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KuSch goes Varieté, Vol. 14
28,50 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Seit dem Jahr 2008 gibt es die Varieté-Abende in der KuSch und sie haben seitdem ein immer größeres Publikum gefunden. Damals haben wir versucht, dem ohnehin schon breiten Spektrum einen weiteren Farbtupfer hinzuzufügen. Mit ?KuSchgoes Varieté? startete seinerzeit etwas, von dem wir alle nicht wussten, wo die Reise hingehen würde. Nun steht bereits die 14. Auflage dieses Konzepts an, das sich augenscheinlich durchgesetzt hat.Seit einigen Jahren sind die Abende stets im Vorfeld ausverkauft, 2018 kam dann der Sonntagnachmittag als Termin für eine dritte Show hinzu. Der Erfolg liegt auch daran, dass die Zuschauer hier ein Programm erleben, das denen in den GOP-Häusern, dem Krystallpalast oder dem Tigerpalast in nichts nachsteht. Verantwortlich dafür ist ?Herr Niels?, alias Niels Weberling, mit dem wir gemeinsam die Shows Jahr für Jahr zusammenstellen. Diese sind dann so nur in Herborn zu erleben, was sie noch einzigartiger macht.2021 haben wir für Sie folgende Künstler ausgesucht:Am Trapez zeigen Carina & Leonid ein Wechselspiel von schwungvollen Passagen und Momenten des Innehaltens. Mit Vertrauen und Kraft überwinden sie die Schwerkraft und nehmen das Publikum mit durch die Höhen und Tiefen einer Partnerschaft.Neben ihrer Show am Trapez berühren Carina und Leonid das Publikum mit ihrem emotionalen Hand to Hand Act ?Jealous?. Im Einklang mit der Musik bringen sie Emotionen auf die Bühne, die jeder Zuschauer nachempfinden kann.Anmutig und scheinbar mühelos verbildlichen sie mit ihrer Partnerakrobatik den Konflikt zwischen Eifersucht und Vertrauen, den Zwiespalt zwischen Gehen und Bleiben.Mit Robert Choinka sorgt der?James Dean der Handstandakrobaten? für Entertainment der anderen Sorte. Der Mann lässt Frauenherzen höherschlagen und besitzt als Requisit gestapelte Autoreifen, auf denen er seine Handstandperformance mit viel Coolness präsentiert. Neben akrobatischen Höchstleistungen zeichnet sich seine Nummer durch ihren außergewöhnlichen Charakter aus. In der Rolle des machohaften Mechanikers, durch dessen Adern reines Motoröl fließt, vollführt Robert mit an Arroganz grenzender Gelassenheit einarmige Handstände auf einem Reifenstapel.Witzig verpackt mit Erotik und einem Hauch Ironie ? ein Hingucker nicht nur für die Frauen?Eine Show im Wechselspiel von Power und Balance ? dafür steht der Weltmeister des Einradsports,Paul Chen. Er macht das Unmögliche möglich.Seine schnellen und spektakulären Sprünge, auch über große Distanzen, stehen im Gegensatz zu ruhigen und kraftvollen Elementen. Wie selbstverständlich balanciert er, auf dem Einradsattel liegend, über seine schmale Brücke.Der Weltmeister des Einradsports kombiniert mit seinem Einrad Tricks aus dem klassischen Kunstradfahren mit dem harten Streetstyle des BMX. Paul Chen fliegt dabei über Treppen, Podeste und ein Trampolin. Der waschechte Hesse absolvierte 2006 an der Staatlichen Artistenschule in Berlin und ist seitdem europaweit mit seiner Show unterwegs.Die beiden sympathischen Irren aus Erfurt und Hamburg, die sich Paul & Willi nennen, machen Geräuschpantomine. Also Pantomime mit Geräuschen. Sie stellen quasi mit Händen, Füßen, Fingern und ihren Gesichtern gewisse Szenen dar und untermalen diese mit Lauten, die ihrem Rachenraum, den Armen, den Fingern oder sonstigem entfahren. Sie sind skurrilste Cartoonfiguren ? gekritzelt auf die Bühne. Das mehrfach preisgekrönte Duo tritt hauptsächlich im deutschsprachigen Raum auf, obwohl beide auf der Bühne kein Deutsch sprechen, sondern irgendein Kauderwelsch, das zwischen finnisch-niederländisch und heißer-Kartoffel-im-Mund angesiedelt ist. Und der Zuschauer ist danach auch eines ? sprachlos!Varieté-Shows in der KuSch - sie sind einer der Höhepunkte im Jahresprogramm. Wir freuen uns auf die inzwischen schon 14. Ausgabe. Und wieder gilt: Dieses Programm gibt es in dieser Zusammenstellung nur in Herborn zu sehen!

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 15.07.2020
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KuSch goes Varieté, Vol. 14
28,50 € *
zzgl. 5,95 € Versand

Seit dem Jahr 2008 gibt es die Varieté-Abende in der KuSch und sie haben seitdem ein immer größeres Publikum gefunden. Damals haben wir versucht, dem ohnehin schon breiten Spektrum einen weiteren Farbtupfer hinzuzufügen. Mit ?KuSchgoes Varieté? startete seinerzeit etwas, von dem wir alle nicht wussten, wo die Reise hingehen würde. Nun steht bereits die 14. Auflage dieses Konzepts an, das sich augenscheinlich durchgesetzt hat.Seit einigen Jahren sind die Abende stets im Vorfeld ausverkauft, 2018 kam dann der Sonntagnachmittag als Termin für eine dritte Show hinzu. Der Erfolg liegt auch daran, dass die Zuschauer hier ein Programm erleben, das denen in den GOP-Häusern, dem Krystallpalast oder dem Tigerpalast in nichts nachsteht. Verantwortlich dafür ist ?Herr Niels?, alias Niels Weberling, mit dem wir gemeinsam die Shows Jahr für Jahr zusammenstellen. Diese sind dann so nur in Herborn zu erleben, was sie noch einzigartiger macht.2021 haben wir für Sie folgende Künstler ausgesucht:Am Trapez zeigen Carina & Leonid ein Wechselspiel von schwungvollen Passagen und Momenten des Innehaltens. Mit Vertrauen und Kraft überwinden sie die Schwerkraft und nehmen das Publikum mit durch die Höhen und Tiefen einer Partnerschaft.Neben ihrer Show am Trapez berühren Carina und Leonid das Publikum mit ihrem emotionalen Hand to Hand Act ?Jealous?. Im Einklang mit der Musik bringen sie Emotionen auf die Bühne, die jeder Zuschauer nachempfinden kann.Anmutig und scheinbar mühelos verbildlichen sie mit ihrer Partnerakrobatik den Konflikt zwischen Eifersucht und Vertrauen, den Zwiespalt zwischen Gehen und Bleiben.Mit Robert Choinka sorgt der?James Dean der Handstandakrobaten? für Entertainment der anderen Sorte. Der Mann lässt Frauenherzen höherschlagen und besitzt als Requisit gestapelte Autoreifen, auf denen er seine Handstandperformance mit viel Coolness präsentiert. Neben akrobatischen Höchstleistungen zeichnet sich seine Nummer durch ihren außergewöhnlichen Charakter aus. In der Rolle des machohaften Mechanikers, durch dessen Adern reines Motoröl fließt, vollführt Robert mit an Arroganz grenzender Gelassenheit einarmige Handstände auf einem Reifenstapel.Witzig verpackt mit Erotik und einem Hauch Ironie ? ein Hingucker nicht nur für die Frauen?Eine Show im Wechselspiel von Power und Balance ? dafür steht der Weltmeister des Einradsports,Paul Chen. Er macht das Unmögliche möglich.Seine schnellen und spektakulären Sprünge, auch über große Distanzen, stehen im Gegensatz zu ruhigen und kraftvollen Elementen. Wie selbstverständlich balanciert er, auf dem Einradsattel liegend, über seine schmale Brücke.Der Weltmeister des Einradsports kombiniert mit seinem Einrad Tricks aus dem klassischen Kunstradfahren mit dem harten Streetstyle des BMX. Paul Chen fliegt dabei über Treppen, Podeste und ein Trampolin. Der waschechte Hesse absolvierte 2006 an der Staatlichen Artistenschule in Berlin und ist seitdem europaweit mit seiner Show unterwegs.Die beiden sympathischen Irren aus Erfurt und Hamburg, die sich Paul & Willi nennen, machen Geräuschpantomine. Also Pantomime mit Geräuschen. Sie stellen quasi mit Händen, Füßen, Fingern und ihren Gesichtern gewisse Szenen dar und untermalen diese mit Lauten, die ihrem Rachenraum, den Armen, den Fingern oder sonstigem entfahren. Sie sind skurrilste Cartoonfiguren ? gekritzelt auf die Bühne. Das mehrfach preisgekrönte Duo tritt hauptsächlich im deutschsprachigen Raum auf, obwohl beide auf der Bühne kein Deutsch sprechen, sondern irgendein Kauderwelsch, das zwischen finnisch-niederländisch und heißer-Kartoffel-im-Mund angesiedelt ist. Und der Zuschauer ist danach auch eines ? sprachlos!Varieté-Shows in der KuSch - sie sind einer der Höhepunkte im Jahresprogramm. Wir freuen uns auf die inzwischen schon 14. Ausgabe. Und wieder gilt: Dieses Programm gibt es in dieser Zusammenstellung nur in Herborn zu sehen!

Anbieter: Konzertkasse
Stand: 15.07.2020
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1989 - Die geglückte Revolution (ZEIT Geschicht...
9,95 € *
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Ausgewählte Artikel aus der ZEIT Geschichte zum Thema "Frauen der Tat (ZEIT Geschichte)": Frauen der Tat: Erfurt machte den Anfang. Am 4. Dezember 1989 wurde die erste Stasizentrale besetzt. Die Schriftstellerin Gabriele Stotzer gehörte zu den Erstürmern Von Evelyn Finger. .Der lange Weg zur Freiheit: In den Wochen vor dem Mauerfall erreichen die Proteste in der DDR eine atemberaubende Dynamik - doch die friedliche Revolution des Jahres 1989 ist nicht so plötzlich gekommen, wie es damals vielen schien. Von Ilko-Sascha Kowalczuk. Eilig Vaterland: An eine rasche Vereinigung glaubte zunächst niemand. Doch dann ging es fast zu schnell. Von Gunter Hofmann. Ein Bild, fünf Blicke: Die Schriftsteller Katja Lange-Müller, Antje Rávic Strubel, Günter Kunert, John von Düffel und Terézia Mora kommentieren Harald Hauswalds Foto "Das Brandenburger Tor wird geöffnet". 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Malcolm Andreasson. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/zeit/090601/bk_zeit_090601_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.07.2020
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Babysitter, 99085
12,99 € *
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Hallo alle zusammen mein Name ist Pauline. Im Moment lebe ich in Erfurt, hier studiere ich an der Fachhochschule "Pädagogik der Kindheit". Ursprünglich komme ich aus einem kleinem Dorf bei Eisenach, dort habe ich meine Ausbildung zur Sozialassistentin absolviert und mein Fachhochschulreife an der Medizinische Fachschule Eisenach erworben. Innerhalb meiner Ausbildung und meines Studiums habe ich schon zahlreiche Praktika in Kindertageseinrichtungen gemacht. So kam es auch dazu, dass mich damals während eines Praktikums eine Mutter in der Kita ansprach, ob ich auch privat auf ihre Zwillinge aufpassen könnte. So konnte ich die ersten Erfahrungen im Babysitten sammeln. Um mir mein Studium zu finanzieren und gleichzeitig mehr Erfahrung in der Kinderbetreuung zu erweitern, möchte ich gerne wieder Babysitten. Ich bin sehr aufgeschlossen und gehe gerne auf neue Menschen zu, dabei bin sehr tolerant und respektvoll jedem Einzelnen gegenüber. Zu meinen Hobbies gehört das Tanzen und Singen, dabei begleite ich mich am liebsten auf meiner Ukulele, die schon so einige Kinder in der Kita erfreut hat. Ich male, bastel und lebe mich gerne kreativ aus, sei es Dekoration zu basteln oder mir eigene Kostüme zu nähen. Ich freue mich darauf Sie und Ihre Kinder kennenzulernen.

Anbieter: HalloFamilie
Stand: 15.07.2020
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Das befreyte Jerusalem, Hörbuch, Digital, 1, 10...
9,95 € *
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Als Torquato Tasso (1544-1595) im Sommer 1574 den Prinzessinnen Leonora und Lucrezia d'Este sowie dem Herzog Alfonso II sein großes Versepos "Gerusalemmeliberata" vorlas, hätte er sich sicher nicht gedacht, dass dieses Buch ein Bestseller werden sollte und bis heute zum Kanon abendländischer Literatur und humanistischer Bildung gehört. Freilich liegt dabei bereits im Sujet das Erfolgsgeheimnis der Schrift, handelt "Das befreite Jerusalem" doch von den Geschehnissen des ersten Kreuzzuges, in dem es Gottfried von Bouillon mit dem christlichen Heer gelang, Jerusalem von den "Falschgläubigen" zu befreien. Wir, die wir viele Generationen von diesen Ereignissen entfernt leben, staunen dennoch bei der Lektüre von Tassos Buch. Staunen, weil sich darin auch manche Figuren der Operngeschichte wie Rinaldo, Armida, Tancredi oder Clorinda weiter erhellen und sich inhaltliche Einordnung von Musikdramen wie "Armide" von Lully oder Händels "Rinaldo" organisch ergeben. In zwanzig Gesängen lässt der in Sorrent geborene Dichter lediglich mit Worten das vor unserem geistigen Auge erscheinen, für das wir heute manchmal zu realitätsnah lapidar digitale Multimediadevices einsetzen. Mögen sich auch die Metaphern verändert haben - das vergossene Blut, die Tränen, die machtpolitischen, wirtschaftlichen Erwägungen, die damit verbundenen Leidenschaften - die Liebe, haben heute wie damals gleiche Relevanz!Johann Jakob Wilhelm Heinse (1746-1803) studierte Jura in Jena und Erfurt, war mit Christoph Martin Wieland bekannt und war Mitglied des Halberstädter Dichterkreises. Für seine Prosaübersetzung des "Gerusalemme liberata" erhielt Heinse den Preis der "Mannheimer Deutschen Gesellschaft". In ihrer Audible-Bibliothek auf unserer Website finden Sie für dieses Hörbuch eine PDF-Datei mit zusätzlichem Material. 1. Sprache: Deutsch. Erzähler: Bernhard Drobig. Hörprobe: http://samples.audible.de/bk/xfra/000001/bk_xfra_000001_sample.mp3. Digitales Hörbuch im AAX Format.

Anbieter: Audible
Stand: 15.07.2020
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Thüringer Eisenbahnimpressionen
19,80 € *
ggf. zzgl. Versand

In Fortschreibung des 2009 erschienen Bandes "Thüringen in Farbe" in der beliebten EK-Reihe "Eisenbahn-Bildarchiv" erscheint ein Folgeband mit Farbaufnahmen aus der Rbd Erfurt und den östlichen Teilen Thüringens, die damals zur Direktion Dresden gehörten. Wiederum stammen die Motive größtenteils von dem bekannten Erfurter Eisenbahnfotografen Walter Grüber. Zeitlicher Schwerpunkt sind die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wobei besonderer Wert auf Motive gelegt wurde, die zugleich den damaligen Zustand der Bahnanlagen dokumentieren. Aufnahmen von den Haupt- und Nebenstrecken, Bahnhöfen, Bahnbetriebswerken, aber auch Gebäuden, Brücken und Signalen zeigen die Eisenbahn in Thüringen, wie es sie heute nicht mehr gibt. Eine eindrucksvolle Dokumentation über den Wandel der Schienenwege im "grünen Herzen Deutschlands".

Anbieter: buecher
Stand: 15.07.2020
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Thüringer Eisenbahnimpressionen
19,80 € *
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In Fortschreibung des 2009 erschienen Bandes "Thüringen in Farbe" in der beliebten EK-Reihe "Eisenbahn-Bildarchiv" erscheint ein Folgeband mit Farbaufnahmen aus der Rbd Erfurt und den östlichen Teilen Thüringens, die damals zur Direktion Dresden gehörten. Wiederum stammen die Motive größtenteils von dem bekannten Erfurter Eisenbahnfotografen Walter Grüber. Zeitlicher Schwerpunkt sind die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wobei besonderer Wert auf Motive gelegt wurde, die zugleich den damaligen Zustand der Bahnanlagen dokumentieren. Aufnahmen von den Haupt- und Nebenstrecken, Bahnhöfen, Bahnbetriebswerken, aber auch Gebäuden, Brücken und Signalen zeigen die Eisenbahn in Thüringen, wie es sie heute nicht mehr gibt. Eine eindrucksvolle Dokumentation über den Wandel der Schienenwege im "grünen Herzen Deutschlands".

Anbieter: buecher
Stand: 15.07.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
19,95 € *
ggf. zzgl. Versand

Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 15.07.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
20,60 € *
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 15.07.2020
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