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Kunst- und Naturalienkammern der Frühen Neuzeit faszinieren Besucher und Forscher gleichermaßen als Orte des wissenschaftlichen Sammelns und ästhetischer Präsentation von Naturgeschichte. Der Band konzentriert sich auf deren Bedeutung als Lehr- und Lernorte. Wie erfolgten Lehre und Lernen an diesen Orten? Nach welchen Ordnungen wurden ihre Objekte gesammelt und präsentiert? Wie waren solche frühneuzeitlichen Sammlungen miteinander vernetzt? Woher kamen die Objekte, und wie kamen sie in die Sammlungen? - Das sind nur einige Fragen, die u. a. an Sammlungen in Halle, Leipzig, Erfurt, Göttingen, Zürich, Breslau, London und St. Petersburg untersucht werden. Ein besonders anschauliches Beispiel liefert etwa die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen, die in den Schulunterricht des Waisenhauses einbezogen war. Die Beiträge analysieren Lehr- und Lernfunktionen eines breiten Spektrums von Sammlungsformen, die vor allem im 17. und 18. Jahrhundert an Akademien, Gelehrten Gesellschaften, Universitäten und Schulen, aber auch an Höfen und in Häusern reicher Bürger etabliert waren. Sie charakterisieren außerdem die Bildungsintensionen sehr verschiedener Sammlerpersönlichkeiten.

Anbieter: buecher
Stand: 17.02.2020
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Padua als Europäisches Wissenschaftszentrum von...
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„Padua als Europäisches Wissenschafts- und Kulturzentrum von der Renaissance bis zur Aufklärung“ war das Thema einer Gemeinschaftstagung der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt und der Università degli Studi di Padova, Dipartimento di Filosofía, Pedagogia e Psicologia Applicata, die vom 2.-4. Oktober in Padua unter der Leitung von Dietrich V. ENGELHARDT (Lübeck/Karlsruhe) und Gian Franco FRIGO (Padua) im Zentrum der Stadt in der Sala delle Edicole des Palazzo Capitanio aus dem 16. Jahrhundert stattfand.Die Tagung würdigte mit den Vorträgen und Diskussionen an diesem Ort eine der bedeutendsten kulturellen Institutionen Europas: die Universität Padua, die 1222 – nach der Tradition – von einer Gruppe von Studenten und Professoren aus Bologna gegründet wurde, die nach mehr Freiheit in der Organisation ihres Studiums und ihrer Lebensführung verlangten: eine Freiheit, die ihnen und den Professoren von der mittelalterlichen Kommune und seit 1405 von der Republik Venedigs gewährleistet wurde und im Motto universa universis patavina libertas (allen alle Freiheit Paduas) einen verheißungsvollen und zugleich verpflichtenden Ausdruck gefunden hat.Auch wegen dieser Lern- und Lehrfreiheit entwickelte sich die junge Institution zu einem attraktiven Pol für viele Studenten jenseits der Alpen, besonders aus dem deutschsprachigen Raum, aber beträchtliche Gruppen kamen auch aus England oder den Niederlanden. Die Vorteile, die Padua zu einer der wesentlichen Etappen der peregrinatio academica für ausländische Studenten werden ließ, waren der geographische Ort am Fuß der Euganeischen Hügel und Ufer der Brenta, die Berühmtheit seiner antiken Monumente, die Präsenz monastischer Institutionen (studia theologica) mit ihren reichen Bibliotheken. Besonders entscheidend für die wissenschaftliche Entwicklung des Gymnasium Patavinum war die averroistische Interpretation der naturwissenschaftlichen Texte von Aristoteles - eine Tradition bis in die Epoche der Renaissance mit wichtigen Auswirkungen und Initiativen in der kommenden Zeit nicht nur in der Logik (Jacobo ZABARELLA) und Metaphysik (Pietro POMPONAZZI), sondern ebenfalls und vor allem in den Naturwissenschaften (Astronomie, Botanik, Zoologie) und der Medizin (Anatomie, Pathologie, Klinischer Unterricht), für die repräsentativ Galileo GALILEI, Fabrici D’ACQUAPENDENTE, Andreas VESAL, Giovanni DA MONTE, William HARVEY, Giovanni MARSILI, Antonio VALLISNERI, Bernardino RAMAZZINI, Giovanni Battista MORGAGNI genannt seien. Die Entwicklung verlief im 17. und 18. Jahrhundert abweichend für die verschiedenen naturwissenschaftlichen und medizinischen Disziplinen, was dann auch in jener Zeit zu kontroversen Urteilen über das Niveau der Paduaner Universität führte.Wissenschaftliche Publikationen aus dem Ausland wurden von den Bibliotheken in Padua angeschafft, umgekehrt fanden auch im Ausland Forschungsstudien aus Padua Beachtung, einschränkend für diese internationale Verbundenheit wirkten sich allerdings die Sprachgrenzen in den Zeiten aus, in denen Latein nicht mehr die allgemeine und verbindende Wissenschaftssprache war. Padua wurde von Forschern aus verschiedenen Ländern wiederholt in den Jahrhunderten der Neuzeit aufgesucht, wie ebenfalls Forscher aus Padua Reisen in andere Wissenschaftsländer unternahmen und so zur internationalen Verbundenheit beitrugen. Mit dem 19. Jahrhundert begannen dann auch in Italien und Padua die internationalen Kongresse.Die vierzehn Beiträge dieser gut besuchten 12. Tagung der Projektgruppe Europäische Wissenschaftsbeziehungen der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften zu Erfurt lassen sich sinnvoll in drei Gruppen gliedern: Entwicklung und Bedingungen des Studiums, internationale wissenschaftliche Kontakte und Forschungen, kulturelle Zeugnisse und Initiativen. Neben übergreifenden Darstellungen standen konkrete Detailstudien, neben interdisziplinären Betrachtungen disziplinäre Analysen. Organisatoren und Vortragenden war stets bewusst, dass bei diesem weitgespannten Thema nur paradigmatische Schwerpunkte gesetzt werden konnten, die nach Erweiterung und Vertiefung verlangen, nach komparativen Referaten bisheriger Forschungen auf diesem Gebiet, allgemein und speziell im Blick auf Padua. Insgesamt wurde in den Vorträgen und Diskussionen die vor allem naturwissenschaftlich-medizinische wie ebenfalls kulturelle Verbundenheit Paduas mit Europa manifest. Beeindruckt waren Vortragende und Zuhörer von der Inschrift an der Wand der Sala delle Edicole des Symposiums: „homo tantum potest quantum scit“, eine stimulierende Vorwegnahme von Francis BACONs berühmter Devise: „knowledge is power“.

Anbieter: Dodax
Stand: 17.02.2020
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Kluges Entscheiden
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Dieser Band enthält 15 Vorträge der Tagung "Kluges Entscheiden" der Universität Erfurt und führt Wissenschaftler aus den Bereichen Institutionenökonomie, Mikroökonomie, Organisationswissenschaft, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Soziologie zusammen. Die Forscher beschäftigen sich mit der Bedeutung von Klugheitsfaktoren für juristische und ökonomische Entscheidungen und dem Einfluss von Emotionen auf das individuelle Entscheidungsverhalten.

Anbieter: Dodax
Stand: 17.02.2020
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Kunst- und Naturalienkammern der Frühen Neuzeit faszinieren Besucher und Forscher gleichermaßen als Orte des wissenschaftlichen Sammelns und ästhetischer Präsentation von Naturgeschichte. Der Band konzentriert sich auf deren Bedeutung als Lehr- und Lernorte. Wie erfolgten Lehre und Lernen an diesen Orten? Nach welchen Ordnungen wurden ihre Objekte gesammelt und präsentiert? Wie waren solche frühneuzeitlichen Sammlungen miteinander vernetzt? Woher kamen die Objekte, und wie kamen sie in die Sammlungen? - Das sind nur einige Fragen, die u. a. an Sammlungen in Halle, Leipzig, Erfurt, Göttingen, Zürich, Breslau, London und St. Petersburg untersucht werden. Ein besonders anschauliches Beispiel liefert etwa die Kunst- und Naturalienkammer der Franckeschen Stiftungen, die in den Schulunterricht des Waisenhauses einbezogen war. Die Beiträge analysieren Lehr- und Lernfunktionen eines breiten Spektrums von Sammlungsformen, die vor allem im 17. und 18. Jahrhundert an Akademien, Gelehrten Gesellschaften, Universitäten und Schulen, aber auch an Höfen und in Häusern reicher Bürger etabliert waren. Sie charakterisieren außerdem die Bildungsintensionen sehr verschiedener Sammlerpersönlichkeiten.

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Stand: 17.02.2020
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Thesen des Kriminalromans nach Bertolt Brecht
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Erfurt (Neue Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Erzählte Kriminalität, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Wie so oft haben sich verschiedene Forscher daran versucht, eine Definition für diese Art Roman zu finden und stiessen dabei auf die unterschiedlichsten Merkmale. So ist Gero Wilpert z.B. der Ansicht, dass das Verbrechen, im Hinblick auf psychologischen Anstoss, Ausführung, Entdeckung und Aburteilung des Verbrechers behandelt werden muss, wenn das literarische Produkt den Anspruch auf die Gattungsbezeichnung ,Kriminalroman' haben soll . Für die vorliegende Arbeit ist in erster Linie allerdings nicht die Frage, was ein Kriminalroman ist, von Bedeutung, sondern welche Merkmale er aufweist, wodurch er, seitdem es diese Gattung gibt, so beliebt wurde. Mit dieser Thematik hat sich Bertolt Brecht in seinem Aufsatz Über die Popularität des Kriminalromans aus dem Jahr 1938 auseinander gesetzt. Er versucht darin, Ursachen für die Popularität zu ergründen, die er für sich selbst beim Lesen als typisch empfand. Anzumerken ist, dass Brecht ein bekennender Kriminalromanleser gewesen ist, sich also auf dem Gebiet auskannte. Eine Definition sollte hier allerdings noch angeführt werden, welche den Unterschied zwischen Kriminalroman und Detektivroman klar macht und zwar die von Richard Alewyns in seinem Aufsatz Die Anatomie des Kriminalromans aufgestellte. Dort erklärt er, dass der Unterschied nicht im Inhalt - beide behandeln einen Mord -, sondern an der Form liegt: 'Der Kriminalroman erzählt die Geschichte eines Verbrechens, der Detektivroman die Geschichte seiner Aufklärung.' Warum ist diese Unterscheidung wichtig für das Folgende? Weil der Verfasserin dieser Arbeit beim Lesen des Essays aufgefallen ist, dass Brecht zwar von Kriminalroman im Allgemeinen schreibt, sich allerdings im engeren Sinn auf den Detektivroman bezieht. Der Form, der Richtigkeit und der guten Ordnung halber sei hier noch gesagt, dass das Lexem Kriminalroman in dieser Arbeit, und zwar wegen der Verwendung im Brechtschen Aufsatz, beibehalten wird. Ziel dieser Arbeit ist, anhand des Aufsatzes und der herangezogenen Sekundärliteratur, die zur Begründung der einzelnen Thesen unterstützend wirken sollen, die Merkmale des Kriminalromans zu erörtern und grundlegende Charakteristika zu inaugurieren warum es sich bei diesem Genre um einen ,blühenden Literaturzweig' handelt.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
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Humboldt - Forscher und Sammler in der Neuen Welt
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Historisches Seminar: 'Minderheiten - Lateinamerika', 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Welcher Wissenschaftler ist heutzutage noch so vielfältig interessiert, engagiert und vor allem so wissbegierig, wie es Alexander von Humboldt war? Nicht ohne Grund wird er noch heute so verehrt und hoch gelobt. Besonders seine Reisen nach Mittel- und Südamerika brachten Ergebnisse und Erkenntnisse, die nicht nur ihm selbst, sowie bei seinen Experimenten weiter halfen, sondern auch der gesamten Wissenschaft Grundlagen fortschrittlicher Forschung lieferten. Sorgfältig angelegte Herbarien, detaillierte Beschreibungen, Katalogisierungen und Kartographien Humboldts bilden noch bis heute Grundsteine vieler Lehrbücher. Was trieb nun Humboldt gerade in die 'Neue Welt' Mittel- und Südamerika, die schon seit circa 300 Jahren kolonialisiert war? Zählte für ihn, lediglich rein naturwissenschaftliche Daten zusammenzutragen? War er demnach ein, von der Regierung beauftragter Gutachter, der auferlegte Aufgaben gewissenhaft zu lösen hatte oder folgte er seinem eigenen wissenschaftlichen Trieb, seinen Träumen und eigenen Zielen? Die Thematik 'Humboldt als Forscher und Sammler in der Neuen Welt' ist ein sehr weitgreifender Bereich, den man somit leider extrem eingrenzen muss. Dadurch können natürlich Lücken oder Ungleichheiten entstehen, wie sie in der Literatur vereinzelt vorkommen können. Schwierig wird es bei der Recherche mit Humboldts Briefwechsel, den er rege mit zahlreichen wichtigen Persönlichkeiten seiner Zeit betrieb. Durch seine hervorragenden Sprachkenntnisse verfasste er diese auch in der jeweiligen Muttersprache des Briefempfängers. Diese Quellen werden jedoch auch in diesen Sprachen in gebundener Ausgabe wiedergegeben und verweisen leider nicht auf die übersetzten Exemplare1. Für eine tiefgründige biographische Analyse bot Biermann, Kurt-R.: Alexander von Humboldt. Chronologische Übersicht über wichtige Daten seines Lebens, Akademie-Verlag, Berlin 1983. eine sehr gute Basis und vervollständigte sich mit anderen biographischen Werken. Weiterhin existiert eine Grosszahl an Büchern über Humboldts Reisen nach Amerika und gibt somit exakte Einblicke in seine Vorgehensweise und Erlebnisse. Interessant sind hierbei immer wieder eingebettete Zitate Humboldts, die den Leser noch näher mit dem grossen Wissenschaftler und Forscher, in das Geschehen eindringen lassen. Alexander von Humboldt als Phänomen des 21. Jahrhunderts zeigt eine weiterhin anhaltende enthusiastische Forschung über den genialen Forscher, den Geheimnisse begleiteten und der selbst Geheimnisse um sich entstehen liess. Auffällig ist bei Humboldts Biographie und im Kontext dazu seine Forschungsreisen, dass der soziologische Hintergrund stets präsent ist. Sein humanes Wesen liess ihn immer wieder Ungerechtigkeiten erkennen und kritisieren. Nicht viele vermochten sich so sehr für die Menschenrechte einzusetzen, wie es Humboldt tat. Genau dieser Aspekt wirkt noch heute auf das Deutschland der Gegenwart, dessen Geist es immer wieder hervorrufen sollte. Alexander von Humboldt soll in dieser Arbeit im Mittelpunkt stehen, wie er es schon zu Lebzeiten tat und noch heute eine begeisterte Anhängerschaft findet. Humboldt ist nicht nur zu einem wissenschaftlichen Phänomen geworden, sondern ist selbst zu einem Geist aufgestiegen, der Vorbild für viele ist und für andere sein sollte.

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Stand: 17.02.2020
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Das Kyoto-Protokoll. Anliegen, Instrumente und ...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Klima- und Umweltpolitik, Note: 1,3, Universität Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät), 29 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Bereits seit vielen Jahren weisen Forscher auf einen stattfindenden Klimawandel hin, der massgeblich durch den Umgang der Menschen mit ihrer Umwelt bestimmt wird. Die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre seit Beginn der Industrialisierung, bewirkte ein Ansteigen der Durchschnittstemperatur, deren Auswirkungen bereits heute spürbar sind und in den nächsten Jahrzehnten drastische Folgen für die Natur und den Menschen nach sich ziehen können. Jedoch wurde auch festgestellt, dass mit einer Begrenzung und Verringerung des Ausstosses verschiedener Treibhausgase, die Erderwärmung und der Klimawandel sowie die damit für den Menschen verbundenen Gefahren abgemildert werden können. Anfang der 90er Jahre wurde die daraus resultierende globale Aufgabe endlich aufgegriffen und erste Schritte in Richtung einer internationalen Klimapolitik gemacht. Ein Ergebnis dessen war im Jahr 1997 das Kyoto-Protokoll, das bis jetzt als einziger Meilenstein internationaler Klimaschutzpolitik anzusehen ist. Lange war es unsicher, ob es jemals in Kraft treten würde - doch nun ist es soweit: Das Kyoto-Protokoll verpflichtet ab dem 16. Februar 2005 nach jahrelangen zähen Verhandlungen, über 30 Industriestaaten völkerrechtlich verbindlich zur Reduktion ihrer Emissionen. Hinsichtlich dieses Ereignisses, wie man es zweifelsohne nennen muss, stellt sich die Frage, was das Kyoto-Protokoll bedeutet, was es beinhaltet und vor allem wie wirksam es eigentlich sein kann. Dem versucht sich die vorliegende Arbeit zu widmen. Zunächst sollen der natürliche und der anthropogene Treibhauseffekt und daraus folgende Prognosen kurz als Grundlagen dargestellt werden, um die Notwendigkeit aktiver Klimaschutzpolitik zu verdeutlichen. Im Anschluss daran wird das Kyoto-Protokoll in seinen klimapolitischen Zusammenhängen, Inhalten und Instrumenten erläutert und schliesslich sollen wesentliche Kritikpunkte angesprochen werden, da die Einbeziehung von Kritik notwendig ist, um eine zusammenfassende Bewertung des Protokolls zu ermöglichen. Da der Rahmen dieser Ausarbeitung in Anbetracht der Fülle des Themas äusserst begrenzt ist, muss angemerkt sein, dass dies nur insgesamt eine kurze Erläuterung sein kann, die Präzisierung bezüglich vieler damit verbundener Themen bedarf. So müssten z.B. erneuerbare Energien, das übergeordnete Ziel der Nachhaltigkeit und politische und institutionelle Gefüge der internationalen Politik näher betrachtet werden.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 17.02.2020
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Thesen des Kriminalromans nach Bertolt Brecht
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,7, Universität Erfurt (Neue Deutsche Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Erzählte Kriminalität, Sprache: Deutsch, Abstract: [...] Wie so oft haben sich verschiedene Forscher daran versucht, eine Definition für diese Art Roman zu finden und stießen dabei auf die unterschiedlichsten Merkmale. So ist Gero Wilpert z.B. der Ansicht, dass das Verbrechen, im Hinblick auf psychologischen Anstoß, Ausführung, Entdeckung und Aburteilung des Verbrechers behandelt werden muss, wenn das literarische Produkt den Anspruch auf die Gattungsbezeichnung ,Kriminalroman' haben soll . Für die vorliegende Arbeit ist in erster Linie allerdings nicht die Frage, was ein Kriminalroman ist, von Bedeutung, sondern welche Merkmale er aufweist, wodurch er, seitdem es diese Gattung gibt, so beliebt wurde. Mit dieser Thematik hat sich Bertolt Brecht in seinem Aufsatz Über die Popularität des Kriminalromans aus dem Jahr 1938 auseinander gesetzt. Er versucht darin, Ursachen für die Popularität zu ergründen, die er für sich selbst beim Lesen als typisch empfand. Anzumerken ist, dass Brecht ein bekennender Kriminalromanleser gewesen ist, sich also auf dem Gebiet auskannte. Eine Definition sollte hier allerdings noch angeführt werden, welche den Unterschied zwischen Kriminalroman und Detektivroman klar macht und zwar die von Richard Alewyns in seinem Aufsatz Die Anatomie des Kriminalromans aufgestellte. Dort erklärt er, dass der Unterschied nicht im Inhalt - beide behandeln einen Mord -, sondern an der Form liegt: 'Der Kriminalroman erzählt die Geschichte eines Verbrechens, der Detektivroman die Geschichte seiner Aufklärung.' Warum ist diese Unterscheidung wichtig für das Folgende? Weil der Verfasserin dieser Arbeit beim Lesen des Essays aufgefallen ist, dass Brecht zwar von Kriminalroman im Allgemeinen schreibt, sich allerdings im engeren Sinn auf den Detektivroman bezieht. Der Form, der Richtigkeit und der guten Ordnung halber sei hier noch gesagt, dass das Lexem Kriminalroman in dieser Arbeit, und zwar wegen der Verwendung im Brechtschen Aufsatz, beibehalten wird. Ziel dieser Arbeit ist, anhand des Aufsatzes und der herangezogenen Sekundärliteratur, die zur Begründung der einzelnen Thesen unterstützend wirken sollen, die Merkmale des Kriminalromans zu erörtern und grundlegende Charakteristika zu inaugurieren warum es sich bei diesem Genre um einen ,blühenden Literaturzweig' handelt.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 17.02.2020
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Humboldt - Forscher und Sammler in der Neuen Welt
6,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,3, Universität Erfurt (Philosophische Fakultät), Veranstaltung: Historisches Seminar: 'Minderheiten - Lateinamerika', 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Welcher Wissenschaftler ist heutzutage noch so vielfältig interessiert, engagiert und vor allem so wissbegierig, wie es Alexander von Humboldt war? Nicht ohne Grund wird er noch heute so verehrt und hoch gelobt. Besonders seine Reisen nach Mittel- und Südamerika brachten Ergebnisse und Erkenntnisse, die nicht nur ihm selbst, sowie bei seinen Experimenten weiter halfen, sondern auch der gesamten Wissenschaft Grundlagen fortschrittlicher Forschung lieferten. Sorgfältig angelegte Herbarien, detaillierte Beschreibungen, Katalogisierungen und Kartographien Humboldts bilden noch bis heute Grundsteine vieler Lehrbücher. Was trieb nun Humboldt gerade in die 'Neue Welt' Mittel- und Südamerika, die schon seit circa 300 Jahren kolonialisiert war? Zählte für ihn, lediglich rein naturwissenschaftliche Daten zusammenzutragen? War er demnach ein, von der Regierung beauftragter Gutachter, der auferlegte Aufgaben gewissenhaft zu lösen hatte oder folgte er seinem eigenen wissenschaftlichen Trieb, seinen Träumen und eigenen Zielen? Die Thematik 'Humboldt als Forscher und Sammler in der Neuen Welt' ist ein sehr weitgreifender Bereich, den man somit leider extrem eingrenzen muss. Dadurch können natürlich Lücken oder Ungleichheiten entstehen, wie sie in der Literatur vereinzelt vorkommen können. Schwierig wird es bei der Recherche mit Humboldts Briefwechsel, den er rege mit zahlreichen wichtigen Persönlichkeiten seiner Zeit betrieb. Durch seine hervorragenden Sprachkenntnisse verfasste er diese auch in der jeweiligen Muttersprache des Briefempfängers. Diese Quellen werden jedoch auch in diesen Sprachen in gebundener Ausgabe wiedergegeben und verweisen leider nicht auf die übersetzten Exemplare1. Für eine tiefgründige biographische Analyse bot Biermann, Kurt-R.: Alexander von Humboldt. Chronologische Übersicht über wichtige Daten seines Lebens, Akademie-Verlag, Berlin 1983. eine sehr gute Basis und vervollständigte sich mit anderen biographischen Werken. Weiterhin existiert eine Großzahl an Büchern über Humboldts Reisen nach Amerika und gibt somit exakte Einblicke in seine Vorgehensweise und Erlebnisse. Interessant sind hierbei immer wieder eingebettete Zitate Humboldts, die den Leser noch näher mit dem großen Wissenschaftler und Forscher, in das Geschehen eindringen lassen. Alexander von Humboldt als Phänomen des 21. Jahrhunderts zeigt eine weiterhin anhaltende enthusiastische Forschung über den genialen Forscher, den Geheimnisse begleiteten und der selbst Geheimnisse um sich entstehen ließ. Auffällig ist bei Humboldts Biographie und im Kontext dazu seine Forschungsreisen, dass der soziologische Hintergrund stets präsent ist. Sein humanes Wesen ließ ihn immer wieder Ungerechtigkeiten erkennen und kritisieren. Nicht viele vermochten sich so sehr für die Menschenrechte einzusetzen, wie es Humboldt tat. Genau dieser Aspekt wirkt noch heute auf das Deutschland der Gegenwart, dessen Geist es immer wieder hervorrufen sollte. Alexander von Humboldt soll in dieser Arbeit im Mittelpunkt stehen, wie er es schon zu Lebzeiten tat und noch heute eine begeisterte Anhängerschaft findet. Humboldt ist nicht nur zu einem wissenschaftlichen Phänomen geworden, sondern ist selbst zu einem Geist aufgestiegen, der Vorbild für viele ist und für andere sein sollte.

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Stand: 17.02.2020
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