart Nichthandeln äußerte sich in der spätenDDR die Ablehnung des Systems.Gleich nach der Wende von 1989/90 machte sich der Schriftstellerstark für die pluralistische Demokratie. Er engagierte sich Ende 1989in der basisdemokratischen Sorbischen Volksversammlung, im Mai1990 trat er der SPD bei. Gestützt auf eine starke soziale Organisation,auf eine traditionsreiche Volkspartei, schien ihm das Ringen umdie Sicherung sorbischer Interessen aussichtsreicher. Er missbilligteals Erster öffentlich die drohende Abbaggerung des ostsächsischenDorfes Klitten/Kletno (mit Erfolg), er sprach sich im Februar 1990(erfolglos) für die Rettung des brandenburgischen Ortes Horno/Rogow vor der Braunkohle aus. Er übernahm den Vorsitz des SPDUnterbezirksOberlausitz. Im Herbst 1990 wurde er für vier Jahre inden Sächsischen Landtag gewählt, wo er sich für Grund- und Minderheitenrechte,für unabhängige Medien und eine verträgliche Industriepolitikeinsetzte. Als kultur- und medienpolitischer Sprecherseiner Fraktion wurde er Anfang 1994 ins Schattenkabinett einermöglichen sozialdemokratischen Regierung für Sachsen eingereiht,doch im Herbst schied er aus dem Landtag aus. Von 1995 bis 2011war er Chefredakteur der unabhängigen obersorbischen Tageszeitung„Serbske Nowiny“, seit 1996 hat er den Vorsitz des SorbischenKünstlerbunds mit über 100 Mitgliedern inne.Benedikt Dyrlich zählt zu den einfl ussreichsten sorbischen Schriftstellernund Publizisten nach dem Zweiten Weltkrieg. Er hat mit seinemliterarischen Werk der Kultur der slawischen Minderheit dauerhafteImpulse verliehen, sein Name erscheint in sorbischen wie indeutschen Lyrikanthologien unserer Zeit. Freilich, Erfolge und Misserfolgein der praktisch-politischen Tätigkeit halten sich die Waage.Enttäuschungen und Erfolge, die sich bei einer aktiven Aneignungder Wirklichkeit gemeinhin abwechseln, verwandelt Dyrlich in Verse„vor und nach der Wende“. Die beiden Sprach- und Kulturwelten,die ihm dabei als Bezugsrahmen zur Verfügung stehen, verdoppelngleichsam die persönliche Bilanz.

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Platon denkt ein Gedicht
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Ulrich Schacht, 1951 geboren, wuchs in der Hansestadt Wismar auf. Er studierte in Rostock und Erfurt evangelische Theologie und wurde 1973 aus politischen Gründen verhaftet. 1976 in den Westen Deutschlands entlassen, lebte er bis 1998 in Hamburg. Dort studierte er Philosophie und Politische Wissenschaften und arbeitete als Feuilletonredakteur und Chefreporter Kultur bei 'Welt' und 'Welt am Sonntag'. Bis heute erschienen zahlreiche Gedicht-, Prosa- und Essaybände von ihm, auch Reisebücher über die Färöer sowie die norwegische und russische Arktis. Seine Poesie wurde ins Englische übersetzt, ins Dänische, Tschechische und Schwedische. Er erhielt mehrere Literaturpreise und -stipendien, 1990 den Theodor-Wolff-Preis für herausragenden Journalismus. 2012 war er Hesse-Stipendiat der Hermann-Hesse-Stiftung Calw. 2012 erhielt er das Stipendium der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung und 2013 den Eichendorff-Literaturpreis. Seit 1998 wohnt Ulrich Schacht in Schweden.

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Die schönsten Wanderungen und Radtouren um die ...
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96 Seiten mit 54 Abbildungen, darunter 40 schwarz/weiße und 2 farbige Fotos sowie 13 Zeichnungen und LandkartenAUS DEM VORWORT: --- So bringt es Dieter Wackernagel in seinem Gedicht auf den Punkt. Unsere herrliche Landschaft hat aber noch mehr aufzuweisen als diese steinernen Zeugnisse der Geschichte. Mit ihrem Mittelge-birgsklima ist sie zudem sehr reizvoll und bietet jederzeit naturverbundene Erholung. Hier verkommt der oft strapazierte Be-griff vom sanften Tourismus nicht zur hohlen Phrase. Als Autor fühle ich mich mit der Region eng verbunden. Schließ-lich wurde ich hier geboren. Hier verbrachte ich die ersten vier Jahre meines Lebens, lernte das Laufen, was nicht unwesentlich für einen eingefleischten Wanderer ist. Außerdem war die erste Burg, die ich im Alter von 4 Jahren eroberte, die Mühlburg. Das erste Naherholungsgebiet, das ich kennen- und schon mit den Augen eines Kleinkindes schätzen lernte, war das legendäre Freudenthal. Als ich Jahre später mit der Bahn zwischen Er-furt und Gotha unterwegs war, fiel mir der Seeberg ins Auge. Dass es sich auch hier gut wandern lässt, fand ich schließlich vor wenigen Monaten bestätigt, als ich das ganze Gebiet unter die Füße nahm. Durch die Kommunen und engagierte Heimatfreunde wurden in den letzten Jahren große Anstrengungen unternommen, die touristische Infrastruktur in der Region zwischen Gotha, Erfurt und Arnstadt zu verbessern. Neue Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten wurden geschaffen. Dabei ist dieser Prozess noch längst nicht abgeschlossen. Die Rad- und Wanderwege und deren Ausschilderung werden weiter vervollkommnet. Schon jetzt führen mit dem Gustav-Freytag-Weg, dem Otto-Knöpfer-Weg und dem Graf Gleichen-Weg drei attraktive Wanderwege durch die Region. Ich wünsche allen, die unsere Heimat als Wanderer oder als Radler kennen lernen möchten, ein gutes Vorankommen. Möge dieses Büchlein eine wertvolle Orientierung dazu sein. Abschließend möchte ich allen danken, die zum Gelingen dieses Werkes beigetragen haben. Das gilt insbesondere für die Spon-soren und alle Wander- und Heimatfreunde der Region, die mein Manuskript kritisch unter die Lupe nahmen sowie für meinen Freund Herbert Seifarth aus Mühlberg, der mich schließlich auf die Idee brachte, dieses Buch zu schreiben.1. Rundwanderungen (RW)RW 01: Rund um die Wachsenburg 8 km Holzhausen - Otto-Knöpfer-Weg - Haarhausen - Rückberg - Stein Roter Berg - Rundwanderweg - Rastplatz Burgenblick - Veste Wachsenburg - Rast- platz Burgenblick - Otto-Knöpfer-Weg - Holzhau- sen 11 RW 02: Drei-Burgen-Wanderung 13 km Mühlberg - Gustav-Freytag-Weg - Ruine Mühlburg - NSG Schlossleite - AP Triniusblick - Querung Tiefer Weg - Veste Wachsenburg - Rastplatz Burgen- blick - Graf Gleichen-Weg - GLB Torfstich - Gräfenbrunnen - Freudenthal - Ruine Gleichen Parkplatz Ruine Gleichen - Raststätte Mühlberg - Öl-und Graupenmühle - Mühlberg 15 RW 03: Nach Röhrensee und zurück 8 km Mühlberg - GLB Südhang der Schlossleite - Röh- rensee - ehem. Viehtränke - Riesenpappel - Heiliger Kreuzgraben - ehem. Erdfall - Alte Crawinkler Chaussee - Streuobstwiese Gänseweide - Spring- quelle - Gölitzensmühle - Mühlberg 21 RW 04: Zum Gut Ringhofen 6 km Mühlberg - Springquelle - Streuobstwiese Gänse- weide - Grenze Truppenübungsplatz - Saugraben - Rastplatz Alte Ohrdrufer Chaussee - Rastplatz Ring- hofener Teich - Hesseröder Graben - Golfplatz - Gut Ringhofen - Feuerwehrmuseum - Mühlberg 25 RW 05: Rund um Wechmar 6 km Wechmar - Veit-Bach-Mühle - Jahn-Bad - Erfurter Wehr - Schießplatz - Talsperre Wechmar - Wechmar 28 RW 06: Rund um den Seeberg 10 km Seebergen, Düppel - Graf Gleichen-Weg - Unter dem Molkenborn - Hofmann s Ruh - Geierslache - Ifflandquelle - Scheibeplatz - Wegkreuzung Streu- obstwiese - Alte Sternwarte - Wegkreuzung Streu- obstwiese - Deinhardt s Ruh - Riesen-Stein - FND Teiler Kammerbruch - Am alten Sportplatz - Großer Seeberg - (Abstecher Gesundbrunnen) - Löns- Denkmal - Seebergen, D

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Das Kloster Paulinzella
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Universität Erfurt (Universität), Veranstaltung: Thüringische Klöster, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen, Efeu rankt am unverschlossnem Tor. Sang und Klang verstummt, des Uhus Heulen schallet nun im eingestürzten Chor.' Friedrich Schiller hinterliess diese bekannten Zeilen seines Gedichtes 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen' bei seinem Besuch in Paulinzella im Jahr 1788/89 zurück. Das Gedicht verdeutlicht welchen Eindruck die Klosterruine bei Schiller hinterlassen haben könnte. Das Bauwerk ist seit der Zeit der Reformation immer mehr verfallen. Die Geschehnisse im Bauernkrieg, die Folgen der Reformation und Umwelteinflüsse haben Teile des Bauwerkes zerstört oder beschädigt. Friedrich Schiller erhält den Eindruck von irdischer Vergänglichkeit und verdeutlicht das in seinem Gedicht. Trotz der sichtbaren Zeichen der Zeit, die an der Klosterruine in Paulinzella sichtbar geworden sind besteht kein Zweifel daran, dass es bis zur heutigen Zeit zu einem der bedeutendsten romanischen Bauwerke der Gegenwart gehört. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Kloster Paulinzella. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichte der Stifterin Paulina und die Kloster- und Gründungsgeschichte. Dabei geht es um folgende Fragen: 1.) in wiefern hat die Stifterin Paulina den Weg für das Kloster geebnet? 2.) gab es Besonderheiten im Vergleich zu anderen Thüringischen Klöstern? Und 3.) welche Bedeutung hat das Kloster heutzutage? Im Folgenden geht es um die Geschichte des Klosters Paulinzella. Ein Überblick über die die Klostergeschichte zeigt dabei die Einzigartigkeit im Vergleich zu anderen thüringischen Klöstern. Das zweite Kapitel behandelt die Lebensgeschichte der Gründerin Paulina. Im dritten Kapitel behandle ich die Gründungs- und Klostergeschichte. Hierbei wird anhand von Eckdaten die Geschichte des Paulinzellarer Klosters beschrieben. Die Architektur bildet das vierte Kapitel. Architektonische Besonderheiten im Vergleich zu anderen Klöstern werden dabei besonders herausgestellt. Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem Klosterleben in Paulinzella. Eine Übersicht über die Aufgaben der Klostergemeinschaft rundet diesen Abschnitt ab. Schliesslich werden in meiner Zusammenfassung, die an den Anfang gestellten Fragen (1.1) beantwortet.

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Die Leselehrmethode: 'Wort-Welt-wir'
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,00, Technische Universität Dresden (Institut für Schulpädagogik und Grundschulpädagogik), Veranstaltung: Didaktik des Schriftspracherwerbs und Erstleseunterrichts, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Wie heisst das wohl? Wie nennt man das? Wo kommen die Wörter her? Wachsen sie auf fernen Inseln und segeln zu uns übers Meer? Fallen sie vom Himmel herab? Schneidet man sie von der Rolle ab? Alle Wörter erzählen Geschichten. Sie wohnen in Liedern und kleinen Gedichten.' (UNI Erfurt (SS 2004), S. 1). Dieses Gedicht von Ute Andresen lässt sich gut an den Anfang eines Elternabends zur Leselernmethode 'Wort-Welt-wir' stellen. Das Zitat verdeutlicht den Kerngedan-ken der Methode, alle Kinder mit ihren ganz individuellen und unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sollen von Anfang an und ohne Fibel das Lesen so erlernen, dass die Schriftsprache für sie einen Sinn erhält. Dabei baut Ute Andresen auf das natürliche Interesse der Kinder an der Schrift, bzw. an den Geschichten, Märchen und Abenteuern die sie selbstständig lesen und schreiben möchten, auf.

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Das Kloster Paulinzella
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Universität Erfurt (Universität), Veranstaltung: Thüringische Klöster, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen, Efeu rankt am unverschlossnem Tor. Sang und Klang verstummt, des Uhus Heulen schallet nun im eingestürzten Chor.' Friedrich Schiller hinterliess diese bekannten Zeilen seines Gedichtes 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen' bei seinem Besuch in Paulinzella im Jahr 1788/89 zurück. Das Gedicht verdeutlicht welchen Eindruck die Klosterruine bei Schiller hinterlassen haben könnte. Das Bauwerk ist seit der Zeit der Reformation immer mehr verfallen. Die Geschehnisse im Bauernkrieg, die Folgen der Reformation und Umwelteinflüsse haben Teile des Bauwerkes zerstört oder beschädigt. Friedrich Schiller erhält den Eindruck von irdischer Vergänglichkeit und verdeutlicht das in seinem Gedicht. Trotz der sichtbaren Zeichen der Zeit, die an der Klosterruine in Paulinzella sichtbar geworden sind besteht kein Zweifel daran, dass es bis zur heutigen Zeit zu einem der bedeutendsten romanischen Bauwerke der Gegenwart gehört. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Kloster Paulinzella. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichte der Stifterin Paulina und die Kloster- und Gründungsgeschichte. Dabei geht es um folgende Fragen: 1.) in wiefern hat die Stifterin Paulina den Weg für das Kloster geebnet? 2.) gab es Besonderheiten im Vergleich zu anderen Thüringischen Klöstern? Und 3.) welche Bedeutung hat das Kloster heutzutage? Im Folgenden geht es um die Geschichte des Klosters Paulinzella. Ein Überblick über die die Klostergeschichte zeigt dabei die Einzigartigkeit im Vergleich zu anderen thüringischen Klöstern. Das zweite Kapitel behandelt die Lebensgeschichte der Gründerin Paulina. Im dritten Kapitel behandle ich die Gründungs- und Klostergeschichte. Hierbei wird anhand von Eckdaten die Geschichte des Paulinzellarer Klosters beschrieben. Die Architektur bildet das vierte Kapitel. Architektonische Besonderheiten im Vergleich zu anderen Klöstern werden dabei besonders herausgestellt. Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem Klosterleben in Paulinzella. Eine Übersicht über die Aufgaben der Klostergemeinschaft rundet diesen Abschnitt ab. Schliesslich werden in meiner Zusammenfassung, die an den Anfang gestellten Fragen (1.1) beantwortet.

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Unter düstern Sternen in dem Jammertal
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Gattungen, Note: 1,7, Universität Erfurt, Veranstaltung: Die Toten und die Texte, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit soll - aufbauend auf Textauszüge des französischen Philosophen Georges Bataille - einige Überlegungen und Anregungen in Bezug auf Bertolt Brechts Erstlingswerk 'Baal' unternehmen. Dabei geht es aber nicht allein um die Frage nach jener selbstkritischen Perspektive des Autors, sondern viel eher um die Analyse und Charaktersierung der Dichterfigur im Stück, um Baal, der stets an der Grenze zum Übermass aller Umstände und damit in dauerhaftem Verbrauch lebt. Nach einer kurzen Vorstellung der in diesem Kontext relevanten Kerngedanken Batailles seien einige wichtige Stellen des Theaterstückes analysiert, sowie Baals Gedicht Der Tod im Wald aus der Szene 'Ahorn im Wind' näher untersucht. Gerade hier wird die Allgegenwärtigkeit des Todes vollkommen auf die Spitze getrieben. Dabei wird es unabdingbar sein, einen religiösen Aspekt genauer zu betrachten, da dieses Gedicht nicht nur den (verheiligten) Prozess des Sterbens besonders gut aufzeigt, sondern als eine wesentliche Stelle des gesamten Werkes angenommen werden kann.

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Das Kloster Paulinzella
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 2,3, Universität Erfurt (Universität), Veranstaltung: Thüringische Klöster, 5 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen, Efeu rankt am unverschlossnem Tor. Sang und Klang verstummt, des Uhus Heulen schallet nun im eingestürzten Chor.' Friedrich Schiller hinterließ diese bekannten Zeilen seines Gedichtes 'Einsam stehn des öden Tempels Säulen' bei seinem Besuch in Paulinzella im Jahr 1788/89 zurück. Das Gedicht verdeutlicht welchen Eindruck die Klosterruine bei Schiller hinterlassen haben könnte. Das Bauwerk ist seit der Zeit der Reformation immer mehr verfallen. Die Geschehnisse im Bauernkrieg, die Folgen der Reformation und Umwelteinflüsse haben Teile des Bauwerkes zerstört oder beschädigt. Friedrich Schiller erhält den Eindruck von irdischer Vergänglichkeit und verdeutlicht das in seinem Gedicht. Trotz der sichtbaren Zeichen der Zeit, die an der Klosterruine in Paulinzella sichtbar geworden sind besteht kein Zweifel daran, dass es bis zur heutigen Zeit zu einem der bedeutendsten romanischen Bauwerke der Gegenwart gehört. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Kloster Paulinzella. Im Mittelpunkt stehen die Lebensgeschichte der Stifterin Paulina und die Kloster- und Gründungsgeschichte. Dabei geht es um folgende Fragen: 1.) in wiefern hat die Stifterin Paulina den Weg für das Kloster geebnet? 2.) gab es Besonderheiten im Vergleich zu anderen Thüringischen Klöstern? Und 3.) welche Bedeutung hat das Kloster heutzutage? Im Folgenden geht es um die Geschichte des Klosters Paulinzella. Ein Überblick über die die Klostergeschichte zeigt dabei die Einzigartigkeit im Vergleich zu anderen thüringischen Klöstern. Das zweite Kapitel behandelt die Lebensgeschichte der Gründerin Paulina. Im dritten Kapitel behandle ich die Gründungs- und Klostergeschichte. Hierbei wird anhand von Eckdaten die Geschichte des Paulinzellarer Klosters beschrieben. Die Architektur bildet das vierte Kapitel. Architektonische Besonderheiten im Vergleich zu anderen Klöstern werden dabei besonders herausgestellt. Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit dem Klosterleben in Paulinzella. Eine Übersicht über die Aufgaben der Klostergemeinschaft rundet diesen Abschnitt ab. Schließlich werden in meiner Zusammenfassung, die an den Anfang gestellten Fragen (1.1) beantwortet.

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Tabellarische Unterrichtsskizze: Planung einer ...
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Unterrichtsentwurf aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Deutsch - Pädagogik, Didaktik, Sprachwissenschaft, Note: 1,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Grobziel: Der Schüler kann sich mit Sinneswahrnehmungen in der Sprache eines Gedichtes zum Thema Sommer beschäftigen und auseinandersetzen. Feinziele: FZ 1: Der Schüler kann sich Sinneseindrücke und Eindrücke des Sommers vorstellen und in der Gruppe typische Sommermerkmale erarbeiten und sammeln. FZ 2: Der Schüler kann in Gruppenarbeit versprachlichte Sinneseindrücke und -wahrnehmungen des Sommers in die Lücken der jeweilige Strophe in dem Gedicht 'Sommer' von Ilse Kleberger einfügen.

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