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Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt...
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Die erstaunlichen, einzigartigen, ungewöhnlich spektakulären, grenzenlos mirakulösen Abenteuer von Paulina Schmitt, genannt Maulina.Paulina Schmitt kann maulen, dass es Kröten regnet, die Erde bebt und die Bäume vor Furcht ihr Laub fallen lassen. In ihrem geliebten Zuhause "Mauldawien" blühen Blumen, scheint die Sonne, brummen die Hummeln, gibt es Schildkröten und abenteuerlustige Kater. Es gibt die Maulhöhle unter dem Pflaumenbaum, die längsten Frühstücksorgien der Welt und Sturzbäche von Kakao, denn nur Kakao kann Maulkrämpfe lösen. Kakao ist Maulmedizin.Doch plötzlich muss Paulina, genannt "Maulina" mit ihrer Mutter umziehen nach "Plastikhausen" am Rand der Stadt. Sie fühlt sich verloren und wie aus der Welt gewischt. Aber eine Maulina schluckt so etwas nicht einfach. Maulina gibt nicht auf. Maulina schmiedet Pläne, ballt die Faust in der Tasche und wenn es so weit ist ... auf sie mit Gemaul!Das zweite Kinderbuch des Jugendliteraturpreisträgers Finn-Ole Heinrich. Vorgelesenund gemault von der renommierten Film- und Theaterschauspielerin Sandra Hüller.Finn-Ole Heinrich, geb. 1982, aufgewachsen in Cuxhaven, Filmstudium in Hannover, dann Stadtschreiber in Erfurt. Er lebt jetzt in Hamburg. 2008 schrieb er das Drehbuch zum Kurzfilm 'Fliegen', der auf der Berlinale gezeigt wurde. Finn-Ole Heinrich erhielt diverse Preise und Auszeichnungen.

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Stand: 31.10.2020
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Der neugierige Junge, der die Welt erschütterte
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Erscheinungsdatum: 01.05.2017, Einband: Gebunden, Titelzusatz: Lilly und Nikolas auf Luthers Spuren, Lilly und Nikolas, Autor: Nowack, Jörg F, Illustrator: Sabrina Pohle, Verlag: Biber & Butzemann, Sprache: Deutsch, Schlagworte: Abenteuer // Augustiner // Bibel // Deutschland // Eisenach // Eisleben // Erfurt // Evangelisch // Familie // Familienreiseführer // Ferien // Gott // Jubiläum // Katharina von Bora // Kinder // Kinderreiseführer // Leipzig // Luther // Mansfeld // Martin Luther // Martinus Luder // Philipp Melanchton // Protestant // Reformation // regional // regionale Kinderbücher // regionales Kinderbuch // Religion // Rom // Sachsen // Sachsen-Anhalt // Teufel // Thomas Münzer // Thüringen // Torgau // Urlaub // Wartburg // Wittenberg // 2017 // 500 Jahre, Altersangabe: Lesealter: 8-13 J., Produktform: Gebunden/Hardback, Umfang: 116 S., 40 Illustr., Seiten: 116, Format: 1.8 x 21.8 x 15.5 cm, Gewicht: 401 gr, Verkäufer: averdo

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Stand: 31.10.2020
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Liebe geht durch alle Zeiten: Saphirblau, 2 Aud...
13,99 € *
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Zum Kinostart am 14. August Eine Liebe bis ans Ende der ZeitDas Abenteuer zwischen den Zeiten geht weiter: Gwendolyn und Gideon versuchen, mehr über die Absichten der Wächter in Erfahrung zu bringen. Vielleicht hilft ihnen dabei ein erneutes Treffen mit dem Grafen von Saint Germain? Auch zwischen Gwen und Gideon ist längst nicht alles im Klaren ...Der zweite Band von Kerstin Giers phänomenaler Erfolgstrilogie kommt in einer sehnsüchtig erwarteten, aufwändig produzierten Verfilmung in die Kinos. Wieder mit dabei: Maria Ehrich, Jannis Niewöhner sowie Josephine Preuß, Peter Simonischek, Kostja Ullmann, Veronica Ferres, Katharina Thalbach, Jennifer Lotsi, und erstmals als Stimme des kleinen Gargoyles Xemerius: Rufus Beck.(2 CD, Laufzeit: 2h 6)Kerstin Gier, geb. 1966, schreibt humorvolle Frauenbücher. Einige ihrer Titel waren monatelang auf den Bestsellerlisten. Die DeLIA-Preisträgerin lebt mit ihrer Familie im Bergischen Land.Maria Ehrich, geboren 1993 in Erfurt, bekam ihre erste Hauptrolle im Fernsehfilm "Eine Mutter für Anna" im dem Jahr 2004. Für ihre Rolle in "Mein Bruder ist ein Hund" wurde sie 2005 für den Undine Award in der Kategorie Beste Filmdebütantin nominiert. Als Tochter der "Frau vom Checkpoint Charlie" erhielt sie 2008 den Thüringer Filmpreis vom Thüringer Kultusministerium. Neben zahlreichen Fernsehproduktionen war sie zuletzt als Francesca in Mike Marzuks Jugendfilm "Rock It!" aus dem Jahre 2010 zu sehen.Rufus Beck, Jahrgang 1957, studierte an der Universität Heidelberg Islamistik, Philosophie und Ethnologie, ehe er sich dem Schauspielfach zuwandte. Nach Bühnenauftritten in Heidelberg, Saarbrücken, Tübingen, Schauspiel Frankfurt, Schauspiel Köln und Basel ging er von 1988 bis 1995 ans Bayerische Staatsschauspiel in München, dem er heute noch als Gast verbunden ist. 1990 wurde er für die Rolle des Franz Moor in Schillers "Die Räuber" zum Nachwuchsschausspieler des Jahres gewählt.Rufus Beck ist als Hörbuchsprecher vor allem durch Harry Potter populär geworden. Für die Interpretation hat er vier Goldene und vier Platin Schallplatten sowie 2008 den HÖRkulino im Rahmen des Deutschen Hörbuchpreises bekommen. Er ist bis heute einer der beliebtesten Hörbuchsprecher überhaupt.

Anbieter: myToys
Stand: 31.10.2020
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Buch - Sandmännchens Traumgeschichten
12,99 € *
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- 60 Gutenachtgeschichten in einem Buch- Fortsetzung des beliebten Ravensburger Klassikers "Sandmännchens Geschichtenbuch"- Für Kinder ab 3 Jahren einfühlsam erzähltSo macht Ins-Bett-Gehen Spaß!Das Sandmännchen erzählt 60 Gutenachtgeschichten vom Zoowärter, vom Zauberer, vom Nachtwächter, vom Stationsvorsteher, vom Schornsteinfeger und vom Briefträger, von kleinen und großen Tieren, besten Freunden, langen Reisen und kleinen Wundern.Die kurzen Geschichten eignen sich perfekt zum Vorlesen, Einschlummern und Träumen und werden begleitet von zauberhaften Illustrationen mit Retro-Charme.Wer begleitet Kinder seit Jahrzehnten beim Einschlafen? Wer hat schon Oma jeden Abend ins Bett gebracht, als sie noch ein Kind war? Wer erzählt seit über 60 Jahren die allerbesten Gutenachtgeschichten? Das Sandmännchen!Auf jeder Doppelseite findet sich eine neue emotionale, lustige oder zauberhafte Geschichte über Tiere, Freundschaft, Reisen, über die Sterne und die Blumen, über die kleinen Abenteuer des Alltags und manchmal auch über wahre Wunder.Die kurzen Geschichten eignen sich perfekt zum Vorlesen vor dem Schlafengehen, denn sie sind zwar spannend und lustig, aber ruhig zum friedlichen Einschlummern erzählt."Sandmännchens Traumgeschichten" ist der Nachfolgeband von "Sandmännchens Geschichtenbuch", dem beliebten Gute-Nacht-Klassiker von Ravensburger.Ruck-PauquŐt, GinaGina Ruck PauquŐt, 1931 in Köln geboren, hat den Beruf der zahnärztlichen Assistentin erlernt und später die Werkkunstschule in Köln besucht. Sie war Angestellte in einem Modesalon und hat noch in verschiedenen anderen Berufen gearbeitet, auch als Gerichtsreporterin und Bildjournalistin. Geschrieben hat sie schon, so sagt sie, seit sie den Sinn der Buchstaben begriffen hat - über Dinge, die sie betreffen und betroffen machen. Als sie achtzehn war, erschien ihre erste Kurzgeschichte für Erwachsene. Seit 1958 lebt Gina Ruck-PauquŐt, die mit einem Journalisten verheiratet war, als freie Schriftstellerin in der Nähe von Bad Tölz. Vom Ravensburger Buchverlag hat sie 1977 für eine Million verkaufte Exemplare das Goldene Taschenbuch erhalten. Schreiben, sagt Gina Ruck-PauquŐt, ist eine Lebensäußerung für sie. In den meisten Büchern greift sie das Problem des Andersseins auf, sie nimmt Partei für diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Mit ihrer Fähigkeit, sich ganz in eine andere Person hineinzuversetzen, hilft sie dem Leser, diesen anderen besser zu verstehen. Gina Ruck-PauquŐt ist der Meinung, dass auch Kinder am besten mit der Wahrheit leben und dass man ihnen nichts verschweigen soll: "... dass diese Welt nicht heil ist , aber auch nicht völlig kaputt. Dass wir unzulänglich sind, und dass wir uns dennoch bemühen müssen."Rettich, RolfRolf Rettich, geboren am 9. Juni 1929 in Erfurt, war einer der wichtigsten Kinderbuchillustratoren und Trickfilmzeichner im deutschsprachigen Raum. Er arbeitete zuerst als Vermessungstechniker und kam autodidaktisch zu seinem späteren Beruf als Illustrator und Kinderbuchautor. Rettich illustrierte unter anderem Bücher von James Krüss, Ilse Kleberger und Astrid Lindgren. Er schrieb auch Kinderbücher wie "Großelternkind" oder "Der kleine Bär". Für letzteres erhielt er den Ehrenpreis im Internationalen Bilderbuchwettbewerb. Mehrere Bücher von Rolf Rettich wurden von der Stiftung Buchkunst als "Schönstes Buch des Jahres" ausgewählt. Zusammen mit seiner Frau Margret Rettich erfand er Bildergeschichten, die für das Fernsehen verfilmt wurden, vor allem für die "Sendung mit der Maus". Für ihr Gesamtwerk erhielten Margret und Rolf Rettich 1997 den Großen Preis der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur. Rolf Rettich starb am 25. Oktober 2009 in Vordorf bei Braunschweig.

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Stand: 31.10.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
20,60 € *
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kindervor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Flughafen Berlin-Schönefeld und die militärisch...
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Autor Horst Materna, Festeinband mit 352 Abbildungen auf 288 Seiten. Darunter 148 Farbfotos, 157 Fotos in s/w, 29 Zeichnungen sowie 18 Karten. Als 1978 das Militär die Führung des Unternehmens INTERFLUG übernahm und ein aktiver General der Luftstreitkräfte Generaldirektor wurde, änderte sich einiges in der Struktur, aber auch in den Aufgaben der INTERFLUG. Neben der Vorbereitung des Personals auf den Verteidigungszustand wurden zunehmend Flüge zur Unterstützung von nationalen Befreiungsbewegungen, einschließlich Waffentransporten, und Unterstützungsaufgaben für die Luftstreitkräfte durchgeführt. Trotzdem entwickelten sich die Leistungen aller fünf Betriebe kontinuierlich. Neue Flugtechnik kam zum Einsatz, die moderne Rechentechnik hielt sowohl bei der Flugsicherung, als auch in der Verwaltung Einzug und auch die Beziehungen zu Flug-gesellschaften der westlichen Welt wurden intensiviert. INHALT: Vorwort und Danksagung Was seit 1934 geschah Militär übernimmt das Kommando - Kampfgruppe - Zivilverteidigung - Gesellschaft für Sport und Technik Das MfS in Schönefeld - Die Hauptabteilung XIX - Die Pass-Kontroll-Einheit - Die Hauptabteilung Personenschutz TG-44 - die zweite INTERFLUG - Aufstellung und Entwicklung - Zusammenarbeit mit INTERFLUG Der Betrieb Verkehrsflug - IL-62M vergrößern die Flotte - Politik und Außenhandel - INTERFLUG in Afrika - Schwerpunkt Mosambik - Katastrophe in Angola - Dürrehilfe in Äthiopien - Probleme bremsen Wachstum Der Betrieb Agrarflug - Neue Agrarflugzeuge im Einsatz - ZV-Übung "Testat 83" - Abenteuer Ägypten - Erprobung neuer Technik - Das Agrarflug-Erprobungszentrum Der Betrieb FIF - Ein neuer Betrieb entsteht - Betrieb und Leistungen - Luftbildflugzeuge L-410 Der Betrieb Flughäfen - Inlandflughäfen und ihre Geschichte - Barth - Dresden-Klotzsche - Erfurt-Bindersleben - Heringsdorf - Karl-Marx-Stadt - Leipzig-Mockau - Leipzig-Schkeuditz - Neue Einrichtungen in Schönefeld - Betriebsschule "A.N. Tupolew" - Platz für das TG-44 - Das Unglück von Bohnsdorf Der Betrieb Flugsicherung - Aufbau und Entwicklung - Radartechnik und Automatisierung - Kalibrierung und Flugvermessung - Zusammenarbeit mit dem Militär Abkürzungsverzeichnis Quellen- und Literaturhinweise

Anbieter: buecher
Stand: 31.10.2020
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Flughafen Berlin-Schönefeld und die militärisch...
30,80 € *
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Autor Horst Materna, Festeinband mit 352 Abbildungen auf 288 Seiten. Darunter 148 Farbfotos, 157 Fotos in s/w, 29 Zeichnungen sowie 18 Karten. Als 1978 das Militär die Führung des Unternehmens INTERFLUG übernahm und ein aktiver General der Luftstreitkräfte Generaldirektor wurde, änderte sich einiges in der Struktur, aber auch in den Aufgaben der INTERFLUG. Neben der Vorbereitung des Personals auf den Verteidigungszustand wurden zunehmend Flüge zur Unterstützung von nationalen Befreiungsbewegungen, einschließlich Waffentransporten, und Unterstützungsaufgaben für die Luftstreitkräfte durchgeführt. Trotzdem entwickelten sich die Leistungen aller fünf Betriebe kontinuierlich. Neue Flugtechnik kam zum Einsatz, die moderne Rechentechnik hielt sowohl bei der Flugsicherung, als auch in der Verwaltung Einzug und auch die Beziehungen zu Flug-gesellschaften der westlichen Welt wurden intensiviert. INHALT: Vorwort und Danksagung Was seit 1934 geschah Militär übernimmt das Kommando - Kampfgruppe - Zivilverteidigung - Gesellschaft für Sport und Technik Das MfS in Schönefeld - Die Hauptabteilung XIX - Die Pass-Kontroll-Einheit - Die Hauptabteilung Personenschutz TG-44 - die zweite INTERFLUG - Aufstellung und Entwicklung - Zusammenarbeit mit INTERFLUG Der Betrieb Verkehrsflug - IL-62M vergrößern die Flotte - Politik und Außenhandel - INTERFLUG in Afrika - Schwerpunkt Mosambik - Katastrophe in Angola - Dürrehilfe in Äthiopien - Probleme bremsen Wachstum Der Betrieb Agrarflug - Neue Agrarflugzeuge im Einsatz - ZV-Übung "Testat 83" - Abenteuer Ägypten - Erprobung neuer Technik - Das Agrarflug-Erprobungszentrum Der Betrieb FIF - Ein neuer Betrieb entsteht - Betrieb und Leistungen - Luftbildflugzeuge L-410 Der Betrieb Flughäfen - Inlandflughäfen und ihre Geschichte - Barth - Dresden-Klotzsche - Erfurt-Bindersleben - Heringsdorf - Karl-Marx-Stadt - Leipzig-Mockau - Leipzig-Schkeuditz - Neue Einrichtungen in Schönefeld - Betriebsschule "A.N. Tupolew" - Platz für das TG-44 - Das Unglück von Bohnsdorf Der Betrieb Flugsicherung - Aufbau und Entwicklung - Radartechnik und Automatisierung - Kalibrierung und Flugvermessung - Zusammenarbeit mit dem Militär Abkürzungsverzeichnis Quellen- und Literaturhinweise

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Stand: 31.10.2020
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Meine Kindheit in Erfurt-Nord 1926-1941
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Autor: Edgar Noßmann, Taschenbuch, 240 Seiten, 29 Fotos.AUS DEM VORWORT:VorwortMit meinem 9jährigen Enkel Oscar stand ich im Halbdunkeln des Hausbodens. Für einen Jungen ist so ein Besuch ja immer ein Abenteuer. Neugierig zog er auch sofort einen alten Koffer ans Licht und öffnete ihn. Große und kleine Fotografien, einige gerahmt und unter Glas, waren der Inhalt.Schon griff Oscar sich eines der eingerahmten Bilder. Auf einem Eisbärenfell sitzend, lachte uns ein Baby entgegen, etwas mollig und mit sehr großen, strahlenden blauen Augen."Opa, wer ist denn das?" sah er mich fragend an.Auf meine Antwort "Das bin ich, 6 Monate alt." wollte er sich ausschütten vor Lachen. Sah mich dann aber ernüchtert an:"Opa, du warst auch einmal ein Baby - das glaub ich nicht, das kann ich mir gar nicht vorstellen." Jetzt kam ich ins Grübeln. Kein junger Mensch kommt auf den Gedanken, dass sein Großvater auch einmal ein Kind war. Dabei wäre es doch interessant, zu erfahren, womit sich Kinder vor vier Generationen auseinanderzusetzen hatten.Danach fand er eine uralte Ansichtskarte. Sie zeigte drei, etwas abenteuerlich gekleidete, lachende Männer, die große Bierkrüge dem Betrachter des Bildes entgegen streckten.Er trat mit der Karte in der Hand an das Fenster und las laut: "Einen feuchten Gruß aus dem Erfurter Blechbüchsenviertel"."Opa, dass muss aber putzig ausgesehen haben, wenn die Häuser aus Blechbüchsen gebaut waren!""Nun", sagte ich, "mit den Häusern hat die Namensgebung nichts zu tun. Die bezog sich auf den Boden, auf dem die Häuser standen."Oscar blickte nachdenklich aus dem Fenster.Auch Erfurt-Nord war solide gemauert. Der Boden war Ackerland. Vor Jahren wurde hier Kies abgebaut. Nach viereinhalb Meter Tiefe stieß man auf Grundwasser und die Arbeiten wurden eingestellt. Diese Gruben nutzten die Stadt Erfurt und die Erfurter. Hier wurde der Müll und im Winter die Asche abgekippt. Bis in die Neuzeit hatte Erfurt kein Entsorgungsproblem.Da waren viele Blechbüchsen dabei. Es gab damals noch keine Plastefolie und andere moderne Verpackungen, auch das Einfrieren von Lebensmitteln kannte man nicht. Zum Konservieren dienten einzig Blechbüchsen. Später wurde das Arial wieder mit Erde überzogen und Korn ausgesät.In der Gründerzeit begann Erfurt zu boomen, eine Ausdehnung war nur nach Norden möglich. Tausende Menschen aus dem bäuerlichen Umland fanden hier in den neuerrichteten Fabriken Arbeit und später ein Zuhause. Arbeiterwohnungsbaugenossenschaften, Sparvereine und viele private Bauunternehmer lösten einen über Jahrzehnte gehenden Wohnungsbau aus. So entstand auf den 3 Kilometern zwischen der Stadt Erfurt und dem Dorf Ilversgehoven der neue Stadtteil.Beim Bauen stieß man gelegentlich auf eine solche Grube und fand auch Blechbüchsen. Da spotteten die Alt-Erfurter: "Das Haus steht auf Blechbüchsen." Voller Häme gaben sie dem Stadtteil den Namen Blechbüchsenviertel. Damit war der Trennungsstrich zwischen Ur-Erfurtern und den meist bäuerlichen Bewohnern mit unterschiedlichen Dialekten und Gewohnheiten gezogen, die sogarnicht in das städtische Erscheinungsbild passten. Erfurt wurde sozusagen multikulturell.Der Stadtteil entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten zu einem selbständigen Gemeinwesen, das überwiegend von Arbeiterfamilien, niederen Angestellten und Beamten bewohnt wurde. Dazu gesellten sich Handwerker aller Berufe. Ladengeschäfte öffneten in jedem zweiten Haus und sicherten die Versorgung.Ein Kino und ab 1925 ein großes Freibad machten den Stadtteil lebenswert. Zahlreiche Ärzte sicherten die medizinische Versorgung ab. Eine Gaststätte an jeder Ecke und gute Tanzlokale förderten das Gemeinschaftsgefühl.Erfurt-Nord wurde zum wichtigsten Wirtschaftsfaktor der Stadt. Dennoch blieb die Geringschätzigkeit der Alt-Erfurter weit über Generationen erhalten, auch die heute hier Lebenden spüren das noch.Das Buch zeigt den Schauplatz einer erfüllten un

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