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Bahnhof Erfurt
15,40 € *
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72 Seiten mit 70 Zeichnungen und einem Foto. Zeichnungen von Peter König.AUS DEM VORWORT VON PETER KÖNIG:Vor mittlerweile 170 Jahren begann in Erfurt das Eisenbahnzeitalter. Nachdem 1846 die Thüringische Eisenbahn von Halle bis Weimar im Betrieb war, erreichte sie 1847 Erfurt. In diesem Büchlein wird versucht, den langen Zeitraum bis etwa 1970 künstlerisch darzustellen. Für die frühe Epoche konnte zur Verarbeitung nur auf Lithographien zurückgegriffen werden. Die meisten sind recht naiv und auch widersprüchlich. Leider haben Daguerreo- bzw. Kallotypisten ihre neuen Wunderkästen, die solche Szenen für die Nachwelt konservieren konnten, dort wohl nie aufgestellt. Schon aus Gründen der Geheimhaltung - der Bahnhof Erfurt lag ja im Festungsbereich - braucht man wohl nicht zu hoffen, daß irgendwann einmal frühe Lichtbilder vom Bahnhof - möglichst noch mit Lokomotiven - auftauchen. Vieles, was diese Eisenbahnfrühzeit in Erfurt angeht, liegt also im Dunkeln. Das betrifft nicht nur Lage und Gestalt irgendwelcher Nebengebäude (Kohleschuppen, Wagenremisen usw.) am Festungswall, die Lokschuppen sowieso - und - welche Farbe hatten die Personenwagen der ThEG überhaupt? Die Güterwagen waren bei dieser Bahngesellschaft jedenfalls dunkelgrün. Was halbwegs bekannt und gesichert ist, wurde für die Gemälde, die jene Frühzeit darstellen sollen, nach bestem Wissen und Gewissen verarbeitet. Der Verfasser ist in Erfurt aufgewachsen und hat seine Jugend hier verbracht - die Eisenbahngeschichte der Region liegt ihm derohalben sehr am Herzen. Der Traktionswechsel in den späten 60er Jahren wurde hautnah miterlebt - die Dampflokomotiven verschwanden langsam. 1967 wurde der Abschnitt bis Neudietendorf zudem elektrifiziert. Auch diese Epoche wird im Buch aufgearbeitet - es sind Kindheitserinnerungen! Ein beliebter "Beobachtungsabschnitt" war die Motzstraße im Südwesten von Erfurt - etwa von der Steigerbrücke bis zur Blockstelle Hochheim in eben jener Umbruchzeit. Im Buch sind mehrfach Szenen von diesem Bereich eingestreut, der bis nach dem letzten Krieg sogar viergleisig war. Die Züge fuhren damals in beiden Richtungen im Blockabstand. Ein ganz kleiner Abschnitt soll auch der Indus-triebahn Erfurt-Ost gewidmet sein. Jenem "Freiluftmuseum", das damals Ziel vieler, meist regionaler Eisenbahnfreunde war, fuhren doch dort noch längst Totgeglaubte wie T11,T12, T13 und der Typ "Bismark". Unsere kleine "Zeitreise" endet bald nach 1970 (das "Andere" malen wir dann später).

Anbieter: Dodax AT
Stand: 17.01.2020
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Die Geschichte des Flughafens Erfurt 1957-2007
29,95 € *
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164 Seiten mit 213 Abbildungen, darunter 76 schwarz-weiße und 78 farbige Fotos, 40 Zeichnungen und 19 TabellenJürgen Hanemann dokumentiert in diesem Buch die Geschichte des Flughafens Erfurt von 1957 bis 2007. Ein halbes Jahrhundert Flughafen Erfurt – Bindersleben wird wieder lebendig. Umrahmt mit zahlreichen Fotos und Grafiken wird die Entwicklung vom einstigen Fliegerhorst zum internationalen Verkehrs-flughafen zum spannenden Erlebnis.Inhalt:Beeindruckende Geschichten und geschichtliche Eindrücke 4 Vorbemerkungen 7Der Flughafen Erfurt heute 8Fünfzig Jahre Flughafen Erfurt …? 10Der Anfang 19Ein neuer Flughafen wird gebaut 48Zwischen Euphorie und Stagnation 62Kritische Zeiten 89Vom Mauerblümchen zur Perle 105Die Flughafenanlagen – gestern und heute 118Die baulichen Anlagen 120Die technischen Anlagen 132Passagiere, Passagiere 142Allein geht gar nichts 154Anmerkungen und Abkürzungen 158Literatur- und Quellenangaben 160Vorwort:Es war im Frühjahr Neunzehnhundertneunzig! Durch die politische Wende wurden in der DDR und natürlich auch innerhalb der INTERFLUG die ideologischen Relikte des Sozialismus aus den Betriebsunterlagen getilgt. Das geschah unter Anderem ganz profan, indem aus der gesamten Führungsdokumentation die entsprechenden Passagen entfernt und dem Altpapier (wichtige Unterlagen wurden vernichtet) zugeführt wurden. Bei dieser Aktion wurden natürlich auch die Aktenschränke, Archive und Ablagen mit „entrümpelt“. Von einem, zum Abtransport zur Papiermühle bereitgestellten Aktenberg war ein schmutzig-graues Papierbündel gerutscht und lag auf dem Büroflur. Neugier hatte mich veranlasst diesen Aktendeckel aufzuschlagen um die Schriftstücke zu prüfen, bevor ich die Papiere auf den Haufen zurücklegen wollte. Der Inhalt bestand aus einigen dünnen Schreibmaschinendurchschlägen mit den ersten Schreiben zur Flughafenbesichtigung und, was besonders interessant war, aus dem Protokoll der Übernahme des Flugplatzes Erfurt durch Vertreter der damalige Lufthansa von den sowjetischen Streitkräften. Ich hatte schlechthin die „Geburtsurkunde“ des Flughafens Erfurt-Bindersleben in den Händen.Mir wurde bewusst, dass eine Ära zu Ende gegangen war. Es gab nur noch wenige im Arbeitsprozess tätige Mitarbeiter, die die ersten Wochen und Monate in den Jahren 1956/1957 mit erlebt hatten. Andere befanden sich bereits im Ruhestand oder hatten das Unternehmen verlassen, einige waren schon nicht mehr am Leben. Angesichts der damals ungewissen Zukunft des Flughafens stellte ich mir die Frage, wer soll denn seine Entwicklung, seine Geschichten bewahren und an eine hoffentlich weiterbestehende Flughafencrew oder an andere Interessenten weitergeben? Ohne eine feste Zielstellung zu haben begann ich damals Unterlagen, Dokumente, Bilder und Daten über die Geschichte des Flughafens zu sammeln. Erst Jahre danach entstand, auch durch Anregungen aus dem Kollegenkreis, der Gedanke aus dieser Sammlung von Fakten ein Buch zu gestalten.Viele Geschehnisse der mittlerweile fünfzig jährigen Geschichte waren nur noch bruchstückhaft reproduzierbar und konnten deshalb nur umschrieben dargestellt werden. Auch die eigenen Erfahrungen oder diejenigen aus dem Kollegenkreis waren lückenhaft, teilweise sogar widersprüchlich. Deshalb erhebt dieses Buch keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit oder Richtigkeit. Zur schnellen Übersicht über den Flughafen Erfurt in seiner heutigen Gestalt und Ausstattung wird den Ausführungen zur Geschichte und Entwicklung das Kapitel „Kurz und bündig: Der Flughafen Erfurt heute“ vorangestellt.

Anbieter: Dodax
Stand: 17.01.2020
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Die Geschichte des Flughafens Erfurt 1957-2007
30,80 € *
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164 Seiten mit 213 Abbildungen, darunter 76 schwarz-weiße und 78 farbige Fotos, 40 Zeichnungen und 19 TabellenJürgen Hanemann dokumentiert in diesem Buch die Geschichte des Flughafens Erfurt von 1957 bis 2007. Ein halbes Jahrhundert Flughafen Erfurt – Bindersleben wird wieder lebendig. Umrahmt mit zahlreichen Fotos und Grafiken wird die Entwicklung vom einstigen Fliegerhorst zum internationalen Verkehrs-flughafen zum spannenden Erlebnis.Inhalt:Beeindruckende Geschichten und geschichtliche Eindrücke 4 Vorbemerkungen 7Der Flughafen Erfurt heute 8Fünfzig Jahre Flughafen Erfurt …? 10Der Anfang 19Ein neuer Flughafen wird gebaut 48Zwischen Euphorie und Stagnation 62Kritische Zeiten 89Vom Mauerblümchen zur Perle 105Die Flughafenanlagen – gestern und heute 118Die baulichen Anlagen 120Die technischen Anlagen 132Passagiere, Passagiere 142Allein geht gar nichts 154Anmerkungen und Abkürzungen 158Literatur- und Quellenangaben 160Vorwort:Es war im Frühjahr Neunzehnhundertneunzig! Durch die politische Wende wurden in der DDR und natürlich auch innerhalb der INTERFLUG die ideologischen Relikte des Sozialismus aus den Betriebsunterlagen getilgt. Das geschah unter Anderem ganz profan, indem aus der gesamten Führungsdokumentation die entsprechenden Passagen entfernt und dem Altpapier (wichtige Unterlagen wurden vernichtet) zugeführt wurden. Bei dieser Aktion wurden natürlich auch die Aktenschränke, Archive und Ablagen mit „entrümpelt“. Von einem, zum Abtransport zur Papiermühle bereitgestellten Aktenberg war ein schmutzig-graues Papierbündel gerutscht und lag auf dem Büroflur. Neugier hatte mich veranlasst diesen Aktendeckel aufzuschlagen um die Schriftstücke zu prüfen, bevor ich die Papiere auf den Haufen zurücklegen wollte. Der Inhalt bestand aus einigen dünnen Schreibmaschinendurchschlägen mit den ersten Schreiben zur Flughafenbesichtigung und, was besonders interessant war, aus dem Protokoll der Übernahme des Flugplatzes Erfurt durch Vertreter der damalige Lufthansa von den sowjetischen Streitkräften. Ich hatte schlechthin die „Geburtsurkunde“ des Flughafens Erfurt-Bindersleben in den Händen.Mir wurde bewusst, dass eine Ära zu Ende gegangen war. Es gab nur noch wenige im Arbeitsprozess tätige Mitarbeiter, die die ersten Wochen und Monate in den Jahren 1956/1957 mit erlebt hatten. Andere befanden sich bereits im Ruhestand oder hatten das Unternehmen verlassen, einige waren schon nicht mehr am Leben. Angesichts der damals ungewissen Zukunft des Flughafens stellte ich mir die Frage, wer soll denn seine Entwicklung, seine Geschichten bewahren und an eine hoffentlich weiterbestehende Flughafencrew oder an andere Interessenten weitergeben? Ohne eine feste Zielstellung zu haben begann ich damals Unterlagen, Dokumente, Bilder und Daten über die Geschichte des Flughafens zu sammeln. Erst Jahre danach entstand, auch durch Anregungen aus dem Kollegenkreis, der Gedanke aus dieser Sammlung von Fakten ein Buch zu gestalten.Viele Geschehnisse der mittlerweile fünfzig jährigen Geschichte waren nur noch bruchstückhaft reproduzierbar und konnten deshalb nur umschrieben dargestellt werden. Auch die eigenen Erfahrungen oder diejenigen aus dem Kollegenkreis waren lückenhaft, teilweise sogar widersprüchlich. Deshalb erhebt dieses Buch keinen Anspruch auf absolute Vollständigkeit oder Richtigkeit. Zur schnellen Übersicht über den Flughafen Erfurt in seiner heutigen Gestalt und Ausstattung wird den Ausführungen zur Geschichte und Entwicklung das Kapitel „Kurz und bündig: Der Flughafen Erfurt heute“ vorangestellt.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 17.01.2020
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Orte der Reformation, Erfurt
9,90 € *
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Erfurt ist die Stadt des jungen Martin Luther. Universität und Kloster prägten ihn nachhaltig. Die pulsierende Metropole voller gesellschaftlicher und religiöser Spannungen stellte den zentralen Erfahrungshorizont für den späteren Reformator dar. Erfurts gut erhaltene Altstadt macht es heute leicht, sich in die Zeit um 1500 hineinzuversetzen. Die Stadt zählte damals mit fast 20.000 Einwohnern zu den größten des Reiches. Luther schwärmte vom imposanten 'Erfordia turrita', dem 'türmereichen Erfurt' mit seinen zwei Mauerringen, den über 40 Kirchen, gekrönt vom Ensemble aus Mariendom und Severikirche auf dem Domhügel und der Benediktinerabteikirche auf dem Petersberg. Der Besucher findet hier zahlreiche Spuren des Studenten, Magisters und Mönches. Aber auch von Wittenberg aus ließ der Reformator die Kontakte nicht abreißen. Bis 1540 griff er mehrfach in das turbulente Reformationsgeschehen ein, zu dessen Zentren Erfurt gehörte. Am Ende stand ein außergewöhnliches konfessionelles Patt, das sich bis heute im ökumenischen Nebeneinander von Protestanten und Katholiken erhalten hat.Reihentext:Die Evangelische Verlagsanstalt lädt mit der neuen Journalreihe 'Orte der Reformation' ein, sich anlässlich des 500-jährigen Jubiläum auf Spurensuche zu den wichtigsten Stätten des größten Umbruchs der Kirchengeschichte zu begeben. Auf einer spannenden und unterhaltsamen Reise, die sich vom Genfer See bis an die deutsche Ostseeküste erstreckt, werden die weltberühmten, aber auch unbekanntere Schauplätze der Reformationsgeschichte vorgestellt.In informativen und reichbebilderten Artikeln wird der Leser zunächst zu einem Stadtrundgang eingeladen. Weiterhin werden die bedeutendsten Ereignisse und Personen aus der Zeit der Reformation hintergründig und unterhaltsam vorgestellt und erläutert. Den Abschluss einer jeden Ausgabe bildet ein Überblick über das heutige kirchliche Leben der jeweiligen Stadt und deren Umgebung.

Anbieter: Dodax
Stand: 17.01.2020
Zum Angebot
Thüringer Eisenbahnimpressionen
19,80 € *
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In Fortschreibung des 2009 erschienen Bandes "Thüringen in Farbe" in der beliebten EK-Reihe "Eisenbahn-Bildarchiv" erscheint ein Folgeband mit Farbaufnahmen aus der Rbd Erfurt und den östlichen Teilen Thüringens, die damals zur Direktion Dresden gehörten. Wiederum stammen die Motive größtenteils von dem bekannten Erfurter Eisenbahnfotografen Walter Grüber. Zeitlicher Schwerpunkt sind die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wobei besonderer Wert auf Motive gelegt wurde, die zugleich den damaligen Zustand der Bahnanlagen dokumentieren. Aufnahmen von den Haupt- und Nebenstrecken, Bahnhöfen, Bahnbetriebswerken, aber auch Gebäuden, Brücken und Signalen zeigen die Eisenbahn in Thüringen, wie es sie heute nicht mehr gibt. Eine eindrucksvolle Dokumentation über den Wandel der Schienenwege im "grünen Herzen Deutschlands".

Anbieter: Dodax
Stand: 17.01.2020
Zum Angebot
Orte der Reformation, Erfurt
10,20 € *
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Erfurt ist die Stadt des jungen Martin Luther. Universität und Kloster prägten ihn nachhaltig. Die pulsierende Metropole voller gesellschaftlicher und religiöser Spannungen stellte den zentralen Erfahrungshorizont für den späteren Reformator dar. Erfurts gut erhaltene Altstadt macht es heute leicht, sich in die Zeit um 1500 hineinzuversetzen. Die Stadt zählte damals mit fast 20.000 Einwohnern zu den größten des Reiches. Luther schwärmte vom imposanten 'Erfordia turrita', dem 'türmereichen Erfurt' mit seinen zwei Mauerringen, den über 40 Kirchen, gekrönt vom Ensemble aus Mariendom und Severikirche auf dem Domhügel und der Benediktinerabteikirche auf dem Petersberg. Der Besucher findet hier zahlreiche Spuren des Studenten, Magisters und Mönches. Aber auch von Wittenberg aus ließ der Reformator die Kontakte nicht abreißen. Bis 1540 griff er mehrfach in das turbulente Reformationsgeschehen ein, zu dessen Zentren Erfurt gehörte. Am Ende stand ein außergewöhnliches konfessionelles Patt, das sich bis heute im ökumenischen Nebeneinander von Protestanten und Katholiken erhalten hat.Reihentext:Die Evangelische Verlagsanstalt lädt mit der neuen Journalreihe 'Orte der Reformation' ein, sich anlässlich des 500-jährigen Jubiläum auf Spurensuche zu den wichtigsten Stätten des größten Umbruchs der Kirchengeschichte zu begeben. Auf einer spannenden und unterhaltsamen Reise, die sich vom Genfer See bis an die deutsche Ostseeküste erstreckt, werden die weltberühmten, aber auch unbekanntere Schauplätze der Reformationsgeschichte vorgestellt.In informativen und reichbebilderten Artikeln wird der Leser zunächst zu einem Stadtrundgang eingeladen. Weiterhin werden die bedeutendsten Ereignisse und Personen aus der Zeit der Reformation hintergründig und unterhaltsam vorgestellt und erläutert. Den Abschluss einer jeden Ausgabe bildet ein Überblick über das heutige kirchliche Leben der jeweiligen Stadt und deren Umgebung.

Anbieter: Dodax AT
Stand: 17.01.2020
Zum Angebot
Thüringer Eisenbahnimpressionen
17,30 € *
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In Fortschreibung des 2009 erschienen Bandes "Thüringen in Farbe" in der beliebten EK-Reihe "Eisenbahn-Bildarchiv" erscheint ein Folgeband mit Farbaufnahmen aus der Rbd Erfurt und den östlichen Teilen Thüringens, die damals zur Direktion Dresden gehörten. Wiederum stammen die Motive größtenteils von dem bekannten Erfurter Eisenbahnfotografen Walter Grüber. Zeitlicher Schwerpunkt sind die siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, wobei besonderer Wert auf Motive gelegt wurde, die zugleich den damaligen Zustand der Bahnanlagen dokumentieren. Aufnahmen von den Haupt- und Nebenstrecken, Bahnhöfen, Bahnbetriebswerken, aber auch Gebäuden, Brücken und Signalen zeigen die Eisenbahn in Thüringen, wie es sie heute nicht mehr gibt. Eine eindrucksvolle Dokumentation über den Wandel der Schienenwege im "grünen Herzen Deutschlands".

Anbieter: Dodax AT
Stand: 17.01.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
19,95 € *
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kinder vor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: Dodax
Stand: 17.01.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
20,60 € *
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kinder vor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: Dodax AT
Stand: 17.01.2020
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