Angebote zu "Fragment" (3 Treffer)

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Faust als mythische Figur
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Deutsch - Literatur, Werke, Note: 3.0, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Fauststoff ist unzählige Male literarisch behandelt worden und über kaum ein Thema ist soviel geredet und geschrieben worden. Jedes einzelne Motiv des Fauststoffes wurde unterschiedlich untersucht und erläutert. Schon zu Lebzeiten Goethes (1749-1832) bekam das Werk grosse Aufmerksamkeit. Mit 26 Jahren fing er mit dem 'Urfaust' an, der auch 'frühe Fassung' genannt wird und welche nur durch Zufall durch die Abschrift eines Hoffräuleins erhalten blieb, da von Goethe nur Bruchstücke des Urfaust im Original aufbewahrt wurden. 1790 erschien eine überarbeitete Ausgabe 'Faust - ein Fragment', das Goethe auf seiner Italienreise verfasste. Goethe gehörte zu den Schriftstellern der Klassik. In der Klassik entstand ein neues Menschenbild als Reaktion auf die Erfahrungen und Ereignisse der vergangen Epochen. In der Literatur wurde nach Vollkommenheit und Harmonie gestrebt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 18.01.2020
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Müßiggang: Krankheit oder Lebensstil?
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universität Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: 2. Georg Büchner und dessen implizite Ästhetik Kennzeichnend hervorzuheben ist die Ästhetik Georg Büchners in vielen seiner Werke, wie sie auch im Fragment 'Lenz' aufzufinden ist. Die Ästhetik selbst galt bis in das neunzehnte Jahrhundert hinein, somit noch während der Lebenszeit Büchners, als die Lehre von der wahrnehmbaren Schönheit, von Gesetzmäßigkeiten und von der Harmonie in Natur und Kunst. Häufig erfolgte diese Theorie jedoch nicht einzig nur über die Wahrnehmung allgemein, sondern hatte auch einen philosophischen bzw. soziologischen Charakter. Wichtig war also nicht nur inwiefern etwas ästhetisch ist, sondern ob es auch sinnvoll war und ebenfalls zu erklären ist. Büchner vertrat für seine Zeit eine bereits sehr naturalistische, realistische Kunstanschauung. Sein Ziel war es die Menschen in ihrem Empfinden von Idealen loszureißen und sie mit der Wirklichkeit zu konfrontieren. Dabei fand diese besonders, wie bereits erwähnt wurde, Anprangerung in der politischen Stagnation und auch in der zeitlichen geistesgeschichtlichen Situation. Seine Sicht auf Kunst zeigt somit noch einmal deutlich auf, warum viele seiner Themen an geschichtliche Ereignisse gebunden sind, wie es auf indirekte Weise in 'Leonce und Lena' auffindbar ist. ... 5. Vergleich des Müßiggangs zwischen 'Lenz' und 'Leonce und Lena' Betrachtet man zentral das Phänomen des Müßiggangs in Georg Büchners Werken 'Lenz' und 'Leonce und Lena', werden sowohl markante Gemeinsamkeiten, als auch Unterschiede deutlich gemacht. Setzt man sich zunächst mit den beiden Hauptpersonen der Werke, d.h. mit Lenz und Leonce auseinander lassen sich vor allem an ihrem Krankheitsbild Gemeinsamkeiten aufdecken. Lenz wurde von der Gesellschaft enttäuscht, er fühlt sich fallen gelassen und begibt sich in eine tiefe, schwermütige Melancholie, mit fast schon manisch- depressiven Zügen, aus der er sich selbst nicht mehr befreien kann. Auch in Leonce findet sich diese Melancholie wieder, wobei er auch von der Gesellschaft enttäuscht ist, hierbei stellt diese allerdings den Adel und den königlichen Hof dar. Sowohl Lenz als auch Leonce begeben sich aufgrund ihrer Depressivität in eine tiefgründige Form von Langeweile, teils ist sie auch bereits vorhanden, aus der sie sich eigentlich selbst nicht mehr befreien können. Dennoch versuchen sie diese Stimmungen durch häufig übertriebene Reizerhöhungen zu entfliehen. ...

Anbieter: Thalia AT
Stand: 18.01.2020
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